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Mein Sohn (8) muss in ein Therapiezentrum, bin so fertig

Alias 706397


@ chance007

Ihn besuchen. Ihm Mut zusprechen. Ihn mal in den Arm nehmen. Ihm sagen, wie lieb Du ihn hast. Ihn fragen, wie es ihm geht. Ihm zuhören. Da sein.

Das machen wir regelmäßig, zuletzt am Samstag.

Gestern habe ich ihn leider nicht mehr gesehen. Wäre vielleicht auch gar nicht gut gewesen. Ich weiß es nicht.

Während des Klinikaufenthaltes werde ich ihn nicht sehen. Unser nächster Kontakt wäre normaler Weise genau an Halloween. Falls es Schwierigkeiten am kommenden WE geben sollte und er in der Klinik verbleiben müsse, dann werde ich ihn dort allerdings besuchen oder seine Mentorin. Das können wir aber erst besprechen, wenn es so eintreten würde. Was ich nicht hoffe.

Es ist aber gar nicht mehr so hoffnungslos. Ich habe heute erfahren, dass er das Wochenende bereits in der Gruppe verbringen und voraussichtlich am Montag schon wieder entlassen wird. Die Klinik hat eine positive Rückmeldung gegeben. Nämlich die, dass sein Verhalten wesentlich reflektierter ist im Vergleich zum letzten Aufenthalt und er viel einsichtiger ist und schneller wieder runterkommt. Dinge benennen kann und viel mehr Respekt hat. Ich bin beeindruckt.

Aber ich habe bereits selbst in den Besuchen bemerkt, dass diese völlig anders ablaufen als noch in der alten Gruppe. Wir sind beide entspannt, es gibt kaum Probleme und wir haben stets eine schöne Zeit. Der Abschied fällt ihm mal mehr, mal weniger schwer.

Für mich war erst mal ganz wichtig, dass er nicht wieder umziehen muss. Das würde er nicht verkraften. Nein, er wird in die Gruppe zurück kehren. Denn das war verständlicher Weise genau seine Angst. Dass er wieder woanders hin muss. Wie soll ein Achtjähriger so etwas denn auch verkraften? :°(

Er war sehr froh und hat auch in den Armen seiner Mentorin bitterlich geweint gestern.

Ich bin nun (wir alle) sehr gespannt, wie das WE in der Gruppe verlaufen wird.

Alles in allem geht es mir heute bedeutend besser als gestern. Da war noch vieles so ungewiss, heute sehe ich klarer.

CDhance`00x7


Denn das war verständlicher Weise genau seine Angst. Dass er wieder woanders hin muss. Wie soll ein Achtjähriger so etwas denn auch verkraften?

Das ist doch aber eine unrealistische Angst, die man ihm leicht nehmen kann. Er ist ja nun schon in einer Kleinstgruppe mit optimaler Betreuung und auch insgesamt in einer Einrichtung, die auf alles Mögliche spezialisiert ist. Da ist doch das Optimum schon ausgereizt. Ein Wechsel brächte keine Verbesserung der Bedingungen. Zumal es ja dort anscheinend gut funktioniert.

Dazu noch einmal:

Es fühlt sich fast so an, als würde ich in eine Depression abrutschen. Deshalb werde ich gleich erst mal zu meinem Hausarzt gehen.

Mein letzter Stand hier im Faden war, dass Du Dich um eine Anschlusstherapie kümmern wolltest. Hat das nicht geklappt?

Alias 706397


Über eine Therapie haben wir uns heute bei meinem Arztbesuch unterhalten. Doch das gestaltet sich leider nicht so einfach. Erst einmal werden nächste Woche einige Untersuchungen folgen, da ich mich nicht sehr gut fühle und danach sehen wir weiter.

cPriec#harxlie


Ich bringe meinen Sohn morgen um 10 in eines. Er ist auch 8 und kotet sich am Tag mehrfach ein, schon immer.

Alias 706397


Das ist doch aber eine unrealistische Angst, die man ihm leicht nehmen kann.

Ja, für uns Erwachsene. Mit seinen 8 Jahren kann er das aber noch nicht erfassen. Und da er genau das vor nicht langer Zeit erlebt hat, ist diese Angst für ihn absolut realistisch. Diese Sorge jedoch ist ihm schon gestern genommen worden. Er ist dort genau richtig und deshalb geht es für ihn auch wieder zurück. Was Besseres kann ich mir für ihn momentan gar nicht vorstellen. Er geht jetzt auch reiten und es wird eine ambulante Therapie angestrebt.

Alias 706397


@ chriecharlie

Das tut mir sehr leid! Weiß man warum er das tut?

Also hat er ab morgen einen Platz in einem Therapiezentrum?

c2riOech}arlxie


Ja, ab morgen.

Keiner weiß, was da los ist, wir haben schon ALLES durch, immer altersgerecht. Keine Chance. Er fühlt sich da auch gar nicht in einer aktiven Rolle, für ihn ist das so, dass nur er selbst es abstellen kann... da ist er noch weit davon entfernt. Man schickt ihn auf Toilette, 10 min später ist er voll. Kindergeburstage allmählich schwierig etc.., seine Geschwister meiden ihn.... sein Bruder hat ADS+ Asperger, der ist eh super-empfindlich mit Gerüchen......

also muß es als letzte Option noch sein. Die vorletzte war Hypnosetherapie bei David Woods, hat nicht gefunzt.

Alias 706397


Dann wünsche ich euch, dass diese letzte Option den gewünschten Erfolg bringt.

c^rie<charlxie


Ich komme nun gerade aus der Einrichtung, er ist nun zwei Tage dort Wir haben ein bis zweimal die Woche Elterngespräch, aber ihn dort so zu sehen, ist echt furchtbar.

d:aYnlaex87


Alias

Es freut mich das es besser wird, das er leichter runter kommt und soweiter. Das sind doch echte Fortschritte die Mut machen und es fühlt sich sicher für ihn auch viel besser an nach einem Ausraster nur kurz wieder in der Klinik zu sein und dann gehen zu können. :)^ :)^

Alias 706397


Auch heute bekam ich wieder gute Nachrichten aus der Klinik. Nun bin ich gespannt, wie das Wochenende in der Gruppe verlaufen wird.

@ criecharlie

:°_ du musst dir immer sagen, dass es zu seinem Besten ist. Es ist verdammt schwer, ich weiß. Aber ihr solltet das als Chance sehen. :)*

Lsia:n-|Jill


Wie geht es dem Kleinen jetzt?

Alias 706397


Wie geht es dem Kleinen jetzt?

Besser, viel besser. :)^

Seit Anfang der Woche hat er einen I-Helfer und besucht somit wieder die Schule. Viel kann man nach der kurzen Zeit natürlich noch nicht sagen, aber ich freue mich so, dass er wieder zur Schule gehen kann. Und er sich auch! Am Sonntag sehe ich ihn wieder und wir gehen zusammen auf den Weihnachtsmarkt. x:)

Schön, dass hier noch nachgefragt wird. Das freut mich sehr. @:)

CHhris[ale


Uns bewegt das Schicksal sehr. Deswegen freu ich mich über jede Nachricht. Wenn es negativ ist, wird gehofft, wenn es positiv ist, wird gefreut und weiter gehofft.

Lass uns weiter daran teilhaben, kotz dich hier aus, wann du immer magst.

Alias 706397


Wenn es negativ ist, wird gehofft, wenn es positiv ist, wird gefreut und weiter gehofft.

das ist alles, was ich im Moment habe und leider oft auch ein Wechselbad der Gefühle.

Lass uns weiter daran teilhaben, kotz dich hier aus, wann du immer magst.

das werde ich tun.

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