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Hilfe, meine Freundin hat versucht sich umzubringen !!!

J\uxley


Ja das herausspazieren geht so weit ich weiß so einfach, Bekannte von mir (17) ist auch einfach wieder rausmarschiert. Nicht abgehauen, sondern einfach sich wieder abholen lassen und nach Hause.

Wenn die Eltern einverstanden sind, geht das, ja. Aber du hattest ja geschrieben, dass die Eltern sie in eine Klinik schicken wollen.

Gut dass sie entlassen werden konnte und es ihr zumindest körperlich wieder besser geht!! :)^

dKanJae8x7


Was soll denn das gehacke hier? Natürlich kann sie eine Klinik verlassen wenn sie nicht zwangseingewiesen wurde, alles andere wäre Freiheitsberaubung und das Personal in dem Bereich ist wirklich ausgelastet genug um nicht auf jemanden einzureden der eh nicht will. Und der TE schrieb ja das der Arzt im Krankenhaus sie für stabil genug hält um sie nicht zwangseinzuweisen, somit kann niemand sie zwingen.

Die Frage des Wohnortes ist ein anderes Thema. Wie gut kennen die Eltern dich denn? Versuch dich mal in ihre Lage zu versetzen. So wie du sie beschreibst scheinen sie nicht viel Erfahrung mit psychischen Erkrankungen zu haben, meinen wenn sie nur streng genug wären würden sich die Zwänge geben. Wenn sie davon ausgehen bist du ihnen mit deiner Geschichte unter Umständen suspekt und auch dein verhalten sieht dann vielleicht für sie so aus als würdest du deine Freundin krank halten wollen.

Sie haben Angst um ihr Kind und wollen es am liebsten sicher verpackt sehen und glauben vermutlich das dies in einer Klinik am besten gewährleistet ist. Deswegen ist ihnen alles ander suspekt denn immerhin haben sie gerade erlebt wie ihr Kind völlig den Halt verloren haben nachdem sie erzeherisch in ihren Augen das einzig logische getan haben. Die sind sicher verunsichert und total überfordert.

Gab es in der Klinik Gespräche mit deiner Freundin und ihren Eltern zusammen?

SgilbherRmondlauxge


Abgesehen davon darf sie moralisch legitim auch von den Eltern weg wollen, wenn das keine Katastropheneltern sind. Es ist ihr Wunsch, fertig. Sie kann das frei entscheiden und muss sich sehr bald (mit 18) nirgends dafür rechtfertigen.

Wenn es keine Katastropheneltern sind, benötigt man aber das nötige Kleingeld für einen Auszug.

Allerdings frage ich mich, wie es mit der Psyche von Eltern bestellt ist, die Klamotten ihres Kindes kaputtmachen...

A)lexIandrxaT


Auch Eltern können mit einem schwierigen Teenager mal überfordert sein und an den Rand ihrer Belastung gelangen....

J0anx74


Wie gesagt, falls wirklich eine schwerwiegende Störung (Borderline/Depression/Zwangsstörung) vorliegt, liegt der Verdacht nahe, dass die Eltern nicht überfordert, sondern sogar die (oder eine Teil-) Ursache dafür sind.

d[anaex87


Natürlich, aber wenn sie so überfordert sind ist das auch ein Grund zu überlegen ob man die Situation besser entzerrt.

V7ideog amerx2605


Ich habe die den Gutacher ja gefragt ob er aus dem Gespräch mit ihr ein Verdacht zu einer Borderline-artigen Diagnose aufstellen kann, und er meinte, dass sie sich nicht so verhält, dass eine Annahme gerechtfertigt werde.

Die Eltern kennen mich ja nach ihrer Beurteilung nicht genug, ich habe mich bisher auch eigentlich mehr der Tochter gewidmet als den Eltern :-D , deswegen möchte ich jetzt mal schauen, dass ich mir ihr Vertrauen erarbeite, dachte ich zwar dass ich das längst hätte aber ok.

Wie genau meinst du "Gespräche mit Eltern und Freundin zusammen" nur sie beide, oder Betreuer oder sonst jemand anderes dabei ?

Alleine haben sie auch miteinander gesprochen, ich war einmal bei nem Gespräch mit ihr und ihren Eltern dabei, danach hab ich mal alleine mit den Eltern geredet, ob sie jemals mit nem Betreuer zusammen mit den Eltern geredet hat weiß ich nicht.

moaripoxsa


Ich habe die den Gutacher ja gefragt ob er aus dem Gespräch mit ihr ein Verdacht zu einer Borderline-artigen Diagnose aufstellen kann, und er meinte, dass sie sich nicht so verhält, dass eine Annahme gerechtfertigt werde.

Was ist das denn für ein Gutachter, der sich mit dem 15jährigen Freund einer minderjährigen Patienten über Diagnosen etc. unterhält? Habe ich vielleicht überlesen, dass die Eltern der Patientin den Arzt von seiner Schweigepflicht entbunden haben? :-/

J>u:lUey


Das finde ich auch etwas merkwürdig...

CRleo EdwdarIds vg. Davonpoorxt


Also bis jetzt war genau das, was ich vermutet hatte. Das Mädchen bekam die "Diagnose" Borderline von der Mutter, der Arzt (?) meint, es sind keine Tendenzen, sie wurde nicht in die Geschlossene gesperrt und sie ist soweit wieder auf dem Damm.

Dass über den Patienten geredet wundert mich einerseits auch, andererseits war der der Freund, glaube ich, bei den Gesprächen dabei.

Kommt häufiger vor dass über die Patienten mit jemand anderes geredet wird. :-/ Mit dem Freund ist auch nicht ungewöhnlich, wurde über mich auch schon mit meinem Freund (okay, der ist volljährig ;-D ) obwohl ich nicht dabei war.

So, ich halte es nicht für die schlechteste Idee, wenn das Wohlbefinden des Mädchens erst einmal an erster Stelle steht. Das kann auch sein dass das heißt, dass sie ein paar Tage bei ihrem Freund ist. Auch wenn der noch 15 ist, wieso auch nicht.

Iqsabexll


Ich habe einige Beiträge gelöscht, die von mehreren Usern in Richtung eines persönlichen "Schlagabtauschs" gingen.

Ich bitte darum diese entweder per PN zu klären oder der Moderation zu melden.

A^kasWhxa767


Ich frage mich, wie die Mutter überhaupt auf Borderline gekommen ist und ob sie weiß, was das wirklich ist? Hat sie die Diagnose selber gestellt ???

Was ich auf jeden Fall bedenklich finde ist, dass das Mädchen bisher anscheinend nicht in Therapie war. Bei den Eltern eines Kindes mit deutlichen psychischen Problemen, sollte man erwarten, dass alles daran gesetzt wird, dass dieses schnellstmöglich die Hilfe bekommt die es braucht. Hier liest sich das so, als sähen die Eltern die Lösung der Probleme ihrer Tochter eher in härterer Erziehung...

Ich hoffe, dass diese Eltern jetzt endlich aufgewacht sind und sie durch Gespräche mit den Ärzten ihrer Tochter endlich wissen, wie sie dieser beim Gesundwerden unterstützen können und sich entsprechend informieren. Ansonsten wäre ein Wohnortwechsel weg von den Eltern sicherlich keine schlechte Option.

Vrid%eogamger26^0x5


Sie hat mir geschrieben, dass sie jetzt gerade auf dem Weg zu einem Psychiater ist.

Vorher war sie in Verhaltenstherapie für ein paar Wochen, aber der Typ kann nichts, ich habe sie dazu gedrängt ihm von den Gedanken zu berichten, weil ich dachte, er ist ein Profi, aber der Typ hat gar nichts unternommen...

Das ist so unglaublich

@ Mariposa

Die Eltern müssen und können ihn gar nicht von seiner Schweigepflicht entbinden. Der Patient ist der einzige, der dem Arzt die Erlaubnis geben darf, die Schweigepflicht zu brechen, bis auf Ausnahmen. Wenn ich meinem Psychiater etwas erzähle, darf er das auch nicht einfach so an meine Eltern weiterverraten.

m~aTrip,osa


Der behandelnde Arzt ist zur Verschwiegenheit verpflichtet, wenn keine Entbindung seitens des Patienten vorliegt oder das sogenannte Güterabwägungsprinzip greift.

Sie gilt sogar gegenüber

● ärztlichen Kollegen, bei Überweisungen zu einem anderen Arzt oder Einweisung in ein Krankenhaus wird in der Regel von einer Schweigepflichtentbindung ohne ausdrückliche Genehmigung ausgegangen.

● Familienangehörigen des Patienten, einschließlich des Ehemannes bzw. der Ehefrau und der Kinder

● Eltern von Minderjährigen, sofern der Betroffene die Einsichtsreife hat, seine gesundheitliche Situation, die Schwere seiner Krankheit und die Behandlungsmöglichkeiten selbst zu beurteilen. Davon geht man allgemein ab dem 16. Lebensjahr aus.

Nun, Du hast insofern Recht, dass Dein Psychiater Deine Eltern ohne Deine Zustimmung nicht informieren darf, da Du ja schon Dein 16. Lebensjahr erreicht hat.

Somit hat Deine Freundin ihren Arzt von der Schweigepflicht Dir gegenüber entbunden? Trotzdem, ich staune sehr über manches, was Du hier schreibst.

mDa8riYposxa


[[http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/recht/aerztliche-schweigepflicht/ Quelle]]

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