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Rizzen, Suizidgedanken

izv5ana36 hat die Diskussion gestartet


Hallo erstmal an alle hier,

ich weiß inzwischen echt nicht mehr weiter. Meine Tochter (14) hat wirklich ein gutes Leben, immer was zu essen (was heutzutage ja nicht selbstverständlich ist), Klamotten, ein eigenes Zimmer, Handy, Tablet, einfach alles.

Aber seit mehr als 1 Jahr hat die sich richtig geändert. Es würde hier wirklich alles sprengen, wenn ich ins Detail eingehen würde. Aber sie hat sich geritzt, als ich das mitbekommen habe, gabs richtig Ärger. Seitdem will sie sich ritzen, aber traut sich nicht, da sie angst hat, ich merke es. Sie schlägt sich blaube flecke, wahrscheinlich als kompensierung. Und redet positiv über selbstmord. Man wäre dann frei etc... so ein Schwachsinn aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Sie schauspielert auch super, man würde denken, ihr geht es blendend, aber ihre Notizen (Freund sah sie) sagt genau das Gegenteil, dass sie am liebsten tot wäre, sie vermisst das ritzen etc... schaut sich ein Video an wo ein Mann vom Hochhaus spingt, findet sie soooo toll das sie sich das 100 mal angeschaut hat. Aber das dies ein wenig krank ist, sieht sie nicht ein und genau da liegt das Problem. Wer sich nicht helfen lassen will, dem kann man nicht helfen.

Sind bei einem Psychologen, aber den erzählt sie nichts und helfen tut er auch nicht wirklich.

Sie verarscht ihn halt.

Dieser Diagnostik Test hatte ergeben, dass sie unbedingt behandelt werden muss.

Aber wenn man Sie auf Probleme anspricht, fühlt sie sich gleich attackiert und wir wollen ihr nur schlechtest etc... Ein weiteres Problem, sie ist wirklich schlank, 1,75m und wiegt 53kg. Sie fühlt sich fett, obwohl JEDER sagt, du bist zu dünn. Aber auch hier keine Einsicht. Wir haben echt alles probiert, bin am Ende k.a was man noch machen soll. Habe angst das die irgendwann tot im Bett liegt. Und wenn ich das anspreche, geht es links rein rechts raus.

Und als ich jetzt bemerkt habe, dass sie sich trotzdem wieder leicht am Daumen geritzt hat, ist es bei mir vorbei. Und diese schauspielerei, habe die schnauze voll. Werde erstmal zu meiner Oma fahren mit den zwei kleinen. Weiß nicht ob ich ihr das ein Tag vorher sagen soll, warum ich fahre oder einfach hin und fertig.

Da mein Freund da bleibt, ist sie nicht alleine. Habe eine Wut das kann sich keiner vorstellen :(v

Meine Hoffnung ist, dass sie dadurch mal wach wird und sieht, was sie uns damit antut.

- Psychologe hilft nichts, weil sie nur lügt.

- Gibt es vielleicht noch irgendwelche Stellen?

Bitte kein Jugendamt, da sitzen nur idioten (sorry).

Danke für eure Antworten.

LG Ivana

Antworten
balue h7exron


Also, ich verstehe ja, dass du dich überfordert fühlst in der Situation (das würde wohl jedem so gehen), aber wenn du so mit ihr redest wie du über sie schreibst, dann verstehe ich auch, dass sie sich attackiert fühlt, wenn du versuchst mit ihr zu sprechen. Man könnte hier den Eindruck bekommen, sie macht das alles nur um dich zu ärgern, in Wirklichkeit geht es hier höchstwahrscheinlich nicht um dich. Bei solchen Symptomen steht meist ein enormer innerer Leidensdruck dahinter und trotzdem kann es schwer bis unmöglich sein in solchen Situationen darüber zu sprechen, selbst bei Menschen, die gut und professionell damit umgehen. Oft weiß man selbst nicht mal genau, was eigentlich dahintersteht.

Ich glaube es ist gut, wenn du dich für eine Weile rausziehst, bis du deine Wut wieder im Griff hast und bereit bist zu sehen, wer von euch die Mutter und wer das Kind ist und ihre Probleme nicht als persönlichen Angriff zu werten. Auch mit Klamotten, Handy und Co kann man so unglücklich sein, dass man suizidal wird. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn es keinen "Ärger" gäbe, wenn es ihr zu schlecht geht, um sich an dein Ritzverbot zu halten, sondern ein emphatisches und wertschätzendes Gespräch über die Ursachen WARUM es ihr so schlecht geht. Allerdings funktioniert das nur, wenn du persönliche Verletztheit und Vorwürfe raushalten kannst, denke ich.

Wenn du es nicht schaffst damit umzugehen, bzw. deine Wut zu bändigen, würde ich dir ans Herz legen wollen, dir erstmal selbst Hilfe zu holen, sei es durch Psychologen, psychologische Beratungsstellen, oder vielleicht sogar Selbsthilfegruppen. Die kann man für den eigenen Wohnort googeln.

Und dich über die Symptome informieren. Ich denke ein gewisses Einfühlungsvermögen ist nötig, um mit ihr in den Dialog zu treten, wie wichtig es ist, sich helfen zu lassen. Das muss sie begreifen. Das erreicht man nicht durch aufzwingen. Aber dazu musst du etwas mehr in dir ruhen. Das ist eine große Aufgabe, für jede Mutter, deren Kind Probleme hat. Kann sein, dass du mit ihr ganz anders bist und hier nur mal Dampf ablassen musstest, aber wenn nicht, dann wäre das definitiv der erste Schritt, denke ich. Ich wünsche euch viel Glück, dass ihr das hinbekommt.

mzond+Nsternxe


Da mein Freund da bleibt, ist sie nicht alleine. Habe eine Wut das kann sich keiner vorstellen :(v

Ja, aus allem was Du schreibst, spricht die Wut, und ich kann mir in der Tat nicht vorstellen, wie groß Deine Wut ist.

Vielleicht wäre es gut, wenn irgendjemand eine Vorstellung davon bekäme, wie groß Deine Wut ist und worauf Du so wütend bist.

Meine Hoffnung ist, dass sie dadurch mal wach wird und sieht, was sie uns damit antut.

- Psychologe hilft nichts, weil sie nur lügt.

- Gibt es vielleicht noch irgendwelche Stellen?

Bitte kein Jugendamt, da sitzen nur idioten (sorry).

Viele Möglichkeiten gibt es dann nicht mehr. Eventuell noch eine Erziehungsberatung.

SterapIhHinxa 1


Ich denke, dass blue heron alles schon geschrieben hat. Für mich liest es sich auch so, als ob du nicht wirklich auf sie eingehst. Die wirklichen Probleme erkennst und nachfragst. Es ist eine sehr schmerzliche Situation für dich, aber mir fehlt da irgendwie dein emotionaler Einsatz.... Vllt. kann sie auch ihre eigentlichen Probleme nicht zurzeit so kommentieren. Alles ist möglich. Und genau deshalb solltest ihr euch Hilfe suchen. Allerdings würde ich deine Flucht nicht für klärend bewerten. Ganz im Gegenteil. Steh zu ihr und sei an ihrer Seite. Denn sie braucht dich, auch wenn es sich für dich anders anfühlt. Ritzen und Gewichtskontrolle sind Warnsignale. Das solltest du wichtig und ganz ernst nehmen.

Da du einige Beratungsstellen ablehnst, weiss ich auch nicht weiter. Aber ihr braucht Hilfe. Vllt. solltest du mal umdenken. Es gibt Hilfe für euch. Du musst sie nur annehmen.

Ich wünsche euch, dass alles gut wird.

E]hema1ligeJr Nutze5r (#@565974x)


Deine Tochter hat offensichtlich psychische Probleme und dann bist du wütend auf sie, weil es dich belastet? Sehr empathisch.

Bitte kein Jugendamt, da sitzen nur idioten (sorry).

Wahnsinnig reife und reflektierte Aussage, vor allem für eine erwachsene Frau mit Kindern. (...)


Am besten lässt du sie in die Kinder- und Jugendpsychiatrie einweisen.

bnlue )heroxn


Allerdings würde ich deine Flucht nicht für klärend bewerten. Ganz im Gegenteil. Steh zu ihr und sei an ihrer Seite. Denn sie braucht dich, auch wenn es sich für dich anders anfühlt.

Da stimme ich prinzipiell definitiv zu, ich denke nur, wenn sie so vor Wut kocht, wie es klingt, muss sie sich erst mal selbst wieder in den Griff bekommen, bevor sie helfen kann. So scheint es mir eher kontraproduktiv zu sein. Also runterkommen, tief durchatmen und dann beistehen.

vsam%p28


Du schreibst nur von Materiellen Dingen die deine Tochter hat...und was ist mit Liebe, Fürsorge, Verständnis? Nichts, rein gar nichts, nur Wut spricht aus deinem Text. Hast du sie nur einmal gefragt, was ihr Problem ist, sie wirklich gefragt und nicht aus einer Wut heraus? Dich mit ihr hingesetzt und sie gefragt, wie es ihr geht, was sie bedrückt, warum sie sich verletzt, was sie für Probleme hat?

Deine Tochter hat Probleme und nicht nur das SVV und die Depressionen. Da liegt viel mehr dahinter und meistens ist es so dass die Eltern so ganz Unschuld nicht sind dabei. Ist leider so. Entweder hat sie etwas Schlimmes erlebt, Gewalt, Missbrauch(muss auch nicht von den Eltern ausgehen, können auch Nachbarn oder ganz fremde Personen sein) oder sie fühlt sich evtl. vernachlässigt? Sie bekommt viele Materielle Dinge, aber ich höre hier nichts von Liebe raus. Auch dein Text enthält kein bisschen Verständnis. Sie macht euch das Leben zu Hölle, sie ist Schuld das es ihr schlecht geht? Das spricht für mich Bände...

Das Jugendamt wäre wirklich die richtige Adresse, aber mir ist klar dass es dir Angst macht und du mit dem Amt nichts zu tun haben möchtest. Da die Dinge aufdecken könnten, die für dich/euch evtl. unangenehm sind. Ganz ehrlich, helfe deinem Kind, wenn dir etwas an ihr liegt. Sie schreit um Hilfe, aber ihr tut nur noch mehr auf sie drauf hauen. Da kann sie ja nur noch mehr flüchten in sich.

Meine Eltern haben sich auch gefragt was mit mir los ist(oder sie hatten nur so getan, was ich eher glaube), haben auf Unschuldslahm gespielt. Sie wären ja die liebsten Eltern, ich hätte es doch so gut und ein so schönes Leben. Die Realität sah aber leider anders aus. Gewalt war früher an der Tagesordnung. Gewalt hat viele Gesichter...nur so als Hinweis. Es muss nicht immer nur körperliche Gewalt sein, gibt auch seelische Gewalt. Vernachlässigung kann auch schon ein Kind schaden. Es muss bei euch nicht so sein, aber aus deinem Text lese ich klar heraus, dass dein Kind unglücklich ist und ihr müsst für euer Kind da sein. Sie braucht euch! Verschwinden ist keine Lösung, damit machst du es nur noch schlimmer.

Mein Text klingt etwas hart gebe ich zu. Liegt auch daran, dass ich nicht so neutral an die Sache ran gehen kann. Aber mir tut dein Kind leid und daher musste ich jetzt einfach meinen Senf dazu geben.

Hat sie denn den Therapeuten ausgesucht oder ihr? Wenn ihr das gewesen seid, dann lasst sie selbst mal nach einen Therapeuten suchen. Vielleicht redet sie deshalb nichts dort. Könnte ich gut verstehen.

PRlüsHchbielsxt


Das mit den materiellen Dingen ist mir auch aufgefallen.

Deine Tochter braucht Liebe, Verständnis, Fürsorge und mal etwas Mitleid.

Wann hast du sie das letzte Mal in den Arm genommen?

Du schreibst etwas von den 2 Kleinen mit denen du zu deiner Oma fahren willst, haben die einen anderen Vater als die Große? Schenkst du deine Liebe und Fürsorge den Kleinen und die Große wird mit einem Tablet abgespeist?

Weißt du, wie es in der Schule zugeht? Weißt du ob sie vielleicht gemobbt wird?

Schon mal etwas von Impulskontrollstörung gehört?

Kennst du das Indianersprichwort urteile nicht über mich, bevor du nicht einen Meter in meinen Schuhen gelaufen bist?

Dir wird alles zu viel und du haust ab? Und wohin kann deine Tochter gehen, wenn ihr alles zu viel wird?.

Sie tut euch was an ??? Völlig falsche Sichtweise.

Nee, sie ist einfach nur krank und unglücklich.

Ganz ehrlich, wie der liebe Gott die Empathie verteilt warst du die Letzte in der Schlange und hast nur noch die kümmerlichen Reste abbekommen.

Sorry, will nicht so hart zu dir sein, will dir nur die Augen öffnen und dich zum nachdenken und reflektieren bringen.

Schuld ist hier völlig falsch am Platz.

PwlüschbXiest


Du schreibst von Schauspielerin. Ganz ehrlich ihr bleibt doch nichts anderes übrig.

Wer möchte schon Vorwürfe ohne Ende für ein Verhalten was er momentan nicht ändern kann?

Sie handelt aus seelischer Not und einem inneren Druck so und kann zur Zeit nicht anders.

c)ompyfrxeak


Deine Tochter ist (psychisch) krank.

Niemand mag gerne krank sein, und wenn ich deinen Text richtig interpretiere, sagst du ihr auch sehr deutlich, dass sie nicht mehr krank sein soll.

Was bleibt deiner Tochter um des Friedens Willen anderes übrig, als dir zu sagen, dass es ihr blendend geht? Sonst müsste sie ja sagen dass es ihr schlecht geht und sie Symptome einer Krankheit fühlt, und du würdest dich dann wohl wieder darüber aufregen.

Auch wenn man mit 14 generell in einem schwierigen Alter ist, Ritzen und Selbstmordgedanken hat niemand, um seine Mutter zu ärgern. Akzeptiere, dass es ihr (warum auch immer) schlecht geht, dass sie krank ist und es kein Zeichen ist, dass sie dir etwas böses will. Statt Wut solltest du große Sorge verspüren.

Dein Post hier kommt schon recht "geladen" rüber. Wenn du so mit ihr Gespräche anfangen solltest ("JETZT RAUS MIT DER SPRACHE, was ist mit dir los? Sag schon, oder muss ich erst deine Notizen durchforsten…?!") ist doch klar, dass sie dicht macht, weil sie keinerlei Verständnis für ihre (tatsächlichen oder gefühlten) Probleme erwarten kann.

Kann ja alles mögliche sein, von "irgendwie depressiv, braucht Medikamente und alles ist prima" über "ist lesbisch und sieht deshalb keine Perspektive" bis hin zu "tiefgreifende Störung, die in der Art einer Behinderung einfach viele Probleme mit sich bringt". Wichtig wäre wohl, dass sie z.B. zu einem Psychologen Vertrauen aufbaut. Wenn sie nicht möchte, dass du Kenntnis über die Details ihrer Probleme erlangt, kann sie sich ja vielleicht auch selbst einen Psychologen aussuchen und mit dem sprechen.

Sowas ist nie leicht, und es gibt kein Patentrezept. In erster Linie solltest du die Wut irgendwie loswerden und dann ruhig klarmachen, dass du ihr gerne helfen möchtest, weil du nicht willst, dass sie unglücklich ist oder sich sogar umbringt. Und falls sie neutral mit einer unabhängigen Person darüber sprechen möchte, könnte sie sich dann einen Psychotherapeuten selbst aussuchen. Eine Aktion wie "SO, wir gehen jetzt zum Seelenklempner, der soll dich wieder normal machen! Los!" wird aber nix bringen.

PQlüscPhbxiest


http://m.spiegel.de/spiegelwissen/a-755822.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=

P(lüstchb?ixest


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Pilüs*chbiesxt


Sorry, bekomme dass heute nicht mehr gescheit hin.

Prl0üschtbiest


Ich frage mich die ganze Zeit, woher die Mutter weiß was die Tochter beim Psychologen erzählt

s\chne|cke198x5


Danke, Plüschbiest! Ich stimme absolut zu! :)^

@ TE

Sie verletzt sich nicht, um euch wehzutun, sondern um sich selber wehzutun.

Ich lese hier nur ich, ich, ich, ich. Wo bleibt der Versuch des Einfühlens, des Mitfühlens?

Solltest du beim Psychologen Erkundigungen einziehen (können), dann kann ich gut verstehen, dass sie sich da nicht öffnet.

Und: Vielleicht fühlt sie sich so unsichtbar und hilflos, dass negative Aufmerksamkeit besser ist, als gar keine Aufmerksamkeit?

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