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Zu träge zum leben?

Giraf pE6ff von {Icks


Hallo Ristridin_vom_Süden,

ich habe auch durch Depressionen ausgelöstes Übergewicht (am 01.07. waren es 193,6 kg). Die Depressionen sind glücklicherweise schon lange vorbei, jedoch hält sich das Übergewicht hartnäckig. Das liegt daran, daß Essen und Übergewicht gut gegen Depressionen helfen.

Zweimal (2004 und 2009) habe ich es geschafft, jeweils mehrere Dutzend Kilo abzunehmen; anschließend jedoch ist das Gewicht wieder auf den vorherigen Stand hochgegangen.

2014 habe ich 20 kg abgenommen. Im ersten Halbjahr 2015 habe ich wieder 3,6 kg zugenommen. Das ist glücklicherweise nur ein kleiner Teil der vorherigen Gewichtsabnahme. Seit Anfang Juli klappt es wieder besser, so dass ich im zweiten Halbjahr die 3,6 kg sehr wahrscheinlich wieder runterbekomme + noch ein paar Kilo mehr.

Wenn Du zur Zeit keine Motivation entwickeln kannst, abzunehmen, dann versuche zumindestens, das Gewicht zu halten, um nicht noch mehr zuzunehmen. Das geht wesentlich leichter als abnehmen.

Die Motivation zum Abnehmen kann auch zu einem späteren Zeitpunkt kommen. (Kommt Zeit, kommt Rat)

Ich kann Dir bei Interesse eine Methode verraten, die das Abnehmen erleichtert. Da Du Dich gut mit Mathematik auskennst, dürfte sie Dir gefallen: Sie arbeitet nämlich mit Kalorienzählen und Durchschnittswerten.

nAottranqUuil@ized


Hi, mir geht es auch so (bis auf die Hochbegabung), ich bin auch zu antriebslos zum Leben, die Depression begleitet mich schon viele jahre jeden Tag, früher dachte ich, ich wäre faul, aber selbst faule Leute machen wonach ihnen ist, haben Freunde und ein Leben. Du hast wenigstens noch ein Freunde.

Ich hätte auch so gerne Ritalin um meinen Antrieb zu steigern, aber mein Arzt verschriebt es mir nicht und mich um einen ADHS-Test kümmern kann ich nicht. Benzodiazepine steigern übrigens auch meinen Antrieb, weil ich einfach Sachen machen kann ohne nachzudenken und ohne Angst.

Ich kann dir auch sagen dass Sport nichts bringt, zu Spitzenzeiten habe ich nur gearbeitet, Sport gemacht, ein wenig gegessen und geschlafen, wog 58kg, aber ich war trotzdem antriebslos und depressiv.

c`ri)ech\ar!lixe


...ich denke da nun immer wieder darüber nach.

Ich glaube, Du mußt Dich einfach trauen zu sagen:

ich bin wer. Und noch einen Schritt weiter:

ich bin wer und die anderen können mir nicht das Wasser reichen (deswegen haben sie mich so behandelt). Das ist eine Meinung, die als "arrogant" verschrieen ist und politisch unkorrekt, aber mach' Dir klar, dass wenn Du in einem anderen Land leben würdest, einer anderen Kultur, man dort vor Dir und Deinem Intellekt und deiner formalen Leistungen einen Kniefall machen würde.

Das ist nur hier so, dass das "untere" das "maßgebende" ist und deswegen haben Leute, die nach oben ausschlagen, einen schlechten Stand - wie hier im Forum z.B. auch die 1000 Diskussionen beweisen, in denen es iwann IMMER heißt, dass der promovierte Akademiker ein Fachidiot mit mangelnden Sozialkompetenzen und der Handwerker ein besonder beliebter, sozial und intellektuell passend aufgestellter Mensch ist.

Wehr' dich aktiv gegen diese Stereotypisierung/Stigmatisierung duch Unwissende; trau'Dich zu sagen:

Ihr seid/wart Idioten. Und dann gewinn Abstand, geistig und emotional. Such' Dir Leute in Deiner Liga, über Alumni oder sonstige Akademikerkreise hast Du die freie Auswahl. Nicht jeder ist zum Mitschwimmen in der Heterogenität gedacht, die meisten brauchen Nischen. Und diese sind nicht "gut" oder "schlecht", sondern einfach passend.

R/istrid$in_voIm_Süxden


@ criecharlie

Ich weiß nicht, ob man das Problem intellektuell lösen kann. Ich habe mir natürlich schon oft gesagt, dass es eine tolle Leistung war, in Physik zu promovieren. Aber wenn ich in der Depression stecke, ist das nur ein schwacher Trost. (Übrigens ist da auch wieder die innere Stimme: "Bilde Dir bloß nicht zuviel auf Deinen Doktortitel ein.") Ich muss auch sagen, dass man leicht den Blick dafür veliert, wenn man fast nur mit Kollegen Kontakt hat, die ja auch alle einen Doktortitel haben und im Gegensatz zu mir auch einen Job. Das Ende der Promotion war deshalb auch ein bisschen so: Jetzt bin ich endlich da, wo die anderen auch schon alle sind. Das war zum Glück nur ein Teilgefühl, ich war schon stolz darauf, dass ich es geschafft habe.

Ich hab schon Studenten betreut, einzeln wie in der Gruppe. Das hat mir auch viel gegeben, war vielleicht das schönste in der ganzen Studienzeit. Weil die Studenten mir gezeigt haben, dass sie mich und meine Fähigkeiten wertschätzen. "Macht" über andere mag ich dagegen gar nicht. Da habe ich wohl noch nicht genug Selbstbewusstsein. Es ist mir unangenehm, anderen Leuten Anweisungen zu geben oder sie gar zu bewerten.

Neue Kontakte muss ich mir ja ohnehin suchen, da ist es mir auch wichtig, dass ich mich mit denen über wissenschaftliche Themen unterhalten kann.

@ Graph f(x)

Deine Geschichte ist meiner sehr ähnlich. Ich habe 2009 und 2011 jeweils im Sommer 20 kg abgenommen. Die kamen im Winter schnell wieder drauf. Danach habe ich kontinuierlich zugenommen. Im März waren es 180 kg, mittlerweile sind es bestimmt noch ein paar mehr. Ich habe große Schwierigkeiten, da nachhaltig was zu tun. Meine Sache sind eben eher relativ kurzfristige Projekte - für ein paar Monate kann ich mich in eine Sache richtig reinhängen. Aber eine lebenslange Umstellung - das fällt mir schon in Gedanken extrem schwer.

@ nottranquilized

Da ist sicher jeder etwas unterschiedlich. In den Zeiten, in denen ich regelmäßig Sport gemacht habe, ging es mir auch psychisch besser.

Von der Spezialklinik erhoffte ich mir im Grunde ein paar Monate extremer äußerer Kontrolle, so dass ich wieder etwas Ausdauer aufbauen kann. Danach würde mir der Sport wieder leichter fallen. Ich weiß natürlich, dass es damit lange nicht getan ist. Und im Moment weiß ich ja auch nicht, ob es mit der Klinik überhaupt noch klappt.

G\raf9 EffB vo7n Ickxs


Ich habe 2009 und 2011 jeweils im Sommer 20 kg abgenommen. Die kamen im Winter schnell wieder drauf.

Du hast 2009 und 2011 ziemlich schnell abgenommen. Und anschließend konntest Du dann das Gewicht nicht halten. Das ging mir schon zweimal genauso: Durch das schnelle Abnehmen verschlechterte sich die Stimmung immer weiter; und irgendwann ging es nicht mehr. Dann habe ich wieder mehr gegessen, die Stimmung wurde wieder besser; das Gewicht jedoch ging wieder hoch.

Meine Schlussfolgerung daraus: Es geht nur langsam. Wenn man nur etwa 1 kg pro Monat abnimmt, schlägt das nicht auf die Stimmung, denn man muß nur etwa 230 Kalorien pro Tag dafür einsparen. (Zum Vergleich: Ein Käsebrötchen hat schon etwa 360 Kalorien). Das ist also nur eine Kleinigkeit.

Ich habe große Schwierigkeiten, da nachhaltig was zu tun. Meine Sache sind eben eher relativ kurzfristige Projekte - für ein paar Monate kann ich mich in eine Sache richtig reinhängen. Aber eine lebenslange Umstellung - das fällt mir schon in Gedanken extrem schwer.

Das kann ich gut verstehen. Geht mir genauso. Selbst die Vorstellung ist schwierig. Dennoch wird es am Ende nur so funktionieren.

Die Lösung: Das Ganze in kleinere Schritte teilen mit längeren Pausen dazwischen. Dann wird es viel leichter. Und dann so langsam abnehmen, daß es nicht auf die Stimmung schlägt (also nur 1 bis maximal 1,5 kg pro Monat für maximal 6 Monate hintereinander). Dann eine Pause einlegen, die mindestens so lange dauert wie die Abnehmphase. Und dann wieder abnehmen usw.

Wichtig ist das Halten des Gewichts. Das ist auch eine Lehre, die ich gezogen habe. Daher: Gewicht halten vor weiterem Abnehmen. Deshalb die Pausen.

Erst mit etwa 60 Jahren schlägt das Übergewicht stark auf die Gesundheit durch. Da Du erst vor 7 Monaten promoviert hast, hast Du bis dahin mehrere Jahrzehnte Zeit. So kannst Du es gut schaffen.

R_istridiGn_vorm_Südxen


Danke für die Hinweise. Wahrscheinlich ist das wirklich der einzige erfolgversprechende Weg, dauerhaft abzunehmen. Um da hineinzukommen, wäre für mich eine äußere Kontrollinstanz eben sehr hilfreich.

Momentan fühle ich mich mehr und mehr mit allem überfordert. Diese Woche muss ich mich noch um die Krankenkassenunterlagen kümmern wegen Widerspruch und Krankengeld. Zum Hausarzt, HNO-Arzt und Psychiater muss ich auch, aber ich habe schon gestern und heute jeweils einen Termin verpasst, weil ich so starke Morgentiefs hatte, dass ich wie gelähmt war. Ich habe dann nur noch Angst und kann nichtmal aus dem Bett aufstehen, geschweige denn die Termine wenigstens absagen.

Ein weiteres großes Problem zur Zeit ist, dass ich seit mittlerweile über drei Monaten fast taub bin. Ich hatte nach einer starken Erkältung einen beidseitigen Paukenerguss. Nach zwei Monaten hat mir der HNO-Arzt Paukenröhrchen eingesetzt, aber dadurch habe ich mir mittlerweile eine beidseitige Mittelohrentzündung eingefangen, sodass ich immer noch extrem schlecht höre. Das beeinträchtigt mich natürlich im Umgang mit anderen sehr. Ich kann mittlerweile gut nachfühlen, wie alte Leute vereinsamen, wenn ihr Gehör nachlässt.

Vor allem macht es mir momentan zu schaffen, weil ich eigentlich Beratung bezüglich Krankenkasse und Behandlungsmöglichkeiten brauche. Aber jedes Gespräch ist sehr schwierig. Und Telefonieren ist fast unmöglich.

E[hemaligeJr N3utzerZ (z#56597x4)


Hast du schon mal einen Aufenthalt in einer psychiatrischen (Tages)Klinik in Betracht gezogen?

RJistjridin_vo?m_xSüden


Hallo allerseits!

Zeit für ein kleines Update.

Ich war gerade 8 Wochen in der psychosomatischen Spezialklinik, und ich bin sehr froh, dass es doch noch geklappt hat. Ich fühle mich körperlich deutlich besser, kann z.B. jetzt wieder zu Fuß in die Stadt gehen und tue das momentan auch täglich, ich hatte ein paar interessante Erkenntnisse über die Ursachen meiner Esssucht, ich habe in der Klinik etwas abgenommen und endlich wieder Vertrauen, dass das auch längerfristig klappen kann, und nicht zuletzt habe ich Kontakte geknüpft und von meinen Mitpatienten sehr viel Wertschätzung erfahren - besonders wegen der Klavierkonzerte, die ich in der Klinik gegeben habe ;-)

Ich habe außerdem wieder eine Zukunftsperspektive: Ich will aus Göttingen nach Hamburg ziehen, evtl. in eine betreute Wohngruppe.

Es liegt noch ein langer Weg vor mir, aber ich freue mich, dass es mir schon ein ganzes Stück besser geht. :-)

Im Übrigen kann ich das Buch "Morgen ist leider auch noch ein Tag - Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet" von Tobi Katze empfehlen. Ich dachte beim Lesen ständig: "Ja, genau so ist es!"

SPinKis'tra


Das freut mich für dich, Ristridin, daß du einen echt guten ersten Schritt erzielen konntest :)=

...dann fiel mir gleich auf, was! Klavierspielen kann er auch, hey, das ist doch großartig, ein Naturwissenschaftler mit musischer Begabung :)_

und bleib dabei, das alles, wenn vielleicht auch langsam, durchzuziehen, was du nun begonnen hast. Ganz wichtig finde ich, daß du weiter nachforscht und nachdenkst, was dich zu deiner Eßsucht gebracht hat, die Situationen erkennen lernst, wenn du dich psychisch wieder so angeschlagen fühlst, daß du es mit Essen kompensieren willst. Da solltest du irgendeine Ersatzhandlung haben, irgendwas statt Essen, denk mal nach, was dir so einfällt oder vielleicht hast du auch Tips bekommen, aber das fände ich sehr wichtig...

R?istr(idint_zvom_Südxen


Hehe, ja, ich bin eigentlich recht vielseitig - spiele Klavier und Gitarre, mache Kalligraphie, schreibe Gedichte und Kurzprosa, interesseiere mich neben der Naturwissenschaft auch für Geschichte und viele andere Sachen... In meinen schlechteren Zeiten nannte ich mich selbst "Meister der nutzlosen Talente". Momentan sehe ich das zum Glück etwas anders.

Wie es aussieht, ist meine Essucht eine Reaktion auf einen "Hunger" nach Liebe und körperlicher Zuwendung. Das ist mir in der Klinik klargeworden. Deshalb brauche ich auch etwas Körperliches wie Essen als Ersatzbefriedigung, Lob und Anerkennung sind zwar schön, aber reichen nicht. Bildlich gesprochen: Marmorkuchen ist eine schöne Sache, aber wenn man einem Verdurstenden (=Liebesbedürftigen) nur Marmorkuchen (=Anerkennung) anbieten kann, wird man ihn damit nicht retten.

Mir ist eine Situation eingefallen, die mir das verdeutlicht hat. Als ich letztes Frühjahr in der Pychiatrie war, gab es ja bei der Aufnahme ein paar Untersuchungen. Darunter ein Wahrnehmungstest, bei dem die Ärztin mir mit den Fingern die Arme und die Unterschenkel entlanggestrichen hat. Ein Vorgang von vielleicht drei Sekunden, aber für mich war das etwas ganz Besonderes und Schönes. Das zeigt vielleicht, wie "ausgehungert" ich nach körperlicher Zuwendung bin, und das schon seit vielen, vielen Jahren.

Nun kenne ich also möglicherweise die Ursache meines Problems. :-D Aber eine Lösung hab ich noch nicht gefunden. :=o

SYinisxtra


Hm, wie würdest du es als Naturwissenschaftler sehen? Wenn du die Ursache kennst, ist dann nicht der Weg in Richtung Lösung schon mal mit dem Erkennen als erster winzig kleiner Schritt getan? Da gibt es doch auch keine schnellen Lösungen?

Ich finde die Ursache das Allerwichtigste, nur so kannst du daran gehen, für dieses Defizit, welches dir wahrscheinlich von deiner Familie zugefügt worden ist, eine Lösung zu finden.

Wenn ich sarkastisch sein darf, aber du hast mir ja die Vorlage geliefert, Spazierengehen in die Stadt ist auch was Körperliches :=o

Du kannst also sehr oft diese Variante wählen. Muß ja nicht immer weit sein, aber Jacke, Schuhe und raus bei der Tür, hm?

Oder habe ich da von deinem Vergleich her gesehen, einen Logikfehler? ;-D

Und natürlich steckst du ja auch in einem Kreislauf.

Dir fehlen Zuneigung, Berührung, also holst du dir das übers Essen, ist soweit nachvollziehbar. Du bist aber dadurch immer dicker geworden und die Chancen auf körperliche Berührung sind dann irgendwie gesunken, du fühlst dich ja wahrscheinlich in deiner Körpermasse auch nicht als der große Zampano, oder? Wo ist - in deinem Erwachsenenleben - Ursache, wo Wirkung?

Und was ist dein Problem in Bezug auf Körperkontakt zu Frauen? Bist du zu schüchtern, fühlst du dich nicht selbstsicher genug? Rechnest du dir gar keine Chancen aus?

Und dabei bist du so ein vielseitiger Mensch, wie überaus sympathisch :-)

R{istridin_vo3m_Süxden


Ja, die Ursache deutlicher zu kennen ist auf jeden Fall ein Fortschritt. Mal sehen, was ich draus machen kann. Ich habe übrigens eine ganze Teddyfamilie zu Hause, die mir sehr gut tut. :-)

Ich gehe mittlerweile wieder spazieren; seit dem Klinikaufenthalt bin ich körperlich wieder so weit fit, dass ich ein paar Kilometer gehen kann, ohne mich zwischendurch hinsetzen zu müssen.

Aber Spazierengehen gibt mir nicht diese Instant-Befriedigung wie eben Essen. Wenns so einfach wäre, hätten wir den Nobelpreis für die erfolgreiche Bekämpfung von Suchterkrankungen sicher. ;-)

Mein Selbstbewusstsein leidet eigentlich nicht in erster Linie am Aussehen meines dicken Körpers. (Glaub ich zumindest.) Andererseits wiederum fühlte ich mich auch noch zu dick, als ich in einer anorektischen Phase soviel abgenommen hatte, dass ich fast normalgewichtig war. Es ist natürlich ein kompliziertes Wechselspiel aus vielen Faktoren. Aber ich berühre meine Rundungen gerne und ekle mich nicht davor.

Tja, Ristridin und die Frauen - das ist eine längere Geschichte. Entscheidend ist hier vielleicht, dass ich erst seit ein paar Jahren wieder versuche, eine Partnerin zu finden, und dass ich schon deutliche Fortschritte gemacht habe. Es ist nur auch ein langer Weg, weil ich da einige Entwicklungsschritte nachzuholen habe und als Physiker auch nicht gerade viele Frauen in meinem Umfeld habe.

S!inisxtra


Ich glaube, daß kaum jemand beim Spazierengehen eine ähnliche Befriedigung hat wie beim Essen, deine Bezeichnung gefällt mir :-D

Aber ich hätte es auch eher mehr in dem Sinne betrachtet, daß es von dem großen Bedürfnis nach Essen ablenken soll.

Das Wahrnehmungsgefühl des eigenen Körpers, wenn es mal gestört ist, ist, glaube ich, sehr schwer wieder in den Griff zu kriegen. Kenne ich auf einer abstrakten Ebene auch und hängt sehr viel mit Selbstwertgefühl und Emotionen zusammen, zumindest bei mir.

Naja, und mit dem Erfolg bei Frauen hängt halt durchaus auch der erste Eindruck zusammen, ist doch bei den Männern umgekehrt genauso, gerade wenn man jemanden noch nicht kennt, gibt es ja nur das Körperbild, und wenn das nicht ansprechend wirkt, dann ist zwar nicht alles verloren, aber ich finde es zumindest erschwert.

Ach Physiker, vielleicht sollte ich nicht so viel Big-Bang-Theory gucken, aber die haben doch auch alle eine Freundin gefunden. Wenn sie nicht zu dir kommen und an der Haustür läuten, dann mußt du sie suchen gehen, hartnäckig mußt du bleiben und Ausdauer haben. Ausdauer nämlich auch mit dir selber und Geduld und Liebe und dann lernen auch Physiker Frauen kennen :-) was ich sagen will, bleib auf deinem positiven Weg und akzeptiere Rückschläge, aber gehe ihn weiter bitte @:)

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