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Kann ein Psychologe einem überall helfen oder ist der nutzlos?

S}pinnSerin


Ich glaube ich muss Anni mal zur Seite springen. Ich habe sehr viel Therapie-Erfahrung durch meine bereits seit über 15 Jahren bestehende psychische Erkrankung. Und wenn ich ehrlich bin, regt es mich auch auf, wenn ich rede und rede, und vom Therapeuten nichts kommt. Die klassische Tiefenpsychologie wäre absolut nichts für mich, so mit Couch und so weiter. Manchen Leuten hilft es aber, deswegen kann man nicht sagen, dass Tiefenpsychologie allgemein nichts taugt.

Wie auch immer: Wenn ich zu einem Therapeuten gehe, schätze ich es, wenn er mit mir in den Dialog tritt. Und besonders, wenn es die erste Therapie ist, und man noch gar nicht weiß, wie eine Therapie abläuft (oder ablaufen könnte), dann ist es doch wichtig, dass man darüber aufgeklärt wird. Besonders wenn man da misstrauisch ist. So viel Einfühlungsvermögen sollte ein Therapeut gerade bei einem Teenager haben.

Meine erste Gesprächstherapie hatte ich auch so um die 17/18 Jahre rum, und ich habe überhaupt nicht verstanden, wie das Ganze mich zu einer Lösung meiner (schwerwiegenden) Probleme führen soll. Hat es letztendlich auch nicht; es endete für mich in der stationären Therapie. Und auch die habe ich nicht als wirklich hilfreich empfunden, weil keine Psychoedukation stattfand und ich mich nicht ernst genommen gefühlt habe (als Nesthäkchen in einer Gruppe von Erwachsenen, wo der nächstjüngere 15 Jahre älter war als ich).

naott{ran3quilizxed


Ich sehe es auch so wie du, immer wird einem geraten in Therapie zu gehen, aber wie einem das genau helfen soll wird nicht gesagt, ich war schon bei verschiedenen Ärzten und Psychologen und bis jetzt konnte man mir noch nicht helfen, wenn der Psychologe nicht weiter weiß heißt es man muss in eine Klinik. Und wenn die Therapie nichts bringt heißt es man will nicht, oder man macht arbeitet nicht richtig mit. Früher hat man mal von mir verlangt, dass ich telefoniere, habe es aber nicht geschafft; dass ich mich einfach überwinden soll zum telefonieren, darauf komme ich auch selber, da brauch ich keinen Psychologen dafür.

Vor 10 Jahren als ich so alt war wie du habe ich noch geglaubt dass Psychologen einem helfen können, heute weiß ich es besser, Hoffnung ist zwar gut, aber wenn sie nicht erfüllt wird ist man umso enttäuschter.

PS: Mir ist aber schon klar, dass man sich selber seinen Problemen stellen muss und der Arzt/Psychologe/Psychiater das nicht für einen machen kann, aber ein bisschen mehr hätte ich mir schon erwartet. Heute weiß ich dass es auch nur Menschen sind mit all ihren Fehlern, manche sind auch wirklich unsymphatisch und haben den Job verfehlt. Also auf die meisten Tipps und Ratschläge kommt man selber und wenn man bedenkt was die verdienen.

Ich setzte heute eher auf Medikamente, weil diese tatsächlich in den Hirnstoffwechsel eingreifen und somit innerlich wirken und ncht nur von außen.

mQagnusx44


@ Rosenmontag:

Mein persönliches Fazit: ich sehe Psychologen, Psychiater nur als Pseudo-Wissenschaftler.

Man kann einem nur vor den Kopf schaun, das gilt auch für diese sogenannten Profis

.

Es kommt darauf an, wieviel Selbsterfahrung sie haben. Nein es ist keine Pseudowissenschaft. Man sollte allerdings wirklich begriffen haben, was Therapie bedeutet. Und das haben leider viele Psychologen selbst nicht.

O h doch mann/frau kann Menschen in bestimmten Dingen erstaunlich gut in den Kopf schauen. Sehr viel besser als der betreffende Mensch selbst. Aber wie gesagt, mann/frau muss wirklich begriffen haben, was Therapie bedeutet.

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