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Traurig/verstimmt wegen zuwenig Zeit für Familie wegen Arbeit

tuobizxi hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Leser,

ich bin neu hier... ich lese immer wieder sporadisch mit, dieses mal möchte ich aber es mal wagen ein Thema anzusprechen was mich betrifft.

Zu mir: Ich bin 27, Vater eines Kindes ( 1,5 Jahre ), verlobt, stehe seit knapp 9 Jahren im Berufsleben und habe selbst noch nie Arbeitslosengeld bezogen. Es gab in meiner Berufszeit immer mal kurze Momente in denen ich wenige Wochen krankgeschrieben war, aufgrund von depressiven Verstimmungen, ausschließlich ausgelöst durch Mobbing auf der Arbeit.

Die Situation welche mich bedrückt ist im Moment folgende.

Ich arbeite von 0830-1700, jeden Tag außer Freitags, da eine Stunde weniger. Ich pendle dazu jeden Morgen und Abend eine Stunde jeweils. Effektiv bin ich somit von 0730 - 1800 Uhr aus dem Haus. Zudem mache ich noch eine Weiterbildung ( Fachwirt ), wo ich ca. 1-2 die Woche abends ab 18-2115 Uhr eine Schule besuche. Dies endet im November endlich.

Mein Problem ist einfach, ich denke, ich habe zu wenig Zeit. Das bedrückt mich, es verstimmt mich, es macht mich traurig und auch wütend. Wenn ich morgens aus dem Haus gehe, ist mein Sohn gerade mal aufgestanden oder auch mit seiner Mama auf dem Weg in die Kita, ich sehe ihn 5 Minuten wenns hochkommt. Abends geht er ca. um 1920 Uhr ins Bett.

Jeden Tag sehe ich Ihn also nur ein bis 1,5 Stunden ca. Danach habe ich Zeit für TV, PC, Verlobte, etc... Manchmal bin ich aber selbst auch so kaputt, dass ich bereits um 21 oder 22 Uhr ins Bett gehe.

Mir reicht dies irgendwie nicht - ich fühle mich ständig als hätte ich zu wenig Zeit für das, was mir Spaß macht - für mein Kind, für Unternehmungen mit meiner Verlobten und meinem Sohn, zu wenig Zeit für mich und meine Hobbies ( PC spielen, fotografieren ). Ich komme irgendwie zu nichts. Dies bischen Zeit abends ist doch eigentlich jedes Mal für die Katz.

Das einzige, was schön ist, ist dann eigentlich nur der Samstag und Sonntag ( da ich ja Freitags auch verhältnismäßig lange arbeite im Vergleich zu anderen Branchen ). Dort kann ich Zeit mit meiner Familie verbringen oder auch selbst meinen Hobbies nachgehen. Wobei, den eigenen Hobbies nachgehen geht effektiv ja auch fast nur, wenn das Kind schläft - denn das brauch schließlich auch Aufmerksamkeit.

Ich denke mir einfach nur: Soll es das so sein? Soll SO mein Leben in einer Endlosschleife weitergehen?

Irgendwann habe ich meinen Fachwirttitel - evtl. habe ich einen besser bezahlten Job, aber mehr Zeit für mich? Sicherlich nicht. Mit dem Gehalt wachsen auch die Verantwortung und Aufgaben...

Ich frage mich, wozu soll ich jeden Tag so viel ( in meinen Augen viel, Leute mit einer 60 Std. Woche sehen das natürlich anders ) arbeiten? Damit ich Geld habe zum Leben? Ja - das Familieneinkommen beträgt 3800 EUR im Monat netto. Damit kommen wir natürlich bestens aus, können eine Wohnung bezahlen, ein Auto, Urlaube, Klamotten und andere Artikel die man für sich als persönlichen Luxus einstuft.

Macht das aber glücklich? Nein.

Jedes Wochenende bin ich aufs neue glücklich, jeder Wochenstart fühlt sich aber wieder genauso wie eine Leere an, weil einfach keine Zeit für irgendwas da ist.

Es wird sich sicher mit einem Neuen Job in den nächsten 40 Jahren ( denn die habe ich bis zur Rente vor mir ) nicht ändern.

Ein Teilzeitjob wäre eine Idee - aber für Männer? Im Wirtschaftsbereich? Habe ich persönlich noch nie von gehört - da ist es wohl doch eher konservativ.

Warum sollte ich also jeden Tag ackern, damit ich zwar einiges an Geld habe und mir leisten kann, wenn ich doch aber keine Zeit habe für Dinge und meine Familie wo ich Spaß dran habe.

Ich wünschte mir wirklich, ich würde Hartz4 beziehen - ich hätte dann vielleicht weniger Geld, aber die Wohnung würde bezahlt werden - und mit dem Geld kommt man sicherlich auch noch gerade so über die Runden ( große Sprünge und Luxus wie oben sind natürlich nicht möglich ).

Ich hätte dann aber endlich Zeit.

Ich könnte morgens endlich in Ruhe einen Kaffee auf dem Balkon trinken, ich muss meine Zeit nicht mit pendeln verschwenden, ich könnte endlich mal PC spielen - ich könnte endlich mal einfach so auf einem Dienstag um 15 Uhr mit meinem Sohn draussen in den Park gehen.

Es macht mich sehr unglücklich dass mir diese Dinge einfach verwehrt bleiben, bis auf eben am Wochenende oder an Urlaubs/Feiertagen.

Soll so ein Leben ewig in Dauerschleife weitergehen? Macht euch das nicht unglücklich? Was vermisse ich die Zeiten als Jugendlicher, endlos Zeit für Dinge die Spaß machen.

Im Moment fühle ich mich wie ein Sklave oder ein Hamster der ständig irgendetwas machen muss, um dann mal ein Leckerli (Wochenende) zu bekommen.

Ich weiß es echt nicht, ob das Leben ewig so weitergehen soll. Mit Hartz4 - auch wenn es dort Schikanen, Auflegen etc, gibt - hätte ich doch einfach viel mehr Zeit.

Ich will auch garnicht explizit eine Frage an euch stellen, sondern einfach mal diesen Text schreiben und eure Gedanken, wenn es euch interessiert, dazu wissen. Wissen, wie ihr damit umgeht.

Tut mir Leid falls ich euch genervt habe.

Tobi

Antworten
N8ordKi84


Die einzige Lösung für dein Problem ist, die Zeit die du außer Haus bist zu reduzieren. Teilzeit ist natürlich ein Weg, auch wenn du das im ersten Augenblick vielleicht komisch findest, aber wieso denn nicht ? Hast du deinen Chef schonmal gefragt ob du auf 30 Stunden pro Woche reduzieren könntest ? Dann hättest du theoretisch um 15 Uhr Feierabend und wärst um 16 Uhr Zuhause. Sicher gäbe es dann auch weniger Geld, wobei es meistens so ist das du zwar 25% weniger arbeitest, das Nettogehalt aber nur um 15-20% sinkt.

Alternativ kannst du dir einen Job suchen der weniger Pendeln erfordert. Wenn du dann noch bessere Arbeitszeiten hättest (z.B. 07:30 bis 16:00) hättest du nachmittags auch wieder 1-2 Stunden mehr für deine Familie und dich. Oder du fragst ob es möglich ist 1-2 Tage die Woche im Homeoffice zu arbeiten. Gerade im kaufmännischen Bereich und bei PC Arbeit besteht fast immer ne Möglichkeit, wenn der Chef das will.

Vieles hängt einfach daran das man es garnicht probiert und aus irgendwelchen irrationalen Gründen Hemmungen hat nachzufragen. Vielleicht kennt dein Chef das Problem und kann verstehen das du mehr Zeit mit deinem Sohn verbringen willst.

B}eniftaxB.


Klar, so ein Daddeln am PC ist auch lebenswichtig und das Kind wird später genau den Papi imitieren wollen. Echtes Luxusleben mit H4, er wird echt stolz auf Dich sein...

... die Frau ist sicherlich auch noch begeistert, wenn am Monatsende nicht mal mehr das Geld für so ein sche.ß Billigfleisch von Penny reicht....

Rechne Dir aus, was Du genau für H4 für ein Geld hättest. Und überweise den Rest dieses ja so bejammerte Geld auf ein Soparkonto. Und übe das mal ein Jahr, damit auszukommen....

Und wenn Du dann das gesparte Geld von einem Jahr dazu verwendest, mal unbezahlten Urlaub zu nehmen, kannste auch auf dem Balkon sitzen...

Du jammerst mit einem halb leeren Glas. Statt mit einem halb vollem.

Statt hier die Zeit, die bleibt, als Genuß zu betrachten, machst Du sie Dir mies.

Glückliche und unglückliche Menschen haben oft schwierige Phasen mitgemacht. Aber die Glücklichen sehen zu, was sie mit Steinen auf dem Weg bauen und die Unglücklichen sehen sich als ewige Opfer. Sie suchen sich ihren Geisteszustand des Jammerns selbst aus und beharren auf das Schlechte, was ihnen widerfährt.

Die Glücklichen und die Unglücklichen entscheiden sich genau für das, was sie denken und erleben wollen.

Das haben Psychofritzen so rausgefunden. Und ich denke, sie haben recht.

tdacptic


Falls du Alleinverdiener bist, beende das sofort und mach deiner Gattin klar, dass auch sie etwas zum Einkommen beitragen muss. Je nachdem wie es sich entwickelt, kannst du dann (sei es durch Jobwechsel, oder Arbeitszeitreduzierung) kürzer treten.

Für viele Frauen ist es immer noch sehr oft selbstverständlich, dass sie die Kleinkind-Zeit für sich haben. Geht gar nicht! Vater und Mutter haben gleich viel Anspruch darauf, ihr Kind aufwachsen zu sehen.

Cfo$mrxan


Machst du den Fachwirt freiwillig? Du bist ja noch jung, aber da habe ich immer enormen Respekt, wie man neben Vollzeitjob und Familie so was noch hinbekommt. Ich könnte das nicht.

Wenn der vorbei ist, hast du ja schon mal etwas mehr gewonnen.

Ansonsten:

Pendelst du im PKW? Wäre es möglich, auf öffentliche Verkehrsmittel umzuschwenken? Kostet gesamtwirtschaftlich nicht viel mehr, macht aber entspannter. Was lesen, Musik hören, abends entspannter und "vorerholt" zurückkehren.

Könntest du dir eine nähere Stelle suchen?

Kannst du deine Stundenanzahl reduzieren?

Mehr kann dir leider niemand bieten. Grundsicherung willst du deiner Familie sicher nicht antun wollen.

Danach habe ich Zeit für TV, PC, Verlobte, etc...

Interessante Reihenfolge. Früher, als es nur 3 TV-Programme gab und kein Internet, da waren die Leute zufriedener und sind sogar länger zur Arbeit gegangen. Heute ist das Grundrauschen von Unterhaltung und Konsum so stark, dass es manche Menschen (wie dich) durchaus depressiv machen kann, wenn diese die ganzen Möglichkeiten sehen, aber nur begrenzt teilnehmen können.

M*ilky_5e77


Hallo lieber Tobizi!

Mir geht es ganz genauso wie dir, nur dass ich kein Kind habe.

Aber auch ich fühle mich oft todunglücklich, in diesem Hamsterrad gefangen zu sein und so gut wie keine Zeit für sich zu haben. Mein Thread bei Beruf/Alltag hat mittlerweile über 100 Seiten und ist über 2 Jahre alt. Noch habe ich leider keine Lösung für mich gefunden. Es fühlt sich bei mir mittlerweile immer schlimmer an. 17 Jahre arbeite ich, und gehasst habe ich es ab Tag 1. Aber mit eisernem Willen steh ich es irgendwie durch. :°( Der Preis ist halt der Verlust eines Großteils der Lebensfreude. Viel Zeit für sich bleibt ja nicht. Ich bin von 6:50 bis 17:45 außer Haus. Danach ist man schon ausgelaugt und muss noch Haushalt machen. Und eben 2 Tage Wochenende, die wie im Fluge vergehen und bei weitem nicht ausreichen für alles, was man gerne machen möchte.

@ Comran:

Du triffst den Nagel auf den Kopf, was Konsum und Unterhaltung betrifft. Ich liebe Serien und würde gerne viel mehr davon sehen können, wenn ich doch mehr Zeit hätte.

Es ist aber auch wirklich schwierig den Gedanken zu ertragen, wie viel Lebenszeit und wie viele Möglichkeiten man verpasst, während man in der Arbeit sitzen muss. Und wenn es eben nur der ausgiebige Morgenkaffee ist, oder wenn das Wetter schön ist, dass man sich spontan in die Sonne legen kann. Durch die Arbeit gehen einem die meisten Sommertage verloren. :°(

NZord?i8x4


"keine Lösung gefunden" wenn ich das schon wieder höre. Es gibt tausend Lösungen die alle zu dem gewünschten Ziel führen. Man muss einfach nur einmal den Hintern hoch bekommen und anfangen. Gerade wenn man noch garnichts versucht hat darf man sich auch nicht beschweren, manchmal muss man eben einen Kompromiss eingehen.

Mwilk,y_Gex77


Ich habe eben - leider - den Hintern noch nicht hochbekommen. Ich spiele im Kopf Möglichkeiten durch, aber habe es noch nicht geschafft was zu ändern. Einfach ist es ja nun wirklich nicht.

@ Tobizi:

Bei dir stelle ich mir die Situation noch trauriger vor. Denn wenn man ein Kind hat, dann will man es ja aufwachsen sehen und nicht nur so kurz sehen. Das war auch einer der Hauptgründe dass ich auf Kind(er) verzichte, weil ich ja vom Kind eh nichts hätte, neben der Arbeit.

Clomraaxn


Du triffst den Nagel auf den Kopf, was Konsum und Unterhaltung betrifft. Ich liebe Serien und würde gerne viel mehr davon sehen können, wenn ich doch mehr Zeit hätte.

Dir ist schon klar, dass es das Angebot ist, welches den Stress verursacht? Wenn es kein Angebot gäbe, wärst du entspannter. Das Problem ist also nicht nur, dass du zu wenig Zeit hast, sondern dass zu viele Dinge beworben werden, mit denen du dich beschäftigen könntest. Eigentlich ist es ein Überangebot, was niemand wahrnehmen kann. Das ist das Fatale. Man muss sich entschlacken, Ballast über Bord werfen und sich genau überlegen, was man mit der verfügbaren Zeit anfangen möchte. Der Rest muss gnadenlos aus dem Leben verbannt werden. Dann wird man auch glücklicher.

Gerade Serien bergen diesbezüglich eine große Gefahr: sie diktieren durch die Laufzeit automatisch die Lebenszeit, die man dafür aufwendet, und sie binden den Zuschauer durch die immer weitergesponnene Handlung, so dass er nur schwer einen Absprung findet, solange die Serie läuft. Das haben die kommerziellen Sender längst raus, dass sie mit Serien die höchsten Zuschauerquoten erreichen. Und wenn ein Mensch 3 Serien liebt, die vielleicht auch noch Langläufer über Jahre sind, dann wird seine Freizeit je nach Ausstrahlungsfrequenz ganz flott mal um 150 Stunden fremdbestimmt (3 Serien, je 100 Folgen, 30 Minuten Länge). Wohl dem, der beim Schauen noch irgendwas Sinnvolles oder Nötiges erledigen kann (Bügeln... ;-D ).

Durch die Arbeit gehen einem die meisten Sommertage verloren. :°(

Ja, das nervt mich jedes Jahr. Die Kombination von schönem Wetter und freien Tagen ist immer eine äußerst kleine Schnittmenge. Dann musst du halt eine andere Geldquelle auftun, die für deinen Lebensunterhalt ausreichend ist. Niemand zwingt dich zur Arbeit, solange du keine Forderungen an die Allgemeinheit stellst. ;-)

M}ilAky_ex77


ja das stimmt, Serien haben das höchste Suchtpotential.

Wenigstens hab ich heutzutage Festplatte, da bin ich nicht auf die Sendezeiten angewiesen, sondern kann dann schauen, wenn es mir zeitlich am besten passt. Und vor allem die nervige Werbung umgehen! ;-D

jaaaa die Suche nach einer anderen Geldquelle bestimmt meine Gedanken, aber ich bin noch auf keinen grünen Zweig gekommen.... ":/

N5or9dia84


Gerade Serien bergen diesbezüglich eine große Gefahr: sie diktieren durch die Laufzeit automatisch die Lebenszeit, die man dafür aufwendet

Wobei das ja für alle Hobbies gilt. Und ich sehe es nicht als übermässig problematisch wenn man hier und da mal nen Wochenende "binge-watching" einlegt. Es muss einem halt nur klar sein das ich nicht alles gleichzeitig machen kann. Ich kann also nicht gleichzeitig meine Serie schauen, ein Buch lesen, mit Freunden im Cafe sitzen, im Freibad liegen und Klamotten shoppen. Natürlich kann man das hintereinander machen aber das klingt dann doch eher nach nem stressigen und verplanten Tag als nach Entspannung und Genuss.

Ich bin ja eher dafür immer nur eine Sache auf einmal zu machen. Wenn ich ne Serie schaue dann schaue ich ne Serie, wenn ich im Freibad bin dann bin ich im Freibad und wenn ich mich mit Freunden treffe dann treffe ich mich mit Freunden. Dann mache ich auch sonst nichts und hab nicht schon wieder drei weitere Pläne im Hinterkopf.

Moilkyx_e77


@ Nordi:

Du triffst auch ganz genau eines meiner Probleme: Das Sich-Entscheiden-Müssen wie man die knappe Freizeit gestaltet.

Ich liebe alle Freizeitbeschäftigungen, die du aufgezählt hast. Und es ist soooo schwer es in der wenigen Freizeit unterzubringen. Die Abende unter der Woche sind sowieso so kurz, da wird es dann eher Buch lesen oder Serien schauen. Aber sogar da ist es die Qual der Wahl sich unter den verschiedenen Serien und Büchern zu entscheiden, weil man hat ja nur 1 oder höchstens 2 Stunden Zeit.

Und am Wochenende würde ich auch am liebsten alles machen. Da es aber nur 2 Tage sind, muss ich schon mal entscheiden: ausschlafen oder frühstücken gehen? Samstag Party oder nicht? Würde ich liebend gerne, aber dann ist der Sonntag verloren wg. Müdigkeit.

Wie man es dreht und wendet, es ist einfach zu wenig Freizeit, wenn man Vollzeit arbeitet und noch dazu 1 Stunde Anfahrt hat.

CYom<rxan


Wie man es dreht und wendet, es ist einfach zu wenig Freizeit, wenn man Vollzeit arbeitet und noch dazu 1 Stunde Anfahrt hat.

Es ist zu wenig Freizeit für deine Ansprüche. Das ist ein kleiner Unterschied ;-) .

40 Millionen Menschen geht es so wie dir. Das ist natürlich kein Trost, aber wenn du an der Notwendigkeit des Einkommens nichts ändern kannst, musst du deine Freizeitansprüche ändern. Den Tag kannst du nicht länger machen.

Oder die Stelle wechseln, dass deine Anfahrt wenigstens wegfällt.

NEoyrdix84


Wie man es dreht und wendet, es ist einfach zu wenig Freizeit, wenn man Vollzeit arbeitet und noch dazu 1 Stunde Anfahrt hat.

Nein, in dem konkreten Fall ist das Problem das man keine Prioritäten setzen kann oder will. Ich kenn das von nem Freund, wenn er für nen Samstag Einladungen zu zwei oder drei Parties hat dann versucht der auch überall zu sein, selbst wenn er sich dabei aufreibt.

Man hat nunmal nur begrenzte Mittel, entweder Geld oder Zeit. Hat man viel Zeit hat man wenig Geld und kann nix machen, hat man viel Geld hat man wenig Zeit um es auszugeben. Da muss man einfach üben Prioriäten zu setzen und sich an dem zu freuen was man macht statt dem nachzutrauern was man gerade nicht macht.

M<ilky_~e77


"nachtrauern was man gerade nicht macht......"

oh ja, das mache ich sehr oft. Es ist echt schwer, von negativen Gedanken loszukommen.

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