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Hilfe, meine Freundin hat versucht sich umzubringen !!!

Cbleo EfdwardPs Xv. Davonp~oort


Also ich habe durch meine Arbeit hier in München mit 2 versuchten Suizidfällen von Jugendlichen zu tun, beide hatten bereits eine Vorgeschichte, aber davon gehe ich bei der Freundin auch aus und beide wurden geschlossen untergebracht, direkt von der Klinik aus.

Ist evtl. auch in einem anderen Bundesland anders, aber aus Bayern kenne ich das nur so.

Hat nichts mit Horrorgeschichte zu tun.

Auch wenn ich jetzt auf dem platten Land lebe an der Nordsee, so komme ich doch auch aus dem Frankenland.

Ich lese jetzt nicht raus, dass sie bereits eine klinische Vorgeschichte hat, Borderline, Zwangsstörung und Depression sind ja leider Mode geworden dass das jetzt alleine nicht so viel aussagt, außer das ein Problem vorliegt. Probleme.

Wenn sie sich jetzt dann nicht aufführt oder den Eindruck macht akut gefährdet zu sein, glaube ich nicht dass sie direkt in die "Geschlossene eingesperrt" wird.

Jedenfalls wird es in der Praxis schlicht und einfach nicht immer so gehandhabt wie es Film und Romanbücher vermitteln. :-/

Wegen dem Gewicht weiß ich jetzt nicht, aber das ist doch eigentlich noch ein Bereich wo noch nicht zu Extremen gegriffen wird.

Keine Ahnung was das Beste für Deine Freundin ist, Videogamer2605, eine zeitweilige Unterbringung getrennt von den Eltern in ärztlicher und psychischer Betreuung ist vielleicht nicht das Schlechteste. Wenn sie denn wollen würde.

v&am}pirelNlxa75


Da du nicht mit ihr verwandt bist hast du überhaupt keine Einflussmöglichkeiten. Ich fände es sinnvoll, wenn die Eltern sich mit dem Sozialarbeiter des Krankenhauses in Verbindung setzen und einen Plan ausarbeiten wie es weitergeht.

Evtl. kann man auch gleich einen Psychologen oder Psychiater hinzuziehen.

Aber du sagst ja, dass sie schon länger Suizidgedanken hat, da muss sie laut Gesetz erst mal vor sich selbst geschützt werden.

Wie geht es ihr denn inzwischen?

V]idieogVamerP2605


Wir fahren gerade ins Krankenhaus, sie war wach und hat nach mir verlangt.

die Eltern wollten nicht dass ich sie sehe ,warum auch immer, aber ich fahr jetz einfach.

aber sie hat mir schon die ganze Zeit gesagt dass ich ihr Hoffnung gebe und ich sie am Leben erhalte, aber wenn sie in eine Klinik kommt werden wir ja auch auf Besuchszeiten reduziert, ich denke nicht dass das gut für sie ist. Ich bin der einzige Mensch dem sie richtig vertraut. Ich sorge auch dafür, dass sie zu meinem Psychiater kommt, er weiß was er macht.

ist es möglich dass sie zu mir und meinen Eltern zieht wenn sie weg von zuhause ist ?

die Eltern sind aber uneinsichtig, ich hab das Gefühl sie suchen die Schuld eher bei mir und anderen, sie denken es hilft was wenn sie versuchen, sich mit strenge über die Zwänge hinwegzusetzen...

E+hemrali%ger sNutzecrs (#+56597x4)


Vielleicht wäre eine Unterbringung in einer WG für psychisch Kranke Menschen keine schlechte Idee. Zuhause scheint es ihr ja sehr schlecht zu gehen.

Macht sie eine Psychotherapie?

Ich komm einfach nicht darauf klar, dass sie das getan hat, ich fühl mich so schuldig, weil ich von ihren Suizidgedanken wusste, aber ich dachte ich bekomm sie hin... als ich halt Suizidgefährdet war hat sie mich mehr geheilt als die Klinik und ich dachte ich bekomm das genauso hin wie bei mir...

Von den Suizidgedanken einer geliebten Person zu wissen ist immer eine schwierige Situation. Man weiß nie, wie ernst diese Geadanken sind und du warst auch überzeugt davon, die Situation im Griff zu haben. Ich verstehe auch, dass du ihr selbst helfen wolltest, aber professionelle Hilfe ist da einfach unabdingbar. Also: Solltest du je wieder von Suizidgedanken einer Person erfahren, dann informiere bitte die Eltern oder die Polizei.

Der Suizidversuch deiner Freundin scheint eine Kurzschlussreaktion gewesen zu sein. Es war also nicht geplant und war deswegen auch nicht absehbar. Du solltest dich definitiv nicht schuldig fühlen, du bist erst 15 und hast absolut toll und verantwortungsbewusst gehandelt. Du kannst wirklich stolz auf dich sein!

E)hemalviger Nut&zer (#565x974)


aber sie hat mir schon die ganze Zeit gesagt dass ich ihr Hoffnung gebe und ich sie am Leben erhalte, aber wenn sie in eine Klinik kommt werden wir ja auch auf Besuchszeiten reduziert, ich denke nicht dass das gut für sie ist. Ich bin der einzige Mensch dem sie richtig vertraut. Ich sorge auch dafür, dass sie zu meinem Psychiater kommt, er weiß was er macht.

Die Besuchszeiten sind - je nach Klinik - mehrere Stunden am Tag. Ihr werdet doch auch im Alltag nicht 24/7 aufeinanderhocken, nehme ich an.

Ich denke, dass ihr ein Klinikaufenthalt für's Erste ganz gut tun würde. Sie ist weg von zuhause und hat eine Tagesstruktur.

Könntest du dir vorstellen, das Jugendamt zu informieren?

äapfe)lchen


aber sie hat mir schon die ganze Zeit gesagt dass ich ihr Hoffnung gebe und ich sie am Leben erhalte, aber wenn sie in eine Klinik kommt werden wir ja auch auf Besuchszeiten reduziert, ich denke nicht dass das gut für sie ist. Ich bin der einzige Mensch dem sie richtig vertraut.

Vergess Dich nicht selbst. Du musst auch Dich am Leben halten und brauchst wahrscheinlich selbst auch ganz viel Kraft zum Kämpfen.

Und in einer Klinik hat man auch noch Zeit für Besuch. Bei mir war damals in beiden Klinik ab nachmittags frei bzw. dann eben das Abendessen (war wegen der Essstörung Teil der Therapie), aber vor dem Essen und danach bis zur Nachtruhe durfte ich raus bzw auch jemand zu mir. Kommt aber auch immer auf die Klinik an...

Vielleicht wäre es aber wirklich eine gute Idee. Du kannst sie ja trotzdem unterstützen, aber - wie gesagt - vergess Dich nicht selbst :)* @:)

Vgi<deogaxmer 2605


Ja es'geht ihr zu Hause einfach nicht gut. Aber eine WG für psychisch Kranke, ich weiß nicht. Sie lehnt die Klinik ab, und ich denke, dass wir das auch ohne Klinik hinbekommen werden... Leider hat meine Freundin mir erzählt, dass ihre Mutter meinte, dass ein Psychologe kommen wird und mit ihr sprechen wird. Ich habe ihr gesagt, dass sie nicht viel mit ihm bereden soll, und werde wenn nötig einen Anwalt dazuziehen. Ich sehe die Schuld in den Eltern, sie hängt sehr an mir und ich an ihr und sie hat mir versprochen, es ist nicht zu tun und ich konnte sie auch dazu bewegen, die Selbstverletzung zu stoppen. Sie hat mir immer gesagt, dass ich der positive Faktor in ihrem Leben bin und sie uns nicht durch sowas trennen möchte. Ich bin der Ansicht, dass wir das ohne Klinik hinbekommen, vor allem wenn sie aus ihrem Elternhaus kommt. Ich hab in der Klinik nur schlechte Erfahrungen gemacht und jeder der mir etwas über Kliniken erzählt hat, hat Horrorgeschichten erzählt...

Allein, dass sie mir verspricht, es nicht zu tun, und ich einen Einfluss auf sie habe, da ich ihr SVV stoppen konnte, und das ihr Versuch eine Kurzschlussreaktion war, das sind für mich Beweise, dass keine akute Eigengefährdung vorliegt. Und wäre es nicht zu dem Streit gekommen, bei dem ihr Vater all ihre Klamotten beschmutzt und damit unbrauchbar gemacht hatte, hätte sie es nicht versucht. Sie wirft sich nun vor, dass sie ihre Klamotten nicht tragen kann, und ihr gehts schlecht wegen dieser Lapalie, an der wohlgemerkt die Eltern schuld sind. Das macht mich wütend, ihre Eltern versuchen sich andauernd über die Zwänge hinwegzusetzen und treiben sie damit immer weiter in den Abgrund, einfach nur weil sie das Krankheitsbild nicht verstehen können. Ich meine Heilung ist hier nicht durch Konfrontation gegeben, man hat gesehen wohin das führt. Aber sie sehen ihren Fehler nicht ein, sie wollen sie in eine Klinik sperren weil sie sie für Krank halten, da sie ausrastet wenn die Eltern die Klamotten durchmischen...

Sie ist natürlich krank, aber dann sollte man doch ihre Klamotten ERSTRECHT in Ruhe lassen und eine Heilung jemandem überlassen, der weiß was er tut ! Aber das sehen sie nicht ein.

Denkt ihr, sie könnte zu mir ziehen bis sich die Lage entspannt? Ich achte immerhin auf ihre Zwänge und überlasse die Heilung jemand anderem, und ich merke wie glücklich sie damit ist. Deswegen denke ich dass ein Zusammenleben ihr mehr bringt als eine WG wo wir "getrennt" werden.

E.hema0liger Nlutzer (L#565x974)


Leider hat meine Freundin mir erzählt, dass ihre Mutter meinte, dass ein Psychologe kommen wird und mit ihr sprechen wird. Ich habe ihr gesagt, dass sie nicht viel mit ihm bereden soll, und werde wenn nötig einen Anwalt dazuziehen. Ich sehe die Schuld in den Eltern, sie hängt sehr an mir und ich an ihr und sie hat mir versprochen, es ist nicht zu tun und ich konnte sie auch dazu bewegen, die Selbstverletzung zu stoppen.

Jetzt hör mir mal zu: Das Mädchen braucht professionelle Hilfe. Du kannst ihr nicht helfen, du kannst sie lediglich unterstützen.

Wieso sollte sie nicht mit dem Psychologen sprechen? Und was willst du mit einem Anwalt?

v|ampir5ella_7x5


Deine Freundin ist minderjährig und ihre Eltern haben das Aufenthaltsbestimmungsrecht, also nein, sie wird nicht zu dir ziehen können.

Außerdem braucht deine Freundin offensichtlich dringend professionelle Hilfe und die kann nicht von dir kommen sondern die muss ein Profi leisten.

Ich finde es wirklich toll vom dir, dass du so zu deiner Freundin stehst und ihr helfen willst, aber auch du bist minderjährig und selbst wohl psychisch nicht voll auf der Höhe, da wäre die Verantwortung für deine Freundin auch eine Überforderung für dich, auch wenn du das nicht so siehst.

Wir zwei gegen den Rest der Welt Ist in eurem Fall wirklich keine Lösung, lieber TE!

Unterstütze deine Freundin und hilf ihr Hilfe anzunehmen, das wäre ein besserer Weg.

hmag-~tyjsja


es ehrt dich wirklich, wir sehr du für deine freundin da bist und wie du kämpfst. @:)

dennoch ist deine freundin ernsthaft krank, liebe allein kann sie sehr sicher nicht therapieren. das ist eine ganz romantische vorstellung, doch sie hat offensichtlich ernsthafte probleme und bei denen kannst du sicher emotional unterstützen, aber helfen kann ihr da der profi.

achte auch auf dich, diese situation zerrt an den eigenen kräften. niemandem ist geholfen, wenn du dich übernimmst.

was ihre versprechen angeht: du bist ihr wichtig und sie will dich nicht verlieren. ja, sie hat dir versprochen, dass sie es nie wieder tut. aber wie soll sie einen affekt unter kontrolle haben? das hatte sie dieses mal ja auch nicht. sie WÜRDE also gern versprechen, dass sie nie wieder suizidversuche unternimmt, aber sie kann es nicht.

die geschlossene anstalt ist keine einbahnstraße, es wird niemand gefoltert. es geht darum, dass sie raus kommt aus ihrem umfeld, dass sie zur ruhe kommen kann und man ihr dort hilft. sie IST eigengefährdet, definitiv, denn hätte sie geeignetere tabletten in die hand bekommen, wäre sie vermutlich in deinen armen gestorben.

also unterstütze sie besser dabei, sich dort hilfe zu suchen und helfen zu lassen, damit ihr zwei noch lange was voneinander habt.

äLpfe5lch4egn


Es muss ja auch nicht unbedingt geschlossen sein. Vielleicht am Anfang (je nachdem, wie ihre SUizidgedanken eben jetzt sind), aber man wird da nicht eingesperrt..

Ansonsten schließe ich mich den anderen an :)*

p8elz4ti'er8x6


ich konnte sie auch dazu bewegen, die Selbstverletzung zu stoppen. Sie hat mir immer gesagt, dass ich der positive Faktor in ihrem Leben bin und sie uns nicht durch sowas trennen möchte.

Hör mal, das funktioniert aber auf lange Sicht nicht so. Da hast du eine etwas zu naive und romantische Vorstellung von der "Kraft der Liebe". Sie muss das alles um ihrer selbst willen wollen, nicht wegen einer anderen Person, auch wenn sie diese liebt.

Sonst werden ihr Seelenheil und ihr Glück immer von dir abhängig sein, und eure Beziehung wird immer auf einer Abhängigkeit ihrerseits beruhen, was langfristig keine Beziehungsgrundlage ist.

Zudem kann man das, was du vorhast, nicht jahrelang leisten, ohne selbst daran kaputt zu gehen.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob du ihr langfristig einen Gefallen damit tust, ihr NUR Verständnis entgegenzubringen - an Dingen, an denen sie arbeiten könnte, wie z.b. ihre Zwänge. Was für einen Anreiz sollte sie dann haben aus diesen auszubrechen?

Ich habe ihr gesagt, dass sie nicht viel mit ihm bereden soll, und werde wenn nötig einen Anwalt dazuziehen. Ich sehe die Schuld in den Eltern, sie hängt sehr an mir und ich an ihr und sie hat mir versprochen, es ist nicht zu tun und ich konnte sie auch dazu bewegen, die Selbstverletzung zu stoppen.

Du hast schlicht und ergreifend kein Recht darüber zu bestimmen, was für deine Freundin gut ist und was nicht. Du bist nicht ihr Vormund oder Betreuer.

So wie die Eltern vielleicht unbewusst dir die Schuld in die Schuhe schieben (ich weiß es nicht!), so schaffst du hier bewusst oder unbewusst ein Feindbild, das dich und deine Freundin noch mehr zusammenschweißen und sie ihren Eltern weiter entfernen soll - so scheint es zumindest. Weißt du, ob deine Freundin das wirklich will? sie ist vermutlich aufgrund des Abhängigkeitsverhältnisses in einem Zustand, in dem sie leicht beeinflussbar ist, und wird dir natürlich zustimmen. Das heißt aber nicht, dass sie das auch wirklich will.

Es braucht schon mehr als Unverständnis seitens der Eltern (und es IST nun einmal eine schwierige Situation auch für die Eltern, wenn die eigene Tochter so schwer psychisch erkrankt ist), um das Verhältnis zwischen Kind und Eltern für immer zu zerstören, und Kinder haben in der Regel sehr lange einen Wunsch in einer liebevollen Beziehung zu den Eltern zu stehen. (ich nehme an, schwere Missstände sind ausgeschlossen). Natürlich haben die Eltern selbst Probleme mit der Situation adäquat umzugehen, natürlich ist deine Freundin enttäuscht von ihren Eltern, was zum Teil auch durch ihre Persönlichkeitsstörung gefüttert sein mag - aber das alles gibt dir NICHT das Recht, ihr ihre Eltern quasi wegzunehmen und dich als Vormund aufzuspielen.

J0an7x4


Ich finds enorm fragwürdig, dass ein 15jähriger (!!!) hier drauf und dran ist, sich die Verantwortung für eine suizidale Borderlinerin aufzubürden. Ich glaub Du hast keine Ahnung worauf Du Dich einläusst. Daran gehen auch soilde, erwachsene Pesonen kaputt, und Du bist gerade mal dabei, so eine zu werden, aber zur Hälfte selber noch Kind. Ihr braucht dringend beide vernünftige psychologische Betreuung.

s-chneck^e19x85


Ich schließe mich pelztier voll und ganz an.

Lieber TE, du bist 15, du kannst noch nicht die geistige Reife haben, um so eine heikle Situation irgendwie zu meistern oder realistisch einschätzen zu können.

Ich finde es fürchterlich, dass du ihr vom Psychologen-Gespräch abgeraten hast, das ist in meinen Augen eine dieser unreifen Entscheidungen. Es liegt an dir einzusehen, dass nur erwachsene Profis so eine Erkrankung richtig händeln können. Glaube mir: Liebe heilt keine Krankheit. Man kann nicht für jemand anderen am Leben bleiben, egal wie sehr man ihn liebt.

Mal ein Gedankenanstoß: Was ist, wenn sie sich wirklich umbringt und du hast ihr von professioneller Hilfe abgeraten? Wie würdest du dich dann fühlen?

Die Eltern scheiße zu finden gehört in der Pubertät halt auch irgendwie dazu. Trotzdem kann man "die Schuld" (mir ist das Wort "Ursache" lieber) nicht alleine am Elternhaus aufhängen - solche Erkrankungen entstehen aus verschiedenen Faktoren. Und momentan versuchst du egoistisch das durchzudrücken, was dir richtig vorkommt.

By the way: Mit Borderline diagnostiziert werden kann man erst ab Mitte 20. Weil vorher sich vieles noch verwachsen kann und die Persönlichkeit in der Pubertät noch stark umschwenken kann.

Mein Tipp: Wenn du deiner Freundin helfen willst, dann lies dich doch mal in die entsprechende Thematik ein. Lies dir Erfahrungsberichte von Kliniken durch (von selbst Betroffenen), lies dich über Therapiemöglichkeiten ein, stärke ihr den Rücken, dass sie sich Hilfe sucht.

Mehr kannst du nicht tun!

Ich habe übrigens selbst einen Suizidversuch hinter mir. Ich habe lange "für die anderen" durchgehalten, bis ich an dem Punkt war, dass ich sogar meinen über alles geliebten Partner zurücklassen wollte. In solchen Situationen ist man sprichwörtlich wahn-sinnig, man kann nicht mehr rational denken und handeln. Die Wahrnehmung ist so stark verzerrt, dass man auch keine Versprechungen abgeben kann.

Ich war übrigens danach auch für fast einen Monat in der Psychiatrie und ich habe mich dort unglaublich wohl gefühlt und bin als komplett veränderter Mensch wieder rausgekommen. Es war eine unglaubliche Erleichterung, dass ich mich dort nicht mehr verstellen musste, dass dich dort niemand schief anschaut, dass offen über die dunklen Geheimnisse gesprochen werden kann. Ich hatte dort auch ganz tolle Therapieangebote, die genau meins waren und wo ich sehr viel positiven Zuspruch von Therapeuten und Mitpatienten bekommen habe. Ich fühlte mich endlich wieder als wertvoller Mensch, nicht nur als Last für meine Angehörigen.

Es ist das beste, was mir hätte passieren können. Und ich bin nach dem Suizidversuch auch mehr oder weniger gezwungen worden, in die Psychiatrie zu gehen. Das war nur begrenzt meine eigene Entscheidung, aber ich war so verrückt zu dem Zeitpunkt, dass ich selber gar nicht mehr klar denken konnte. Da hat mir mein Psychiater die Entscheidung abgenommen.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

VBidAeoga;mer2l605


Mir geht es besser als ihr vielleicht denkt, ich kümmere mich auch um mich, vernachlässige meine Hobbies nicht, aber ich möchte sie schützen. Mir ist die Verantwortung für sie nicht zu viel, sie würde das Selbe tun wenn ich in ihrer Lage wäre. Ich lenke mich natürlich auch manchmal ab und tu was für mich.

ich hab in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche nur schlechte Erfahrungen gemacht, sodass ich sagen kann, dass mich die Liebe zu ihr eigentlich geheilt hat und weniger die Klinik. Mir wurde gedroht und es wurde nicht acht auf meine Bedürfnisse gegeben, und damit meine ich keine Lapalie wie Fernsehen oder sonstige Bedürfnisse auf die man verzichten kann. Es wurde gesagt, bei Ritzdruck geht man zu den Betreuern die kümmern sich, ich bin hingegangen, das hat die nicht gejuckt. Anstatt Motivation und Aufbau hieß es ich würde bestraft wenn ich das mache, und wenn das nach ihrem Ermessen sehr tief wäre (ich hatte es eh nur oberflächlich) dann käme ich gleich auf die Geschlossene.Letztendlich fing ich dort sogar Rauchen an, weil ich mich dann besser gefühlt habe, Gespräche gab es sowieso kaum, ich war 10 Wochen da und hatte vielleicht 5 Gespräche mit meinem "Arzt". Ich hab auch gefragt wie ich meiner Freundin meine Zuneigung zu ihr zeigen soll, damit sie merkt was ich empfinde. Das hat die auch nicht gejuckt, ich hab so gut wie keine Hilfestellung bekommen. Ich hab mir alle Tipps von Mitpatienten geholt.

Ich möchte sie davor beschützen, dass sie vielleicht die gleichen Erfahrungen macht wie ich, deshalb will ich sie zu meinem Psychiater schicken.

Deswegen sagte ich auch dass ich einen Anwalt hinzuziehen möchte, da ich auf jeden Fall verhindern möchte, dass die Klinik für sie auch nur Zeitverschwendung wird. Und dieser Psychologe soll wahrscheinlich ein Gutachten genau dafür erstellen.

Wir kannten uns schon vor meiner Klinikzeit und haben uns währenddessen ineinander verliebt, aber das hat Betreuer und Ärzte nicht interessiert, sie durfte mich nicht besuchen, kein einziges Mal, obwohl ich extra eine Schriftliche Erlaubnis meiner Eltern eingeholt hatte...

Ich hatte ihre Affekte unter Kontrolle, sie wollte es schon einmal und ich konnte sie abhalten, nur mit Liebe. Und ich denke dass diese Affekthandlungen wegfallen, wenn ihre Eltern nicht auf Konfrontationskurs gehen würden, der Grund für die Handlung waren beschmutzte Klamotten und die herausgeforderte Zwangsstörung.

Ich möchte sie nicht nur mit Liebe therapieren, ich denke es ist möglich, sie vom Elternhaus wegzuholen, da diese einsehen sollten, dass sie ihr mit ihrem Verhalten nicht helfen, dann sollte sie ambulant therapiert werden bei jemandem der es kann und ich geb ihr für die Zeit zwischen der Behandlung Unterstützung mit meiner Liebe. Mit diesem Weg habe ich auch gute Erfahrungen gemacht.

Sie fühlt sich sowieso schon als Balast, wenn ihr dann Klinikbetreuer wie mir damals drohen würden, wäre das nicht förderlich für ihre Behandlung. Ich habe damals dann auch gedacht : "Siehst du, niemand sorgt sich und interessiert sich für dich, wenn du nicht mitspielst gibts ne Strafe und niemanden interessieren deine Gefühle dabei". Dieser Gedanke wäre nicht förderlich

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