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psychologisches problem?

v}icto,riax17 hat die Diskussion gestartet


Ich suche Antworten auf viele Fragen zu vielleicht einem psychologischen Problem:

Mein Partner hat Schwindelanfälle, wirkt wie betrunken, schwankt beim gehen und fällt auch oftmals hin. Wir waren bereits bei unzähligen Untersuchungen, welche jedoch keinen wirklichen Befund ergaben. Privat sind wir dann zu einer uns empfohlenen Psychologin gegangen, da bei Krankenkassenärzten kein schneller Termin zu bekommen war. Die Psychologin war nett, hat jedoch außer "Daten aufnehmen" und zwei weitere Überweisungen ins Schlaflabor und Schäden MRT nichts unternommen.

Mein Partne ist inzwischen sehr verzweifelt, will auch keinen Arzt mehr sehen. Wie es mir dabei geht kann man nicht mehr in Worte fassen. Ich weis mir keinen Rat mehr!

Der körperliche Verfall meines Partners ist gravierend, die Seele spielt verrückt. Suizidgedanken die lt. ausgesprochen werden, weil er sich selbst auch nicht mehr helfen kann.

Das Vertrauen in die Ärzte ist ehrlich gesagt nicht mehr vorhanden. Mein Partner erträgt einfach die Welt nicht mehr. Für mich eine horrende Belastung das Ganze. Bitte kann mir jemand von Euch sagen, was ich machen kann oder machen soll? Wäre über ernstgemeinte Zuschriften sehr dankbar!

Antworten
a#ug23x3


meine ganz ernst gemeinte Frage ist: wie alt ist der Partner?

ARntig:one


Nächste Frage: Wie lange hat er das schon?

v"ict7o r,iax17


aug233: im 68. Lebensjahr

antigone: seit ca. 1 Jahr gravierend. vorher: depressiv, aber durchaus noch erträglich.

a0ugO23x3


@ victoria17 - als Hinweis:

ein Psychotherapeut darf eine weitergehende Behandlung nicht aufnehmen, bevor mögliche "organische" Ursachen des Schwindels abgeklärt sind; deswegen die Empfehlung zum Schlaflabor und MRT Schädel. Wenn sich aus diesen Untersuchungen keine Erklärung für seine Schwindelanfälle ergibt, dann kommt die Suche nach "was lässt mich schwindlig werden?" Das kann in dem Alter viele Aspekte haben. Was ist bei Männern jenseits 65 allgemein: Berufslaufbahn ist beendet; Familienplanung nicht weiter erforderlich; Kinder - Enkel?; Freizeitgestaltung?; woraus wird eine Anerkennung bezogen? Wenn die Überschrift gelautet hätte: "Mann, 68, ständig schwindlig - was nun?" dann wären vermutlich einige Herren angesprochen gewesen. Schau mal im Forum Cafe nach dem Thread: für Senioren und sprich die Herren dort mal an; manche Frauen haben ähnliche Erfahrungen mit ihren Männern.

AxliceimDWonderxland


Die Ursache muss zunächst körperlich abgeklärt werden. Ich hoffe, dass in Bälde der passende Facharzt gefunden wird, der die Ursache feststellen kann! :)*

v!ict{orixa17


aug233: danke!

aliceimwonderland: körperlich alles abgeklärt.

Anlicexim`Wonde+rlaxnd


V17:

Internist usw. hat alles durchgecheckt? Und man findet keine Ursache?

Atntigoxne


Mein Partner hat Schwindelanfälle, wirkt wie betrunken, schwankt beim gehen und fällt auch oftmals hin. Wir waren bereits bei unzähligen Untersuchungen, welche jedoch keinen wirklichen Befund ergaben.

im 68. Lebensjahr

Wurde eine "Verkalkung" der Halsschlagadern untersucht? Überhaupt mal an die Blutgefäße am Hals und im Kopf gedacht?

vTic6t=orixa17


ja es wurde bereits alles abgeklärt, unzählige befunde sind vorhanden. seit ca. 3 tagen ist alles noch viel schlimmer. mein partner weint bei jeder gelegenheit, schreit bei jeder kleinigkeit irre herum, betrinkt sich auch bis zum abend. nun, ich werde ihn noch diese woche verlassen, um nicht selbst psychisch krank zu werden. er ist alt genug um sich hilfe zu holen. macht er das nicht, so ist eine zwangseinweisung in die klinik wahrscheinlich mit sicherheit das nächste was kommt.

ich bedanke mich bei jeden von euch für die zuschriften! danke!

S@evenr.of.8Nine


im 68. Lebensjahr

In diesem Alter hätte ich als erstes an (valkuläre) Demenz gedacht, aber Du sagtest doch, daß alles körperliche schon abgeklärt sei. Also hatte er auch ein CT/MRT ohne Befund?

betrinkt sich auch bis zum abend.

Bitte nicht falsch verstehen, aber ist er Alkoholiker?

Arlicei"mWond(erlxand


ich werde ihn noch diese woche verlassen

":/ Gibts vielleicht noch eine andere Lösung?

v4ic[torida17


@ Seven.of.Nine:

ja er hatte auch CT/MRT - ohne Befund. Nein, er hat nie getrunken! Das ist ja das eigenartige an dieser Geschichte. Ich weis, er hat viele schlimme Dinge im Leben durchmachen müssen, mehr als so einige Menschen. Ich kann es ihm auch nicht verübeln, dass er jeden weiteren Arztbesuch ablehnt, waren wir doch bei unzähligen Ärzten. Termine bei Ärzten mit Krankenkasse waren kaum zu bekommen, so habe ich ihn auch zu Privatärzten begleitet. 200,-- Euro pro Arzt war Minimum, aber wie gesagt - ausser Daten aufschreiben und weitere Überweisungen - war nichts. Keine Behandlung, keine weitere Befragung, einfach nichts. Es waren 15 Minuten Visiten.

@ AliceimWonderland:

ich kann mit seiner Krankheit nicht mehr umgehen. Habe auch Angst davor, dass er sich das Leben nimmt. Ich habe mit seiner Familie (Geschwistern) gesprochen, doch die interessiert das nicht. Bin sehr viel jünger als mein Partner und denke, dass die mir - sollte was passieren - garantiert die Schuld zuweisen werden. So in etwa ich hab auf ihn nicht aufgepasst und nichts unternommen. Könnte mir das schon gut vorstellen. Und ja ich möchte weg, weil mir diese zusätzliche Aufgabe neben meiner Berufstätigkeit und der teilweisen Pflege meines behinderten Bruders einfach zu viel ist.

AYurorxa


Warst du mit deinem Freund mal beim Zahnarzt? Einem der sich mit CMD auskennt? Solche ähnlichen Symptome hatte ich auch mal, bis sich herausgestellt hat, dass alles von hartnäckigen Verspannungen in der Nacken und Kiefermuskulatur kommt, ausgelöst durch Zähne zusammendrücken in der Nacht. Eine Schiene hat zumindest etwas Besserung gebracht. Diese Verspannungen in dem Bereich merkt man meist selbst nicht sondern nur noch die Beschwerden. Und dadurch kann man so ziemlich alles an Schmerzen und Missempfindungen bekommen, die man im Kopfbereich haben kann. Da es von den Muskeln kommt, finden die Ärzte auch nichts und es wird sofort als rein psychisch abgestempelt.

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