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Mit mir stimmt etwas nicht bitte um Hilfe!

jQuli1x893 hat die Diskussion gestartet


Wo soll ich anfangen..... Zuerst zu meiner Person ich bin 19 Jahre alt und habe bis ich diese Veränderung bemerkte gelegentlich Cannabis konsumiert. Nun zu meiner Geschichte.....Mein Vater hat mir 2012 gestanden das er Krebs hat und vermutlich nicht mehr lange Leben wird. Das hat mich im ersten Moment geschockt. Ich war zu der Zeit mitten in der Pubertät. Zu allem Überfluss habe ich ein paar Monate danach meine beste Freundin angelogen ohne groß über die Folgen nachzudenken (Pubertät). Sie hat mir daraufhin die Freundschaft gekündigt und seither hat sie jeden Kontakt Versuch abgeblockt (heute denke ich anders darüber nach es tut mir leid was ich getan habe ich war in dem Zeitraum nicht mehr wirklich Herr meiner Sinne sei es Wegen der Pubertät oder Wegen dieser Krebsdiagnose meines Vaters).

Diese Freundschaftkündigung belastet mich sehr weil ich sehr an ihr gehangen habe und noch immer tue (Da die Aussprache mit meiner besten Freundin ausgeblieben ist weiß ich nicht genau worauf sie auf mich sauer ist da diese Lüge eigentlich eher eine Notlüge war). Zudem war ich extrem in eine ihrer Freundinnen verliebt was diese Situation nicht unbedingt leichter gemacht hat(diese Freundin hat mir jedoch einen Korb gegeben jedoch nicht wegen dieser Sache da ich meine beste Freundin erst danach angelogen habe. Sie saß im Prinzip dann zwischen zwei Stühlen da wir uns trotz diesen Korbes weiter gut verstanden haben).

Ab da fing es an das ich mich langsam sozial zurück zog und ich merkte das ich niemandem mehr so richtig vertrauen wollte bzw. ich hatte regelrecht das Gefühl das alle mich betrügen wollen, hierzu kam noch das Gefühl das ich mich niemand anvertrauen kann(Da ich dieses Gefühl hatte traute ich mich bis heute nicht eine ihrer Freundinnen zu sagen das mir es Leid tut was ich getan habe) . Das ging dann weiter das ich immer ein paar Tage im Monat richtig depressiv war.

Im April 2014 ist mein Vater dann verstorben. Seitdem denke ich extrem viel nach bin in der Schule richtig schlecht geworden habe nur noch eine Hand voll Freunde auf die ich mich verlassen kann. Seit mein Vater gestorben ist bin ich Emotional wie tot (Ich fühle mich nicht glücklich, kann nicht mehr herzhaft über lustige Dinge lachen etc.). Desweiteren habe ich Wortfindungstörungen und bin total Antriebslos. In meinem Kopf herrscht totales durcheinander ich kann mich nicht mehr auf Klassenarbeiten konzentrieren. Meine Gedanken schweifen immer ab (meistens denk ich über die Geschichte mit meiner ehemals besten Freundin nach und steigere mich dann da hinein) Nun ist meine Frage ob jemand ähnliches erlebt hat bzw. so ähnliche Symptome hat und mir vielleicht helfen kann ich bin am verzweifeln weil ich dieses Abschweifen meiner Gedanken auch nicht durch ablenken unter Kontrolle bekomme und das auch zunehmend bei anderen Gedanken so ist.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen :)

Antworten
PJlüschb"iesxt


Hallo, das mit deinem Vater tut mir leid. So wie dein Beitrag sich für mich liest könnte es sein, dass du gerade in einer depressiven Episode steckst. Ein Psychologe könnte dir da sicher helfen.

Du schreibst dass dir deine beste Freundin fehlt.

Was hast du denn alles unternommen um dich mit ihr zu versöhnen?

s]chneTcke1[98x5


Für mich klingt das auch ganz stark nach Depression. Ist ja eigentlich auch kein Wunder, wenn dein Papa gestorben ist :°_ :°_ :°_ :°_

Sprich doch erst mal mit deinem Hausarzt darüber (und lass dir vom HA ja keine Psychopharmaka aufschwatzen!!). Vielleicht kann er dir dabei helfen, einen Psychotherapeuten zu finden (ich empfehle die Richtung Verhaltenstherapie).

Fakt ist: Du bist nicht alleine! :)_ :)* :)_ :)*

M6elC7x7


Hallo,

zuerst einmal eine ganz lange und feste Umarmung :)_

Mein Beileid zu dem Verlust Deines Vaters.

Du scheinst wie meine Vorredner schon sagen, in einer Depression zu stecken und gleichzeitig auch was in Richtung Verlustangst zu haben, das äußert sich meiner Ansicht nach unter anderem in der Kontaktscheuheit , ich vermute mal auch wenn Du es nicht sagst, weil Du erstens Angst hast selber wieder alles zu vermasseln und zweitens weil Du keinen Einfluss auf den Verlust Deines Vaters hattest, normal kommt nur eines vor, bei Dir ist es gleich in beide Richtungen passiert. Einmal durch Dein Fehlverhalten und einmal durch fremdbestimmung.

Dazu kommt noch der Canabiskonsum, der die Depris noch verstärken kann.

So rate ich Dir ebenfalls, gehe zu einem Psychologen, vielleicht einem der auf Trauerbewältigung spezialisiert ist.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du aus Deinem tief wieder rauskommst.

Wir sind für Dich virtuell da und senden Dir eine lange Umarmung

:)_ :)* :)_ :)* :)_

menxef


nur noch eine Hand voll Freunde auf die ich mich verlassen kann.

Das klingt doch gut. Konzentriere dich auf sie - mehr wirklich gute Freunde, auf die man sich auch verlassen kann, hat kaum jemand.

Hast du sonst noch Familie? Geschwister, Omas, Opas, deine Mutter?

ATliceUimWondAerlaxnd


und habe bis ich diese Veränderung bemerkte gelegentlich Cannabis konsumiert

Tu Dir den Gefallen und verzichte darauf komplett!!! Die Entwicklung Deines Körpers (Gehirn, etc.) ist noch nicht abgeschlossen. Da sollten Störfaktoren wie Drogen (Alkohol, etc.) gemieden werden, damit sich alles gesund und optimal entwickeln kann.

Der Tod Deines Vaters ist eine seelisch sehr schmerzliche Erfahrung. Dass es Dir dadurch schlecht geht, ist normal und eine gesunde Reaktion. Es wäre eher bedenklich, wenn es Dir gleichgültig wäre und sich auf Deine seelische Verfassung nicht auswirken würde.

Kannst Du Dich einem Vertrauenslehrer anvertrauen? Oder habt ihr vielleicht einen Sozialarbeiter/Psychologen an der Schule, dem Du erzählen kannst, was Dich bewegt. Dafür sind die nämlich da. Scheue Dich nicht, sie anzusprechen und Dir Hilfe zu holen. :)*

Versuche einen Weg zu finden, Deiner Freundin zu sagen, dass Dir Dein Verhalten leid tut.

C>omraxn


Hallo Juli,

konntest du jetzt nach einem Jahr den Tod deines Vaters verarbeiten?

Was du durchgemacht hast, hat nicht unbedingt etwas mit der Pubertät zu tun. Als meine Mutter todkrank war, habe ich auch als Erwachsener meine Last damit gehabt. Auch ich habe mich in den letzten Monaten zurückgezogen und sicher nicht jeden offen und fair behandelt. Der Vorteil im Alter ist aber, dass das Umfeld mehr Lebenserfahrung hat und besser damit umgehen kann. Gerade nach dem Tod waren viele liebe Menschen bemüht, mich aufzufangen und niemand hat mir nachgetragen, dass ich öfter mal keine Lust auf Kommunikation hatte oder vielleicht kurz angebunden war.

Ich glaube, du musst noch einiges aufholen. Dass du in der Zeit Cannabis konsumiert hast, ist nicht gut, weil du dich damit betäubst. Drogen sollten nie zur Betäubung dienen, höchstens zur gelegentlichen Belohnung, wenn es einem gut geht. Eine schlechte psychische Verfassung muss auskuriert werden - dazu muss man bei wachem Verstand sein und sich damit auseinandersetzen können. Wann hast du Cannabis abgesetzt? Vielleicht steht dir jetzt eine schwerere Aufarbeitung bevor, als wärst du direkt durchgehend klar geblieben. Bitte versuche Alkohol, Gras und alles andere wegzulassen, bis du wieder auf dem Damm bist. Zur Not mit professioneller Hilfe.

Was deine Freundin betrifft: es ist nie zu spät, etwas wieder gutzumachen. Vielleicht schreibst du ihr eine längere Mail, in der du ihr erklärst, was damals los war und wie wichtig sie für dich ist. Sie ist mittlerweile auch älter und reifer geworden und wird dich vielleicht verstehen.

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