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Auswirkung von Borderline auf Kinder

J'an7x4


Puh, Du Arme. Dagegen hatte ichs ja eigentlich gut. Ich trau mich dann immer kaum was zu schreiben weil ich denk, ich kann nicht den nötigen Respekt aufbringen. Krass..

Naja, zur Zeit ist da kein Kontakt (bei Dir?). Mal schauen wie das so weitergeht. Habe einen einzigen Beschluss gefasst, der lautet "ich lasse mich nicht mehr beleidigen". Der hat schon explosive Folgen ;-).

voamp2x8


Es ist egal was jeder einzelne durchmacht, alles ist schlimm. Und du kannst ruhig weiter schreiben. Dich auskotzen, über dich schreiben, völlig egal. Ich finde es gut dass du keinen Kontakt mehr hast, du schützt dich, das ist der erste Schritt um gesund zu werden. Es ist auch toll dass du dich nicht mehr beleidigen lässt, das ist auch richtig so! Sei weiterhin so stark, keiner hat das recht dir oder anderen Menschen weh zu tun, egal ob verbal oder körperlich. Und wenn sich dann andere quer stellen und es nicht gut findest das du dich so wehrst und deine Grenzen aufzeigst, dann scheiß auf die. Die verdienen deine Aufmerksamkeit nicht. Die tun dir auch nicht gut.

Und nein ich hab den Kontakt abgebrochen, musste ich machen, aus Sicherheitsgründen, für die Traumatherapie. Bis jetzt lassen sie mich in Ruhe...mal schauen wie es irgendwann sein wird, wenn ich das Schweigen breche. Zu meinen Schwestern hab ich noch Kontakt, aber ist etwas kompliziert der Umgang. Zum Halbbruder ist auch kein Kontakt.

v0amxp28


Sorry meine ja ich hab den Kontakt abgebrochen. Bin etwas müde schon, werde gleich ins Bett gehen. :)

J[a(nx74


Ja ihr wahres Gesicht zeigten sie danach dann.. Jan erfüllt die Rolle nicht mehr. Aggressiv! Stalking. Hab ja auch schon in eigenen Fäden dazu berichtet. Hab dann mit Polizei gedroht. Aussichtslose Sache, irgendwie.

Dann eine gute Nacht und allgemein gute Erholung!

Ebhema:liger Nutzxer (#438j245x)


Es ist schon sehr abenteuerlich was hier teilweise geschrieben steht.

Bitte lest doch bei Gelegenheit auch mal ein richtiges Buch.

Z.B. "Wir sind unser Gehirn" von Dick Swaab.

Kann ich nur empfehlen, da steht eigentlich das meiste zu oben genannter Fragestellung drin.

Man muss sich eben nur mal die Zeit nehmen dafür.

Ansonsten helfen die altbekannten Binsenweisheiten: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Was Hans nicht lernt, lernt Hänschen nimmermehr. Usw. usw.

kUatoYs8itolzixne


deiner aussage nach, vitamus, ist jede hoffnung verloren?

EShemalLigTer Nutzedr (#423824x5)


deiner aussage nach, vitamus, ist jede hoffnung verloren?

Das habe ich so nicht geschrieben und würde ich auch nicht schreiben, weil dem nicht so ist.

Natürlich haben solche Kinder einen ziemlich schlechten Start im Leben, deswegen sind sie aber nicht "verloren".

Unter gleichen ungünstigen Bedingungen entwickeln sich Kinder durchaus unterschiedlich. Kein Ei gleicht dem anderen.

Man kennt ja auch das Phänomen der Resilienz, d.h. Widerstandfähigkeit gegen schlechte Umweltbedingungen.

Wenn man als Kind einen schlechten Start hatte, muss man später eben mehr oder umso härter an sich arbeiten, um dies auszugleichen. Unmöglich ist es nicht, aber teilweise harte Arbeit. :)*

EKhemaliger zNutTz8er (h#4382x45)


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Was Hans nicht lernt, lernt Hänschen nimmermehr.

Dies bitte nicht so wörtlich nehmen. Das sind "Lebensweisheiten" aus dem letzten Jahrhundert, mit denen sich Leute immer dann helfen, wenn sie es nicht besser wissen.

J,ul%ey


@ vitamus

Es ist schon sehr abenteuerlich was hier teilweise geschrieben steht.

wen meinst du konkret damit?

(also nicht, dass du denkst, dass ich mich angesprochen fühle. Ich habe meinen Beitrag aus zuverlässiger Quelle, und genauso hab ich das auch gelernt von DBT-Experten)

E>hemalsigOer NutLzer (#M4382x45)


Borderline ist keine Krankheit, sondern eine Störung und kann somit auch nicht vererbt werden. Borderline wird mutmaßlich durch ein traumatisches Erreignis in der frühen Kindheit ausgelöst, das krasseste Beispiel ist sexueller Mißbrauch, ein "harmloseres" Beispiel fehlende Mutter-/Vater-/Elternliebe, wobei nicht jedes traumatische Erlebnis bei jedem Menschen zu Borderline führt.

Dies entspricht nicht dem heutigen Stand der Gehirnforschung. Verhalten ist sehr wohl auch von genetischen Voraussetzungen abhängig. Gäbe es keinen (genetisch beeinflussten) Gehirnstoffwechsel, könnten auch keine Psychopharmaka wirken, denn diese wirken auf den Gehirnstoffwechsel ein, da sie ja keine "Psychotherapie im Gehirn" durchführen.

Ein einzelnes Kindheitserlebnis als Ursache anzusehen ist kaum haltbar, deshalb steht da auch richtigerweise "mutmaßlich",

führt aber eher zu Spekulationen als das es der Klärung dient.

Sexueller Mißbrauch als Ursache kann sein, muss nicht sein, ist also als "Ursache" auch nicht haltbar.

Solange man immer noch falsche Ursachen annimmt, stochert man bei der Therapierung nur erfolg- und ergebnislos im Nebel. Sinnvoller wäre es, sich an die Fakten zu halten und unabhängig von Vermutungen, die aufgetretenen "Persönlichkeitsstörungen" therapeutisch zu bearbeiten.

J@an7x4


und was willst Du uns damit sagen?

ENhemaligLer NuTtzer c(#2528x611)


Also wenn das Hirn der Eltern falsch vernetzt ist, kann man durchaus in Teilen das Verkorkste vererbt bekommen.

Ist ja bei Depressionen und Suchverhalten auch nicht anders.

@ TE:

Das Kind ist in den runden gefallen.

Die Mädchen müssten sich schon selbst helfen. Selbtreflektion muss gelernt werden. Haben Sie diese nicht, wird keine Einsicht kommen.

Emh~emaliger Nuwtzer w(#52;86p11)


Runden = Brunnen

|-o

E_hemalOiger }Nutz]er (#43-824x5)


und was willst Du uns damit sagen?

Steht doch da:

Sinnvoller wäre es, sich an die Fakten zu halten und unabhängig von Vermutungen, die aufgetretenen "Persönlichkeitsstörungen" therapeutisch zu bearbeiten.

kSatNosiLtolinxe


danke euch allen - ich sehe es jetzt auch mit ganz anderen augen. es ist für mich keine situation mehr: oh gott, ich muss da was machen, die armen kinder. usw.

ein gewisser selbsterhaltungstrieb der kinder müsste ihnen sagen: zieh aus, zu besuch zur mutter kommen kann man immer. ich würde wohl so reagieren.

aber da die beiden dieses gefühl nicht haben und sie sich dem "schicksal" beugen, haben sie wohl den gleichen selbstzerstörerischen trieb wie die mutter?

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