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Massive Psychische Probleme (Schlafstörungen, vll. Depression)

kn1ngd4oyl!e77x7 hat die Diskussion gestartet


Hi, also ich bitte erstmal um Entschuldigung für etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler, denn ich habe seit über 48 Stunden nicht geschlafen und seit mehr als 12 Stunden nicht gegessen. Erstmal sorry, dass jetzt ne relativ lange Wall of Text kommt, aber kürzer gehts nicht.

Alter: 21

Geschlecht: Männlich

Ich leide seit 2 Jahren an massiven Schlafstörungen, um genau zu sein Insomnie und dem, was allgemein als "Exhausting Sleep" bezeichnet wird. Ich kann und will manchmal nachts nicht einschlafen und schlafe daher entweder wenn möglich am Tag oder einfach gar nicht. Wenn es mir doch einmal gelingt einzuschlafen, dann fühle ich mich nach dem Aufwachen, als hätte mich ein Sattelschlepper überrollt. Hinzu kommt, dass ich unter Hypervigilanz leide (auch während dem Schlafen) und daher bei jedem kleinsten Geräusch aufwache.

Desweiteren fühle ich mich schon seit ich mich erinnern kann auch nach 8 oder mehr Stunden schlaf extrem müde und leide an Konzentrationsstörungen. Diese äußern sich nicht in einem mangelden Textverständnis sondern vielmehr darin, dass ich immer wieder Dinge vergesse und beim Lernen zwar komplexe Konzepte verstehen und anwenden, aber nicht lange im Gedächnis behalten kann.

Problematisch ist hierbei, dass dieser Zustand progressiv schlechter wird und ich nichts dagegen tun kann. Ich war schon beim Internisten und der hat physische Ursachen weitgehend ausgeschlossen und mir lediglich zu mehr Sport geraten, sowie mir ein Rezept für Bromazepam ausgestellt. Leider werden meine Symptome durch Sport oder jedwede Form von Stress noch schlimmer und Benzos zeigen aus irgendeinem Grund bei mir praktisch keine Wirkung.

Alles in allem fühle ich mich nur noch wie ein Stück minderwertiger Abfall und fühle mich zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich sehe eigentlich keinen Sinn/Freude mehr im Leben, nehme Gerüche (Parfüm etc.) praktisch nicht mehr war und bin eigentlich nur noch ein am dahinvegitieren.

Mir fällt es extrem schwer mich irgendwem anzuvertrauen und ich möchte mich derzeit noch nicht in psychiatrische Behandlung begeben, da ich dort mit 13 schon einmal war, weil ich mit meinen Eltern nicht klarkam. Mein Vater macht sich noch heute darüber lustig, dass ich ja ein psycho bin und das es sich bei depressiven ja nur um arbeitsfaule Modekranke handelt. (ich war dort, weil mich meine Eltern zwangen weiter in eine Schule zu gehen in der ich von Schülern und Lehrern fertig gemacht wurde und ich dem psychisch nicht mehr standhielt.)

Wenn es irgendwen interessier kann ich die wichtigsten prägendsten Abschnitte meines Lebens auflisten, damit ihr euch ein Bild machen könnt.

Also was soll ich jetzt tun? Psychiatrische Behandlung und von meiner eigenen Familie womöglich noch weniger beachtet werden oder einfach Sertralin schlucken und hoffen, dass es besser wird?

Antworten
ehstax1


Ich würde mir Hilfe holen egal was Deine Familie sagt, Du musst denen das ja auch nicht unbedingt erzählen.

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