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Elektroschocktherapie in der psychiatrischen Klinik

Jkan7v4


Gibt es nicht, alternativ zum "psychologischen Psychotherapeuten", den Beruf des "heilpraktischen Psychotherapeuten"?

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapie_%28Heilpraktikergesetz%29]]

ich hab damit gute Erfahrungen gemacht. Allerdings ist es schon anders als eine "psychologische Psychotherapie", hilft mir jedoch sehr gut.

bJeli!gh#t82


Wie genau ist das der Unterschied? Ich werde morgen mal zum Telefon greifen und auch mal die Heilpraktiker, die dies anbieten mal abtelefonieren.

b:eeutlejjuice2E1


Meist ist schon die Kostenabrechnung eine andere. die wenigsten KK bezahlen Heilpraktiker voll.. meist nur anteilig.

Und ich sag mal so... ein HP hat wenn es gut läuft 3 jahre Halbtagsschule gemacht, ein Psychologe hat dies mehrere Jahre vollzeit gelernt und zwar NUR das... die Gesprächsführung eines HP als Lebensberatung wird in 1 Woche gelehrt.

b7elinght8x2


Das ist mir auch bewusst, aber derzeit ist das die einzige Möglichkeit an einen (halbwegs) erfahrenen Gesprächspartner zu kommen. Ich ziehe die normalen Psychotherapeuten auch den Heilpraktikern vor, aber bei Wartezeiten von Teilweise 1,5 Jahren wird auch ein HP zu einem Strohhalm.

b9eetleVjuixce21


Ok ich sag nur die Abrechnung wird wohl auch ne andere sein und die kann heftig sein für Selbstzahler.

Ich persönlich halte von der Semi-Überwachung bei einer HP Ausbildung nicht viel.... eine Verwandte von mir lernt es zur Zeit, hat nach ca 2,5 jahren 3 mal wöchentlich Schule jetzt bald eine multiple choice Klausur. Sie hat dieses Lebensberatungs-Zuhören auch in 5 Tagen zusätzlich gelernt...

Ich glaub da kann mir jeder Kumpel genauso gut zuhören... Therapie ist das nicht. Da kann man auch ein SOrgentelefon anrufen ich glaub die sind besser geschult.

Klar sind die Wartezeiten lang, aber ich sag mal so, dein Problem ist ja nicht erst seit gestern da, oder? Da müsstest du doch schon 1 jahr und länger auf ner Warteliste stehen.

bqeliMghtx82


Das Geld spielt für mich eine untergeordnete Rolle wenn es darum geht, dass mir da jemand mal eine Möglichkeit zur Therapie bietet. Ich bin zudem Privatpatient und habe eine 80%ige Rückerstattung auf Rechnungsbeträge durch HP.

Nein, das Problem ist natürlich nicht erst seit gestern da. Aber ich war letztes Jahr von Juli bis Dezember an der Uniklinik in psychiatrischer Behandlung (5 Wochen stationär danach Tagesklinik) und hatte dort Psychotherapie. Also wurde alles ambulante erst nach hinten geschoben.

Und so ging ab Januar, als ich entlassen wurde, wieder die Wartezeit bei 0 los.

bgeet*lexjuice21


Solange du deine Plätze auf Wartelisten nicht aufgibst ist das vielleicht was zur Überbrückung. Ich glaube z.b. auch nicht dass alle HP gleich fähig sind.

Normalerweise sollte man dich aber aus der Tagesklinik nicht ohne Ansprechpartner und Therapeuten entlassen... ich kenne es nur, dass es dann Hand in Hand geht in eine normale z.b. wöchentliche Therapie über geht.

Aber das alles hat mit dem eigentlichen Thema auch nichts mehr zu tun, entschuldige bitte.

Zum Thema: Ich glaube auch du hast da noch leicht krude, mittelalterliche (und die gingen leider weit ins 20jahrhundert rein) Vorstellungen. Ich selbst kenne auch nur einen Patienten, 100% freiwillig nach langem Leidensweg und 100% zufrieden da ich würde sagen 90% mehr Lebensqualität hinterher.

Wenn du dir das für dich nicht vorstellen kannst ist das ja auch vollkommen ok und legitim, ich verstehe nur nicht warum du das so schlecht reden musst wie in einem Horrorfilm oder wie Foltermethoden. Und nur weil deine Uniklinik das nicht angeboten hat (so hab ich das verstanden), muss das doch nichts heißen und es gibt andere Stellen die dies tun.

-MCra`zylexni-


Ich hatte vorletztes Jahr zum ersten mal Panik und Angstzustände! Diese waren derartig schlimm und wuchtig, dass ich davon eine (bis heute andauernde) Hypohondrie bekommen habe!

Lass dir nur sagen, du bist nicht alleine damit. Ich habe auch gerade wieder so eine Phase. Schrecklich. Xanax ist in dem Fall mein treuer Begleiter.

J2ulexy


Normalerweise sollte man dich aber aus der Tagesklinik nicht ohne Ansprechpartner und Therapeuten entlassen... ich kenne es nur, dass es dann Hand in Hand geht in eine normale z.b. wöchentliche Therapie über geht.

Das kenne ich gar nicht so. Denn momentan hat fast jeder Therapeut eine monatelange Warteliste. In einer Klinik bleibt man aber meist nur ein paar Wochen. Wie soll das funktionieren, dass jeder Patient gleich nach Entlassung nen Therapeuten hat?

Sorry für Off Topic.

B[ocksShornxklee


Als wenn Psychiater heute sittlich hochstehender wären als früher^^

Die wollen auch nur ihre Medikamente an den Mann bringen und der Pharmavertreter wartet bei denen im Vorzimmer. Ich habe selten so eine arrogante, von sich selbst eingenommene Berufsgruppe, wie Psychiater kennen gelernt.

bJeil}ight8x2


Zum Thema: Ich glaube auch du hast da noch leicht krude, mittelalterliche (und die gingen leider weit ins 20jahrhundert rein) Vorstellungen

das mag durchaus sein, das möchte ich an dieser stelle noch nichtmal leugnen. aber was mich da eher zum nachdenken bringt ist die Tatsache, dass hier ein verfahren zum Einsatz kommt dessen genaue Wirkung man nicht kennt - hier wird quasi mit einer Panzerfaust auf einen Nagel geschossen.

Ich bin dankbar, dass ich in einer zeit lebe in der es die Psychiatrie mit ihren recht weit und human entwickelten Methoden gibt - immerhin hat sie auch mir zu einem nicht unerheblichen teil geholfen. Aber es lässt mich wirklich ein wenig dran zweifeln wenn ich sehe, dass eine methode - die nicht grundlos - ab der Mitte der 70er immer mehr aufgrund ihres verrufes und ihres doch krassen Eingriffes in das menschliche hirn abgeschafften wurde wieder plötzlich ausgefahren wird.

Das lässt zum einen vermuten, dass die Psychiater immer noch auf gut Glück arbeiten und zum anderen dass mit der derzeit immer noch bestehenden ratlosigkeit sich mit altbewährten Methoden Abhilfe geschaffen wird.

nochmal, ich will das alles nicht verteufeln - es mag sein, dass es dem anderen mehr oder weniger geholfen hat - allerdings gibt es keine konkreten beweise dass es ein placebo auch nicht könnte solange es keine belegten Fakten und beweise für den genauen wirkungsmechanismus gibt.

die ekt wurde zu beginn des 20ten Jahrhunderts als ersatz für die insulinschocktherapie eingeführt und basierte damals auf dem glauben, dass menschen, die epilepsie haben durch ihren Anfall eine Linderung der Depressionen erfahren / bzw bei schizophrenen menschen nicht beides gleichzeitig vorherrschen kann. also hat man versucht mit der epilepsie die Schizophrenie auszutreiben. zu zeiten als die Lobotomie auch noch praktiziert und anerkannt war. zu einer zeit eben, als die Psychiatrie mit roher Gewalt versucht hat den menschen wieder "massentauglich" zu machen ohne Rücksicht auf die Persönlichkeit und den Menschen als Individuum.

Dabei sollte man nie vergessen, dass menschen mit genau diesen problemen verletzlicher und anfälliger sind als alle andere Glieder dieser zivilisierten kette!

das alles erinnert mich daran, wie man eine kaputte uhr mit einem Hammerschlag versucht zu reparieren! es gibt durchaus genug fallbeispiele bei denen die Uhr wieder tickt und läuft aber genauso viele uhren gehen dabei ganz zugrunde! draufprügeln hilft nunmal nicht immer! auch nicht bei der psyche

-^Crazcylxeni-


Ich selbst kenne auch nur einen Patienten, 100% freiwillig nach langem Leidensweg und 100% zufrieden da ich würde sagen 90% mehr Lebensqualität hinterher.

Hm, naja, eine Person ist nicht gerade signifikant, um hier von einer Erfolgsstory zu sprechen. Klar, wenn es einem so schlecht geht und nachher auch nur einen Deut besser, wird man immer dankbar und vom Erfolg der "Therapie" überzeugt sein. Da klammert man sich an jeden Strohhalm. Aber von 90 % Verbesserung zu sprechen ist schon etwas tollkühn und hat für mich wie gesagt wenig Aussagekraft.

bteeNtle8jusice21


@ leni... darum steht da "auch nur" eben weil es KEINE Aussagekraft und allgemeingültigkeit haben sollte.

Ist halt ein Verfahren das ja auch nicht an jeder Ecke für jeden in frage kommt.. und das ist mmn auch richtig so.

@belighter. . Stimmt es ist nicht komplett erforscht. . Aber... das ist wohl vieles nicht.. inklusive vieler wirkmechanismen von Medikamenten. Manchmal freut man sich einfach über das Ergebnis. .

Mag falsch sein.. oder nicht..

Forschung hat halt nie ein Ende und ist dauernd in Bewegung

brelig htx82


mittlerweile bieten auch glaub ich wieder mehr kliniken diese therapie an...

JJan7x4


Sag mal, belight, liest Du überhaupt, was man Dir antwortet? Du monologisierst hier mit denselben Dingen vor Dich hin. Du schreibst x-Mal "eine Methode anwenden, deren Wirkung man nicht genau erklären kann". Darauf kommt mehrfach die Antwort "das trifft auf diverse andere Methoden, die man erfolgreich anwendet, und auf die man auch nicht verzichten kann, genauso zu". Du scheinst nichts davon aufzugreifen sondern verharrst monologisierend auf Deinen Thesen. Meine Güte. Informier Dich doch mal etwas reflektierter und block nicht gleich alles ab was nicht dem entspricht, was Du hören willst. Diverse Quellen und auch diverse persönliche Zeugen haben hier berichtet, dass das nicht so ist, wie Du es Dir vorstellst. Kommt das gar nicht an in der Birne? Mir kommt der ganze Faden komplett sinnlos vor. Es ist auch nicht klar welche Motivation Dich dazu führt, hier EKT undifferenziert zu verteulfen, obwohl diverse Leute das Gegenteil glaubhaft bezeugen können. Bekommst Du Geld von der Anti-EKT-Liga oder was steckt dahinter?

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