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Frage zu antidepressiva venlafaxin

d[awnb/rin>gexr


Weil ich nämlich angst vor tabletten habe... vor 7 Wochen ging ich in die klinik. Hatte jeden tag innere unruhe..so stark,das ich nicht mehr wollte... cipralex vertrug ich nicht. War nur am schlafen u benommen. Das venla nahm ich auch schonmal u da ging es mir gut u ich spürte das ich mehr Energie hatte... nun ist es eben so, das ich keine antriebskraft verspüre,aber auch keine innere unruhe mehr,dennoch angst .... ich weiss nicht,wie ich es am besten beschreiben soll. Ab dem 27 . geh ich in dir tagesklinik...momentan bin ich noch stationär,aber soweit stabil, das ich übers we nach hause kann.. jedoch nur mit meiner Mutter. ..allein bekomme ich wieder angst u ein Gefühl der überforderung... angst habe ich vor diese Anfälle mit hohem bd u puls... ich denke dann immer,das ich sterben muss. So schlimm.. quasi eine todesangst... es überfällt mich einfach.

Nun habe ich dennoch angst vor den tabletten.ich kann nicht einschätzen ob es psyche ist u die angst vor den tabletten o eben Nebenwirkungen? Es ist ein verdammter Zwiespalt der mich ärgert. :-(

Mvurtxel


@ dawnbringer

..allein bekomme ich wieder angst u ein Gefühl der überforderung... angst habe ich vor diese Anfälle mit hohem bd u puls... ich denke dann immer,das ich sterben muss. So schlimm.. quasi eine todesangst... es überfällt mich einfach.

Nun habe ich dennoch angst vor den tabletten.ich kann nicht einschätzen ob es psyche ist u die angst vor den tabletten o eben Nebenwirkungen? Es ist ein verdammter Zwiespalt der mich ärgert. :-(

Ich kenne diese Gedanken auch von mir selber. Diese Überlegung und das Beobachten des eigenen Körpers bringen einen aber nicht weiter. Erst als ich es geschafft habe, der Todesangst und den körperlichen Missempfindungen keinen all zu großen Raum in meinem Kopf einzuräumen, hat sich mein Gesundheitszustand gebessert.

Du nimmst auch eine sehr geringe Menge Venlafaxin. In der Praxis werden auch weit höhere Dosen (meine war bei 450 mg) gegeben. Und solange du in einer Klinik bist, bist du doch eigentlich gut aufgehoben und kannst div. Versuche starten.

d3awXnbIrixnger


Ja.... aber am 27.werde ich ja entlassen...komischerweise hatte ich in der ersten Woche mit 37.5mg super antrieb...mit 75mg gings mir schlechter mit angst u bei 112.5mg habe ich nun schwindel. Der Arzt möchte ab morgen auf 150mg u ich bin mir einfach unsicher obwohl er meine Bedenken kennt...

Sjoroxman


Ja, weil sie diesbezüglich eine ausgeprägte Angststörung hat. :-|

Immerhin kann so ein Blutdruck-Messgerät mit seinen Werten für ein Maß an Objektivität sorgen. Die einen Kontrast zur Subjektivität ihrer Angst darstellt. Und es liefert Informationen. Die dann natürlich verstanden sein wollen. Und die die internen Abläufe stark vereinfachen. Aber es ergibt sich die Chance darauf, Vertrauen zu fassen - hier einem Gerät gegenüber anstatt einem Mensch mit seinen Schwankungen. Das Gerät hat wenigstens immer Zeit, es hat keine Stimmungsschwankungen, Einflüsse von Stress oder Müdigkeit, mangelnder Ausbildung/Qualifikation.

Diese Fähigkeit fehlt normalerweise bei Angststörungen.

Aber Vertrauen fassen fehlt normalerweise auch bei Angststörungen, Kramuri. ;-)

Was hilft gegen Ängste: Information und Konfrontation mit dem Angstobjekt und die Erfahrung "Es war ja gar nicht so schlimm, wie ich vorher dachte". Und im Falle eines höher dosierten Antidepressivums kann das Medikament an sich ja auch die Bewertung verändern. Was eine enorm große Chance für sie ist.

Den Weg der Information versucht sie jetzt. Und du hast die Nachfragen beim Psychiater empfohlen. Das klappt dann, wenn sie als Angstpatient nicht ein Informationsbedürfnis hat, das weit, weit über dem liegt, was der Psychiater leisten kann und will. Und wenn die beiden eine gemeinsame Sprache finden. Der eine Patient will einen kleinen medizinischen Fachvortrag. Der andere ein "Ich habe schon 20 Patienten damit behandelt und damit sehr gute Erfolge gehabt."

Für den Weg der Konfrontation (hier also: Zulassen der höheren Dosierung Venlafaxin für einen gewissen Versuchszeitraum) braucht es erstmal einen Vertrauensvorschuss von ihrer Seite. Ein: "Ja, ich vertraue dem Psychiater, dass er/sie weiß, was er/sie tut. Ich vertraue darauf, dass das Maß der bekannten Nebenwirkungen überwacht wird, und - wenn sie auftreten - dann nicht von Dauer sind. Die Dosierung kann ja auch wieder zurückgeändert werden. Ich vertraue darauf, dass die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten - aus der Ausbildung und Erfahrung des Arztes heraus - richtig eingeschätzt wurden. Ich weiß, dass ich eine Medikamentenangst habe, und die Nebenwirkungen überbewerte, aber die positiven Ergebnisse des Medikamentes unterschätze. Ich möchte etwas gegen meine Ängste tun." Wenn sie da nicht hinkommt, wird sie eh die Behandlung abbrechen. Oder das Medikament unregelmäßig nehmen. Oder trotz Verschreibung aus ihrer Angst heraus nicht der neu empfohlenen Dosierung folgen (wenn sie nicht in einem Rahmen ist, wo die Medikamenteneinnahme überwacht wird).

Was sie noch machen kann: mehrere Psychiater fragen. Chance: Reduktion von Fehleinschätzungen seitens eines einzelnen Arztes durch einen Mehrheitsentscheid.

Risiko: Unterschiedliche Meinungen der Ärzte. Verwirrung beim Patienten, der dran glaubt, es gäbe nur einen möglichen, "richtigen" Weg.

Aufwand: relativ hoch für sie. Relativ hoch für die Ärzte. Und mit nur begrenztem Verständnis seitens der Kassen.

Wikiartikel schön und gut. Das kann man lesen wenn man ne gewisse Grundahnung hat und vor allem auch kritisch reflektieren kann. Diese Fähigkeit fehlt normalerweise bei Angststörungen.

Mag sein. Aber ihr das dann vorenthalten und gleich diese Fähigkeiten absprechen finde ich auch nicht günstig. Ich sehe es als Angebot.

SmoFrom3axn


Der Arzt möchte ab morgen auf 150mg u ich bin mir einfach unsicher obwohl er meine Bedenken kennt...

Also deine Gedanken lesen kann er nicht. Deine Empfindungen wirst du ihm schon sagen müssen. Hast du so ein Protokoll?

dQawSnbrWi&nxger


Meine Empfindungen kennt er... er sagt,es ist meine angst, die die symptome hervorruft. Wie gesagt,antrieb merke ich zur Zeit keinen... (eventuell zu niedrige dosis?) Aber die innere unruhe ist mehr im griff.

M;urteFl


Vertrauen ist ein gutes Stichwort.

Vertrauen in den eigenen Körper und Vertrauen in den Arzt.

dHaw[nb6ringexr


Naja irgendwie bek in der klinik viele venla u werden auf 150mg hochgestuft... ":/

djawnDbrinXger


Mh.....

dwawnVb3riSngexr


Hallo... ich habe die dosis bis jetzt noch nicht erhöht.

Momentan habe ich klare Gedanken aber dennoch stehe ich ab u zu neben mir. Mir wird immer noch schwindelig u leichte unruhe kommt auf wenn ich zb sitze (im auto,beim essen usw)...

Zudem reagiere ich verspätet auf aussagen o kann diese nicht so schnell verarbeiten. Legt sich das alles noch oder sollte ich das Mittel wechseln? Bin jetz bei tag 19

dGaTwpnbrxingxer


Achso u mehr antrieb hab ich auch nicht.bin ehr müde u würde am liebsten den ganzen tag allein im zimmer sein u im bett liegen.... :(v

Morgen ist visite

EBhemaliger 3Nutzer (#*467;193x)


Die einzig seriöse und legitime Antwort, auch im Hinblick auf deine Probleme ist:

Besprich das mit dem Arzt, der dir das Medikament verschreibt und deine Krankheitsgeschichte kennt.

dxawn8brinHgxer


Hab ich u er will das ich auf 150mg venlafaxin gehe aber ich habe angst das es mir dann noch schlechter geht

E{hemaligerd Nut&zer (#]467x193)


habe angst das es mir dann noch schlechter geht

Hast du ihm das so gesagt?

M+urxtel


Was du konkret tun könntes, ist eine Entscheidung treffen. Erhöhen ja/nein. Dann ist diese Angst schon mal weg.

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