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Hilfe, meine Freundin hat versucht sich umzubringen !!!

dDanaex87


Ehrlich, auf die Diagnose würde ich erstmal kein Augenmerk richten. Da wird so schnell geschoßen, oft ohne Diagnoseverfahren. Hab ich selbst erlebt, ehrlich, da wird viel Müll verzapft. Und sie ist viel zu jung um da was festes zu sagen.

Awkash-a767


Ich habe keine Angst in dem Sinne vor ihrer Erkrankung, ich liebe sie so wie sie ist, und setze keine Bedingung auf vollständige Heilung. Ich werde sie nicjt verlassen, weil sie Borderline 'diagnostiziert" bekommen hat

Mich würde mal interessieren, wer diese Störungen in welchem Zusammenhang "diagnostiziert" hat - entschuldige, wenn ich das überlesen habe - und was daraufhin unternommen wurde.

Ansonsten kann ich mich dem Rat der anderen hier anschließen: sei als Freund für sie da, versuche sie nicht selbst zu therapieren. Und denke an dich selbst, pass auf, dass die Abhängigkeit zwischen euch nicht zu groß wird. Deine Freundin muss lernen, dass du nicht der einzige Grund bist, der das Leben lebenswert macht. Liebe kann auch zerbrechen...

V)ideo>game5r2605


Ich richte mein Augenmerk auch nicht aufs ihre Diagnosen, sondern auf ihr Befinden.

Ich weiß nur nicht was jan74 mir sagen will. Ich meine, ich liebe sie, und die Krankheiten sind mir egal, ich bin auch nicht perfekt, na und ? Ich will ihr helfen, ich habe sicher keinen Nutzen von ihrer Situation, und selbst wenn sie niemals vollständig geheilt wird, ist mir das einfach egal. Ich hab mich für sie entschieden und das wird keine Zwangsstörung oder Depression ändern, ich möchte ihr nur helfen. Ich liebe sie, und möchte mit ihr zusammen unsere Träume leben...

ich weiß auch wirklich worauf ich mich eingelassen habe, ich habe mich sehr gut informiert und mir professionelle Hilfe dazugezogen. Aber ich finde sie ist ein wundervolles Mädchen, und sie ist im gesamten einfach perfekt, und deswegen solltest du sie nicht einfach auf Borderline reduzieren

J|an7x4


@ Benutzerin005 + Juley

Ihr lest das was ich schreibe schon sehr durch die Brille eurer selektiven Wahrnehmung und eigenen schlechten Erfahrungen gefiltert, oder? Ich schreibe selber andauernd genau das was ihr schreibt, nämich dass man das nicht pauschalisieren darf und nicht alle BLer gleich sind usw usf; relevant erscheint mir vor allem die Unterteilung in "reflektiert" und "lässt sich eher unreflektiert in die Krankheit hineinfallen". Es gibt aber nunmal auch relativ häufig den "Untertypus" des unreflektierten, manipulativen, Gift und Galle sprühenden BLers, auf diesen beziehen sich die Aussagen natürlich weitgehend. Allerdings wage ich mal zu behaupten dass enge Beziehungen zu ALLEN BLern ein anderes Kaliber sind als zu "gesunden Leuten". Und das ist hier auch in Anbetracht der Tatsache zu sehen dass der TE erst 15 ist und vermutlich seine Kräfte, daraus resultierende Probleme zu haben, massiv überschätzt.

Ich kenne persönlich eine ganze Menge Leute mit dieser Problematik, in allen Schattierungen (von leichten Anflügen bis hin zu durch und durch unerträglich, böse und manipulativ). Ich hab aber auch mit allen "netten, reflektierten" emotionale Aufs und Abs erlebt, die nicht einfach waren.

Ich denke auch, dass ich selber Anflüge davon habe; ich bin auch nicht einfach und weiss auch was es manchmal bedeutet zu mir eine Beziehung zu habem. Es ist für Angehörige, und das kann man mit Sicherheit ganz pauschal sagen, schwieriger als mit richtig fitten, gesunden Leuten.

Von "herab schauen" kann allerdings nicht die Rede sein. Das ist wirklich eingefärbte Leseart. Es ist eine leidvolle Problematik und ich hab wenn dann eher Mitgefühl. Sucht sich ja keiner freiwllig aus. Einige Leute verhalten sich allerdings so mies dass man trotzdem als einzig richtiges nur einen großen Bogen drumrum machen kann.

E*hemaldiger Nutze!r (6#5U6x5974)


Bitte lasst doch diese Diskussion über Borderliner endlich sein. %-|

Ich weiß nur nicht was jan74 mir sagen will.

Im Prinzip möchte er dir sagen, dass du deine Freundin definitiv unterstützen sollst, aber auch darauf achten musst, dass dir die Beziehung nicht zu viel Kraft kostet. Gerade Beziehungen zu psychisch kranken Menschen können manchmal wirklich schwierig und auslaugend sein, deswegen solltest du gut aufpassen und ihr auch Grenzen setzen, wenn es dir zu viel wird.

Versuch nicht ihren Therapeuten zu spielen, dafür gibt es Profis. Du bist in erster Linie ihr fester Freund und sollst sie auf ihrem Weg unterstützen. @:)

Jean7x4


@ Videogamer

Was ich (und ja nicht nur ich) Dir sagen will - Du schreibst hier Dinge, die reichlich naiv sind ("mit Liebe heilen") und auch wenn Du das Gegenteil behauptest hast Du noch keinen Plan worauf Du Dich da einlässt. Im Gegensatz zu Dir sehe ich z.B. meine über 70jährigen Eltern, wo alles genauso angefangen hat wie bei euch (Mutter dreht am Rad, ist ansonsten aber "wundervoll" und ein massives Opfer ihrer eigenen Eltern und Vater meint, sie retten zu müssen) und sehe was das über die Jahrzehnte bei allen Beteiligten angerichtet hat (und bevor wieder jemand sagt, ich schließe zu sehr von mir auf audere - das sind bei weitem nicht die einzigen Fälle, die mir da persönlich bekannt sind).

Wenn Du sagst "alles scheissegal, ich liebe sie und halte ihr die Treue und gehe mit ihr durch dick und dünn", ggf gesteigert zu "und wenn ich selber vor die Hunde gehe, es ist egal, hauptsache ihr gebts besser", dann wird mit einiger Wahrscheinlichkeit genau das auch eintreten. Du kommst unter die Räder.

Kann natürlich auch gut laufen, man will Dich ja nicht dazu ermutigen, sie zu verlassen oder so. Aber Du lässt jegliche kritische Distanz komplett blauäugig vermissen und stürzt Dich da mit Haut und Haaren rein. Das kann für Dich böse enden (und für sie auch).

J)an7x4


Jo, Swanlake, genau.

A2kaDsha7x67


Videogamer2605

Kannst du mal etwas dazu schreiben, wie es zu diesen "Diagnosen" gekommen ist (siehe meinen vorherigen Post) und auch, wie sich die BL äußert?

VHid:eogam+er2x605


Aber Beziehungen zu Borderlinern sind nicht unbedingt Knochenbrüche. Zumal meine Freundin ganz und gar nicht böse und manipulativ ist.

Meine Beziehung wird nicht in einem einzigen Chaos aus Problemen enden, nur weil sie BL vllt hat

V1ideo-gamecr2605


Ihre Mutter hat gesagt sie hat Borderline

aber ich schreib später was dazu, jetzt fängt die Besuchszeit im Krankenhaus an

E*hemaligMer &N#utzer: (#}5302x18)


Ich schließe mich den anderen an:

Wenn du wirklich eine konstruktive Beziehung mit ihr führen willst, dann lerne dich abzugrenzen. Ohne Abgrenzung von ihren Problemen kannst du nicht wirklich für andere und für dich selbst da sein. Mitgefühl ja, aber kein Mitleid und keine heroische oder erwartungsvolle Selbstaufopferung. Denk auch an dein eigenes Leben.

VTideoZgamexr2605


Ich war vorhin im Krankenhaus, wir haben gemeinsam mit dem Gutachter gesprochen, und ich habe ihm alles geschildert, und er denkt nicht, dass eine erzwungene stationäre Aufnahme von Nöten ist. Er meint nur, dass es erforderlich ist, dass sie eine Psychotherapie beim Psychiater macht mit beihelfender Medikamenteneinnahme. Nun bildet sich aber das nächste Problem :

Ich habe versucht, mich mit den zu beraten, und mit ihnen über die gemeinsame Sache zu reden, wie wir das Beste für sie wollen.

Dabei kam raus, dass sie mich ja nicht richtig kennen und sie sie mir deshalb nicht richtig anvertrauen undso... auch dass ich keine Verantwortung übernehmen könnte, warum denkt das jeder hier, nur weil ich 15 bin ? Verantwortung übernehmen ist doch nicht vom Alter abhängig und ich betreibe auch keine ungesunde Selbstopferung, ich gebe ihr Unterstützung und Hilfe und besuche sie so oft ich kann, aber wenn ich Zuhause bin, denke ich an mich, mach Hausafgaben, vernachlässige meine Hobbys nicht.

mir ist bewusst, dass Eltern für ihre Kinder generell nur gutes tun wollen aber sie will nunmal nicht nach Hause zurückgehen und das sagt sie unter heftigen Tränen. Und dann kann ich nicht zusehen, wie die Eltern sie dann in die Klinik stecken wollen und sagen dass wir uns nicht sehen werden, toll ich kann mir jetzt schon denken wie sie abblocken wird.

Ich hab nur vorgeschlagen, dass sie gerne zu mir kommen kann für 1 bis 2 Wochen, damit sich die Lage bei ihr zu Hause entspannt und Eltern und Tochter nach dieser Zeit vielleicht wieder Kompromissbereitschaft zeigen können, im Moment hat sich das einfach nur beiderseitig verfahren. Bei diesem Vorschlag muss sich jetzt niemand auf den Schlips getreten fühlen, Oder ??

Aber sie hatten auch schon was gegen gemeinsamen Urlaub, für sie heißt es, sie muss nach Hause kommen und soll das alles vergessen ich weiß worin das endet, es hat sich nichts geändert und vielleicht schafft sie es nächstes Mal !!

Entweder nach Hause oder weit weg in eine Klinik damit wir uns möglichst nicht sehen, für mich ist in ihrer Welt einfach keinen Platz, und deshalb vielleicht mag meine Freundin einfach ihre Eltern nicht. Sie sieht in ihnen vielleicht keine gutmütigen Eltern weil sie sich dermaßen zwischen uns stellen.

Dabei sag ich ihr noch, sie soll nicht sooo hart sein, weil wir wirklich alle nur ihr bestes wollen, aber die Eltern lassen mich nicht an sie ran, dabei hab ich doch irgendetwas besser gemacht als sie, sonst würde sie mich nicht als einzige Person auf der Welt sehen, bei der sie sich verstanden fühlt. Da fühlt sie sich bei den Eltern ja anscheinend unverstanden.

Und ich kann nicht verstehen wie es heißen kann "entweder zu den Eltern oder ganz weg" obwohl es mich auch noch gibt, sie will zu mir, ich will dass sie bei mir ist, das heißt nicht das ich ihr Therapeut bin, aber sie fühlt sich nun mal besser in meiner Anwesenheit, es lindert halt etwas ihre psychischen Schmerzen.

A.lexanCdrxaT


Du bist nicht volljährig... kapier das endlich.

JLan734


Was erwartest Du? Du bist nicht mit ihr verwandt, sei froh dass die Ärzte überhaupt mit Dir reden und Dich zum Teil ernst nehmen.

Das klingt alles so total krass was Du schreibst. Als wärst Du derjenige den sie braucht, als wärst Du unbedingt nötig um die Ärzte beraten zu können, als könntest nur Du sie retten. Meine Güte. HALT DICH DA RAUS!!!! Du hast keinerlei moralischen Anspruch da irgendwie mit in die Behandlung einbezogen zu werden. Man genehmigt Dir eh schon mehr als Dir rechtlich zusteht. Hinterfrage mal Deine eigene Rolle in der ganzen Sache.

Verantwortung übernehmen ist doch nicht vom Alter abhängig

Doch

und ich betreibe auch keine ungesunde Selbstopferung

doch, in Kombination mit völlig verzerrter Wahrnehmung

mir ist bewusst, dass Eltern für ihre Kinder generell nur gutes tun wollen

Das ist nun auch völliger Quatsch

aber sie fühlt sich nun mal besser in meiner Anwesenheit, es lindert halt etwas ihre psychischen Schmerzen.

Es ist aber therapeutisch komplett sinnlos, dass ihr Wohlbefinden von Deiner Nähe abhängig ist. Das ist Abhängigkeit und keine Gesundheit. Ausserdem wird den Ärzten auch völlig klar sein dass Du Dich damit übernimmst. Da gehörts schon zur Verantwortung der Ärzte, Dich (gegen Deinen Willen) vor Dir selber zu beschützen.

Vermutlich würde man weniger drauf bestehen dass sie weit weg von Dir ist wenn Du Dich auch weniger verbissen zeigen würdest. Du bist nicht derjenige der sie retten und therapieren kann, das will irgendwie nicht in Deinen Kopf. Ich glaub auch kaum dass die Ärzte überhaupt zustimmen DÜRFEN, wenn im Raum steht, ob eine derart angeknackste Person zu jemandem kommt, der nichtmal auch nur im gerigsten volljährig (< 16) ist.

Du sollst sie doch nicht aufgeben oder so. Aber Du bist so verbissen..

Ansonsten ist sie demnächst auch 18 und kann dann selber entscheiden was sie wo tut, und Du 16, damit seid ihr beide deutlich mehr von Eltern unabhängig.

Du hast ja wirklich so ne romantische Vorstellung von "wir zwei alleine gegen die Welt, nur wir verstehen uns, wir gehören symbiotisch zusammen, wir heilen des anderen Wunden" im Kopf. Das endet noch böse. ich frag mich wirklich inwieweit Du (und ihre Krankheit) für Dich selber brauchst, um der tolle Retter sein zu können.

V.ideo;gamer2j60x5


Das Beraten hab ich nicht auf die Ärzte bezogen, sondern auf ihre Eltern.

Zum Thema Rolle hinterfragen, mir steht eine Unterstützerrolle als ihr fester Freund zu, das ist mir klar, aber ich weiß dass ich sie nicht therapieren kann, das sollte mir doch eigentlich aufgefallen sein, als sie versucht hat sich umzubringen, oder ??

Ich will nicht ihr Therapeut sein, warum tust du dich damit so schwer ? Ich kann nicht und ich will es auch nicht mehr versuchen, ich hab es versucht und es ging nicht !

Und ich habe auch nur unterstützend bei dem Gutachter gesprochen, mir ist schon klar, dass sich das Gespräch primär zwischen ihr und dem Gutachter abspielt. Aber sie konnte sich halt nicht mehr an den kompletten Hergang erinnern und auch nicht wer sie "gefunden" hat (sie lag ja bei mir), da hab ich dann halt das Reden übernommen, das wird doch kaum eine falsche Entscheidung gewesen sein, oder ?

Ja, ich bin nicht volljährig, trotzdem kann ich für mich denken, mich muss ja auch keiner Füttern, nur weil ich nicht volljährig bin...

Ich kann trotzdem in der Situation meine Meinung äußern, ich bereite niemandem Leid, wenn sie sagt, dass sie nicht mehr bei den Eltern leben möchte, hab ich vorgeschlagen, dass sie kurz zu mir kommt. Ich hab das nur vorgeschlagen, ich wollte das nicht mit Pauken und Trompeten bei einem Familiengericht durchsetzen, es war nur ein Vorschlag.

Ich halte mich nicht für absolut wichtig in ihrer Hinsicht und ich habe noch nie mit einem Arzt geredet und schon gar nicht auf meine Meinung bestanden, nur kurz mit einem Betreuer und gefragt wann sie die Intensivstation verlassen darf, das ist ja auch kein Verbrechen.

Und sie braucht jemanden der sie therapiert unbedingt, ich sag nur dass sie mich gerne um sich hat.

und SIE meinte zu MIR (MERKE nicht umgekehrt) dass sie mich braucht und dass sie sich verstanden fühlt, all das habe ich nie vorausgesetzt oder erwartet. Ich fühl mich NICHT wie Gott wenn ich auf die Intensivstation komme, ich denke nicht, dass jetzt Wunder vollbracht werden oder so, nur weil ich da bin.

Man kann bei Verantwortung einfach nicht nur aufs Alter schauen, manche leben schon mit 14 Jahren ihr eigenes Leben und andere wohnen mit 30 in Hotel Mama obwohl sie ja volljährig sind.

Und es macht mich nicht zu einem schlechten Menschen nur weil ich reagiere wenn sie sagt sie möchte bei ihren Eltern nicht mehr leben, das ist dann doch nicht auf mich gewachsen, und damit setze ich auch in erster Linie nicht meine Interessen durch. Also was soll ich tun, wenn ich ja ein achso schlechter Mensch bin, der sich als Gott fühlt und angeblich alle Heilungsbemühungen verhindert ?

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