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Freundin ist ein Messie

EchemTalwige3r NutzIer` `(#5X30218)


Ok @:)

(Das Missverständnis war aus anderen Gründen paradoxerweise tatsächlich nützlich für mich und ich habe für mich eine Entscheidung getroffen, weil ich manches zu Leid bin.)

I%ceLaGdy_5x0


Ich würd an deiner Stelle aufhören, mir Dinge zu unterstellen.

Falsch. Das war keine Unterstellung, sondern eine pragmatische Feststellung.

In die Überschrift darf ich schreiben, was und wie viel ich möchte.

Schon ein bisschen infantil und bockig, oder?

Wäre es für dich dann verständlicher?

Oh, ich finde Deine Überschrift sehr verständlich. So verständlich, dass die Meisten sie verstanden haben. Das wiederum ist Dir jetzt unangenehm und Du ruderst zurück. Sorum wird ein Schuh draus.

Also hör auf damit, mir etwas in den Mund zu legen, was ich so nie gesagt habe.

Siehe oben.

Du bist jetzt stinkig, weil Dir der Spiegel Deiner Meinungsäußerung vorgehalten wird. Ich denke übrigens, dass Du das auch genau so meinst, weil Du total angewidert und entsetzt bist von dem Zustand der Wohnung. Das wiederum finde ich legitim, aber dann steh auch dazu.

Primär finde ich es wichtig, herauszufinden, ob die "Freundin" mit diesem Zustand unzufrieden oder unglücklich ist. Denn wenn sich ein Mensch selbst im größten Dreck und Chaos wohl fühlt, kann ein Außenstehender ihn nicht erreichen - selbst, wenn das nötig wäre.

e|infacNhauWsh/arrxen


Da es ihr offensichtlich gut zu gehen scheint und sie Dich nicht um Hilfe gebeten hat, fände ich es übergriffig, sie darauf anzusprechen.

Ich finde, der Zustand ihrer Wohnung geht Dich nichts an.

LG von Elisabeth

Elisabeth24

:)^ :)^ :)^

Aha, ich soll also zusehen wie sie in einer verdreckten Wohnung lebt? Kann ja auch für Gesundheit nicht toll sein, jeden Tag Staub einzuatmen, von denen es dort sicher massenhaft gibt. :|N

traum_tänzerin

Warum zerbrichst du dir andrerleuts Kopf? Du kannst die Freundin ja einmal drauf ansprechen, aber wenn sie es so lassen will, aus welchen Gründen auch immer, ist es IHR Ding.

Ich finde es immer befremdlich, wenn Leute meinen UNBEDINGT jemandem Hilfe aufzwingen zu müssen, regelrecht Terror machen, um endlich mit Gewalt helfen zu können....

Ich formuliere es mit Absicht mal überspitzt, damit endlich mal gesehen wird, dass diese Helfer ein Problem haben und nicht das angebliche Opfer, dem "geholfen werden muß".

Ich lese so einen Mist nämlich in Foren sehr oft...diese Zwangshelfer...da gehen bei mir immer alle Alarmglocken an... %:|

efinfac4hauvs|h5arrexn


Und zu all den Anderen, die meinen ich soll die Augen schließen, sind wohl auch die, die von sich aus nie wem Hilfe anbieten und das sehe ich jeden Tag. Fängt damit an, älteren Menschen zu helfen und endet damit, sich noch dumm anpampen zu lassen, wenn sie einen über den Haufen rennen und meinen, man wäre selber schuld, weil man ja da steht. Und wenn es da schon scheitert, soll ich in MEINEM Freundeskreis wegschauen? Euer Ernst? :|N

traum_tänzerin

"Schön", wie du die Dinge verdrehen kannst...

"Und wer keinem etwas aufzwingen will, ist einer, der wohl nie von sich aus jemandem Hilfe anbietet..."....ne is klar....

Meine Güte...denke doch einfach mal nach. Einfach gaaaanz normal denken und zwar so: Hilfe anbieten, wenn abgelehnt wird, das akzeptieren!

Geht das? Kapierst du das? Schaffst du das? %-|

Wenn nicht, suche dir Hilfe.

A2le!xan_draxT


Primär finde ich es wichtig, herauszufinden, ob die "Freundin" mit diesem Zustand unzufrieden oder unglücklich ist.

Korrekt... und dies kann sie nur indem sie die Freundin fragt.

p3inknLicox75


Ich würde nicht nachfragen, würde die Freundschaft aber nicht abbrechen lassen.

Wenn die Freundin darüber sprechen muss, will (ausgerechnet mit mir), dann wird sie damit zuerst beginnen und dann höre ich zu und biete Hilfe an (soweit ich diese leisten kann).

Mit Putzpartys ist niemandem geholfen.... keiner Seite ":/ :-(

A9le&xandrxaT


Hör doch mal mit diesen Putzparties auf bitte. Es geht nur drum, dass die TE mal nachfrage ob überhaupt irgendeine Form von Hilfe erwünscht ist. Wie das dann aussehen würde ist eine andere Sache.

M:onGikax65


Wenn es eine sehr gute Freundin wäre, hätte ich keine Beratung nötig, wie und ob man darüber spricht, weil man miteinander vertraut ist. Und dann weiß man auch, ob sie Hilfe braucht und wie die aussehen könnte. Denn einfach mal bei ihr aufräumen ist womöglich gar nicht das, was sie braucht.

Dazu kommt noch, du schilderst die Wohnung natürlich aus deiner Perspektive. Gut möglich, dass das auf jemand anderen, der weniger auf Putzen wert legt, ganz anders wirkt. Möglich, dass sie gar nicht so versifft ist, wie es dir vorkommt, das hat viel mit dem eigenen Empfinden zu tun. Dass es da eine Grenze gibt, ist schon klar, aber aus deinen Schilderungen allein kann man das nicht beurteilen.

tCraVum_tRänze,rxin


@ einfachausharren

Ich lasse mich von dir weder als dummes Naivchen hinstellen, noch werde ich mich auf dein primitives Niveau herablassen.

Alles Gute *:)

mvond+bstEerne


@ traum_tänzerin

Ich versteh es leider auch nicht.

Ich habe mich schon immer um das Wohl meiner Mitmenschen gekümmert und ihnen geholfen. Und jetzt soll ich wegschauen a la "Du wohnst in einer verdreckten Wohnung? Naja, kommt vor"???

Ich würde es im Idealfall schon richtig finden, wenn Du Deiner Freundin helfen könntest. Eure Freundschaft würde sich dadurch sicherlich vertiefen, denn Deine Freundin gibt Dir damit Einblick in ihr innerstes Privatleben.

Aber Eure Freundschaft könnte auch darunter leiden, wenn sie es als unangemessene Einmischung empfindet. Denn Du hast nur zufällig etwas zu sehen bekommen, was Du eigentlich nicht sehen solltest, weil Du bei ihr auf Toilette warst.

Es könnte durchaus sein, dass sie Dein Hilfsangebot annimmt, weil sie nicht nein sagen kann (genauso wie es schon war, als sie Dich in Deine Wohnung gelassen hat).

Dann würdest Du kommen. Du würdest bei ihr saubermachen. Du meinst Du hättest ihr gedient. Aber in Wahrheit hast Du die Wohnung nur so hergerichtet, wie Du es für angebracht hältst. Damit würdest Du mehr Schaden anrichten als Nutzen. Findest Du das nachvollziehbar?

@ Brummbiene

Ich finde auch, dass man charmant nachfragen kann ob sie Hilfe braucht, was ist schon dabei?

Nun, ich könnte mir vorstellen, dass die Kommunikation scheitert, weil es eventuell etwas anders ist als die TE erwartet. Wenn Du willst, können wir es ja gedanklich mal durchspielen.

Du bist die TE und ich bin die Freundin. Du fragst mich charmant, ob ich Hilfe brauche, und ich antworte "ja".

Wie gehts weiter? Was machst Du?

@ AlexandraT

ist es heute so unüblich sich Gedanken um Mitmenschen zu machen?

Nein. Es ist anscheinend üblich, sich viele Gedanken zu machen und wenig miteinander zu reden. ":/

@ pinknico75

Wie kann DAS denn charmant gefragt werden?

Der Charm liegt immer nur in der Form, niemals im Inhalt der Frage. Denn hinter der Frage steckt immer auch die Kritik, dass es zu schmutzig ist. Außerdem steckt die Aufforderung darin, etwas daran zu ändern.

Das stellst schon eine Herausforderung an das diplomatische Geschick des Fragestellers dar, der ich mich nicht unbedingt gewachsen fühlen würde.

pkinkYnicro7x5


Nee, ich wollte das auch nicht führen, dieses Gespräch. Da hast Du wohl recht, mond+Sterne

:)z

BjeYniCtaBx.


Als Messie noch mal zur Erklärung: man entscheidet sich, den ganzen Mist so zu lassen, wie er ist. Das Motiv, es wäre nach dem Putzen sauberer, wird vom Bimotiv, es ist anstrengend und mühsam, übermotiviert. Ist so. Das Gehirn arbeitet so.

Hier wird eindeutig nicht der Vorteil gesehen, nur die Qual, die einem das Theater bringt, wenn man den Dreck beseitigt.

Es ist eine Entscheidung, die man selbst trifft. Man könnte anfangen, aber die Qual es zu tun, hindert einen daran.

So tickt der Messie.

Wenn man es wollte, könnte man ja anfangen. Kriegt es aber nicht gebacken....

Und wenn andere es für einen tun, nämlich den Dreck wegmachen, ist nicht nur die Qual da, jetzt auch so funktionieren zu müssen, sondern die Scham kriegt auch noch eins drauf. Ordentlich. Macht wieder neue Schuldgefühle.

Und noch mal: ein Messie weiß schon, was Sauberkeit und Ordnung ist, das muß man ihm nicht erzählen.

A(lDexYandraxT


So tickt der Messie.

Dies ist nicht korrekt. Das Messiesyndrom ist ein Defizit und verunmöglicht einem die Wohnung sauber zu halten - auch wenn man es eigentlich will. Nicht selten ist eine seelische Störung d.h. ein seelisches Problem dahinter. Man entscheidet nicht einfach alles so zu lassen weil man zu faul ist. Das ist eine faule Person und kein Messie.

Bven i taxB.


Ach ja.... und Hilfe macht dem Messie Angst.

Das sind die Menschen, die es eh schon besser können mit Aufräumen und Putzen und nun geben sie einem noch eins drauf, dass man sich die Qual antun muß, unter gefühltem Zwang mit ihnen oder ohne sie, aber mit ihren klugen Ratschlägen was sauberbasteln zu sollen.

Entsetzlich.

So tickt der Messie.... :)D

AplexpandxraT


Hilfe muss einem Messie nicht Angst machen... man darf ihn einfach nicht überfahren. Ein Messie kann nur in kleinen Schritten was ändern. Viele würden liebend gerne was ändern und schämen sich auch sehr für ihr Verhalten und ihre Unordnung.

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