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Traurig/verstimmt wegen zuwenig Zeit für Familie wegen Arbeit

pti9nknZic@o75


Das Hauptproblem sind die Körperlichen Einschränkungen die sich nur wenig verbessert haben. Dadurch bin ich sogut wie nicht vermittlungsfähig. Darf keine Tätigkeiten haben wo ich länger als 20 minuten gehen/stehen darf, aber auch nicht länger wie 20 minuten sitzen. Es muss sich die Waage halten. So ein Job ist glaub ich nicht wirklich zufinden.

:)_ :)*

Meiner Mutter geht es da ähnlich. Körperlich kann sie leider kaum noch irgendeine Arbeit verrichten. Sie ist schwer Rheuma krank. Mittlerweile wird sie 60 und man ist dabei sie langsam in die Rente überzuführen. Viel wird sie nicht bekommen. Sie ist auch ab und an depressiv aber so langsam hat sie sich mit der Situation abgefunden.

pxinknPi2cxo75


Wenn Du mit dem Geld hinkommst - und so klingt Dein Posting: Arbeitszeitreduzierung.

Eine andere Idee: Der TE könnte befristet die Arbeitszeit reduzieren, die Frau des TE kann dafür wieder etwas dazu verdienen. Natürlich müsste das alles gut durchdacht und besprochen werden. Nur damit sich der TE wohler fühlt darf die Frau des TE dadurch nicht genötigt werden, etwas zu tun, was sie (jetzt) nicht will...

ézp inxe


Eine andere Idee: Der TE könnte befristet die Arbeitszeit reduzieren, die Frau des TE kann dafür wieder etwas dazu verdienen. Natürlich müsste das alles gut durchdacht und besprochen werden. Nur damit sich der TE wohler fühlt darf die Frau des TE dadurch nicht genötigt werden, etwas zu tun, was sie (jetzt) nicht will...

Genau - je nach Job ist eine finanzielle Reduzierung um 400 Euro eine Menge Zeit und für die Frau (an den freien Tagen des TE) schnell in ein paar Stunden pro Woche verdient. Das fände ich sehr fair, der gesamte Luxus bliebe, mehr Zeit mit dem Kind und so weiter.

So von außen betrachtet erscheint das ganz einfach lösbar :-)

CGor"nfwlakces88x*


Ohjeeee ":/

Ich verstehe den TE sehr gut. Aber ganz ehrlich gesagt,finde ich die Arbeitszeiten nicht verkehrt. Okay unter der Woche bleibt alles etwas auf der Strecke, aber ich meine, dass geht den meisten berufstätigen Menschen so. Arbeiten, ist wichtig! Um sich sein Leben zu finanzieren und auch für sich selbst. Allein der geregelte Alltag ist Gold wert. Der Kontakt zu Mitarbeitern, Kunden o.a schult die sozialen Kompetenzen und tut einem im Normalfall gut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einen das daheime sein mit H4 glücklicher stimmt. Vielleicht geht es am Anfang gut,wenn man noch seine Hobbies auffrischt umd endlich mal ausschlafen kann. Aber ewig? Neeee :-X Allein sich ständig finanziell einschränken zu müssen, bedeutet auch verzichten und das für die gesamte Familie. Ich glaube, dass isoliert einen irgendwann von Freunden usw. Weil man ja immer auf das Geld achten muss und nicht so spontan handeln kann. Zudem jeder braucht doch eine Aufgabe und "Bestätigung/Lob". Sonst fühlt man sich irgendwann nutzlos und man möchte doch auch ein Vorbild für die Kinder sein :)^

Meiner Meinung nach ist der TE überarbeitet uns könnte sich statt gleich ins H4 zu rutschen mal Urlaub nehmen :)z Mir geht es zB so,dass ich nach langem Urlaub oder krankheitsbedingtem Fehlen irgendwann richtig froh bin wieder zur Arbeit zu dürfen. Ich freu mich dann auf die Arbeit an sich x:), den Alltag und meine Kollegen. Ich geh ins Betz und egal wie lang der Tag war,hab ich das Gefühl etwas sinnvolles gemacht zu haben. Ich arbeite im Schichtdienst unf manchmal 12 Tage am Stück :=o . Zwar bin ich danach ofz fertig zzz ,habe aber auch manchmal am Stück einfach so 7 Tage-/+ frei. Ich jedenfalls möchte den Job nichz missen. Wenn man totunglücklich ist, sollte man was an der Situation ändern :)D

S,oro=man


Hallo tobizi,

ich bin beeindruckt, wie du deine Situation beschreiben und verdeutlichen kannst.

Vielleicht sind diese drei Elemente was für dich, die gelten für bis 3-Jährige Kinder:

* Recht auf unbezahlte Freistellung: Elternzeit nach BEEG §§ 15–16

* Recht auf Teilzeitarbeit: BEEG §§ 15–16

* Kündigungsschutz: BEEG §§ 18–19

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Elternzeit]]

Und das gilt auch für Männer.

Der Rest ist wohl das, was man modern als "Work-Life-Balance" beschreibt und wo jeder seinen Weg finden muss. Mich wundert aber der Kontrast aus den Dingen, die du nennst:

1) intensiver Arbeit

2) Gedanken über Hartz4

Denn es gibt ja Mittelwege.

Wenn man totunglücklich ist, sollte man was an der Situation ändern :)D

:)^ und schauen, ob es dann besser wird.

_bP7arvatlix_


@ cornflakes

Allein der geregelte Alltag ist Gold wert.

Inwiefern? Theoretisch kann man auch ohne Arbeit einem geregelten Tagesablauf nachgehen. Erfordert nur etwas Disziplin. Der Vorteil ist auch, man ist nicht Fremdbestimmt.

Der Kontakt zu Mitarbeitern, Kunden o.a schult die sozialen Kompetenzen

Soziale Kompetenzen erlernt man im Kindesalter. Wenn da schon was schief gelaufen ist, wird auch eine Arbeit daran kaum was gerade biegen können. Genausowenig wird man seine sozialen Kompetenzen verlieren, wenn man keinen Job mehr hat. Zudem gibt es auch Jobs, wo man wenig Kontakt zu Kunden hat und/oder keinen oder kaum Mitarbeiter an der Seite. Und diese Menschen sind nicht zwingend unglücklich.

Neeee :-X Allein sich ständig finanziell einschränken zu müssen, bedeutet auch verzichten und das für die gesamte Familie.

Kommt darauf an, wie man seine Prioritäten setzt. Man kann durchaus mit wenig auskommen und muss nicht zwingend unglücklich sein, weil nicht jeder im Verzicht etwas schlechtes sieht. Verzicht hat auch gute Seiten. Das soll jetzt aber keine Aufforderung sein, von Hartz IV zu leben, aber ich möchte nur einige Vorurteile aus dem Weg räumen, da ich beide Seiten kenne, also Arbeit zu haben und keine Arbeit zu haben aufgrund von Arbeitslosigkeit und Krankheit.

Ich glaube, dass isoliert einen irgendwann von Freunden usw.

Die Sorge ist, meiner Erfahrung nach, unbegründet.

Zudem jeder braucht doch eine Aufgabe und "Bestätigung/Lob". Sonst fühlt man sich irgendwann nutzlos

Das ist durchaus richtig. Aber man kann auch eine erfüllende Aufgabe unabhängig vom Job finden und das gilt auch für Bestätigung und Lob. Zudem ist es wichtiger, das man das, was man tut, in erster Linie für sich selbst tut und nicht für andere. Geht man jedoch hauptsächlich arbeiten, um von anderen anerkannt zu werden, so macht man sich von deren Bestätigung abhängig und das kann sehr fatal enden, wenn man tatsächlich mal den Job verliert.

Ich würde dem TE auch eher raten, einen gesunden Mittelweg zu finden. Er mag erst mal durch die Fortbildung sehr gestresst sein, aber die ist ja bald vorbei. Die Arbeitszeiten sind ansich erst mal völlig normal. Wenn es denoch zu viel ist, dann muss man eben mit dem Chef reden und versuchen, die Stunden zu reduzieren. Vielleicht auch nur vorrübergehend.

p^inknnicox75


@ Parvati

Deine Argumentationen zu den jeweiligen Punkten sind sehr theoretisch.

Darüber hinaus sollte man sich schon klar sein, dass auch dieser arbeitslose, selbst bestimmte Alltag eintönig und "normal" wird. Nicht umsonst gibt es auch eine Menge unausgeglichener Rentner, die mit ihrer Freizeit erst einmal gar nicht gut umgehen können. Das sind dann die, die nur am Fenster stehen und kleine Vergehen der Mitmenschen ahnden und aufschreiben.... ;-D ;-D

Ein Mittelmaß an Arbeit und Freizeit sollte gut geplant werden, dann ist es doch allemal machbar und macht glücklicher, denke ich.

Ich für meinen Teil möchte die verbleibenden Jahre noch so viel wie möglich arbeiten, um es mir dann mit Anfang 60 gemütlicher zu machen. Da schraube ich dann soweit zurück wie möglich, höre vielleicht auch früher auf als mit 67. Dafür spare ich heute. So lange ich gesund bin und einen guten und gut bezahlten Job machen kann, ziehe ich das durch.

Danach gönne ich mir Winter im Süden.....Langzeiturlaub ;-D

Man sollte sich halt auch immer wieder langfristige Ziele setzen und nicht nur auf heute und morgen schauen...

pciZnknicox75


Ich glaube, dass isoliert einen irgendwann von Freunden usw.

Die Sorge ist, meiner Erfahrung nach, unbegründet.

Doch ich glaube auch, dass man sich von Freunden isoliert, wenn man grundlos aufhört zu arbeiten oder selbst gewählt H4 oder Armut bevorzugt um mehr Freizeit zu haben. Freizeit, die meist auch viel Geld kostet.

Freunde verreisen, gehen essen oder haben einfach nur langfristige Ziele, man wird automatisch abgehängt von der "materiellen" Gesellschaft...

pKi9nk8nicox75


Ach und als Vater hat man meist weniger von den eigenen Kindern, dafür von den Enkel umso mehr, wenn es nach Plan läuft ;-D

C@o_mran


Ich für meinen Teil möchte die verbleibenden Jahre noch so viel wie möglich arbeiten, um es mir dann mit Anfang 60 gemütlicher zu machen. Da schraube ich dann soweit zurück wie möglich, höre vielleicht auch früher auf als mit 67. Dafür spare ich heute. So lange ich gesund bin und einen guten und gut bezahlten Job machen kann, ziehe ich das durch.

So sehe ich das auch. Wenn man jetzt die Möglichkeit hat, mit seinem Einkommen für das Alter Rücklagen zu bilden, sollte man das tun und dankbar sein, dass man einen gut bezahlten und sicheren Job hat. Da ist das Jammern über die tägliche Arbeitszeit eher zweitrangig, denn ohne entsprechendes Einkommen ist den meisten Menschen auch die Freizeit nichts wert.

Z[it^roAne8x6


Ich kann mir nicht vorstellen dass der TE Alleinverdiener ist. Bei 3800€ netto!! Familieneinkommen mit 27Jahren und 9Jahren davon im Berufsleben. Klingt unrealistisch...

Möglichkeiten die ich sehe:

-Arbeitsweg verkürzen. Also entweder näher an die Arbeit ziehen oder Job in Wohnortnähe suchen wenn möglich.

-Arbeitszeit reduzieren. Habt ihr einen Betriebsrat? Der kann dich sicher gut beraten. Bei uns hat zumindest jeder Anspruch auf Teilzeit-Arbeit wenn derjenige das möchte, allerdings wird es schwer dann wieder aus Vollzeitstellen zu kommen. Was spricht dagegen deine Stunden auf 80% zu reduzieren. Dann machst du jeden Freitag frei oder gehst 1-2 Stunden eher Heim

Hartz 4 solltest du dir jedenfalls aus dem Kopf schlagen, das bringt dich und deine Familie auch nicht weiter. Dann würde ich mein Kind lieber wenig sehen aber dafür was bieten können als anders herum...

Merkwürdig finde ich allerdings dass du so versessen darauf bist deine freie Zeit mit Pc spielen oder Tv zu verbringen. Wenn ich schon wenig Freizeit hätte dann würde ich die doch lieber sinnvoll nutzen als zu verdaddeln.

pfi"nfkniHco7x5


Ich kann mir nicht vorstellen dass der TE Alleinverdiener ist. Bei 3800€ netto!! Familieneinkommen mit 27Jahren und 9Jahren davon im Berufsleben. Klingt unrealistisch...

Stimmt, entweder rechnet er schon inkl. Fachwirt-Gehalt oder er hat brutto mit netto verwechselt ;-)

pYi\nknSico7x5


Oder die Frau arbeitet bereits wieder ..

_0PaDrvatix_


@ Pinknico

Darüber hinaus sollte man sich schon klar sein, dass auch dieser arbeitslose, selbst bestimmte Alltag eintönig und "normal" wird.

Kommt darauf an, was man aus dem Tag macht. Ehrlich, ich empfand es nie als eintönig und langweilig selbst, wenn ich krank war. Ich wusste mich durchaus zu beschäftigen. Das kann aber nicht jeder, vor allem, wenn man jahrelang Fremdbestimmt wurde.

Doch ich glaube auch, dass man sich von Freunden isoliert, wenn man grundlos aufhört zu arbeiten oder selbst gewählt H4 oder Armut bevorzugt um mehr Freizeit zu haben. Freizeit, die meist auch viel Geld kostet.

Freunde verreisen, gehen essen oder haben einfach nur langfristige Ziele, man wird automatisch abgehängt von der "materiellen" Gesellschaft...

Du sagst es: "dass man sich von Freunden isoliert". Es liegt auch hier an einem selbst. In der Regel ist es doch eher so, dass man sich selbst abkapselt, z.B. aus Scham. Und sollten sich Freunde abkapseln, weil man arbeitslos oder krank geworden ist, dann waren es einfach keine Freunde. Echte Freunde bleiben aber immer an deiner Seite, egal, wie es finanziell um dich bestellt ist.

Ich habe drei Bekannte (ich würde sie jetzt nicht als Freunde bezeichnen) mit denen ich und mein Mann uns hin und wieder treffen. Wir wechseln uns immer ab - einmal sind wir bei dem einen und dann mal bei dem anderen zu Hause, backen oder kochen etwas und reden. Hin und wieder machen wir mal ein Spaziergang, je nachdem wo wir gerade sind. Geld haben wir höchstens mal in einem Café gelassen. Aber da gehen wir höchstens 2x im Jahr hin. Sonst haben wir nie für etwas Geld ausgegeben. Habe ich auch so selten, wenn ich mal mit jemanden unterwegs war. Es gibt so viel, was man machen kann und was nix kostet. Kommt aber eben auch darauf an, was man selbst und was die Freunde für Ansprüche haben.

MGilky5_e7x7


Das einfaste wäre wirklich, Stunden zu reduzieren.

Ist halt nicht von allen Firmen gewünscht, aber versuchen kann man es.

Ich zB würde mich schon riesig freuen, wenn ich von meinen 38,5 Stunden auf 35 reduzieren könnte. 3 Nachmittage um eine Stunde früher heimgehen, das würde meine Laune schon heben.

Richtig toll wären natürlich 32 oder sogar nur 30 Stunden x:)

Und ich kann verstehen, dass man gerne Zeit am PC oder vorm TV verbringt. Macht auf jeden Fall viiiiiiel mehr Spaß als arbeiten ;-)

Und wer entscheidet, welches Hobby "sinnvoll" ist. Wenn jemand zB als Hobby Gitarre spielt oder malt oder singt (aber das Ergebnis nicht gut ist, mangels Talent ;-) ), dann kommt ja auch nichts "sinnvolles" oder greifbares dabei raus.

Hauptsache ist einfach der Spaß, die Freude und die Erholung an der Tätigkeit, egal ob TV oder was kreatives.

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