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Erfahrungen mit Prozac/Fluoxetin?

A]nonymBouxs88 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin kurz davor mir Prozac verschreiben zu lassen, weil ich es mit mir selbst allmälich nicht mehr aushalte und es so nicht weiter gehen kann (Anfälle von Autoagressionen, Angstzustände, Depressionen).

Natürlich wird nebenbei auch eine Therapie Thema sein.

Nun habe ich jedoch neben den vielen positiven Effekten auch viele negative gelesen.

So z.B. erektyle Disfunktion beim Mann, plötzliche auftretende Suizidgedanken und Agressionszustände, was ich natürlich nicht gerade gebrauchen kann (wobei ersteres rheintheoretisch halb so schlimm wäre, sofern es sich nach absetzen wieder bessern würde, da ich derzeit sowieso single bzw. gar nicht in der Lage bin eine Beziehung zu führen).

Andererseits ist der Gedanke schon verlockend, euphorisch durch's Leben zu hüpfen (wenn es dann wirkt), scheint ja in Amerika eine regelrechte Lifestyle Droge zu sein das Zeug...

Grüße

Antworten
AQnoDnymo;usx88


Keiner ???

AcnoNnymo)us88


Mich überrascht es, das niemand Erfahrungen mit einem der gängnigsten und ersten Antidepressiva hat... aber nun gut, dann werd ich mich wohl woanders informieren müssen.

Z]wacNk4x4


Zunächst einmal mußt Du Dir klarmachen, dass auf Psychopharmaka jeder Patient anders reagiert. Wenn es einem Patienten wunderbar hilft, kann der nächste die Nebenwirkungen absolut nicht vertragen. Deshalb sind Erfahrungen Dritter auf diesem Gebiet nie 1:1 umzusetzen. Wenn Du nach dem Wirkstoff googlest, kannst Du bei sanego.de unter "Nebenwirkungen" nachlesen, was die einzelnen Probanden zurückgemeldet haben. Damit hast Du dann in etwa eine statistische Aussage. Ich selbst habe Fluoxetin wegen eitriger Hautirritationen abgesetzt, aber das kann bei Dir ganz anders sein. Euphorisch durch die Gegend laufen wirst Du mit Fluoxetin nicht. Weder wäre das erwünscht noch ist F. ein Rauschmittel. Hohes pharmakologisches Interaktionsrisiko!

L[eCVhatN;oixr


Zunächst einmal mußt Du Dir klarmachen, dass auf Psychopharmaka jeder Patient anders reagiert.

Zwack44 hat es schon gesagt.

Ich habe Fluoxetin vor Jahren mal für etwas mehr als 12 Monate genommen. Ich habe von der Wirkung wenig bis gar nichts gespürt. Ich hatte weiterhin Depressionen und Essstörungen, trotz aller Bemühungen meinerseits. Zudem hatte ich kaum noch sexuelles Interesse, worunter meine damalige Beziehung litt. Aus Trotz habe ich das Medikament eigenständig ausgeschlichten - ohne dass ich danach größere Probleme hatte als zu der Zeit als ich es noch vorschriftsmäßig nahm - weil keine Wirkung! Hier möchte ich ausdrücklich anmerken, dass man das nicht eigenmächtig tun soll! Bei mir hatte es jedoch keine schädliche Auswirkung.

Eine Freundin von mir macht mit Fluoxetin gerade ganz andere Erfahrungen: Ihr geht es gut. Beinahe fantastisch, wie sie sagt: Sie ist psychisch stabil, hat gute Laune (ist aber, soweit ich weiß, nicht euphorisch) und weniger Ängste, ihr Essverhalten normalisiert sich.

Ja, so unterschiedlich kann das sein. Geh mal zum Neurologen und lasse dich beraten. Vielleicht empfiehlt sich das Medikament bei dir, vielleicht verschreibt man dir auch etwas anderes. Manchmal läuft es auch darauf hinaus, das du mehrere Präparate probieren musst bis du das Richtige für dich gefunden hast.

HKappy- Banxana


Ich habe paar Monate Fluoxetin geschluckt. Mein psychischer Zustand hat sich durch die Pillen massiv verschlechtert gehabt. Hatte ganz starke Suizidgedanken. Also bei mir hätte es mein Leben fast beendet, statt aufgehellt.

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