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Trauma aus der Kindheit

B'ade-spx hat die Diskussion gestartet


Hey ihr:

Ich bin früher wo ich ungefähr 4 bis 6 Jahre alt war in einem Schwimmbad ins Schwimmbecken gefallen und wäre fast ertrunken. Seit diesem Erlebnis hab ich Angst vor tiefem Wasser. Ich würde diese Angst so gerne bewältigen,

aber ich traue mich weder mit einer Person darüber zu reden, noch mit irgendeiner Schwimmhilfe an einen See

oder so zu gehen. (Das fände ich irgendwie peinlich).

Hat jemand ähnliche Erfahrung? Was ist eure Meinung dazu?! :)

Antworten
K_leineSe~el\eImBaxuch


ich erinnere mich an das hallenbad im schwimmunterricht. die lehrerin direkt am rand und ich blieb mit meinen haaren direkt an diesen dingern hängen unter wasser wo man durch taucht...

ich kann das gefühl nachvollziehen.

schäme dich aber nicht. jeder normale mensch sollte deine ängste verstehen.

alleine würde ich das lieber nicht tun, man kann schnell in stress geraten was sich da natürlich nicht gut macht.

aber eine schwimmhilfe ist doch nicht schlecht. zuvor ein gespräch weshalb du da bist und gut ist, ich denke kaum das dich da jemand auslacht zumal deine situation nicht witzig war/ist.

alles liebe dir und ich hoffe das du irgendwann angstfrei sein kannst!

PPo!ngxo


Wieso schämst du dich? Gibts keinen Grund dafür. Jeder Mensch hat vor irgendetwas Angst, egal ob jetzt "Kindheitstrauma" :=o pohh, tolles Wort %-| oder von woher auch immer.

Wenn du deine Angst selbst nicht überwinden kannst, du mit Freunden nicht drüber reden willst ob sie dir ev. helfen, dann such dir einen Therapeuten der auf Angstbewältigung spezialisiert ist.

Aber zuerst würde ich mich schon einer guten Freundin anvertrauen und sie um Hilfe bitten. Das mit der Schwimmhilfe: Wenn du dich so schämst, geh in ein Schwimmbad, welches nicht bei euch im Ort ist....wo dich nicht jeder kennt....lass die Leute ruhig gucken....sie sollen sich erstmal eine Scheibe abschneiden von deinem Mut, etwas zu tun, wovor man Angst hat...

Deine Freundin kann mit dir gehen und einfach bei dir sein und dir Sicherheit vermitteln.

Siorooman


Ich rate dir anfangs zu ein paar Einzelstunden bei einem einfühlsamen Schwimmlehrer/In für je nach Alter Jugendliche/Erwachsene (Richtung Schwimanfänger), denn ich sehe da die besten Erfolgschancen. Und dann sprecht ihr anfangs drüber, wie ihr das macht. Solche Schwimmlehrer findet man über Schwimmvereine oder über Schwimmbäder. Vorteil der Einzelstunden: eine intensive Betreuung.

Wenn du die Einzelstunden dann gemacht hast und so ein gewisses Basisvertrauen/Wassergefühl zum Schwimmen/Wasser wieder gefunden hast, könntest du an einem Schwimmkurs für Erwachsene teilnehmen (Schwimmanfänger). Das ist in einer Gruppe von so typisch 8-12 Schwimmschülern. Vorteile: es wird deutlich günstiger und du siehst, wie den anderen Gruppenmitgliedern auch nix passiert. Ich glaube auch, dass der Gruppendruck an dieser Stelle von Vorteil sein kann, deine Angst zu überwinden. Und die anderen haben ja ggf. ähnliche Ängst.

Von Schwimmflügeln rate ich dir ab, lieber feste Auftriebskörper. Dein Schwimmlehrer gibt dir da Hinweise und hat auch zum Ausprobieren meist ein paar Sachen da.

C]ornel]ia5x9


Ich habe schon häufig, wenn ich in unserem Hallenbad schwimmen gegangen bin, in einem flachen Bereich des Beckens Schwimmkurse beobachten können, und zwar welche für Erwachsene. Es ist ganz normal, daß da welche dabei sind, die schlicht Angst haben, entweder aufgrund schlechter Erfahrungen oder einfach, weil sie Angst vor tiefem Wasser haben, weil sie nie schwimmen gelernt haben. Ich würde dir raten: hab keine Angst davor, dich bei deinem örtlichen Schwimmbad zu "outen" und nach Schwimmkursen zu fragen! Die haben dauernd mit Fällen wie dir zu tun und werden sich bestimmt nicht über dich lustig machen!

Du wirst allerdings schon mal über deinen Schatten springen müssen und hingehen und fragen müssen. Es wird keiner für dich tun! Aber die Belohnung, wenn du es einmal kannst und dich ohne Angst frei im Wasser bewegst, ist um so schöner!

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