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Lebenskrise?

p?inDkTnicXo75


@ die Seherin

wie wahr. Manchmal wird man sich bewusst, dass der pure langweilige Alltag das Glück der Erde ist...

und freut sich daran, dass man diesen immer noch mit den Menschen leben kann, die man liebt.

Das wurde mir klar, als ich jemanden fast für immer verloren habe....

luosguet{re=ten


Jetzt werde ich langsam aber wirklich sauer und muss aufpassen, welche Worte ich wähle. Jeder versucht euch ernst zu nehmen und Tipps zu geben, wie man sich den Arbeitstag erfüllender gestaltet als einfach laufend den Feierabend herbeizusehen. Dass es kurz drauf schon wieder ohne neue Erkenntnisse mit der gleichen Jammerei losgeht, dass doch Sommer ist und man wieder auf der Arbeit hockt, das kann ich mit Mühe noch weglächeln. Eigentlich ist es ja eh nur ein Jammerfaden und nicht die Suche nach konstruktiven Lösungen. %-|

jammern impliziert, dass ich mir selber leidtu, was nicht der fall ist. ich habe lediglich wiederholt geschrieben, dass ich mit meiner denkweise nicht klarkomme und mich wundere, wieso so viele leute einfach damit klarkommen, dass das verhältnis arbeit - freizeit so dermaßen unausgeglichen ist

Aber so Aussagen wie oben, was "du einfach nicht so hinnehmen kannst", finde ich gelinde gesagt zum Kotzen. >:(

verstehe ich nicht. was daran ist zum kotzen? ich hinterfrage eben so standardaussagen wie: "das leben ist kein wunschkonzert" oder "zuerst die arbeit, dann das vergnügen" - dass ich noch zu keiner für mich befriedigenden lösung gekommen bin, steht auf einem anderen blatt. aber warum muss ich das einfach so hinnehmen? ich kann es für mich doch prüfen und hinterfragen. was daran ist zum kotzen außer diese festgefahrene haltung, in der sich so viele menschen anscheinend befinden.

womit wir schon beim nächsten - von dir angesprochenen - thema wären:

Dass du überhaupt so viele Freizeitverlockungen hast, liegt einzig und allein daran, dass Leute arbeiten. Nicht nur hier und heute. Schon über Generationen. Und zwar täglich mehr gearbeitet haben als du.

Du darfst hier über Straßen fahren, weil Bauarbeiter (auch im Sommer!) diese gebaut haben. Staub, Hitze, Lärm.

Du bist in Deutschland in der Lage, dir mit einem Durchschnittsgehalt einen ganzen Kleiderschrank zu füllen, weil pakistanische Näherinnen Akkordarbeit leisten, um die Familie durchzubringen.

Wenn du abends Cocktails trinken gehst, wirst du von Menschen bedient, die nie abends Cocktails trinken gehen, weil sie dich bedienen müssen.

In China schuften Wanderarbeiter 10 Stunden täglich, damit du auf deinem Smartphone Fotos und Nachrichten verschicken darfst.

Deine Eltern haben dir ein Dach über dem Kopf gegeben (vielleicht sogar ein Eigenheim mit Garten), weil sie verantwortungsvoll eine Existenz durch Arbeit aufgebaut haben.

Dein Tennisplatz wird auch von jemandem in Schuss gehalten und dein Tennisschläger an Maschinen hergestellt, wo Arbeiter täglich die gleichen Bewegungen machen - über Jahre.

das habe ich doch nie in frage gestellt, ich weiß gar nicht, wieso du jetzt damit daher kommst. ich weiß, dass menschen auf der ganzen welt arbeiten müssen, damit alles so funktioniert, wies funktioniert. auch ich muss arbeiten und tue es. ich stelle - wie schon gefühlt hundertmal erwähnt, nur leider offenbar von vielen nicht verstanden - in frage, ob die art des arbeitens und das verhältnis zwischen arbeit und freizeit ein gesundes für den menschen ist.

Vor jedem Vergnügen steht Arbeit, und manchmal nicht zu knapp. Und dann kommst du daher und hast beschlossen, dass du das für dich nicht hinnehmen kannst? Die Arbeit der anderen ist aber offenbar OK, und du bist nicht bereit, deinen Teil im Tausch beizutragen.

äh. doch. ich arbeite. ich verweigere mich nicht und lasse mich von anderen - vom staat usw. - aushalten. wo ist jetzt also dein problem?

Ich wiederhole es nochmal: ich halte dich für verwöhnt und unreif. :-X

das ist ok. ich wünschte, es hätte jeder mensch in seinem leben die chance, verwöhnt zu werden und manchmal ein bisschen naiv zu sein und träumen zu können. @:)

ganz meiner meinung. sehr unsympathisch. egoistisch.

oh ja. ich bin egoistisch. und ja, ich gebe es offen zu. ich sehe aber egoismus nicht so wie ihr als etwas böses an. ja, an wen soll ich denn im leben sonst denken als an mich (und natürlich den menschen, die mir lieb und teuer sind)? es ist ja MEIN leben, das ICH gestalten und leben muss. ich kann nicht an alle denken. will ich auch gar nicht. also ja, insofern kannst du mir gerne egoismus unterstellen, das kann ich auch zu hundert prozent bestätigen. nur sehe ich diese eigenschaft offenbar in einem anderen kontext als du. ;-)

Würde sich die TE wie ein erwachsener Mensch benehmen, würde sie ihr Berufsleben einfach ändern. Tut sie aber nicht. Sie dreht sich im Kreis und quengelt. Machen kleine Kinder auch, selbst wenn sie längst verstanden haben, dass dadurch nichts anders wird.

ich würde was im berufsleben ändern, wenn sich dadurch meine haltung ändern würde. wie ich aber bereits in einem meiner ersten sätze - hättet ihr sie gelesen - geschrieben habe, würde es keinen unterschied machen, da ich generell das system und nicht meine arbeit an sich kritisiere.

Na dann, Problem gelöst, oder? Die TE ist chronisch faul und sollte sich schleunigst zu einem besseren Menschen verändern, um ihr Problem zu lösen. Gebt ihr doch noch ein paar Tipps, wie man das tut, also von einem faulen Menschen zu einem dankbaren, demütigen Menschen zu werden, ok?

8-) 8-) 8-)

lBosgWetrektxen


so gemein das klingt, aber das lernt jeder irgendwann selber einmal, wenn das leben mal wirklich so richtig mies zu einem wird! dann wird man dankbar, wenn es mal nicht schlecht läuft - da definiert man gut anders!

aber ist das eigentlich nicht traurig? ich weiß, dass es oft so läuft. wenn einem so richtig was schlimmes widerfährt (ohja, es hat auch mich und meine familie schon getroffen), dann wünscht man sich einfach nur wenigstens den alten zustand herbei, wo die welt sozusagen noch in ordnung war.

aber ist das des rätsels lösung? dass ich froh sein sollte, wenn alles halbwegs im rahmen läuft und keine katastrophen passieren?

ich weiß nicht, ich denke, man darf immer mehr wollen und hoffen und wünschen - das meiste davon bekommt man eh nicht. ;-)

lkosageUtretexn


so gemein das klingt, aber das lernt jeder irgendwann selber einmal, wenn das leben mal wirklich so richtig mies zu einem wird! dann wird man dankbar, wenn es mal nicht schlecht läuft - da definiert man gut anders!

aber ist das eigentlich nicht traurig? ich weiß, dass es oft so läuft. wenn einem so richtig was schlimmes widerfährt (ohja, es hat auch mich und meine familie schon getroffen), dann wünscht man sich einfach nur wenigstens den alten zustand herbei, wo die welt sozusagen noch in ordnung war.

aber ist das des rätsels lösung? dass ich froh sein sollte, wenn alles halbwegs im rahmen läuft und keine katastrophen passieren?

ich weiß nicht, ich denke, man darf immer mehr wollen und hoffen und wünschen - das meiste davon bekommt man eh nicht. ;-)

l?osZgetr6eten


hoppla, sorry für den doppelpost! @:)

liosge:tretxen


wie wahr. Manchmal wird man sich bewusst, dass der pure langweilige Alltag das Glück der Erde ist...

seht ihr, und schon wieder wird am thema vorbeigeredet.

wer hat denn gesagt, dass ich den alltag hasse? ich würde mir einfach nur einen anderen alltag wünschen, das ist alles. ich muss nicht die welt aus den angeln heben, ein highlight nach dem anderen erleben und in sekt und kaviar baden, nein, ich würde mir nur einfach einen alltag wünschen, den ich etwas freizügiger gestalten kann als jetzt.

p:inkneicox75


Du dann hinterfrage Dich halt weiter, wenn Du eine Lösung findest, würde es mich interessieren, wie die aussieht.

8-)

p#ipnknaico7}5


ich würde mir nur einfach einen alltag wünschen, den ich etwas freizügiger gestalten kann als jetzt.

Dann mach Dir einen Plan und setz ihn um..

Oder sollen andere für Dich die Lösung suchen?

D2ie SEeFh$erixn


aber ist das eigentlich nicht traurig?

ja, das finde ich sehr traurig! es scheint aber genau das zu sein, was die relationen für viele in eine andere perspektive rückt. ich kann mir schon vorstellen, warum viele dich für undankbar und verwöhnt halten - eben weil sie denken: ach kindchen, sei doch nicht so undankbar, ich wäre froh, wenn es mir nur halb so gut ginge!

und ich finde es sogar toll, mehr zu wollen, nicht stehen zu bleiben, sich weiterentwickeln zu wollen. die frage ist für mich nur, was an mehr? was an besser? und aus welchem blickwinkel? vor allem, was für einen preis bin ich bereit zu zahlen?

ich hatte vor kurzem die möglichkeit beruflich so weiterzukommen, dass ich einen netten betrag mehr verdient hätte. das wäre für unsere momentane lebenssituation auch gar nicht schlecht gewesen. aber der preis war mir zu hoch! ein kompliziertes team führen müssen, mehr zeit in der arbeit verbringen... also, ich verstehe deine arbeit/freizeit-gedanken durchaus... ich bewerte sie innerlich nur anders.

p@in+knic`o7x5


ich habe lediglich wiederholt geschrieben, dass ich mit meiner denkweise nicht klarkomme und mich wundere, wieso so viele leute einfach damit klarkommen, dass das verhältnis arbeit - freizeit so dermaßen unausgeglichen ist

So, ist das so?

Also ich gehe jetzt mal von einer 5-Tage Woche a 8 Std aus. Beginn 8 Uhr Ende spätestens 18:00 Uhr

effektiv verbringst Du 5 Tage in der Woche 8 Std mehr oder weniger effektiv bei der Arbeit das sind 40 Stunden (Pausen werden selbstredend nicht mitgezählt)

Dann hast Du jeden Tag unter der Woche noch minimum 4 Std. Freizeit, macht bei den 5 Tagen 20 Std.

Dann hast Du Samstag minimum 14 Std Freizeit und Sonntag 12.

Macht 40 / 46 pro Freizeit.

Also ich finde Du hast mehr Freizeit als Arbeit, ist sehr ausgeglichen.... :=o

Und in meiner Rechnung ist sehr viel Schlaf eingerechnet, dass man da auch nicht sooo erschöpft sein kann....

Wenn Du unterfordert bin in Deinem Job und Du zu fertig bist abends, musst Du Dir was suchen, was Dich mehr ausfüllt. Denn die viele Arbeit ist NICHT Dein Problem ....

T}exa&s47x9


@ TE

wie würde dann Dein Tag aussehen, wenn Du ihn Dir unabhängig von allem gestalten könntest?

Dann würde ich überlegen, wie Du das erreichen könntest. Teilzeitarbeit, Arbeitszeiten anders setzen usw. Was bist Du auch bereit zu investieren und aufzugeben?

[[]]

man darf immer mehr wollen und hoffen und wünschen

ja klar darf man das.

Dann sollte man sich fragen, was man selber dazu beitragen kann, was man bereit ist dafür aufzugeben. Wenn man aber dadurch nur noch mies gelaunt ist und ständig jammert und in Selbstmitleid versinkt, weil man das ja eh nie bekommt, die ganze Zeit an dem Unerreichbaren nachtrauert, dann verpasst man das Hier und Jetzt und somit verschwendet man Lebenszeit.

[[]]

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

l4osgxet re(ten


Du dann hinterfrage Dich halt weiter, wenn Du eine Lösung findest, würde es mich interessieren, wie die aussieht.

ja klar würde dich das interessieren, damit du die idee dann abkupfern kannst! :-p

(das war ein scherz, sollte sich wieder irgendjemand auf den schlips getreten fühlen ;-) )

p&ink=nicox75


schade :-p

l\osgektretexn


So, ist das so?

Also ich gehe jetzt mal von einer 5-Tage Woche a 8 Std aus. Beginn 8 Uhr Ende spätestens 18:00 Uhr

effektiv verbringst Du 5 Tage in der Woche 8 Std mehr oder weniger effektiv bei der Arbeit das sind 40 Stunden (Pausen werden selbstredend nicht mitgezählt)

Dann hast Du jeden Tag unter der Woche noch minimum 4 Std. Freizeit, macht bei den 5 Tagen 20 Std.

Dann hast Du Samstag minimum 14 Std Freizeit und Sonntag 12.

Macht 40 / 46 pro Freizeit.

Also ich finde Du hast mehr Freizeit als Arbeit, ist sehr ausgeglichen.... :=o

meine rechnung sieht anders aus. aber das ist i-tüpfelchen-reiten, das ich hier nicht betreiben will. ich habe für mich weniger zeit, die ich so gestalten kann, wie ich möchte als die zeit, in der ich mich mit arbeit beschäftigen muss.

und selbst wenn beides ausgeglichen wäre - meiner meinung nach sollte es viiiiel viel mehr von der zeit geben, die ich nach meinem willen füllen kann als die zeit, in der mir vorgeschrieben wird, was ich zu tun habe.

p&inkRnico7U5


mit was würdest Du Deine ganze Freizeit füllen?

Dir wäre ja klar, dass Du dann wenig finanzielle Mittel zur Verfügung hättest bei Deinem Job, der wohl eher ein durchschnittlich bezahlter ist oder auch überdurchschnittlich aber noch lange nicht ausreichend, um aufzuhören zu arbeiten....

So realistisch warst Du ja zumindest in Deinem Eingangspost.

Aber träumen darf man ja, aber wenn Träume unglücklich machen, sollte man gelegentlich aufwachen und wieder im Hier und Jetzt sein

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