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Die erschreckende Macht des Eros

Alias 707734 hat die Diskussion gestartet


Ich kann das nur unter einem Alias-Namen schreiben, es ist mir zu persönlich.

Das Leben ist komplex, ich habe diverse Probleme, beschäftige mich mit Alkohol, meiner verkorksten Kindheit, mit Psychologie, bin motiviert was die Arbeit angeht, habe einen Bekanntenkreis mit dem ein reger interessanter Austausch stattfindet, tue dieses und jenes, mein Leben ist durchaus reich und ausgefüllt, sowohl von der Arbeit als auch von privaten Dingen.

Ich habe durchaus große Probleme, die depressive Phasen verursachen, sowie einiges, was man als "Störung" verbuchen kann. Die meiste Zeit geht es mir einigermaßen gut.

Was ich allerdings immer wieder feststelle - was im KERN steht, im Kern der Sehnsüchte wie auch der depressiven Verstimmungen, im Kern aller Antriebe, ist, total banal, der Sexualtrieb.

Die (teils erfüllte, teils unerfüllte) Sehnsucht nach dem Körper des anderen Geschlechts, nach lustvollen Gefühlen, nach Sex, ganz viel Sex, mit verschiedenen Partner, ist DER zentrale Antrieb. Und das nicht-erlangen selbigens das, was primär zu depressiven Gefühlen füht.

Wenn Sommer ist, schönes Wetter, kommt die Freude darüber zunächst einmal aus dem Gedanken "prima, dann laufen die Mädels wieder kaum bekleiidet rum".

Was die Störungen betrifft, ist, dass ich sie primär als behindernd empfinde, meinen "biologischen Auftrag" zu erfüllen. Nicht die Störung an sich "stört", sondern die Tatsache, dass sie mir das ungehemmte rumvögeln erschwert, löst die Depris aus.

Wer mich real kennt, wäre überrascht, ich bin überhaupt kein "sexmaniac", im Gegenteil, mir ist das alles, so rational, nichtmal besonders wichtig, Aber wenn ich mal ganz ehrlich zu mir bin.. das ist es, DAS eine, um das es sich dreht, um das sich quasi alles dreht.

Ich finde das erschreckend. So stumpf und banal, aber auch so mächtig und offenbar unabänderlich.

Antworten
mHond+bst)exrne


Ja. 8-)

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