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Zwangsstörung oder Wahnhafte Störung?

K9affe emLaschPince1988 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bräuchte einen guten Rat oder gar Erfahrungsberichte zu folgendem Problem, welches meine langjährige Freundin und somit auch mich betrifft. Sie wird nun schon seit einigen Monate von der irrationalen Angst oder Furcht verfolgt durch die unmöglich anmutendsten Vorgänge schwanger zu werden. Sei es durch die Übertragung via Sitzplatz im Bus oder das Berühren von Türklinken und das Ejakulat wandern oder sich anders fortbewegen kann um sie zu schwängern. Natürlich ist sie sich dessen eigentlich im Klaren dass dies allen Naturgesetzen widerspricht aber sie betont wiederholt sich selbst und ihren eigenen Handlungen und Denken nicht mehr trauen zu können. Auch vergisst sie Situationen die erst vor wenigen Stunden vergangen sind, geschweige von den letzten Monaten. Daher muss sie sich ständig bei mir vergewissern wann wir das letzte Mal Sex hatten. Ansich hatten meine Partnerin und ich immer ein normales (verhütetes) Sexleben, was jetzt allerdings stagniert. Sie ist von einer solch massiven Angst erfüllt die sie dazu zwingt z.B. unnötiger Weise die Pille danach zu holen ohne das wir miteinander geschlafen haben oder einen Schwangerschaftstest kauft. Doch weder mein Zureden, die negativen Tests usw. konnten sie beruhigen denn die Skepsis überwiegt. Aus ihren Erzählungen weiß ich dass sie seit der Pubertät unter diesen Ängsten litt, doch waren diese noch eher kontrollierbar und kamen nur in Intervallen. Jetzt schränkt es ihre Lebensqualität und unser Sexleben gewaltig ein. Auch ihre Psychotherapie hilft da nicht weiter. Nebenbei erwähnt ist uns beiden aufgefallen dass diese paranoiden Wahnideen auf sämtliche Lebensbereiche ausbreiten und mit facettenreichem Zwangsverhalten einhergehen. Ob der Herd tatsächlich aus ist kann erst durch mehrmaliges Überprüfen anerkannt werden. Sie fühlt sich von ominösen Fremden verfolgt, bedroht und beobachtet. Riecht auch Feuer in unserer Wohnung obgleich nichts brennt. Sie muss bestimmte Verhaltensweisen ausführen damit kein Unglück über sie hereinbricht, Putzzwänge etc. etc. Uns stellt sich die Frage ob es sich bei diesem Leidensbild um wahnhafte Ideen oder ein reines Zwangsverhalten handelt.

Bei ihr wurde folgende Diagnostik zusammengestellt:

-komplexe posttraumatische Belastungsstörung

- Emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typus

-Depression

-Soziale Phobie

- dissoziative Störung

Erkennt sich vielleicht jemand in dieser Beschreibung wieder, kennt es von Angehörigen oder hat auf anderen Wegen mal davon gelesen oder andersweitig? Hat wer einen Rat was wir machen können? Oder kann jemand dieses Leiden vielleicht genauer einordnen?

Über eine Rückmeldung und einen guten Rat wären wir sehr dankbar.

Grüße!

Antworten
EThemaldiPger Nutzeyr (#565974x)


Hallo Kaffeemaschine! :-)

Auch ihre Psychotherapie hilft da nicht weiter.

Hat wer einen Rat was wir machen können? Oder kann jemand dieses Leiden vielleicht genauer einordnen?

Was wurde ihr von ihrem Therapeuten geraten bzw. was wurde ihr diesbezüglich diagnostiziert?

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