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Bin ich depressiv?

NPeulitng3x37 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich bin 18 und bis vor exakt 2 Wochen war alles wirklich normal.

Heißt, ich war gerade mit meinem Abitur fertig, und hatte ab sofort quasi Freizeit.

Und an dem Tag vor 2 wochen ging es abends plötzlich los, ich stand total neben mir, als wäre ich fremd im eigenen Körper, mir erschien alles wie im Traum.

Ich dachte zuerst, dass ist am nächsten Tag sowieso wieder weg, denn ich hatte schon öfter sowas wie Sonntagsdepression, aber das war längst nicht so schlimm..

Naja, dieser Zustand hält bis heute an, es ist wirklich das Schlimmste was ich mir vorstellen kann, ich esse kaum noch, mache den ganzen Tag über eigentlich nichts, bin völlig depersonalisiert, und denke jede Minute daran, alles dafür herzugeben, dass sich mein Zustand wieder normalisiert.

Ich kann mir nicht vorstellen auch nur einen weiteren Tag damit zu leben, es ist wie ein Alptraum, es soll einfach wieder so sein wie vorher.

Ich mache nur noch das allernötigste, mehr geht nicht. Ich sehe in nichts mehr einen Sinn, sogar Selbstmord ist für mich keine Option, da er mir sinnlos erscheint. Ich bin wie gefangen im eigenen Kopf und meine Umwelt kommt mir völlig entfremdet vor.

Ist das möglicherweise eine Depression? Und wenn ja wieso kommt diese so plötzlich..

Antworten
NIeul(ing3x37


Ich füge noch hinzu, dass es Abends wieder einigermaßen geht, dann normalisiert es sich etwas, ich habe dann riesige Hoffnung, dass es am nächsten Tag einfach wieder weg ist, was es jedoch nicht ist...

crhln}opxf


Naja, es muss nicht unbedingt eine Depression sein, sondern bis jetzt hört sich das erst mal nach einer Derealisation an. Lass dir einen Termin bei einem Psychiater geben und versuche es bis zum Termin mal mit ein paar Entspannungsübgungen, z.B. Achtsamkeitsübungen oder zumindest Atemübungen (Youtube).

Dpie Blputlinixe


bist du nur noch am schlafen? flüchtest dich in computerspiele oder sowas? kostet dich alles immense kraft?

cahnoxpf


Achja: Hat sich in deinem Leben irgendetwas verändert (Medikamente, hast du Drogen genommen, Schlafrhythmus verändert, spezielles Erlebnis)?

N^euli&ntg3x37


Ich kann mich in nichts flüchten, weil mir rein gar nichts Freude bereitet.

Ich sitze gerade vor dem Rechner und fühle mich als wäre ich gar nicht in meinem Körper, dann ist es manchmal ganz schlimm und ich schwitze, weil der Gedanke, dass dieser Zustand kein Ende nimmt einfach so alles umfassend ist, so übergeordnet, er beherrscht einfach alles.

NTeulin&g33x7


Weder Medikamente, noch Drogen, es kam von jetzt auf gleich

BxehinLd ThSe 2S cexnes


Eine Ferndiagnose ist bei dem Verdacht auf Depressionen kaum möglich. Ich kann Dir nur sagen, dass eine Depression nicht "plötzlich" mit totaler Heftigkeit kommt, und körperliche Symptome folgen auch erst später. Nach Deiner Beschreibung, lieber TE, denke ich eher, dass es ein Kreislaufthema ist.

Es ist in Stresssituationen oft so, dass der Körper zwar gerne krank werden würde, es sich aber verbietet, um die Situation zu überstehen. Wenn dann Ruhe einkehrt, "holt" der Körper die Krankheit sozusagen "nach". Bei mir und meiner Freundin ist es so, dass wir quasi die Uhr danach stellen können - vier Tage nach Urlaubsbeginn kommt (zumindest im Winter) die Grippe. ;-)

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