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Psyche, ich weiß manchmal nicht was mit mir los ist

Enume\l1111 hat die Diskussion gestartet


Ich versuche mal meine Situation zu schildern.

Mein Problem ist hauptsächlich das ich teilweise ziemlich schnell an die Decke gehe. Ich bin leicht reizbar und teilweise echt agressiv.

Vielleicht erst ein paar Dinge zu mit ich bin weiblich 23 Jahre alt und arbeite in der Pflege. Ich habe allgemein eine schwierige Kindheit gehabt. Stress mir den Eltern war der Alltag. Meine Eltern sind bei Alkoholabhängige (abends) und dadurch teilweise sehr aggressiv und genervt. Ich wohne seit ca 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Seit dem habe sich die Gefühle sehr stark verstärkt. So als wenn ich nur noch überfordert bin. Teilweise komme ich nach Hause und bin nur noch am weinen. Letztes Jahr ins dann plötzlich mein Vater in der Wohnung tot aufgefunden wurden, wo ich bestimmt auch noch nicht zu 100% verarbeitet. Was aber in den letzten Monaten mich sehr bedrückt, das ich sehr häufig über Suizid nachdenke. Ich hatte schon mal 2 sehr kritische Momente. 1. ich habe einmal Beruhigungsmittel eingenommen in höherer Dosis. Und das 2 mal. Ich kam nach der Arbeit nach Hause und war alleine ich habe ein Fenster geöffnet und saß teilweise auf der Fensterbank nach draußen hin. Mir war es egal was mit mir passiert. Aber diese Situation waren eher als wäre in trounce. Naja im Moment denke ich häufig über ein Testament nach, also eins zu schreiben. Und ein Brief für alle zu schreiben. Also nicht das ich jetzt sagen würde ich springe morgen vor den Zug. Aber diese Momente von denen ich eben geschrieben habe die kann ich nicht unterdrücken die kommen und ich weiß nicht ob ich irgendwann ein Schritt weiter gehe. Was ist das? Was ist los mit mir was soll ich machen? Danke im Voraus!

Antworten
S2and2r~a2!0x06


Hallo liebe Eumel!

Bitte ruf JETZT bei einem Psychiater an. Ich schreibe jetzt, weil es manchmal einige Monate dauern kann, bis man wirklich einen Termin bekommt. Also nimm morgen in deiner Mittagspause, nach oder vor deiner Schicht das Telefon in die Hand und telefoniere ein paar Ärzte ab, die du dir jetzt am besten gleich aus dem Internet raussuchst. Einer wird dich garantiert in seinem Terminkalender unterbringen. Dem kannst du dann alles erzählen und er wird dann einschätzen, ob du z.b. eine Depression hast. Dagegen gibt es mittlerweile gute Medikamente. Nicht mehr diese Hammer mit den schlimmen Nebenwirkungen, sondern wirklich hilfreiche Tabletten.

Ansonsten versuch dich bis dahin an den positiven Momenten festzuhalten. Schau auf das, was du erreicht hast und versuche, gegen die negativen Stimmen anzukämpfen. Widersprich ihnen! Nimm den Stress aus deinem Alltag raus, mach nichts, was du nicht machen willst und bitte sprich mit deinem Freund. Du musst ihm ja nicht alles bis ins letzte Detail erzählen, aber bitte sag ihm zumindest, dass du gerade psychisch zu kämpfen hast und ganz viel Zuneigung, Geduld und Unterstützung brauchst. Du brauchst dich nicht schämen und das ist nichts, was man verstecken oder unbehandelt lassen muss. Nur bitte geh wirklich zu einem Fachmann. Am Telefon brauchst du gar nichts weiter sagen, nur dass es dir seit längerer Zeit wirklich schlecht geht und du dringend so kurzfristig wie möglich einen Termin brauchst. Alles weitere wird sich dann ganz sicher einrenken! @:)

S/andnra#2006


Ok, so schlimm kann es ja dann nicht sein... :=o

E#uimZel1121x1


Wieso kann es so schlimm nicht sein?? Wenn man schön länger mit solchen Gedanken spielt und es einem immer wieder so geht. Dann lernt man damit zu Leben irgendwie. Ich hatte schon einmal mir Hilfe genommen und ich wollte mich sogar schon einmal einweisen lassen das wurde abgelehnt also irgendwann verliert man den glauben daran... Dann habe ich ambulant denke 5 Sitzungen gehabt und dann hat die Therapeutin die Sitzung beendet. Gerade in einer Zeit wo ich sie gebraucht hätte. Sie hat gesagt ich soll mir bei mir in der nähe was suchen und nein ich habe nach so kurzer Zeit noch nicht alles erzählt. Aber dann schafft man das schon sich Hilfe zu nehmen und dann wird man wieder weg geschickt. Also habe ich ja nichts?!? Und trotzdem geht es mir so vllt ist das ja auch normal!? Ich weiß es nicht. Und bis jetzt komme ich ja auch so durchs Leben wie das ist ja egal. und vllt werde ich irgendwann weiter gehen aber vielleicht soll das dann ja so sein.

K:iwi1x507


Oh das hört sich alles nicht gut an... :|N

ruathlxose


Wieso kann es so schlimm nicht sein?? Wenn man schön länger mit solchen Gedanken spielt und es einem immer wieder so geht. Dann lernt man damit zu Leben irgendwie. Ich hatte schon einmal mir Hilfe genommen und ich wollte mich sogar schon einmal einweisen lassen das wurde abgelehnt also irgendwann verliert man den glauben daran... Dann habe ich ambulant denke 5 Sitzungen gehabt und dann hat die Therapeutin die Sitzung beendet. Gerade in einer Zeit wo ich sie gebraucht hätte. Sie hat gesagt ich soll mir bei mir in der nähe was suchen und nein ich habe nach so kurzer Zeit noch nicht alles erzählt. Aber dann schafft man das schon sich Hilfe zu nehmen und dann wird man wieder weg geschickt. Also habe ich ja nichts?!? Und trotzdem geht es mir so vllt ist das ja auch normal!? Ich weiß es nicht. Und bis jetzt komme ich ja auch so durchs Leben wie das ist ja egal. und vllt werde ich irgendwann weiter gehen aber vielleicht soll das dann ja so sein.

Eumel1111

Diese Therapeuten haben ihre eigene Logik, die mit der Wahrheit anscheinend so gut wie nichts zu tun hat. Ich bin mal, weil ich in einer Therapie ständig geschädigt wurde, an mir ständig vorbeigeredet wurde, einfach geflüchtet und habe die Therapie beendet, weil ich es nicht mehr ertrug und pro Sitzung mit immer mehr Problemen herauskam, als ich hereinging. Um mich zu schützen, wie gesagt, verließ ich die Therapie.

Diese Thera schrieb dann glatt noch in die Akte, dass die Therapie erfolgreich war, was absolut gelogen war. Mir ging es kontinuierlich schlechter, bis nach 4 Jahren dann der totale Zusammenbruch kam....

Also...hört mir auf mit Therpeuten....

@ Eumel

Ich wünsche Dir, dass Du einen Weg für Dich findest, vielleicht wirklich erstmal mit Medikamenten. Wenn man das richtige erwischt, können das einen wirklich erstmal stabilisieren. *:)

E:nomijs1x994


Eumel1111

Therapeuten sind total unterschiedlich. Ich sitze mittlerweile bei der 3.

Meine erste hatte ich in einer Klinik - die war okay - obwohl ich sie damals nicht wirklich ernst nehmen konnte. Danach folgte eine ambulant - bei der ich aber nach einem Jahr keine Besserung und nur fehldiagnosen mitnahm, weshalb ich die Therapie schriftlich beendete. Nun bin ich bei einer Therapeutin bei de ich mich recht wohl fühle.

Was ich damit sagen möchte ist, dass meist nicht der erste Therapeut gleich der beste für dich ist. Meist muss man ein paar Therapien anfangen um zu merken, dass man mit dem Therapeuten nicht zurrecht kommt. Aber schlichtweg sagen, dass alle Therapeuten mist sind, finde ich unsinnig. Es ist leider mühsam jemanden zu finden, der perfekt auf dich und deine Probleme eingehen kann. Aber ich denke es lohnt sich. Also bleib bitte dran, halte durch - alleine kommt man aus solchen Phasen schwer.

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