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Angst zu zittern?

A2udix93 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin männlich und 21 Jahre alt und habe das Problem das meine Hände zittern.

Ich fang einfach mal an zu erzählen..

Vor ein paar jahren fiel es mir das erste mal auf, als ich mit dem rauchen anfing und mit eine Zigarette selbst drehte, fingen meine Hände an zu zittern. Wenn ich es allein machte nur ein bißchen , aber wenn mir jemand zuschaut, dann extrem.

Als ich mir dann mal dachte, mit mir stimmt etwas nicht, ging ich zum Hausarzt.

Dieser nahm Blut ab und schickte mich darauf hin zum Neurologen und zum Urologen.

Der Neurologe verschrieb mir beruhigungstabletten, die aber nicht viel brachten. Außerdem fragte er mich, ob ich nicht mal Lust hätte ein Gespräch mir einem Psychologen zu führen. Ich lehnte zwar nicht ab aber erfreut war ich auch nicht.

Der uruloge fand bei mir die Krankheit kleinfelter. So wusste ich das ich wirklich anders als die anderen bin und war erstmal ziemlich fertig.

Wie es so kam fing ich an zu kiffen.

Erst nur jedes Wochenende, dann mehrmals täglich. Es entspannte mich eine zeit lang und ich zitterte weniger. Zwischenzeitlich lernte ich meine jetzige Freundin kennen und sie zog nach kurzer Zeit bei mir ein.

Nun hab ich das Problem, immer wenn wir kleine Meinungsverschiedenheiten haben, raste ich manchmal völlig aus obwohl es nicht mal so schlimm ist und ich es eigentlich gar nicht will.

So geht es mir aber auch bei anderen sachen wie zb in der Arbeit wenn etwas nicht gleich auf Anhieb funktioniert dann merke ich wie mir immer wärmer wird, ich Anfang zu schwitzen und zu zittern..

Vor ca. 1 Monat habe ich mit Hilfe vom Hausarzt (schlaftabletten) erstmal erfolgreich aufgehört zu kiffen. Doch mittlerweile ist das ausrasten und zittern so stark wie noch nie. Auch meine vorgesetzten und Kollegen wurden schon auf mich aufmerksam. Ich will unbedingt etwas ändern!

Bin ich ein Choleriker?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Kann ich das zittern und ausrasten mit einer verhaltenstherapie oder Gespräche mit einem Psychologen/Psychiatern vermindern bzw. los werden?

Antworten
fwalco pellegrinOoides


Hallo Audi93,

ich glaube schon, dass dir ein Psychiater oder Psychologe helfen kann. Ich hatte auch eine Zeit, als ich stark zitterte, bei mir war es eine Angststörung.

Die richtigen Medikamente und die Therapie halfen da. Du nimmst ein Schlafmittel, es ist sowieso besser, wenn dir ein Facharzt so ein Medikament verschreibt. Was steht denn bei den Nebenwirkungen, vielleicht Unruhe oder Gereiztheit?

Lg falco pelegrinoides

Ehl_yse


Hallo Audi,

das hört sich für mich schon ziemlich nach einer sozialen Phobie an. Wenn man selbst feststellt, dass man zittert, möchte man das vor anderen natürlich vermeiden, weil es einem unangenehm ist und damit ist das Problem geboren. Die Selbstbeobachtung steigt, man denkt vermehrt daran, nicht zittern zu dürfen und deshalb zittert man erst recht. Um das zu kompensieren, kommt es bei vielen Betroffenen zum Benzo-Missbrauch oder zur Drogeneinnahme. Dadurch wird man entspannter und der Druck fällt. Klar, dass das gut tut, aber eben nur zeitweise und hinterher ist das Problem noch größer. Das ist also in der Abfolge gar nicht so selten und es ist auf jeden Fall sehr sinnvoll, dass du dir einen Psychotherapeuten suchst. Mit dieser Hilfe könntest du einige grundlegende Sachen herausarbeiten und verändern. Ich glaube, dass du so deine Probleme erfolgreich überwinden kannst, zumindest stehen die Chancen mit Unterstützung wesentlich besser.

Alles Gute @:)

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