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die Frau in mir schrumpft und versteinert

EShemalig%er Nuwt?zer (#5C730x12)


Mag sein, derzeit ist es für mich nicht mehr denkbar, vielleicht ist mir auch einfach gerade alles zu viel .

Danke fürs Mutmachen Jan .

EZhemalige/r Nutzern (#5730\12*)


Heute bin ich einfach wütend und weiß nicht wo ich die Wut hinpacken soll.

Jlan7x4


Jo, das ist ja auch verständlich.. und dann zu hören "naja kommt du übertreibst, so schlimm isses nun auch nicht" führt ja eher dazu dass man sich unverstanden fühlt. Es ist schon schlimm, klar. Aber bedeutet halt trotzdem nicht dass die Zukunft auf Dauer düster sein muss.

Wie alt bist Du überhaupt, wenn man fragen darf? Und welchen Stellenwert hat Sex bisher für Dich? Gibt ja auch quasi asexuelle Leute, die trotzdem Beziehungen führen.

EUhemali4ger Nu~tzQer (U#573012)


Und welchen Stellenwert hat Sex bisher für Dich? Gibt ja auch quasi asexuelle Leute, die trotzdem Beziehungen führen.

Jan74

darum geht es nicht, ich glaub es ist sehr schwer zu verstehen was in mir vorgeht, was ich verloren habe und verliere und es ist für mich sehr mühsam es zu formulieren. Vielleicht hab ich irgendwie auf diese Weise auf eine Verstehen von außen gehofft, doch das muß ich wahrscheinlich doch mit mir selber ausmachen.

Danke trotzdem für die Aufmerksamkeit.

EFhemSaliger cNutzer c(#5^73012)


ein Verstehen.

J0an7x4


Ich glaub, das wird hier mehr verstanden, als Du denkst, es ist nur schwer in Worte zu fassen.

Als Extrembeispiel - wenn jemand erblindet, ist das für den ein absolut dramatisches Ereignis, ein schlimmer Verlust, ein Schock, ein Trauma, eine Katastrophe.

Daraus kann man aber nicht ableiten, dass blinde Menschen generell immer unglücklich sind. Ein Heer zufriedener Blinder würde wohl aufschreien. Auch der Mensch aus dem Beispiel kann, nach Schock- und Trauerphase, irgendwann wieder eingermaßen zufrieden werden.

Also, zum einen ist das natürlich für Dich jetzt erstmal sehr blöd, daran besteht kein Zweifel. Die psychische belastung sollte man nicht herunterspielen. Aber deswegen sollte man trotzdem nicht alle Hoffnung für die Zukunft fahren lassen.

A)louGeytte


Oh, ich verstehe Dich und Deine momentanen Ängste auch sehr gut, Porzellanseele. Vor allem, wenn Deine Ärztin nur so wenig Zeit hatte (sich so wenig Zeit genommen hat...), Dir die Erkrankung und ihren möglichen Verlauf genauer zu erklären. Die Diagnose ist erstmal beängstigend, und die Möglichkeit (!), irgendwann keinen Geschlechtsverkehr mehr haben zu können, ist schlimm. Aber: Es gibt es bei dieser Erkrankung, wie bei vielen anderen auch, sehr verschiedene Verläufe, und bei weitem nicht bei allen betroffenen Frauen (und Männern) äussert sie sich so drastisch, dass Sexualität nicht mehr möglich ist. Ja, es "kann alles schrumpfen", muss aber nicht. Du schreibst, dass Du bislang nicht allzu heftigen Juckreiz als Symptom hast; vielleicht bleibt es ja dabei in Schubzeiten?

Ich mache mich gerade zum Thema autoimmune Schilddrüsenerkrankungen schlau, und ohne dass ich da jetzt wirklich Fachfrau bin, meine ich doch verstanden zu haben, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen autoimmunen Erkrankungen (bzw. dem Auftreten von Schüben) und Stress. Ich will damit nicht sagen, dass man "selber schuld" ist an so einer Krankheit, aber ich denke, Stress ist mit ein Auslöser oder Verstärker. Schon aus diesem Grund würde ich Dir raten zu versuchen, mal ganz tief durchzuatmen und ein paar positive (im Sinne von "ich habe diese Krankheit und komme gut damit klar") Erfahrungsberichte zu lesen - wie schon geschrieben, ich war beeindruckt von dem Wissen, das viele betroffene Frauen da angesammelt haben; die wissen genau, welches Öl oder welche Creme zu welchem Zeitpunkt ihnen am besten hilft.

Du kannst auch nochmal eine Hautärztin/Hautarzt aufsuchen; mir wurde das damals von der diagnosestellenden Frauenärztin sogar geraten. Für diese Krankheit sind beide Spezialisten zuständig, wobei ich den Eindruck hatte, die von mir dazu befragten Hautärzte kannten sich besser damit aus. Ist ein bisschen komisch, sich beim Hautarzt so zu entblössen, aber wenn der noch ein paar andere gute Tipps hat...?

Ich kann verstehen, dass Du diese Diagnose erstmal sacken lassen und verarbeiten musst, mir hat sie damals auch eine Heidenangst gemacht. Aber versuch jetzt nicht komplett schwarz zu sehen, lies Dich schlau, löcher Deine Ärzte und geh nicht vom Allerschlimmsten aus. Ich wünsch Dir alles Gute!

E)hemaligerG Nutz2er (#j5730x12)


Also, zum einen ist das natürlich für Dich jetzt erstmal sehr blöd, daran besteht kein Zweifel. Die psychische belastung sollte man nicht herunterspielen. Aber deswegen sollte man trotzdem nicht alle Hoffnung für die Zukunft fahren lassen.

Jan74

Ja, aber die Realität sieht eben anders aus. ;-)

Alouette

Das Problem ist , dass ich schon fortgeschrittene Beschwerden habe, sprich Verengung und genau dass hat ja eine gerade tief werdende Beziehung zerstört. Das ist gerade am Anfang einer Liebe und auch noch eine Fernbeziehung nicht zumutbar. Und vorhandene Vernarbungen sind nicht mehr zu therapieren, keine Besserung.

Es ist zur Zeit einfach ein zweifacher Schmerz, der Verlust eines Menschen den ich sehr lieb hatte und dann Hoffnung auf keine Besserung. Vielleicht ist meine Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit etwas verständlichere. Ich muß jetzt nur schauen, dass ich den Tatsachen ins Auge sehe und damit irgendwie klar komme, deshalb hab ich es ja auch ins Psychologieforum gepostet.

Das mit dem Stress hat mir zu Denken gegeben, ich hatte die letzte Jahre wirklich viel Stress und Belastungen zu verkraften.

Danke auch für den Tip mit dem Dermatologen und überhaupt führ Deinen mitfühlenden Beitrag , es tut einfach gut . :-)

Danke auc Dir Jan .

Ckomr.axn


Porzellanseele, ich kannte diese Krankheit nicht und musste sie erst einmal googeln.

Darf ich fragen, wie alt du bist und wie lange die Diagnose her ist?

Ich glaube, jede Diagnose, die das Leben in irgendeiner Form einschränkt, führt erst einmal zu einem Sturz in ein schwarzes Loch. Du solltest dich aber mit externer Hilfe da wieder herausarbeiten und die Chancen stehen bestimmt nicht schlecht, psychisch wenigstens ein Arrangement damit zu finden.

Vor allem aber darfst du nicht aufhören zu kämpfen. Es ist eine seltene Erkrankung, und du brauchst einen Dermatologen an deiner Seite, der Erfahrung in diesem Bereich hat. Es wird bestimmt nicht einfach, vielleicht musst du auch mal weiter weg fahren, um einen Spezialisten zu finden. Auch die geringen, aber vorhandenen Heilungen bedeuten, dass die Chance immerhin größer 0 ist, dass es wieder besser wird. Geh jeder Spur nach, so Tipps wie der von Bambiene sind es immer wert, genau unter die Lupe genommen zu werden.

Dazu brauchst du aber einen klaren Kopf, wenn du den Schock verdaut hast.

Ich drücke dir die Daumen, dass du eine gute Behandlung für Körper und Seele an deiner Seite finden wirst und dass ihr gemeinsam kämpft und du dich nicht aufgibst. :)* :)*

E1hemyaliger Ntutzer E(#5x73012)


Also zuerst muß ich noch etwas gerade rücken, die Ärztin hatte sich schon Zeit genommen und war einfühlsam , nur sagte mir die Diagnose nichts und ich hatte deshalb keine Fragen, da ich nur froh darüber war, dass es kein Krebs ist.

EYhemaliUger NuXtzeri (#57301x2)


Comran

Porzellanseele, ich kannte diese Krankheit nicht und musste sie erst einmal googeln.

Ich auch als ich die Diagnose bekam ;-)

Darf ich fragen, wie alt du bist und wie lange die Diagnose her ist?

Bin 50 und mit der Warterei auf die Biopsie und den Befund ging es etwas mehr als 1 Monat, den Befund weiß ich seit einer Woche. Beschwerden hatte ich schon länger, hab es aber leider zuerst nicht wahrhaben wollen und verdrängt, es auf die Psyche geschoben.

Ich glaube, jede Diagnose, die das Leben in irgendeiner Form einschränkt, führt erst einmal zu einem Sturz in ein schwarzes Loch. Du solltest dich aber mit externer Hilfe da wieder herausarbeiten und die Chancen stehen bestimmt nicht schlecht, psychisch wenigstens ein Arrangement damit zu finden.

mhm

Vor allem aber darfst du nicht aufhören zu kämpfen. Es ist eine seltene Erkrankung, und du brauchst einen Dermatologen an deiner Seite, der Erfahrung in diesem Bereich hat. Es wird bestimmt nicht einfach, vielleicht musst du auch mal weiter weg fahren, um einen Spezialisten zu finden. Auch die geringen, aber vorhandenen Heilungen bedeuten, dass die Chance immerhin größer 0 ist, dass es wieder besser wird. Geh jeder Spur nach, so Tipps wie der von Bambiene sind es immer wert, genau unter die Lupe genommen zu werden.

Ja, da hast Du sicher Recht, ich bin irgendwie noch wie erstarrt.

Dazu brauchst du aber einen klaren Kopf, wenn du den Schock verdaut hast.

Ich drücke dir die Daumen, dass du eine gute Behandlung für Körper und Seele an deiner Seite finden wirst und dass ihr gemeinsam kämpft und du dich nicht aufgibst. :)* :)*

Danke :-) gemeinsam kämpfen wir es nicht mehr spielen, aber das geht ja allein auch ...smile.

CTomxran


Ja, da hast Du sicher Recht, ich bin irgendwie noch wie erstarrt.

Natürlich. Es fängt alles erst an. Niemand weiß, wie es in 2 Jahren aussieht. Du musst dich da erst mal reinfinden.

Ich habe in meiner Familie Krebs- und HIV-Diagnosen erleben müssen. Selbst mit diesen Diagnosen konnten die Betroffenen sich irgendwann wieder zurechtfinden und gute Momente genießen. Das wirst du auch schaffen, und dann hast du den Kopf auch wieder frei, deine Gedanken sortiert und kannst gegen die Krankheit und für deine Lebensqualität arbeiten.

Danke :-) gemeinsam kämpfen wir es nicht mehr spielen, aber das geht ja allein auch ...smile.

Ich meinte einen erfahrenen Arzt an deiner Seite ;-) . Aber achte auf dein Seelenleben. Du wirst dich schneller innerlich sortieren können, wenn du dir Hilfe nimmst. Damit du lernst, mehr als ein Krächzen zu diesem Thema herauszubringen. Und Dinge, die man aussprechen kann, verlieren den Schrecken.

Den Anfang hast du hier gemacht und geschrieben. Natürlich darfst du auch deinen Frust hier mal reinbrüllen, wenn es dir gerade schlecht geht. :)^

E:hemaliger/ Nutcze2r (#57x3012)


Danke Comran für das Mutmachen !!

immerhin fühle ich mich durch das Schreiben mit euch nicht mehr so allein damit und ein Blick von außen nimmt die Enge in mir .

E;hem`aliRger Nputzer (P#57x3012)


Meine Frauenärztin findet die Diagnose nicht schlimm, meine Beschwerden - Schmerzen-- soll ich einfach mit der Cortisonsalbe behandeln (dick schmieren ":/ )keine Ahnung wie lange ?

Diese Schrumpfungen würden erst nach vielen Jahren wenn ich dann so 90 bin auftreten und es stimmt nicht was im Internet steht. :=o

Schnellen Termin hab ich keinen bekommen-- Wartezeit 6 Wochen, wenn ich Fragen hab , soll ich mich halt melden.

Melde mich ganz bestimmt nicht mehr >:(

Fühle mich völlig allein gelassen mit der Diagnose und hab die Nase voll gerade.

Das war das Wort zum Sonntag :-(

EBhema*lige4r Nuttze'r (#57301x2)


Ich fühle mich so einsam mit dieser Diagnose, sie ist nicht bekannt, sie ist intim ,man kann nicht einfach so darüber reden , sie ist fast unwirklich . Wenn ich nicht den Befund der Biopsie und die Schmerzen hätte, könnte ich sie auch gut als schlechten Traum abtun. Aber so erinnert es mich tagtäglich daran und ich fühle mich ohnmächtig.

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