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Traum von einer Familie (Eltern) vergessen?

JGaDalma


Wie um alles in der Welt kommt hier jemand auf die Idee, dass ich damals mehrere Suizid Versuche hinter mir hatte (den ersten mit 14 Jahren) weil ich meine Mutter strafen wollte? Nein, ich wollte einfach, dass diese Qualen der Erniedrigung aufhören, dass ich nicht jeden Tag überlegen muss, was ich noch machen könnte, damit sie mich endlich akzeptiert.

Sie hält mir immer noch vor, dass ich unehelich entstanden bin und sie deshalb die Hochzeit um einen Monat vorgezogen haben. "Und dann warst du auch noch ein Frühchen". Na vielen Dank auch. Mein Bruder wurde ganz anders behandelt. Er war auch ehelich geboren.

Naja, gestern habe ich sie kurz besucht, weil ich das Ergebnis von der Uni Klinik hören wollte. Sie war ganz euphorisch und das nutzte ich aus. Ab heute gehe ich ihr aus dem Weg. Ist das Beste, so gut kenne ich sie, dass nun wieder die Austeilerei fällig wäre.

T%estA(RxHP


@ Jaalma

Sie hält mir immer noch vor, dass ich unehelich entstanden bin

Das ist doch nun absolut nicht deine Schuld! Es ist IHR Fauxpas.

Da macht sie es sich auf deine Kosten aber verdammt einfach ]:D

und ich würde den Kontakt an deiner Stelle so kurz wie möglich gestalten.

Denn um mit dir überhaupt mal wieder zu reden, müsste sie meiner Meinung nach was dauerhaft Positives dir gegenüber zu bieten haben.

...falls du das überhaupt noch möchtest oder brauchst ;-) o:)

Dass du dein Leben beenden wolltest, um die vergeblichen Quälereien endlich zu beenden, kann ich gut nachvollziehen.

Allerdings gibts da weit vitalere Methoden :)z , um so ein Ergebnis zu erzielen! Dafür musst du keinen umbringen, weder dich noch andere.

Wenn man sich umbringen will, dann stellt man sich evtl. vor, dass andere einen dann tot auffinden, und die sollen dann sehen, was sie angerichtet haben. Das klappt selten- die anderen haben dich dann ja nicht umgebracht, sondern du wärst es selbst gewesen. Also jammern und motzen sie dann evtl. auch weiter über dich herum und verstehen dich weiterhin nicht, wo sie doch sooooo viel getan haben :=o %-| %-| %-| %-| %-| %-| ...

um dir den letzten Nerv zu rauben ]:D ]:D

Also ich finde es toll, dass du :-o DAS :-o nicht getan hast :)_ :)_ :)* :)* @:)

weil du sowas überhaupt nicht verdient hast, und schon echt gut voran gekommen bist, um dich aus diesen Sachen loszueisen.

Ab heute gehe ich ihr aus dem Weg.

Ein sehr guter Entschluss, bleib dabei und lass dich bloss nicht beirren :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Ab jetzt hast du eine echte Chance, dass alles besser wird. Es wird deiner Ma nicht gefallen, aber muss es auch nicht.

Es ist ihr Sauerbier, das musst du dir nicht einschenken lassen.

Allein, du musst dir schon lange nicht mehr dauernd überlegen, was du noch alles machen oder bleiben lassen musst, nur damit sie endlich zufrieden ist.

Dein "Mutterverwöhnprogramm" kannste ja auch mal stoppen und - gar nichts mehr machen.

Investiere deine Kräfte und deine guten Einfälle in dein eigenes Leben, da gehören sie hin :)* :)* :)* :)* :)*

*:) *:)

J_aalxma


Jetzt ist sowieso ALLES vorbei. Mein Freund kam Anfang dieser Woche von seinem Auslandsaufenthalt zurück. Unser Kleiner wollte zu Oma. Ich sagte, dass ich nicht hin kann. Mein Freund meinte, er würde mit ihm einen Kurzbesuch bei seiner Oma machen. Tja, 45 Minuten später waren sie schon wieder hier.

Ich fragte schon, was los war. Da erzählte er mir, dass der Kleine mit seinem Tret-Motorrad (drei Räder) gefahren ist und dann auch rückwärts fuhr. Er ist versehentlich über einen Zeh meiner "Mutter" gefahren. Und dann wurde er von meiner Mutter auf den Rücken geschlagen, immer wieder und er wurde angeschrieen, dass er sich nicht mehr bei ihr zu blicken lassen bräuchte. Der Kleine weinte hier immer noch. Er erzählte es genauso wie mein Freund und meinte noch zu mir "Mama, es tut mir doch leid, ich habe doch hinten keine Augen". Er tat mir so leid. Mein Freund ist jetzt mit ihm auf dem Spielplatz und ich muss jetzt noch arbeiten. Ich habe vieles eingesteckt und geduldet. Aber mein Kind lasse ich nicht von so einem "Menschen" schlagen. Was für ein Armutszeugnis. Ich hasse sie aus tiefstem Herzen.

h7atscKhipu


:-o

Also DAS wird dir sicher helfen dich komplett zurück zu ziehen. Echt eine harte Nummer!

S0ilbe5rmoDndaugxe


Sie könnte Dir auch einen Vorwurf daraus machen, dass Du den Kontakt abgebrochen hast, und es Dich dementsprechend spüren lassen.

Wie denn, wenn man den Kontakt abbricht ? Alles was mir dazu einfallen würde, wäre unter "Stalking" einzuordnen

JVaa8lma


Mittlerweile ist es mir egal, ob sie wegen des Kontaktabbruches Theater macht oder nicht. Wenn es hart auf hart kommt, wie z.B. ähnlich wie Stalking (danke Silbermondauge) dann wird sie meine Konsequenzen zu spüren bekommen.

Und ich gebe zu, mir fällt es leicht, von ihr Abstand zu halten. Einerseits ist es mir schwer ums Herz, dass der Kleine sie so erleben musste, was den Rest angeht, fühle ich zum ersten mal seit Jahrzehnten, wie leicht es einem ums Herz sein kann. Es ist wie eine Zentnerlast, die von mir abgefallen ist.

T'est%ARHxP


@ Jaalma

Das tut mir leid, dass den Kleinen auch noch geschlagen hat

:-o :-o

also sowas geht mehr als nur zu weit :-o :-o .

Diese Sache ist einfach nur der General- Abpfiff für eure Treffs, brich den Kontakt ab.

Wirst sehen, es ist für alle Beteiligten besser so.

Dem Kleinen kannst du ohne schlechtes Gewissen erzählen, dass die Oma sehr krank ist und man sie daher leider nicht besuchen kann.

*:) *:)

HKats}chi35


es macht mich einfach wahnsinnig wütend immer zu lesen wie Eltern ihre Kinder behandeln..macht es dich nicht wütend wie respektlos sie mit dir umgeht? Deiner Mutter scheinen die Auswirkungen ihres Handelns nicht bewusst zu sein und von Selbstreflexion mag ich erst gar nicht sprechen. Mir hilft es immer vor Augen zu halten, dass meine Eltern ihre Probleme auf mich abwälzen wollen und sie mir so einige Chancen in meinem Leben verbaut haben!!!!!!!! Sie haben mich quasi auf dem Gewissen (ich fühle mich wie ein gebrochener Mensch) und sind sich dessen noch nichtmals bewusst und schieben mir den Buhmann zu für ihr Versagen!!! Beide haben mich misshandelt. Ich musste mit den Narben leben lernen und kämpfe mit Mitte 30 immer noch dagegen. An eigene Familie möchte ich nicht denken und ich denke ich bin eh nicht der Typ für sowas.

Ich habe zu meinem Vater seit 8 Jahren keinen Kontakt mehr.

Meine Mutter ist Phasenalkohliker. Als sich meine Eltern trennten und meine Mutter heimlich Geld beiseite geschafft hatte, um der Hölle zu entkommen fing sie an vermehrt zu trinken. Wir hatten uns sehr gestritten bis fast aufs Blut

Von Außen sah alles toll aus. Häuser, ein großes Grundstück...Urlaube...!!! Jedoch bekam ich wahrscheinlich schon als Kind Depressionen..tolle Idylle

Was mir was gebracht hat: Ich bin mit Mitte 20 ganz weit weggezogen!!!! Räumliche und örtliche Distanz hat mir sowas von geholfen!!! Auch der Kontaktabbruch zu meinem Vater war top!! Er und seine Neue waren einfach scheisse zu mir! Irgendwann reicht es. Ich fand die richtige Therapeutin und die richtige Therapie! Gut ist es eine Zeit sich zu bemitleiden..jede Person ist da anders, aber irgendwann finde ich muss das eigene Leben gelebt werden. Und immer wenn ich ein schlechtes Gewissen bekommen und ich denke, dass ich zu meiner Mutter fahren sollte, denke ich daran wie egal ich ihr bin und dass es nur um sie geht und dass sie nicht alleine sein kann. Und sie ist nach außen immer das Opfer und alle aus dem Umfeld, die keinen Grips haben und sich manipulieren lassen, haben mir vorgehalten ich sei ja ein schweres Kind gewesen.

Mein Fazit: Lauf so schnell du kannst und blick nach vorne! Ich fahre mittlerweile nur dann zu meiner Qualverwandtschaft, wenn ich meine ich bin stabil genug, aber dieses Jahr werde ich nicht auf irgendwelche Geburtstage von denen gehen oder mich melden, denn eigentlich ist es eh egal bzw. ich bin denen egal.

Tnest;ARxHP


wütend immer zu lesen wie Eltern ihre Kinder behandeln

Das ist wirklich bizarr. Es gibt Momente, wo sich Eltern den Kindern gegenüber Sachen erlauben zu sagen oder zu tun, die sie ihren besten Freunden nie zumuten würden.

Aber Kinder sind ja so vertraut, das ist eine so enge Beziehung mit denen, da lassen sich manche unglaublich gehen und denken dann auch noch das sei ok.

Ich kann da auch nur jeder/jedem empfehlen, sofort grösstmöglichen Abstand zu gewinnen.

*:) *:)

HBatnschUi35


..das wollte ich damit sagen :-D danke

H;atEsch\i35


..das wollte ich damit sagen :-D danke

TCestA9R[HP


Jetzt kommt ein Beitrag von mir, der hier aus Versehen gelöscht wurde und den ich hier gern wieder haben möchte, weil ich das wichtig finde!

Der Beitrag:

Eltern, das ist ein schwieriges Thema... schliesslich verdankt man ihnen ja das LEBEN, sie haben einen gezeugt und die Mutter hat einen auf die Welt gebracht, unter welchen Umständen auch immer. Das ist eine fundamentale Tatsache, und der muss man sich genau so stellen wie der leider oft vorkommenden Tatsache, dass Eltern einen ggf. schlecht behandeln. Da geht einem der grundsätzliche Respekt vor der o. g. fundamentalen Tatsache mitunter flöten.

Während einer heftigen Streiterei kriegte ich zum wiederholten Mal vorgehalten, dass ich nix tauge, meine blosse Anwesenheit eine Schande sei und dass meine Mutter sich schämte, wie missraten ich sei. Ich hab ihr entgegengebrüllt, dass sie selber schuld daran ist, dass ich jetzt hier bin:

Sie wars doch, die mich auf die Welt gebracht hat! Sie hätts ja lassen können! Was kann ich denn dafür! Hat mich überhaupt wer gefragt, ich ICH das will? Tja, dafür hat ich alle Fünfe ins Gesicht gekriegt.

Ich brüllte weiter: Haha, Treffer! Versenkt! und stampfte türenknallend aus dem Zimmer, ging aus dem Haus und von draussen hörte ich sie immer noch brüllen und toben.

Grässlich, heute hätt ich die Sit ganz anders geregelt. Aber ich war erst 15, und mein Vater war bereits krank, und meine Mutter war natürlich total überfordert und trank viel zuviel. Mit 15 ist man aber egozentrisch, und da hab ich keine Ausnahme gemacht. Ich war einfach nur ein Teenie und wollte toff leben, und mit o.g. Respekt hätte man mir damals jedenfalls nicht kommen können %-| .

Damals musste ich um mein eigenes Leben kämpfen und das hab ich auch getan. Meine Mutter hat meine persönlichen Grenzen absolut überschritten und das war ein No- Go.

Heute denke ich darüber natürlich völlig anders :)z .

Der ganze Graus und meine jetzige eher übergreifende Sicht existieren nebeneinander und sind schwer unter einen Hut zu bekommen, auch wenns nur 2 Seiten einer Medaille sind. Auch wenn ichs gerne könnte, kann ich die Vergangenheit nicht mehr ändern. Obwohl einige meiner krassen Reaktionen ihre Berechtigung hatten, würd ichs heute ganz anders richten, und das macht mich manchmal traurig. Es hat mir lange Zeit sehr zugesetzt.

Nachdem ich (endlich!!!) von zuhause in die erste eigene Whg zog, konnte ich mein Leben mit immer mehr Dankbarkeit annehmen, auch wenn meine Kindheit oft traurig war und ich nicht das bekommen habe, was ich gebraucht hätte. Ich bin allerdings der Meinung, dass ich die Erwartungen meiner Mutter an mich durchaus erfülle, nur nicht in der Form, wie sie es gewollt hat. Über diesen Punkt würden wir uns vermutlich bis heute streiten ;-D :=o ;-) .

Inzwischen gehts darum auch nur noch am Rande, ich leb zufrieden im Hier und Jetzt und die Vergangenheit ist jeden Tag schon wieder um 24 Stunden länger her :)- .

Trotzdem bin ich ja durch meine Kindheit und auch durch meine weitergehende Entwicklung das geworden, was ich heute bin, und damit bin ich für mich sehr zufrieden.

Es ist also möglich, sich aus diesen ganzen familiären Verwicklungen nach und nach zu befreien, aufzuatmen und dann ganz einfach und nett für sich hin zu leben.

*:) *:)

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