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Schlechtes Gewissen beim Auszug

Rjosenvkindx86


Hallo Lucy,

ja ich habe noch einen Papa, aber der steht immer zwischen den Stühlen und traut sich auch nicht wirklich etwas zu sagen, weil er sonst angegriffen wird..Ich muss nun halt versuchen möglichst schnell etwas zu finden.

L~u8cy47Y1Y1


Das ist aber auch schwierig. Deine Mutti könnte sich ja um deinen Papa kümmern und dich ganz einfach ziehen lassen, denn du bist mit 28 Jahren eine Erwachsene Frau. Du mußt mal zu deiner Mutti sagen, dass du sie lieb hast, aber trotzdem ausziehen möchtest und dein eigenes Leben leben. Sie hat doch auch geheiratet und dich bekommen.

W8aterzlix2


Das Problem ist, dass du erstmal sehen musst, wie du allein klarkommst, damit dich solche Sprüche deiner Mutter nicht mehr mitnehmen. Du hast ja momentan nichts, was dir diese Zukunftsängste nimmt. Du hast ja gar nicht die Möglichkeit, dich allein zu bewegen und Probleme allein zu lösen. Sie funkt ja immer dazwischen.

Und klar, wenn sie auch ihr ganzes Leben bei ihrer Mutter gelebt hat, kennt sie es nicht anders. Sie kann sich gar nicht vorstellen, dass man außerhalb von Hotel Mama überleben kann, also was soll sie dir denn bitte erzählen? ;-) Man kann ja nur die Lebensweisheiten weitergeben, die man sich selbst erarbeitet hat.

Dass die Vorstellungen deiner Mutter etwas weltfremd sind, hast du ja schon richtig erkannt. Da kommst du nur raus, wenn du halt wirklich rauskommst. Ist natürlich schwer, wenn man niemanden hat, der einen so richtig überzeugen kann, dass alleine leben schaffbar ist. Dann musst du quasi ins kalte Wasser springen und es selbst rausfinden, da du eben kein geeignetes Vorbild hast. Aber das schaffst du schon. :)z

L}ucuy4x711


@ Waterli2,

sie ist nicht ganz alleine. Sie ist verheiratet, sie hat ihren Mann an der Seite.

Ist natürlich schwer, wenn man niemanden hat, der einen so richtig überzeugen kann, dass alleine leben schaffbar ist. Dann musst du quasi ins kalte Wasser springen und es selbst rausfinden, da du eben kein geeignetes Vorbild hast. Aber das schaffst du schon. :)z

Rwosen'kindx86


Hallo, meine Mama ist 58 und das größte Problem ist, dass ich noch einen kleinen Hund und eine Katze habe (sie selbst hat auch 2 Hunde) Gestern sagte sie es wäre für alle 3 kleinen Hunde besser wenn sie zusammen bleiben und das sie ihn behält und ich nur die Katze mitnehmen soll.

Heute sagt sie ich soll auch den Hund mitnehmen und es ist nicht leicht da nur mein Mann derzeit ein kleines Einkommen hat und nebenbei zur Schule geht und deutsch lernt. Ich dagegen bin wegen seit Jahren krankgeschrieben wegen starken Angszuständen und Depressionen und derzeit bekomme ich Hartz4. Es ist nicht leicht damit eine Wohnung zu finden. Dazu kommt das ich mich so kaputt und müde fühle, sie hat mir eben so viele Sachen an den Kopf geworfen, welche ich schon mein ganzes Leben lang höre. Zb, Ich bin undankbar und ein Egoist und ich bin herzlos.Mein Mann sagt wir müssen so schnell es geht hier weg, aber manchmal denke ich schon das ich schon zu kaputt bin um jemals wieder ein normales Leben zu führen ohne Ängste..

RZosenBkindx86


Ich habe ihr auch eben gesagt das ich ihr Verhalten nicht normal finde, aber dann kam nur "ich bin nicht die jenige, die Pillen nehmen musste''

R8osenkfind8x6


wir haben jetzt nochmal miteinander gesprochen ( also meine Mutter und ich) und alles ist für den Moment wieder entkrampfter. Ich wünsche mir nichts sehnlicher als endlich ein schönes Verhältnis zu meiner Mutter aufbauen zu können und dennoch mein eigenes kleines Zuhause zu finden. Und ich möchte wieder Kraft sammeln, Ängste abbauen und für den Beginn erstmal einen kleinen Job finden, um mehr ins Leben zu kommen.

Liebe Grüße

Lnuc4y47x11


Guten Morgen "Rosenkind86",

wenn du das 100% möchtest, schaffst du das und dein Mann. Nur ist die Angst wirklich nicht gut für dich, denn es soll ja besser werden. Das Leben geht nicht immer glatt, ich könnte einen Roman schreiben, bei mir war auch viel schlecht/böse. Ich bin mit 18 Jahren von zu Hause weg, aus die Maus.

Seol}amie


Gestern habe ich ihr gesagt, dass wir ausziehen wollen und dann meinte sie es wäre okay, trotzdem ist sie seit gestern nur am weinen und ich merke wie sich ihre Laune sehr verschlechtert hat. Ich fühle mich so schuldig, weil sie so viel für mich getan hat, auch finanziell..

Das ist ein ganz normaler Prozess, durch den alle Eltern und erwachsene Kinder irgendwann durch müssen! Es ist wichtig für Dich und Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben! Du bist erwachsen, darfst Dein eigenes Leben leben, herausfinden, wie Du leben möchtest. Lass Dir deshalb kein schlechtes Gewissen einreden, versuche aber, mit ihr im Gespräch zu bleiben und ihr zu zeigen, dass sie Dir wichtig ist, dass damit Eure Beziehung nicht beendet ist. Wenn sie Dir an irgendwas Schuld gibt oder Dir Angst macht, versuche, es an Dir abprallen zu lassen. Es sind ihre eigenen Zwiespälte, Ängste, Probleme, die da aus ihr herausbrechen. Nimm die nicht als Deine an!

Ehrlich gesagt hört es sich für mich nach einer Konstellation an, die überhaupt nicht gesund ist, eine Mutter sollte doch wissen, dass es gut ist für ihr Kind, im Erwachsenenalter eigene Wege zu gehen. Dass es manchmal schmerzhaft ist, das ist verständlich, aber das sollte ohne Vorwürfe ablaufen.

Auch, dass Du so sensibel bist für ihre Launen ist, denke ich, ein Zeichen, dass eine Abnabelung dringend ansteht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht gut ist, da zu viel Verantwortung zu übernehmen für die Gefühle anderer.

Ist es möglich, dass Deine Probleme nicht unwesentlich mit ihr zu tun haben?

RFose;nkixnd86


Hallo Solamie und Lucy,

tut mir leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde, aber ich habe in letzter Zeit soviel Stress hier, dass ich kaum noch zum schreiben komme. Die Situation hat sich verschlimmert.

Auf der einen Seite packt sie alte Dinge zusammen die sie mir für meinen Neuanfang mitgeben möchte und dann wiederrum in der nächsten Minute sagt sie wie sehr ich sie im Stich lasse mit dem großen Haus und allem hier und sie hilft mir jetzt kein Stück mehr, weil ich ja auch erwachsen sein will und wer erwachsen sein will, bräuchte auch keine Hilfe mehr..

Ich stand die letzten Tage oft da und habe einfach nur noch geweint und wollte hier weg...doch immer wenn ich sage, dass ich am Ende bin und endlich ein eigenes Leben brauche und an meinen Ängsten arbeiten möchte ect. immer dann sagt sie, dass sie mir nicht helfen kann, weil auch keiner an sie denkt.

Mein sonst so lebenslustiger Mann ist mittlerweile nicht mehr so fröhlich und ihm tut es nur noch leid mich so leiden zu sehen. Wir wollen beide raus, aber durch meine momentane Arbeitslosigkeit bekommen wir kaum eine Wohnung. Ich kenne meine Mutter eigentlich nur launisch und das seit Kindertagen.Sie ist ein unglaublich "starker" Mensch jedenfalls ist sie stark darin mich zu kontrollieren und mich zu verletzen.Sie macht mir oft unglaublich starke Angst, wenn sie alles schwarz malt und zum Beispiel Dinge sagt wie, ,,wer weiß wie lange ich noch lebe, bei mir in der Familie sind alle früh gestorben und ich finde das auch besser so,, und alles nur, weil ich ausziehen möchte :(

Tphis uTwiligh3t Gaxrden


Also, mal die Fakten:

dein Mann hat einen Job, richtig?

(selbst wenn nicht und ihr beide Arbeitslos seid): nehmt doch eine klitzekleine Bude in einem unbeliebtem Stadtteil wo ihr auch ne Chance habt eine Whg zu bekommen (oder tragt euch bei allen Gesellschaften ein!) damit ihr erstmal was habt.

Wenn du dich so nach und nach aus deinem Schneckenhaus traust und selbstständiger/bewußter wirst, kommt Eines nach dem Anderen:

Job finden,

arbeiten,

mehr Stunden arbeiten bis zur Vollzeit.

Dann neue, größere Whg suchen...

immer kleine Schritte machen, aber hauptsache BEWEGEN :)z

M]oniukka65


Deine Mutter ist sehr manipulativ. Meine war ähnlich, ich kann das nachvollziehen. Aber du reagierst da zu sehr darauf. Mach dir doch bitte klar, dass deine Mutter eine erwachsene Frau ist. Meine hat mich mal versucht unter Druck zu setzen, indem sie auf ihre Beruhigungstablette verwies und androhte, sich umzubringen. Wegen irgendwelcher Sachen, dir ihr mich betreffend nicht passten. Ich habe dann einfach gesagt, dass es ihre Entscheidung sei, ganz allein ihre. Ich habe damit nichts zu tun. Sie hat dann nie wieder so einen Blödsinn von sich gegeben und sich auch nicht umgebracht, im Gegenteil, sie ist jetzt uralt.

M<onikHa65


Ich würde ihr bei dem Argument, dass du sie mit dem großen Haus im Stich lässt, sagen, dass es ihre Entscheidung war und ist, in diesem Haus zu leben.

Bei all dem musst du lernen, damit zu leben, dass du nicht immer die Freundin deiner Mutter sein kannst. Du wirst sie verärgern müssen, vielleicht ist sie sogar unglücklich, aber nur wenn du damit leben kannst und willst, kannst du wirklich etwas ändern.

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