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Traum von einer Familie (Eltern) vergessen?

h)atsc-hipMu


:-o

Wie würde sie denn auf einen Kontaktabbruch reagieren?

JGaalum{a


Das werde ich bald herausfinden.

hEats$chipxu


Ist wahrscheinlich das beste, was du machen kannst!

Viel Glück, Mut und viel Kraft :)*

m.ond+s=ter/ne


Sie könnte den Kontaktabbruch akzeptieren und sich nicht mehr bei Dir melden.

Sie könnte Dir auch einen Vorwurf daraus machen, dass Du den Kontakt abgebrochen hast, und es Dich dementsprechend spüren lassen.

Die Vorstellung sie könnte als reuiger Sünder bei Dir angekrochen kommen, weil sie wieder Kontakt zu Dir haben möchte, halte ich für eine weltfremde Illusion.

Was hältst Du von diesen Möglichkeiten?

J+aajlmxa


Danke hatschipu @:)

mond+sterne die erste Möglichkeit würde ich sehr begrüßen. Die zweite verängstigt mich. Nicht wegen der Vorwürfe, sie ist selbst Schuld. Sondern wegen des Spüren lassens. Wegen ihr habe ich schon ein paar Suizide hinter mir und mir geht so langsam wieder die Kraft aus. Ich werde mir nichts antun, das gönne ich ihr nicht mehr, doch sie soll mich endlich einfach nur in Ruhe lassen.

hratscchPipu


Mit einem Suizid bestrafst du auch nicht deine Mutter, sondern nur dich selbst. Ich glaube kaum, dass sie sich eingestehen würde, dass sie eine große Mitschuld trägt. Dich abzukapseln und ihr keine Macht mehr über dich zu geben, wird sie wahrscheinlich eher treffen. "Solche Menschen" brauchen ihr Opfer, meistens eben die eigenen Kinder, bei wem sollen sie sich sonst austoben?

J(aalxma


Und genau das ist das Kranke daran. Nie im Leben würde ich meinen eigenen Kindern so etwas antun wollen. Seit der frühesten Kindheit bekam ich zu hören, dass ich ohne sie nichts wäre usw. Das hat bis heute mein Selbstbewusstsein in die größten Tiefen gezogen. Ich habe das Gefühl, unnütz zu sein, versuche aber, daran zu arbeiten. Es ist schon viel besser geworden. Aber die kleinste Kleinigkeit reicht aus, und ich werde wieder klein.

T estAxRHP


@ knubbelinchen

buch "ein falscher traum von liebe"?

Ich kenn das Buch nicht, ich kenn einfach nur die Tatsachen in meinem Leben. Irgendwie bringts mir halt auch nicht sehr viel, über über irgendwelche Probs zu lesen.

Denn während ich sowas lese, hindere ich mich damit, selber über die Sachen nachzudenken, die mich wirklich betreffen.

Und wenn ich ernsthaft nach konkreten Lösungen suche, dann finde ich welche :)z .

*:) *:)

h{atbscxhipu


Aber ist das nicht armselig? Wenn man sich am Leid seiner Kinder aufgeilt? Ziemlich traurig, wenn einem das so viel Freude bereitet.

T^estAxRHP


@ Jaalma

Wenns nur 7 Min. dauert, bis deine Ma wieder hässlich und gemein wird, dann kannst du diese 7 Minuten auch noch vom Terminplan streichen und den Kontakt erstmal abbrechen.

Ich würde an deiner Stelle sofort aufzuhören, über sie nachzudenken, wie fies sie ist, warum sie schon wieder dies oder jenes gesagt und getan hat, oder warum sie dich schon wieder mal so grässlich enttäuscht und verletzt hat.

Das sind Sachen, die sie selber mal bedenken könnte.

Es wird Zeit, endlich mal wirklich konsequent nur noch über dich nachzudenken! Verdräng sie nach und nach aus deinem Seelenleben, dann gewinnst du Platz für neue und erfreulichere Leute und Ereignisse.

Für dich gilt das Sprichwort:

"Es gibt keine Milch beim Ziegenbock" - will sagen: wenn du gemocht oder geliebt werden möchtest, gibts viele andere Leute auf der Welt, bei denen du das findest.

Mach dir doch mal klar: Was du alleine hinkriegst, kann dir keiner mehr wegnehmen, und deine Mutter sollte nur noch wenig Zutritt zu deinem Privatleben haben.

die kleinste Kleinigkeit reicht aus, und ich werde wieder klein.

Nicht klein beigeben! Damit bist du nicht allein :)_ !

Es ginge mir ähnlich, wenn nur jemand die richtigen Gemeinheiten im richtigen Moment zu mir sagen würde. Aber dagegen werd ich mich zeitlebens und mit immer grösserem Erfolg wehren.

Wenn ich heute daran denke, wie fies meine Mutter früher über mich und zu mir geredet hat, kann ich nur noch lachen.

Meine Geschwister haben dasselbe Muster übernommen, sie behandeln mich immer noch als Sündenbock.

Ich lass sie machen, sie verstehen mich eh nicht. Eben genau so wenig wie meine Mutter. Möglicherweise hätte ich mich mit meinem Vater mal besser verstanden, wär er älter geworden, aber das bleibt Theorie.

Wenn man so lein angespanntes Verh#ältnis zu den Eltern hat, muss man sich eine gewisse Härte im Leben angewöhnen, damit man nicht immer wieder schon beim kleinsten Fünkchen aufkeimender Hoffnung auf ein gutes Verhältnis ins offene Messer rennt. Man muss lernen, sich vor der eigenen Mutter (!) zu schützen.

ihr keine Macht mehr über dich zu geben, wird sie wahrscheinlich eher treffen

Hm, warum sollte es denn um so etwas gehen. Es geht doch sicher eher darum, dass du für dich selber zufrieden und glücklich bist, und über diese Mutter machen sich da schon wieder viel zuviele Leute Gedanken. Find ich. :)z :)*

*:) *:)

h:atKschiDpu


Ich sehe das auch so,

aber es klang so, als ob sie Suizid als Rache ("guck was DU angerichtet hast, Mutter!") Sehen würde. Jedoch hilft sie sich weder selbst damit, noch wird ihre Mutter dadurch ihr Fehlverhalten einsehen.

Gut, das wird sie durch Kontaktabbruch auch nicht, aber so bekommt Jaalma wenigstens die Chance auf ein ruhiges Leben und die Mutter hat kein Opfer mehr.

T@e$stlAR)HP


Chance auf ein ruhiges Leben

Ja, das muss das Ziel sein. Um das zu erreichen, kann man viel machen: Unbekannt wegziehen (ok, das wär jetzt hart :=o ;-) ), aber: Telefonnummer wechseln, halt den Kontakt unterbinden und vor allem nie mehr alleine dort hingehen, und höchstens für 20 Minuten. Immer Publikum mitnehmen, damit die Gespräche offiziell bleiben. Denn: flippt sie vor eigentlich fremdem Publikum aus, dann hat man ja alle Gründe der Welt, b. a. W. erstmal abzutauchen. Naklar unter oben genannten Bedingungen.

Ich muss ehrlich sagen, wenn ich die Wahl hätte zwischen einem ruhigen Leben ohne diese Streitereien mit der Mutter oder aber der ewigen vergeblichen Hoffnung auf eine gute Beziehung zur ihr, dafür aber auch Kontakt zu ihr, dann würde ich das ruhige Leben ohne die Mutter wählen.

Ganz eindeutig :)z .

Inzwischen gehts mir diesbezüglich echt gut- so gut, dass ich schon gar nicht mehr darüber nachdenken mag, wie verletzend und irrational meine Mutter früher oft war.

Ich weiss aber, dass ich dolle Probleme hatte, da hinzukommen.

Als sie zum Schluss sterbenskrank war, hab ich starke Depressionen gekriegt und hab eine Therapie gemacht, während meine Ma in ihre letzte Phase ging.

Ich hatte mir fest vorgenommen: wenn DAS jetzt vorbei ist, dann muss es mit mir bergauf gehen, und das hab ich geschafft.

In der Therapie gings erstmalig NUR um mich, erstmalig hat mir niemand mehr dazwischengeredet und mir was anderes aufgedrückt, das ich in Wirklichkeit gar nicht wollte. Und meine Abhängigkeiten davon, anderen unbedingt gefallen zu müssen, bin ich auch losgeworden.

Uff :)* :)z .

*:) *:)

hxatscVhipu


Ich finde es auch immer wieder erstaunlich wie viele Menschen doch unter ihrer Mutter leiden.

Das Buch (falscher Traum von Liebe) hab ich auch. Es gibt unzählige Bücher, ich habe einige, über schlimme Kindheiten bzw schwierige Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, weit über die Kindheit hinaus. Ich weiß gar nicht warum mit dieses Thema so interessiert, ich bin ja nicht selbst betroffen. Ich würde nur jedem gequälten Kind wünschen, sich irgendwann stark genug zu fühlen um sich abzugrenzen und seinen eigenen Weg zu gehen.

TgestARxHP


@ hatschipu

Die "Rama- Familie", immer strahlend, in jeder Lebenslage und Sit. harmonisch und wunderbar, gibts nicht.

Mütter können viel falsch machen, und sie tun es auch.

Kinder kriegen kann durchaus egoistisch sein- genauso wie es egoistisch sein kann, keine zu kriegen.

Bei vielen Müttern entsteht für mich der Eindruck, dass es da gar nicht so sehr um die Kinder geht, vielmehr aber um die Mutter und um deren Gründe, das Kind zu kriegen.

Da werden viele Kinder funktionalisiert und werden dann schnell zum Erfüllungsgehilfen oder regelrecht zur Geisel der Familie.

Sowas ist ganz legaler seelischer Missbrauch, und der kommt noch weit vor dem sexuellen Missbrauch.

Ich selbst hab nicht wirklich erlebt, dass ich als Kind so erwünscht war, wie ich bin. Ich sollte ein Junge werden und wurde keiner, nach mir kam mein Bruder. Meine Mutter hatte einen kaputten Rücken, und meinen Bruder hat sie nur ausgetragen, damits ein letzter Versuch würde, noch einen Jungen zu kriegen. Der kam dann auch- da hatten meine ältere Schwester und ich das Nachsehen.

Meine Mutter hat überall herumposaunt, dass ihre ersten Worte bei meinem Anblick waren: Mist! schon wieder ein Mädchen!

Hm, dann sind wir auch noch alle per Kaiserschnitt geholt worden und als ich meine Mutter fragte: Mutti, wie kommen die kleinen Kinder denn auf die Welt, wenn sie vorher im Bauch sind?

Da hat sie mir lapidar erzählt, ich sei bei ihr aus dem Bauch herausgeschnitten worden.

Boah :-o :-o :-o :-o :-X :-X , da hab ich nieeee mehr weiter gefragt...

Der Grund, warum ich lieber keine Kinder kriegte. Ich konnts mir nie vorstellen, welche zur Welt zu bringen und kanns bis heute nicht.

Auch wenn ich es heute tatsächlich ein bisschen traurig finden kann, keine zu haben- mein Lebenspartner liebt mich total und wäre ein höchst gewissenhafter Papa. Doch mit 54 ists halt zu spät.

*:) *:)

h atBschKipxu


Na ja meine Mutter war auch keine Rama Mutter, ich war ein früher Unfall und ihr mütterliches Interesse hielt sich in Grenzen (ist auch immer noch so), aber sie war nie grausam.

Vielleicht hat würde es auch helfen, alle Gemeinheiten nieder zu schreiben und sich jedes mal durchzulesen, wenn man in Versuchung gerät da wieder hin zu fahren.

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