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krankhafte Eifersucht / citalopram

Pyopl^iUtea19x85 hat die Diskussion gestartet


Guten abend Zusammen

ich habe ein Problem, besser gesagt meine Freundin hat ein Problem das es auch zu meinem macht.

Sie ist extrem eifersüchtig auf wirklich jeden, egal ob Arbeitskollegen, Studien Kollegen ... Alte Bekanntschaften .. Ganz egal wer es ist.

Sie selbst hatte eine sehr schwere Kindheit gehabt , sie lernte nie eine richtige Beziehung zu führen, weder zu ihren Eltern noch zu Geschwistern , vertrauen fällt ihr sehr schwer .

letztes jahr befand sie sich in Psychiatrischer Behandlung - Stationär. (v.a.Borderline)

Als ich sie kennenlerte nahm sie Citalopram 20mg ein, setzte sie jedoch ziemlich rapide ab (ich selbst wusste davon nichts ) ihre Stimmung wurde Tag zu Tag schlechter, ihre Eifersucht bestimmt ihr und mein Leben .

Ich kann ihr das schönste vom Himmel reden doch es wird ignoriert , sie ist "krank" denke ich und kann es einfach nicht kontrollieren.

Seit 2 Wochen nimmt Sie nun wieder Citalopram , jedoch nehmen Ihre Stimmungsschwankungen zu anstatt ab, sie bekommt oft Nachts Angstzustände, ich weiss ja das dieses Medikament circa 6 Wochen braucht bis es etwas wirkt .. Nur ich weiss selbst nicht mehr wie ich diese Zeit noch überstehen kann ??...... Ich werde selbst noch wahnsinnig...

Ich werde kontrolliert -Mein handy -Was weiss der Geier . Alles von mir wird kontrolliert, ich habe das Gefühl ich kann bald nicht mehr atmen , ich möchte mich nicht mal mehr zu ihr ins Bett legen (tu es jedoch doch um sie nicht zu verletzen ) da sobald ich in ihrer Nähe bin werde ich umklammert.

Ich höre mir nur Vorwürfe an, dass ich nicht für sie da wäre und ihr nicht genügend Bestätigung gebe das ich sie liebe .

Ihre Erwartungen mir gegenüber werden Sekunde zu sekunde höher .

Ich finde das ich ein sehr einfühlsamer Mensch bin und ihr in der Zeit der Beziehung nie einen Anlass gab das sie mir nicht vertrauen könne und ich gebe ihr jeden Tag Das Gefühl das sie mir sehr wichtig ist, gerade jetzt in schwierigen Situation laufe ich nicht davon..(noch nicht.........)

Ich habe weitaus andere Dinge in früheren Beziehungen geschafft und davon gelernt ..

Ist ja auch egal, dies erleichtert mir meine momentane Situation nicht, ich weiss langsam einfach nicht mehr wie ich mit ihr umgehen kann und soll.

vorallem es schadet mir selbst sehr.

Einerseits verspreche ich mir selbst das ich für sie da sein werde und anderseits möchte ich mir selbst nicht schaden .

Ich möchte sie gerade in so einer Situation auch nicht verlassen, ich wüsste das sie in der Psychiatrie landet, jedoch weiß ich nicht ob es vielleicht nicht das beste für sie selbst wäre? Zum Psychologen möchte sie nicht und ich selbst arbeite mit psychisch kranken Personen, es sind täglich zuviele Symptome und Anlässe die mir selbst sagen "du kannst ihr nicht helfen, lass deine Finger davon!" ..

Ich denke ich befinde mich in einer Zwickmühle?

Was kann sich ein aussenstehender darüber für ein Bild machen ?

Das würde mich interessieren.

Danke im voraus Für eure Antworten :-)

Antworten
sschneYcke198x5


Ich bin der Meinung, dass eine Beziehung mit einem psychisch kranken Partner nur dann funktionieren kann, wenn der Betroffene einsieht, dass Angehörige / Familie / Partner eben keine therapeutische Funktion ausfüllen können. Das schreibe ich als Borderlinerin.

Es macht deine Freundin nicht gesünder, wenn du dich von ihr erpressen / kontrollieren / whatever lässt. Aber es macht dich selber krank. Das Hintanstellen von eigenen Gefühlen ist auf Dauer für dich selber sehr, sehr ungesund. Pass bitte auf dich auf!

Zum Thema Citalopram: Da gibt es viele Möglichkeiten. Kann sein, dass das Präparat nicht mehr wirkt, kann sein, dass es Nebenwirkungen sind, kann sein, dass es einfach das falsche Medikament ist. Ich habe einiges an Medikation durch, letzendlich funktioniert bei mir die Kombi aus Neuroleptikum + Antidepressivum. Die Endeinstellung erfolgte stationär in der Psychiatrie.

Fakt ist: Du bist mit deiner Rolle heillos überfordert! Du kannst ihr nicht helfen! Du musst in deiner Situation auch weiter denken: Glaubst du wirklich, deiner Freundin geht es besser, wenn du dauerhaft die Füße stillhälst? Hälst du es für eine probate Lösung, dir den Zirkus noch zehn Jahre anzutun, "nur, weil es ihr sonst schlecht geht"?

Ich plädiere hier nicht unbedingt für eine Trennung als alleinige Lösung (nicht, dass du das falsch verstehst). Aber eine klare Trennung zwischen Partnerschaft und therapeutischer Beziehung muss her! Dringend! Das kann auch in Form einer Auszeit geschehen. Du musst irgendwie aus der Situation raus, wo du der Nabel der Welt für sie bist.

Klarmachen, was vor den Therapeuten gehört, was in die Beziehung gehört. Wahrscheinlich wirst du eine Weile brauchen, um das zu sortieren. Aber es ist in meinen Augen der einzig gangbare Weg.

Alles Gute! :)*

Z/wackn44


Vielleicht kannst Du Deine Freundin darauf aufmerksam machen, dass sie dringend psychiatrische Hilfe braucht. Das schlagartige Absetzen eines AD ist gerade das, was nicht empfohlen wird, wenn man Rückfälle vermeiden möchte, aber das ist jetzt Sägemehl-mahlen. Obwohl man es nicht verstehen kann, ist richtig, was schnecke1985 bereits gesagt hat: Dass ein AD früher geholfen hat, ist keine Garantie dafür, dass es bei einem zweiten Versuch wieder helfen muß. Dann wäre ein Medikamentenwechsel angebracht. Gegen die nächtlichen Angstzustände sollte sie ein Bedarfsmedikament haben. Dein Gedanke, dass die Psychiatrie das Beste für Deine Freundin sei, dürfte der Wahrheit sehr nahe kommen. Laß Dich nicht länger quälen! :)* @:) :)*

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