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Mein Sohn (8) muss in ein Therapiezentrum, bin so fertig

Alias 706397


ich danke euch von ganzem Herzen für euren Zuspruch.

Nichts für ungut, mond+sterne, aber da du weder mich noch meinen Sohn kennst, ist es unmöglich für dich zu beurteilen, was er braucht. Ich finde deine Art hier zu schreiben irgendwie befremdlich. Ich hoffe, ich darf an dieser Stelle so ehrlich sein.

@ all

Diese Gruppe wäre insofern passend für meinen Sohn, weil er in den Zeiten dieser Spitzen (die er ja nicht ständig hat) eine 1:1 Betreuung braucht. Könnte die aktuelle Gruppe dies leisten, würde er ja dort bleiben können. Es hängt allein von den Kapazitäten und der Größe seiner momentanen Gruppe ab. Dieses Therapiezentrum war ja eher die Idee vom Chefarzt, als unsere.

Für mich fühlt sich so eine Kleinstgruppe besser an, weil man dort viel mehr auf ihn eingehen kann und er vielleicht nicht ständig mit dem RTW in der Klinik landet. Und ich finde ganz wichtig, dass er endlich mal auf jemanden stößt, der kompetent und stark genug ist, es mit ihm aufzunehmen. Ihn auffangen und stabilisieren kann. Die Einrichtung kann es nicht leisten, die Zeit in der Klinik läuft bald ab und ich kann es auch nicht. Ich bin die Mutter, aber sicher kein Profi-Pädagoge. Deshalb stoße ich an meine Grenzen und brauche Hilfe. Und ich hoffe inständig, dass er den Platz bekommen wird.

kyleinegr_d&raoche]nstexrn


Halte uns auf jeden Fall auf dem Laufenden, bitte.

Und wenn es klappt, dann kümmere dich bitte mal ein wenig um dich!

Alias 706397


Das mache ich, kleiner_drachenstern. Also euch auf dem Laufenden halten und mich um mich kümmern. @:)

Alias 706397


Schade, noch nichts gehört vom Jugendamt. Muss ich noch weiter hoffen und bangen und beten. :)*

Alias 706397


ich bin so erleichtert! Es hat geklappt mit der Gruppe!

Und ich hoffe von Herzen, dass er dort richtig ist und dort "ankommen" wird.

Er kann auf seiner alten Schule bleiben und hat eine vertraute Umgebung. Das ist so toll. Ich bin sehr gespannt auf deren Konzept und wie sie arbeiten.

dbanatex87


Ich denke weiter an euch und wünsche euch viel Glück.

LeichtAwmHorizxont


Ich auch. :-)

mvs&92


Ich freue mich mit euch und bitte dich, weiter zu berichten.

Bei meiner Asperger Tochter wurde Asperger im ambulanten Diagnoseverfahren ausgeschlossen. Erst später stationär in einem sozialpädiatrischem Zentrum stand die Diagnose. Ich hoffe, dass bei euch der Auschluss einer Störung im Autismusspektrum von guten Diagnostikern gemacht wurde. Einige Verhaltensweisen kommen mir doch recht bekannt vor. Die Übergänge sind natürlich sehr fließend.

Alles Gute für euch!

Alias 706397


Ich danke euch. Ihr seid ganz lieb. @:)

m/onQd+Jster1ne


Ich hoffe, Du magst mir beipflichten, wenn ich diesen Faden als eine Geschichte mit Happy End betrachte.

Ich bin der Ansicht, Du hast sogar einen Beitrag zum Happy End geleistet, weil Du ein gutes Gespräch mit Deinem Sohn geführt hast. Du hast ihm gesagt, dass er sich durch sein aggressives Verhalten, seinen Weg nach Hause verbaut. Für Deinen Sohn ist das eine wichtige Information, weil das Verhalten der Erwachsenen für ihn so berechenbarer und nachvollziehbarer wird.

Ich weiß, Du magst dieses Kompliment nicht annehmen, und wenn Du meinst, sein Verhalten habe sich durch das neue Medikament verbessert, habe ich da auch nichts gegen einzuwenden.

Ich wünsche Dir und Deinem Sohn weiterhin viel Glück. :)*

Alias 706397


mond+sterne, um sagen zu können, ob das Medikament ihm hilft, ist es noch zu früh. Aber er ist ja noch bis zum 14. Juli in der Fachklinik, bevor er dann in die neue Gruppe zieht. Ich verbinde zumindest große Hoffnung, dass es ihm dort gut gehen wird, wenn er diese 1:1 Betreuung erfährt. Denn daran scheiterte es ja letzendlich in der aktuellen Einrichtung. Aber das haben wir vorher in Betracht gezogen. Dennoch haut es einen total um, wenn es dann wirklich so eintritt.

Ich kann noch kein Happy End sehen, eher ein kleines Licht am Horizont, das für meinen Sohn scheint. Ich freue mich total, ihn morgen schon wieder zu sehen. x:) Und Sonntag noch mal.

Das Gespräch musste ich mit ihm führen und ich habe es wirklich viel besser hinbekommen, als ich vorher dachte.

Ich bin sehr gespannt auf seine Reaktion, wir alle. Denn diesmal erfährt er nicht von mir, dass er in eine ander Gruppe ziehen wird. Aber ich bin für ihn da und werde ihn halten, wenn er mich braucht. :)_

m"ond+\ster+ne


Da Du Dich vor einiger Zeit aufgeschlossen für eine Therapie gezeigt hast, poste ich mal eine Idee zu dem Thema. Anstatt getrennter therapeutischer Maßnahmen für Deinen Sohn und für Dich könnte man eventuell auch eine Familientherapie in betracht ziehen.

Alias 706397


Das ist eine gute Überlegung. Das werde ich zur rechten Zeit in der neuen Gruppe ansprechen. Ich kenne ja deren Konzept noch gar nicht.

Übrigens bin ich heute quasie aus der Klinik "entfernt" worden. Es war unglaublich schwierig mit meinem Sohn. Er war die ganze Zeit unruhig und ein Spiel war kaum möglich. ABER genau deswegen ist er ja dort. Weil er Probleme hat! Musste ihn - wie meistens - deshalb realtiv häufig ermahnen. Was soll ich denn auch tun? Nichts sagen, wenn er über Tische und Bänke geht oder im Begriff ist, etwas kaputt zu machen? Die hat echt zu mir wortwörtlich:"Seit 1,5 Stunden geht das jetzt so. Ich kann es nicht mehr hören!" Ich war leicht angesäuert und dachte kurz darüber nach, mich mit ihr anzulegen. Sagte dann aber nur in einem nicht so netten Ton, dass dieser Vorfall an anderer Stelle geklärt wird und nicht vor den Augen meines Sohnes. Der war entsprechend traurig, dass der Besuch vorzeitig enden musste. Ungefähr eine Viertelstunde hat sie uns geklaut. Es war mega schwierig heute, ja. Aber damit hatte ich schon gerechnet. Der Junge hat am Freitag erfahren, dass er aus seiner alten Gruppe ausziehen muss und in eine neue geht, statt nach Hause. Wie soll er sich da fühlen? Für mich war es absehbar, dass es Probleme geben würde. Beim letzten Besuch war es auch schon grenzwertig und bei dem vor 2 Wochen war es noch schlimmer als heute. Aber da hat man dem Chefarzt eine positive Rückmeldung gegeben! Und auch da musste ich ihn fast ununterbrochen ermahnen. Ich kannte diese Dame noch nicht, aber schon am Freitag fand ich sie unsympathisch. Da hat sie uns auch rausgeschmissen, weil Abendbrotzeit. Jedoch hatte ich meinem Sohn da bereits vorher gesagt, dass sein Bruder und ich gleich gehen, weil es Abendessen gibt. Aber heute kam das ja für ihn völlig überraschend und er hatte Tränen in den Augen. Denn auch wenn die Besuche oft anstrengend sind, so versucht man ja trotzdem, die Zeit miteinander zu nutzen bis zum Ende.

Auch die Sache mit dem Lerncomputer, den ich ihm heute auf seinen Wunsch hin mitgebracht habe. Diesen hat sie sofort eingesackt, weil sie dachte, das wäre etwas anderes als ein Lerncomputer. Kann man da die Eltern nicht einfach fragen, statt das Kind traurig zu machen, indem man ihm das Ding einfach sofort wegnimmt? Er hatte es vielleicht ein paar Sekunden in der Hand. :|N

Fand ich sehr unglücklich alles heute und wünsche mir sehr, dass sie nächsten Samstag nicht da sein wird. Das wird allerdings auch noch ein Nachspiel haben. Ich rufe morgen auf der Station an und kläre das. Auch der Mann, der bereits am Freitag und auch heute dabei war, ist schon ein rechter Grobian. Als mein Sohn ihn am Freitag eine Frage stellen wollte, raunte er ihn mit (den Worten:"Quatsch mich nicht an, wenn ich am spielen bin!" an. (Tischtennis) Sehr netter Umgangston herrscht dort. Das hatte mich doch etwas geschockt. Mein Sohn ist erst gerade 8 geworden und kein Teenie. Noch nie vorher habe ich da so etwas erlebt wie heute. Mein Sohn war ja letztes Jahr bereits zu einem längeren Aufenthalt dort. Da war so etwas nie vorgekommen. Bin etwas geplättet und musste das jetzt einfach mal loswerden. @:)

Sgunfl\owexr_73


Ich kann Deinen Frust verstehen und es sollte geklärt werden.

Aber:

Bitte versuche halt auch, Dich DEINERSEITS an die Klinikregeln zu halten. Viele Probleme bei Kindern gehen einher mit PC-Kram, fehlenden Regeln,... D.h. in Kliniken sind PC's/Handy tabu und simple Regeln wie Essenszeiten sind extrem wichtig. Wenn Du solche Dinge mitbringst: Nicht direkt dem Kind geben, sondern halt mit dem Personal absprechen. Klar sind die streng und überreagieren ggf. auch mal, aber wenn man zu viel zulässt im Einzelfall, dann geht's auf den Stationen drunter und drüber und die Struktur, die viele Kinder brauchen, ist futsch.

Alias 706397


@ Sunflower

Das war doch schon vorher mit dem Klinikpersonal abgesprochen, dass ich den Laptop mitbringe. Das ist ein Kindercomputer ab 4 Jahren. Also wirklich so ein richtig kindliches, batteriebetriebenes Gerät. Bunt und klein. Halt mehr Spielzeug statt Elekrtonik. Damit kann man rechnen lernen, Wörterspiele und Memory spielen. Mehr nicht. Sie hätte auch einfach nachfragen können. Fand es grauenhaft, dass sie ihm das einfach so aus der Hand genommen hat.

Und dass sie den Besuch beendet hat, weil es total unruhig war, ist im Grunde nicht verkehrt gewesen. Aber die Art war total daneben. Habe ich ehrlich nocht nie erlebt. Diese beiden sind dort die einzig wirklich unsympathischen Stationsmitarbeiter, die ich kennen gelernt habe. Und das waren ziemlich viele bisher. Sie hat es einfach schlecht gemacht, da gibt es nichts zu beschönigen. Und deshalb muss das geklärt werden. Ich finde auch negative Kritik wichtig. Die bekomme ich auch und muss sie annehmen. Das ist auch wichtig, denn sonst kann man nichts verändern.

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