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Immer wieder "lebensmüde"...

CzorGnflak7es88* hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Med'ler, *:)

ich schreibe nun einmal,weil ich gerade einfach nicht mehr weiter weiß und vielleicht kann mur jemand helfen oder mich verstehen. Ich will nicht mehr. Jeder Tag raubt mir Kraft. Energie. Seit meiner Kindheit erinnere icgich mich an keine langfristige Phase in der ich nicht am kämpfen war. Überleben. Wofür? Es ist immer wieder das Gleiche. Ein niemals endender Kreislauf. Aber ich kann nicht mehr. Ich komme aus einem kaputten Elternhaus. Körperliche aber v.a. psychische Gewalt haben meine Kindheit und Jugend bestimmt. Vielleicht bin ich nicht von der Bahn angekommen, habe mich nicht in Drogen o.a gestürzt, um zu flüchten oder Schmerz, Leid zu betäuben. Dafür bestimmen Essstörung, Selbstzweifel aber v.a Depressionen seit 10Jahren aktiv mein Leben. Zwar habe ich die schlimmste Zeit der Essstörung überlebt, ja wortwörtlich überlebt, doch dafür quälen mich nun immer wieder extreme depressive Episoden. Zur Zeit ist es wieder besonders schlimm. Ich schaffe es gerade so zur Arbeit. Irgendwie. Mit unzähligen Fehltagen in den letzten 3 Jahren. Quäle mich durch den Tag. Ich weiß um meine verlorene Kindheit, Jugend, "gestörtes" Elternhaus, Essstörung und deren Ursprung/Wurzel und die Depression. Ich bin geschult. Therapieerfahren. Gehe seit Januar wieder regelmäßig zum Psychotherapeuten/Psychiater. Trotzdem. Ich bin so lebendmüd. Keime Sorge ich springe von keiner Brücke o.ä...Dennoch seh ich den Sinn nicht. Der Kreislauf endet nicht. Immerzu kämpfen. Kämpfen. Oder dahinvegetieren. Obwohl ich jach Außen fröhlich wirke,mit jederman klarkomme,viel und oft lache,als Sonnenschein bezeichnet werde- Ich fühle mich allein. Als ob ich nirgends hingehöre oder dazugehöre.

Antworten
MNelC7x7


Hallo Cornflakes88*

ich kann Dich gut, sehr gut verstehen.

Immer wieder diese Quälende Frage, wozu das ganze, was tue ich ir an, ich will nicht mehr.

So erging es mir auch stellenweise immer wieder, ich war noch nicht mal in der Lage auf zu stehen morgens.

Es gab Tage, da war für mich die größte Leistung, dass ich es zur Toilette schaffte.

Bei weiteren Frage oder wenn es Dir schlecht geht, dann schreibe mich per PN an oder hier im thread.

Ganz, ganz viel Kraft, mir erging es in der Kindheit und Jugend ähnlich wie Dir.

:)* :)* :)*

:)_ :)_ :)_

Cxorfnflak2es8?8*


@ MelC77,

danke für deine Antwort @:) Ich bin einfach nur müde. Es ist ein Wunder, dass ich morgens zur Arbeit komme. Irgendwie zieh ich es durch obwohl ich nicht kann. Jedoch will ich meinen Abschluss schaffen und dafür darf ich nicht weiter fehlen. Auf Arbeit funktioniere ich und die Arbeit gibt mir viel zurück. Doch sie kostet gleichzeitig viel Kraft. Alles was ich noch an Energie habe,stecke ich in die Arbeit. Ich zähle die Tage bis zum Abschluss im Dezember und momentan zähle ich die Tage bis zum nächsten Frei im Dienstplan. Nur so komme ich raus morgens. Ich habr zZt wieder extreme Schlafprobleme. Zwischen 4-6Uhr wach. Jeden Tag,ob nun Arbeit oder nicht. Den ganzen Tag totmüde. Ab 18Uhr besonders schlimm. Immer wieder das Geheule...Gerade kann ich mich kaum wach halten,aber schlafen kann ich eh schlecht und wenn dann fühle ich mich trotzdem unausgeruht...

Wie kannst du dich motivieren "zu leben"?

keal?ina24


Vielleicht hilft Dir das, ich bin 46 und habe Darmkrebs, der schon Metastasen gebildet hat. Ich bin alleinerziehend mit zwei Söhnen. Ich habe meine Diagnose erst vor zwei Wochen bekommen und bn erstmal in ein sehr tiefes Loch gefallen aber ich muß mich da durchkämpfen, weil ich meine Kinder habe. Nimme jeden Tag wie er kommt und lass dich nicht so hängen, Du schaffst es!! :)^ :)_

Cwornflakkes8-8*


@ kalina24,

das tut mir Leid! Ich bin angehende Krankenschwester und jeden Tag mit ähnlichen Schicksalen konfrontiert. Das Leben ist oft so ungerecht. Vor 6 Wochen ist meine Stiefmutti verstorben. Mit 46 Jahren. Einfach so. Sie lag morgens tot im Bett und mein kleiner Bruder fand sie auf :°( Ich hatte,nein habe sie so lieb. Sie war immer wie eine richtige Mutti. Mehr als meine biologische Mutter konnte sie zeigen,dass sie mich gern hat. Nun ist sie fort. Einfach gegangen. Sie war mir so wichtig. Ich vermisse sie...

Ich weiß nicht wie es ist mit so einer schweren Diagnose zu leben. Vor allem wenn Kinder da sind. Weil ich diese Dinge jeden Tag auf Arbeit erlebe,schätze ich mein Leben. Doch die Krankheit verdrängt den Wille und die Sicht für das Schöne immer wieder. Ich liebe die Natur, die Arbeit und meine Geschwister sind das Wichtigste in meinem Leben. Trotzalledem kämpfe ich immer wieder gegen mich selbst an. Mich. Das Leben. Dabei weiß ich ganz genau, dass ich nur dieses eine habe.

k*alinxa24


Danke für dein Mitgefühl! Ich habe mir vorgenommen das Beste aus meiner Situation zu machen. Ich muss in einer Wochr ins Krankenhaus und diess Mistvieh samt Anhang rausoperieren lassen. Was danach kommt liegt in den Sternen. Mein Motto "Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist."

C2ornfl]akes+88x*


Kalina24,

ganz wichtig ist der Wille. Ein Ziel. Du hast dem Krebs den Kampf angesagt und gibst dich nicht einfach geschlagen. Das ist sooo wichtig für alles was noch kommt. Wer aufgibt bevor er in die Schlacht gezogen ist, verliert.

SHimon1e86x3


Liebe Cornflakes, bitte geh in Selbsthilfegruppen. Das wird dir sicher weiter helfen. Da gibt es viele, denen es ähnlich geht wie dir, und die erzählen dann, wie sie damit klarkommen und was sie tun, damit es besser wird. Da bekommt man super Tipps!!! Schau mal hier: [[http://www.coda-deutschland.de/]]. Was mir außerdem weiter geholfen hat bei meinen Depressionen und Angstzuständen sind Familienaufstellungen. Das kann man auch begleitend zu einer Psychotherapie machen, sprich mal mit deinem Therapeuten. Da bekommt man nochmal ganz neue Einblicke, was die Ursachen der eigenen Probleme sind. Und auch Lösungswege. Schon mal von der Methode gehört? Falls nicht, googel das mal , z. B. [[https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung]] oder [[http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung]]. Dir gute Besserung wünscht Simone

n\ottr-anquxilized


Hi, dein Beitrag könnte von mir sein, vorallem das mit der Arbeit und für was eigentlich alles, für was noch aufsehen, für was leben, für was immer nur kämpfen, wenn über die Jahre ja doch nichts besser wird, ich weiß es ja auch nicht. Ich weiß auch nicht was dagegen hilft, ich muss bald in eine Klinik.

nWottr[anqmuilikzed


"für was noch aufstehen" sollte es heißen

ENhemXaligelr NutzeTr (#56x5974)


nottranquilized - ich verstehe den Sinn deiner Beiträge in manchen Fäden nicht ganz. Die Aussage ist im Prinzip immer dieselbe: Dir geht es ähnlich, du weißt auch nicht was dagegen hilft, dir geht es nicht gut. Aber keine aufmunternden Worte und auch kein wirklicher Bezug zum TE.

Inwiefern soll das den TE weiterhelfen? Ich habe den Eindruck, dass du eigentlich nur über deine persönliche Situation schreiben möchtest und dazu eben andere Fäden als Plattform nutzt.

Verzeiht mir das OT.

C*ornfdlaDkesx88*


@ Swanlake

Ich dachte schon es liegt an mir, dass ich mit diesem Beitrag gar nichts anfangen kann. Heute hatte ich frei und es ging mir gut. Allgemein waren die letzten Tage sehr stabil. Zwar habe ich noch heftige Heulanfälle und mag mich verkriechen, aber trotzalledem gibt es noch bunte Momente. Vor allem auf Arbeit oder wenn ich meinen Sport treibe x:) Denke ich darüber nach, dann hatte ich wahrlich schon schlimmere Phasen. Als ich zB nur noch im Bett lag wegen meiner Essstörung und fast daran zu Grunde gegangen wäre {:( Die momentanen Gedanken und psychische Labilität schiebe ich auf den Verlust. Die Trauer. Ich trauere um einen Menschen den ich geliebt habe und der erst vor knapp 7Wochen von mir/der Welt gegangen ist. Ganz plötzlich. Einfach so. o:) Ich will leben und ich schaffe es auch dieses Mal wieder aus dem Sumpf...es geht immer weiter. Irgendwie.

EQhemdaligejr Nutz9er (#56x5974)


Der Verlust deiner Stiefmutter tut mir wirklich sehr leid für dich. Weiß man denn, woran sie gestorben ist?

Bei dem Verlust von geliebten Menschen kann es sehr tröstlich sein, sich darauf zu besinnen, welches unglaubliche Geschenk diese Person im eigenen Leben war. Leider müssen manche Menschen viel zu früh gehen - aber die Erinnerungen an die Zeit mit ihr und die Liebe, die du für sie empfindest kann dir niemand mehr nehmen.

Wenn du darüber reden möchtest, kannst du das gerne hier tun. Vielleicht hilft dir das ja @:)

Pq-8x0


Hey, ich kann Dich sehr gut verstehen und kenne es auch so. Allerdings lese ich hier auch nicht von den Dingen, die das leben ausmachen.

Das mit den Elternhaus und so weiter, klar das prägt und muss auch verarbeitet werden, allerdings werden Depressionen auch ausgelöst, weil man halt kein Leben hat.

Wie siehts aus mit den sozialen Umfeld und Unternehmungen?

Cbornfl&ake<s8x8*


allerdings werden Depressionen auch ausgelöst, weil man halt kein Leben hat.

":/ Die Aussage halte ich fraglich. Depressionen haben wohl viele Ursachen. Genetische Faktoren, von der Trauer/Trauma (Tod eines Menschen) kann man auch in eine Depression fallen, Konflikte zwischenmenschlicher Beziehungen, Überlastung am Arbeitsplatz, Unzufriedenheit unf blub...Klar auch soziale Isolation kann zu einer Depression führen. Aber die alleine wohl nicht. Ich isoliere mich erst wenn ich inmitten der Depression stecke von meiner Familie/Freunden. Ich jedenfalls hab ein Leben. Schwere Kindheit/Jugend aber trotzdem Familie- meine Schwestern. Ich hab Freunde,somit ein soziales Umfeld. Ja und einen Beruf den ich liebe habe ich auch. Zu einen Alkoholiker dagt man auch nicht: Alkoholsucht wird ausgelöst,wenn man halt zu viel trinkt oder seine Grenze nicht kennt! :=o :-X

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