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Einkaufen nicht möglich

siinna9la8a5 hat die Diskussion gestartet


Weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

Habe bis vor kurzem im Einzelhandel bei P...y (ihr wisst schon, die mit dem gelben Punkt hinten dran) gearbeitet.

Anfang diesen Jahres haben wir einen Wechsel des Bezirksleiters gehabt. Der Neue konnte mich von Anfang an nicht leiden. Ich wäre unfreundlich und keine Ahnung was noch alles (hatte ihn mal nicht gegrüßt, allerdings war er da am telefonieren). Nun sollte unsere Filiale geschlossen werden und ich denk mal, er hat gleich seine Chance gesehen mich loszuwerden. Beim Gespräch über die Schließung kam es nun wie es kommen musste, angeblich können sie mich nirgends anders hin versetzen (is ja nicht so das jeder zweite P...y Mitarbeiter sucht). Hab einen Aufhebungsvertrag vorgelegt bekommen den ich sofort unterschreiben musste. Keine Bedenkzeit, nichts. Letzter Arbeitstag ist gleich letzter verkaufsoffener Tag der Filiale.

Nun bin ich also ausgeschieden von dort. Ich habe sehr gerne da gearbeitet. Kollegen waren immer freundlich. Mit der Chefin konnte man auch richtig kumpelhaft umgehen. Wurde halt nur von dem neuen Bezirksleiter, ich sags jetzt mal so, rausgeworfen.

Seit dem ersten Tag meiner 'Freiheit' schaffe ich es nun nicht mehr, in eine Filiale von P...y rein zu gehen. Allerdings trifft dasselbe auf den Mutterkonzern zu. Da bei mir hauptsächlich P...y und R..e vertreten sind und ich letztens dringendsten Durst hatte, dacht ich mir, geh ich eben schnell in R..e. Kaum drinnen wollte ich nur noch wieder raus. Hatte das Gefühl ich würde keine Luft mehr bekommen.

Irgendwie glaubt mir niemand, dass es mir dabei so geht. Das es so etwas ja gar nicht gibt. (Als ob ich aus Spaß 3 Kilometer weiter fahre zum einkaufen, anstatt ums Eck zu P...y bzw R..e zu gehen)

Antworten
JFaalmxa


Kann dich schon verstehen. Es ist so, als ob dir die beiden Läden die Luft zum atmen nehmen, weil sie dir quasi auch die Arbeit genommen haben, oder?

Es ist auch schwer, wenn du gerne arbeiten würdest und du in die Läden gehst und denken kannst "So, da könnte ich jetzt auch an der Kasse sitzen, Regale einräumen usw.".

Ich hoffe, dass es mit der Zeit besser wird. Spätestens, wenn du wieder eine Arbeit hast. Lasse dir die Zeit, die du brauchst. :)*

M;exlmacc100


Halte ich angesichts des plötzlichen Entlassungsschocks auch nicht für ungewöhnlich. Versuch trotzdem, dich mit dem Einkäufen in diesen Läden zu konfrontieren und nimm vielleicht jemanden als Begleitung mit.

Evtl. hast du ja auch - wenn es momentan gar nicht anders geht - die Möglichkeit, einen Online-Lieferservice zu beauftragen?

s<innanla8x5


In andere Geschäften kann ich ja problemlos einkaufen. Da hab ich nicht das Gefühl des 'keine Luft kriegens'. Muss halt nur jetzt immer weiter fahren wie sonst.

Hoffe auch das es mit der Zeit besser wird bzw wenn ich eine neue Arbeit gefunden habe.

Als Begleitung könnte ich nur meine Kinder mitnehmen, welche das ganze noch nicht verstehen, oder meinen Freund, welcher das ganze als Humbug und "das redest dir nur ein" hinstellt.

Im Moment vertraue ich auf 'die Zeit heilt alle Wunden'.

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