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Fehlendes Engagement der Krankheit zu trotzen

I:saEbelxl


Ich verschiebe den Faden mal in "Psychologie".

Das Café ist für alle Themen da die nichts Medizinisches beinhalten - hier geht es aber um den Umgang mit einer Krankheit.

Und es ist ja auch ein seelisches Problem, wenn auch keine seelische Erkrankung.

D(aChliendgaxrten


Ich kann dich schon irgendwie verstehen - und wenn du schon jahrelange erfolglose Untersuchungen und Behandlungen hinter dir hast, dann hast du ja schon "genug" getan. Dir fehlt momentan einfach die Hoffnung.

Und das ist wohl auch, was dein Partner/Partnerin so belastet - also den, dem du vermeindlich so "schadest" - dass du ihm die Hoffnung nimmst, dir Linderung oder Heilung zu verschaffen.

Denn nur, weil du wieder mit Behandlungen anfängst, heißt das ja nicht, dass es auch erfolgreich wird.

Aber natürlich kennen wir die Umstände nicht. Wenn ein Krebspatient die Chemo ablehnt und damit keine Hoffnung mehr auf eine aussichtsreiche Heilung besteht, dann ist das was anderes, als wenn z.B. ein Rheuma-Patient eine neue Therapie ablehnt. Im letzteren Fall ist das ja nicht mittelbar lebensbedrohend.

Ein erster Schritt für dich wäre meiner Meinung nach, dich von dem Gedanken zu lösen, dass du deinen Angehörigen "schadest". Es ist erst mal dein Leben, dein Leiden, deine Gesundheit. Wenn du keine Kraft und keine Energie mehr für weitere Behandlungen hast, dann musst du da ansetzen - aber auch hier wieder NUR FÜR DICH - nicht, um anderen einen Gefallen damit zu tun.

Gibt es keinen Arzt, dem du da vertrauen kannst und dem du das Problem schildern kannst - ggf. mit deinem Partner zusammen?

Alles Gute!

EChe|maligerE Nutzer ;(#52861x1)


Letztendlich ist es dein Körper und DU ALLEIN entscheidest, was damit passiert.

Klar ist es irgendwo fies anderen ggü, nichts weiter zu unternehmen, um geheilt zu werden oder Linderung zu finden.

Aber es ist nun mal das Problem der "Mitpatienten", damit adäquat unzugehen.

Ich habe nur die Befürchtung, dass es, auf Dauer gesehen, zu einer Depression kommen könnte. Aber das sind ungelegte Eier.

Klar wollen deine Mitmenschen das verstehen und dich vermutlich überreden, etwas zu öndern.

Triff eine Abmachung:

Du jammerst in deren Anwesenheit nie wieder über deine Beschwerden, und im Gegenzug werden diese Leute nucht weiter auf dem Thema runreiten.

So würde ich das machen.

E7hemalYiger Nut zer (k#5x38908)


Hi feeri, schöner Nick, von moin feeri, oder? ;-)

zum Teil kann ich dich gut verstehen, da ich seit bald zwei Jahrzehnten krank bin und eine einzige Ärzte-Odyssee hinter mir habe. Vor allem seit ca. drei Jahren verzweifle ich sehr, da ich mir eine bestimmte Behandlung (Eingriff) wünsche, aber die Ärzte zögerlich reagieren, obwohl aber nichts anderes meine Situation verbessert. Deinen Unmut und wohl teilweise auch deine Verzweiflung über nicht gegebene Hilfe oder zu wenig Engagement der Ärzte kann ich also durchaus verstehen.

Bist du denn schon vollständig diagnostiziert oder fehlen eindeutige Diagnosen noch?

Obwohl es mir gerade derzeit wieder irrsinnig schlecht geht, kann ich mich auch nicht motivieren, wieder ins Krankenhaus oder zum Arzt zu gehen, weil ich ganz genau weiß, wie es enden wird. Sinnlos. Allerdings glaube ich immer noch daran, dass es den einen Arzt gibt, der mir vielleicht helfen kann und ich dadurch vielleicht wieder normal leben könnte. DAS ist es, was mich weiterkämpfen lässt und diese Hoffnung solltest du auch nicht aufgeben. Wenn du im Moment aber etwas Zeit und Ruhe brauchst, dann gönn sie dir und lass dich nicht zu etwas drängen, was du nicht willst. Für Angehörige, Partner, enge Freunde ist es oft nicht leicht, mit einem dauerhaft kranken Menschen zu leben, aber sie müssen im Zweifelsfall für sich selbst Grenzen ziehen und sich Auszeiten nehmen. Auch wenn's egoistisch klingt: schau auf dich, versuche Kräfte zu mobilisieren und nochmal anzugreifen.

Ich wünsche dir wirklich von Herzen alles Gute!

EDhem,aligJer Nu`tzer (#5V28G611x)


Allerdings glaube ich immer noch daran, dass es den einen Arzt gibt, der mir vielleicht helfen kann und ich dadurch vielleicht wieder normal leben könnte. DAS ist es, was mich weiterkämpfen lässt und diese Hoffnung solltest du auch nicht aufgeben. Wenn du im Moment aber etwas Zeit und Ruhe brauchst, dann gönn sie dir und lass dich nicht zu etwas drängen, was du nicht willst

:)z :)^ :)=

Super Beitrag! Genau darauf kommt es an: pausieren, aber die Hoffnung nie aufgeben.

Da ich gerne Redewendungen bemühe:..Die Hoffnung stirbtzuletzt!

E(hemaliger N8utzeVr (#753890x8)


Dabei ist es manchmal wirklich nicht so leicht, die Hoffnung nicht zu verlieren. Aber ich denke immer, solange ich noch irgendwas, und sei es nur eine Kleinigkeit, habe, die mich trotz allem gerne leben lässt, dann lohnt es sich auch weiterzukämpfen und alles zu versuchen. Aber ich hadere schon auch öfter mal, so ist es nicht.

E2hemalirge&r Nutzer (q#57379x7)


Oh wow, vielen Dank für eure Antworten! Damit hatte ich jetzt gar nicht gerechnet.

Es gibt einiges dazu zu sagen, aber im Moment würde ich euch nicht gerecht werden, da ich müde bin, weil ich die ganze Nacht wach war. Ich schreibe euch heute Abend!

Nur kurz @Isabell

Vielen Dank! Ich hatte gestern Abend in einer Mail schon um Verschiebung gebeten, jetzt bist du der Admin zuvorgekommen, auch gut ;-D. Danke. @:)

S[oromqan


@ feeri

Auf mich wirkt das wie depressives Verhalten infolge der langen, körperlichen Krankheit und der Misserfolge in deren Behandlung. Und zu der ursprünglichen Erkrankung kamen ja dann noch Folgeerkrankungen dazu. Sowas würde sich Krankheitsdepression nennen.

An einem Beispiel: nehmen wir mal ein Herzleiden. Durch die eingeschränkte Herzleistung sind dann Fitness und Sport nur sehr eingeschränkt möglich. Dadurch und z.B. durch lange Bettaufenthalte Abbau von Muskeln, weniger Grundumsatz => Übergewicht. Welches wiederum das Herzleiden verstärkt. Ein Teufelskreis. Aber z.B. Herzärzte (Kardiologen) hat der/die OP viele durch, immer wieder Hoffnung, aber bisher kein Erfolg. Gleiche Beispiele lassen sich für andere körperliche Krankheiten bauen.

feeri möchte ja offenbar seine/ihre körperliche Krankheit und die Folgeerkrankungen (z.B. Herz, Übergewicht im Beispiel oben) nicht genauer nennen. Denn darum geht es ihm/ihr nicht.

Ansätze wären, wer derzeit keinen Ärzten der körperlich Krankheit mehr traut:

* Selbsthilfegruppen - gegen die ursprüngliche Krankheit/Folgeerkrankungen; die Adressen gibt's im Gesundheitsamt; da kann man dann welche für die körperliche Krankheit raussuchen oder für Depression - hier sind zumindest keine Ärzte darunter, gegen die der/die OP so eine Abneigung entwickelt hat. med1 sehe ich als Online-Variante davon. Die Vor-Ort-Gruppen schaffen halt noch soziale Kontakte; Bewegung; nonverbale Kommunikation. Die sehr wichtig sind, gerade für Menschen, die zu vereinsamen drohen.

* Spezialisten für seltene Krankheiten - diese suchen gezielt genau solche Patienten (zahllose erfolglose Behandlungen vorher), auch wenn es die Gefahr gibt, dass der nächste "Dr. House" auch keinen Erfolg bringt. Ihr Ansatz ist es, abseits des Mainstream zu denken und auch seltene/ungewöhnliche Kombinationen zu berücksichtigen und sich tiefer in die Krankheitsgeschichte/verlauf/Ursache -> Wirkungsbeziehungen reinzudenken. Das können sie, weil sie sich eben nicht um die 95% "Mainstream-Patienten" kümmern. Oft sind sie forschungsnah. Risiko der hohen Erwartungen.

* Behandlung der psychischen Beschwerden (Antriebslosigkeit, Entwicklung zur Krankheitsdepression) losgelöst von der körperlichen Krankheit. Dafür sind Psychiater (Gehirnstoffwechsel, Medikamente, also hier z.B. Antidepressiva) und Psychotherapeuten (Reden, Fragen, Motivieren, mit der Einstellung des Patienten arbeiten) die richtigen Ansprechpartner. Und diese Psychiater/Psychotherapeuten sind andere Ärzte als die Ärzte der körperlichen Krankheit, die auch eben mit einem anderen Ansatz arbeiten. Mit ihrer Unterstützung kann z.B. erreicht werden, dass der Patient lernt, mit seiner körperlichen Krankheit umzugehen. Lernt, diese zunächst einmal zu akzeptieren. Den Blick wieder auf das halbvolle statt halbleere Glas zu richten. Und später auch neue Chancen sucht und erkennt.

* Heilpraktiker/Alternativmedizin. Mancher, der den Glauben in die Schulmedizin verloren hat, wendet sich hierhin. Die Grundlage sind dann meist niedrige Erwartungen. Diese niedrigen Erwartungen begünstigen es dann, dass der Patient doch Erfolge wahrnimmt.

Sorry, aber ich sehe mich nicht als "Arsch". Ich bin weder ein egoistischer, noch kaltherziger Mensch, sondern bin in allen Lebenslagen für meine Leute da und helfe. Nur in diesem einen Punkt verhalte ich mich seit ca. einem Jahr arschig, das mag sein, nur geht's hier um meinen Körper, daher ist es auch letztendlich meine Entscheidung.

Hast du schon mal dran gedacht, dass du auch momentan ein Arsch gegenüber dir selbst sein könntest? Arsch bleibt dann Arsch. ;-)

weil es ja nicht sein kann, dass ein Patient auch mal Recht haben könnte.

Womit glaubst du denn, Recht zu haben?

Euhem7aliger N7utzer (#5'737x97)


Ich fand eure Reaktionen so cool, dass ich mich doch noch hingesetzt und euch geschrieben habe. Jetzt geh ich dann schlafen. zzz

1.

Jan, mir selbst helfen zu können, wäre schön, leider habe ich schon vieles eigenständig versucht, nichts half, also bin ich leider auf Ärzte angewiesen.

Du sagst es, den richtigen Arzt zu finden, ist ein riesiges Problem, irgendwie gerate ich immer an die falschen Herrn Doktoren.

2.

Dahliengarten, so ist es, es fehlt mir die Hoffnung und daher der Antrieb. Es ist so ermüdend. Immer wieder neue Ärzte und keiner vetraut seinen eigenen Kollegen, das bedeutet immer wieder die gleichen Untersuchungen, das macht mich auch so fertig. Am Ergebnis allerdings ändert sich nichts. Wenn man dann wagt, mal höflich nachzufragen, warum der Mist immer wieder von vorne angefangen wird (ich drücke mich selbstverständlich dort anders aus!), anstatt die vorliegenden Ergebnisse zu berücksichtigen, wird man vom Arzt auch noch doof angemacht. Geht mir total auf den Zeiger! Am meisten ärgert mich aber, dass einen manche Ärzte wie den letzten Arsch behandeln, so extrem von oben herab, dass ich innerlich platzen könnte vor Wut >:(

Meine Leuten stört der Stillstand, den ich seit ca. einem Jahr verursache, weniger die Hoffnungslosigkeit, denn sie versuchen mir immer einzureden, dass ich wieder gesund werde, was an ihrem Glauben liegt (sehr religiöse Familie). Ich aber glaube eben nicht mehr daran, jede Illusion, die ich mir machte, wurde nach und nach zerstört.

Denn nur, weil du wieder mit Behandlungen anfängst, heißt das ja nicht, dass es auch erfolgreich wird.

Das ist der Punkt und deshalb habe ich so überhaupt keinen Ansporn mehr. Wenn sich mal eine Winzigkeit verbessert hätte, dann hätte mir das gereicht, um zu sagen, ok - weitermachen, aber nix, absolut nix.

Wenn ein Krebspatient die Chemo ablehnt und damit keine Hoffnung mehr auf eine aussichtsreiche Heilung besteht, dann ist das was anderes, als wenn z.B. ein Rheuma-Patient eine neue Therapie ablehnt. 

Ich lehne übrigens nichts ab, die sind einfach am Ende mit ihrem Latein und sagen, ich solle halt versuchen, so zu leben. Ja schön, kann ich aber nicht, weil's so kein Leben ist.

Gibt es keinen Arzt, dem du da vertrauen kannst und dem du das Problem schildern kannst - ggf. mit deinem Partner zusammen?

Ein Arzt war unter allen dabei, der richtig toll war, der hat mich total verstanden, auch dass es mir natürlich seelisch beschissen geht, aufgrund der ganzen Krankheitssituation. Nur leider schickte er mich dann an einen Spezialisten weiter, weil er zugab, selbst nichts für mich tun zu können. Er war allerdings engagiert, interessiert, verständnisvoll und konnte alles, was ich erzählte, super nachvollziehen. Er wollte mir auch unbedingt helfen. Das ist nun 2 Jahre her, dass ich das erste Mal bei ihm war und mit ihm sprach. Nach kurzer Zeit ging's dann zum Spezialisten und später ohne Verbesserung wieder heim. Das war vor 11 Monaten und seitdem war ich nirgendwo mehr, ärztlich gesehen. Ich hab's satt bis obenhin!

3.

Benutzerin, nachdem du und andere hier schreiben, dass ich mehr auf mich und meine Bedürfnisse und Wünsche hören sollte als auf andere, bin ich etwas beruhigter, da ich mich in meinem Nichtstun doch sehr schäbig fand.

Triff eine Abmachung:

Du jammerst in deren Anwesenheit nie wieder über deine Beschwerden, und im Gegenzug werden diese Leute nucht weiter auf dem Thema runreiten.

Ich jammere sowieso nie, also das ist nichts, worüber sich überhaupt jemand beschweren könnte. Nein, wie ich oben schon schrieb, nervt einige der Stillstand. Aber ich hab das Gefühl, ich kann im Moment einfach nicht mehr. :-|

4.

Inselwölfin, hättest du den Smiley nicht gesetzt, hätte ich gar nicht gemerkt, dass etwas in den Sternen steht. (Btw, wie geht das? ;-D und ja, haste gut erkannt ;-). Bist du von dort, wegen deines Nicks?)

Boah kacke, fast zwei Jahrzehnte und so ganz ohne Besserung? Bei mir werden es jetzt bald 9 Jahre und das finde ich schon viel. Heilige Scheiße, wenn ich mir vorstelle, das geht alles nochmal so lang. Nee, will ich nicht.

Jein, also die Grunderkrankung ist diagnostiziert, eine weitere Folgeerkrankung auch, aber eine zweite nicht richtig und alles in Kombination ist immer für einen einzigen Arzt schwierig zu behandeln, allein deshalb ist das schon immer so ein Gerenne von Facharzt zu Facharzt. Weiter ins Detail gehen, möchte ich aus Gründen der Wiedererkennung aber nicht so gern, was bei dieser dreier Kombi für manche sicher leicht wäre. Die Art der Erkrankung spielt für dieses Thema auch nicht so eine große Rolle.

Ich kann dich total gut verstehen, dass du nicht mal, obwohl es dir gerade so mies geht, zum Arzt willst, kenn ich alles. Ich find's auch sinnlos. Hingehen, sagen, dass alles so Scheiße ist wie immer, Schulterzucken und mitleidiger Blick vom Arzt + die Hoffnung in seinen Augen, dass ich bald aufstehen und gehen möge, was ich dann auch mache und zack wieder daheim. Wozu das Ganze?!

Den einen Arzt! Ja, das wär's. Kann ich aber nicht mehr so richtig dran glauben.

Ja, ich lass mir die Zeit. Nachdem ihr mir jetzt alle so nett geschrieben habt, dass so eine Ausruhphase auch mal ok ist, versuch ich das sogar ohne schlechtes Gewissen.

Aber ich denke immer, solange ich noch irgendwas, und sei es nur eine Kleinigkeit, habe, die mich trotz allem gerne leben lässt, dann lohnt es sich auch weiterzukämpfen und alles zu versuchen.

Schluck :°(. Wenn ich das nicht hätte, würde ich jetzt hier wohl gar nicht mehr schreiben. Bei mir ist es eine Sache, die ich gerne noch erleben möchte. :-)

5.

Soroman, Krankheitsdepression könnte sein, wahrscheinlich auch kein Wunder, wenn man ewig nur krank ist und es keine Aussicht auf Besserung gibt.

Keinem Arzt mehr trauen, würd ich nicht sagen, nur finde ich keinen, der den Biss hat, sich mal richtig um meine Erkrankungen zu kümmern und was mich eben ankotzt, sind diese ganzen arroganten Halbgötter.

* Selbsthilfegruppen wären nur bedingt mein Fall. Ich bin niemand, der sich dauernd mit seiner Krankheit beschäftigt, nur zwangsläufig immer wieder daran erinnert wird, sobald sie mich im Täglichen einschränkt, beeinträchtigt und behindert. Aber Jammern in jeglicher Form wäre nicht wirklich hilfreich für mich. Durch den Kopf gehen, lasse ich mir das aber mal.

Falls solch eine Gruppe so ablaufen würde wie hier, fände ich es ja gut, aber ich stell mir so etwas immer sehr weinerlich vor. Das würde mich total runterziehen, darauf hätte ich also wenig Bock.

* Bei zwei sog. Spezialisten war ich schon. Was soll ich sagen, die kochen auch nur mit Wasser, ich hatte mir mehr davon versprochen. Werde aber natürlich nochmal zu einem müssen, das ist mir schon klar.

Einen Dr. House gibt's halt im wirklichen Leben nicht.

* Psychiater/Psychotherapeut, das ist nichts für mich, geb ich offen zu, siehe Selbsthilfegruppen. Medikamente möchte ich keine, da nehme ich schon genug und das Bedürfnis therapiemäßig zu reden, habe ich nicht. Möglicherweise liegt das auch an einem negativen Fall, den ich kenne, jedenfalls ist ein Psychologe keine Option, würde mir auch nur indirekt helfen, also keine wirklich ungenutzte Chance.

* Alternativmedizinisch habe ich schon einiges hinter mir. Einmal sah's ziemlich erfolgversprechend aus, leider ging uns aber A) das Geld für die Behandlungen aus und B) hielt die positive Wirkung immer nur ca. 2-3 Wochen an. Daher hab ich das aufgegeben und mich wieder der Schulmedizin zugewandt.

Hast du schon mal dran gedacht, dass du auch momentan ein Arsch gegenüber dir selbst sein könntest? Arsch bleibt dann Arsch.  ;-)

;-D Yoah, das unterschreibe ich schon eher. ;-)

Womit glaubst du denn, Recht zu haben?

Mit der eigenen Diagnose einer der Folgeerkrankungen und deren Ursache. Stoße damit aber nur auf taube Ohren und als doofer Patient hat man eben einfach die Klappe zu halten. >:( (so meine Erfahrung)

EKhYemaligebr NutGzeDr (#5c286x11)


Ich jammere sowieso nie, also das ist nichts, worüber sich überhaupt jemand beschweren könnte. Nein, wie ich oben schon schrieb, nervt einige der Stillstand. Aber ich hab das Gefühl, ich kann im Moment einfach nicht mehr. 

Der Vorschlag des Kompromisses war ja auch mehr sarkastisch gemeint. Also zu 50% ernst.

Ich finde wirklich, dass es andere nichts angeht.

Ich würde mich ein letztes Mal diesen Menschen erklären, und dann ansonsten weiter lieb und nett sein und mein Leben leben.

PNlüscOhbiVest


Ohne dir nahe treten zu wollen, ist es denn 100% ig sicher dass es was körperliches ist?

Du wärst nicht die erste Person die von einem Arzt zum anderen rennt sich ständig untersuchen lässt und einfach nur Depressionen hat die. man mittels Therapie und AD in den Griff bekommen könnte.

Oder jemand der Herzangst hat ständig neue EKG machen lässt, obwohl rein körperlich nichts festzustellen ist.

Falls die Ärzte bei dir nichts finden, bzw nichts diagnostizieren könntest du hier einen Faden starten und deine Beschwerden schildern in der Hoffnung dass sich wer meldet und sagt, kenn ich, bei mir wurde das diagnostiziert.

Pilüs:chbWiest


Das mit den Sternen ist ganz einfach unten rechts im Antwortenfeld die Sterne anklicken.

Und dann zwischen den 4 Fragezeichen deinen Satz schreiben

Jyan}7x4


Ich finds ehrlich gesagt suspekt dass Du nicht sagen magst, was es eigentlich ist.

Ich kenne zwei Geschichten, die Deiner relativ ähnlich sind, ebenfalls unverstanden, eigene Diagnose parat, kein Arzt scheint es ernst zu nehmen usw usf, die Betroffene Person wird immer verzweifelter. Dei Wahrheit ist - in beiden Fällen handelt es sich um eine Psychose und Krankheitswahn.

In dem was Du schreibst steht zumindest nichts, womit man sowas eindeutig ausschließen kann.

E~he(maliger# NutzeHr .(#573797)


1.

Benutzerin, verstehe ;-) und danke.

2.

Plüschbiest, wie ich schon schrieb, sind zwei Krankheiten diagnostiziert (bereits seit 8 1/2 Jahren), musste deshalb auch schon siebenmal unters Messer. Die zweite Folgeerkrankung ist aber noch nicht sicher diagnostiziert und ich bin insgesamt mit der Behandlung und den ständigen Operationen unzufrieden. Es gäbe nämlich andere Behandlungsmethoden, die im Ausland schon praktiziert werden, führt jetzt aber zu weit.

Danke für die Erklärung mit den Sternen.

3.

Jan, im Prinzip könnte ich dir nur nochmal das schreiben, was ich Plüschbiest schon schrieb.

Py\schbixest


Selbsthilfegruppen sind dazu da sich gegenseitig zu stützen und auszutauschen.

Nicht um sich runterzuziehen, da kann man durchaus Spaß haben.

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