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Fehlendes Engagement der Krankheit zu trotzen

h_erz:enLsgutce69


oh ich habe auch einige krankheiten, die man mir auch ansieht u dir oft große kraft kosten. mir ging es schon oft so wie dir, aber ich habe familie, meinen mann, meine kinder u einen enkel und die geben mir immer wieder kraft. ich will sehen was aus unseren kindern wird u ich möchte alle meine enkelchen kennen lernen. dafür rappel ich mich immer wieder auf. das leben ist schön, auch wenn es so manche hindernisse hat. wenn man nicht drüber springen kann muss man eben klettern. es gibt oft tage voller schmerzen, aber dann gibt es immer wieder die tage, an denen es aufwärts geht.

ich versuche immer das gute aus jeder situation zu picken und ziehe mich dran hoch. geht es mir schlecht, denke ich daran, dass es menschen gibt denen es viel schlechter geht. wegen meinem diabetes bin ich gerade sehr guter hoffnung dass sich was bessert. davon sind die schmerzen zwar nicht weniger, aber ich bin total motiviert, ich gehe wieder raus und bewege mich. ich will abnehmen und hoffe, dass ich erfolg habe. ein arzt sagte mir, dass ich eines tages im rollstuhl sitzen werde, aber darauf hab ich gar keine lust. je mehr ich mich bewege u hoffentlich abnehme um so fitter will ich wieder werden. ich weiß, dass ich immer wieder hindernisse haben werde, aber dann spring ich eben mal nicht u komme etwas später da an wo ich hin will.

ich weiß aber sehr genau, wie du dich fühlst und hoffe sehr, dass du bald die kraft u motivation wieder findest und wenns nicht sofort klappt - auch klitzekleine erfolge sind was großes :)* :)* :)*

E^hema.liger NLutze<r (#57x3797)


herzensgute69

Danke, dass du mir geschrieben hast. @:)

Deine Einstellung zum Leben mit Krankheit ist fantastisch und bewundernswert. Ich finde es toll, wie du mit allem umgehst, nämlich sehr positiv, so kommt's zumindest rüber. Sehr beeindruckend! Vielleicht gibt eine eigene Familie wirklich zusätzlich Kraft, ja, das kann ich mir gut vorstellen. Die habe ich nicht, stand noch am Anfang meines Erwachsenenlebens, als ich krank wurde.

Klitzekleine Erfolge reichen mir leider nicht mehr, das muss ich zugeben. Mir macht das Leben so einfach keinen Spaß, sehe keinen Sinn, auch wegen der Arbeitsunfähigkeit.

Vielen Dank für deine lieben Wünsche, die ich gut gebrauchen kann :)z @:) und dir auch von Herzen das Allerbeste! :)*

h&erzegnsgutxe69


liebe feeri, meine positive einstellung zum leben war nicht immer so. bei mir fing alles in der pupertät an mit den krankheiten und wurde aber erst erkannt als ich erwachsen war. seit einigen jahren bin ich auch arbeitsunfähig u wenn die kinder in der schule waren und mein mann auf arbeit fiel mir fast die decke auf den kopf. ich habe dann gebastelt u gemalt. was machst du denn gerne? hast du denn freunde, die dir wichtig sind? ich habe hier keine freunde, das liegt wohl an meinem aussehen, weil man mir eben vieles ansieht. aber das ist eine andere geschichte. vieleicht findest du ja was, was deinem leben wieder spaß gibt. es ist auch nicht so, dass ich immer so taff bin. ich sitze auch manchmal da u heule wenn ich schmerzen habe, aber ich bin auch ein mensch, der gerne lacht. die die mich kennen u mögen sagen ich sei ein steh auf männchen. auch dir lieben dank für deine guten wünsche für mich. @:) :)*

E(he.mali&ger 2NutzNer (#5x73797)


herzensgute69 Ich bin ein Lieber ;-) ;-D

Tut mir leid, dass es bei dir schon in der Pubertät losging. Bei mir während des Studiums, das ich deshalb dann auch abbrechen musste :-(, was mir immer noch nachhängt, da ich nicht glaube, es nochmal fortsetzen zu können.

Meine Hobbys drehten sich alle um sportliche Aktivitäten, war auch in einem Verein. Alles fand immer draußen statt, was sich mit der Krankheit komplett verändert hat, womit ich auch nicht klarkomme. Zumal ich den Sport wahrscheinlich nie mehr ausüben darf. Tolle Aussichten!

Freunde. Ja, problematisch. Ich war zum Studieren 500 km weit weggezogen und hatte dort viele Freunde, Bekannte und Sportkumpel. Nachdem sich meine Erkrankung dann verschlimmerte und ich das Studium abbrechen musste + meine beiden Jobs kündigen, musste ich auch wieder heim ziehen und hier kannte ich niemanden mehr. Alle aus Schulzeiten waren entweder auch weggezogen oder man hatte sich nichts mehr zu sagen. Demzufolge habe ich hier kaum jemanden, außer der Familie.

Ich komm immer noch nicht damit klar, so aus dem Leben gerissen worden zu sein, das kotzt mich so maßlos an und eben auch das Hickhack mit den Ärzten. :(v

h)erszgensgutxe69


da geht es zuns was freunde betrifft ja ähnlich. das mit dem sport tut mir leid. schade, dass du da nichts mehr machen kannst. was würdest du denn sonst noch gerne machen? ich bastel zwar gern, aber alleine ists auch nicht immer toll. ich will versuchen mal eine ergoterapie zu bekommen zb fürs töpfern. das kann ich und das macht spaß und da ich in den händen ständig schmerzen habe dürfte ich die bekommen. mal schaun. ich habe jahrelang zu hause gesessen u möchte nun endlich wieder teilhaben an dem was draußen geschieht. draußen bekomm ich zwar oft dumme sprüche, aber ich muss was tun um nicht immer zu hause zu sitzen. ich will mich wieder mehr bewegen können u eventueöll auch freunde hier n der nähe haben. mit meiner familie fühle ich mich sehr wohl, aber man braucht ja auch mal außerhalb kontakte.

wie alt bist du denn? ich habe nicht den ganzen tread gelesen, falls du es schon erwähnt hast. ja manche ärzte sind echt schlimm. ich hatte mal eine überweisung zum ortophäden und dort wurde ich abgewiesen. ich solle mich erstmal angucken u mir einen anderen arzt suchen. so der o ton der sprechstundenhilfe. da hab ich ne runde geheult u hab mir einen anderen arzt gesucht. zum glück sind snicht alles so d...f. ich bin extrem dick, habe eionen vollbart den ich merhfach rasieren muss am tag und am dekoltee, um den hals und unter den armen recht viele stielwarzen. ich trage extra angefertigte schuhe, weil ich zui viel wasser in den füßen habe u noch diabetes. die schuhe sind sehr plump, aber bequem. manche leute meinen mich auf grund meines aussehens in die kategorie assi u unterste schublade abzustempeln. manchmal leide ich sehr unter diesen beleidigungen, aber jetzt scheint es wegen dem diabetes aufwärts zu gehen u wenn ich wieder fitter bin, will ich zuerst die stielwarzen los werden. bei mir sind mehrere krankheiten und daher geht immer nur ein schritt nach dem anderen, aber ich pack das jetzt an. ich will nicht mehr so abgestempelt werden. ja ich glaub mich hat das alles auch dermaßen angekotzt, dass ich mir vorgenommen habe was zu verbessern um wieder mehr lebensqualität zu haben. ich hoffe sehr dass ich mit der neuen diabetesspritze auch wieder auf das gewicht runter komme, wie es war bevor ich durch die krankheit so viel zugenommen habe. ich hoffe du findesteinen guten weg für dich u ärzte, die dir helfen u dich unterstützen. :)* :)* sorry für tipfehler, zu dicke finger ;-)

E^h<eQmaliOger Nutz9er (=#5732797x)


herzensgute69

Irgendein anderes "leichtes" Hobby zu finden, ist nicht wirklich mein Ding, da es mich nicht zufrieden machen würde. Ich war immer ein sehr aktiver Mensch und brauche das auch, umso schwerer fällt mir das Leben innerhalb der vier Wände. Ich bin so angeschlagen, dass ich nur selten mal rausgehe und auch nicht für lange, meistens mit Pausen und Sitzen auf einer Bank (wie ein alter Mensch, grausam).

Das Einzige, was ich möchte, ist soweit gesund werden, dass ich wieder arbeiten kann (ist mir schon völlig egal was), dass ich wieder so stabil und fit bin, am täglichen Leben aktiv teilnehmen zu können, vielleicht auch das eine oder andere frühere Hobby wieder ausleben kann. Das ist es, was ich möchte und wofür ich seit fast 9 Jahren kämpfe bin Ende 20.. Nur jetzt ist halt die Luft raus. Ich glaub nicht mehr dran, dass ich es schaffe und kann mir dieses Leben, das ich derzeit führe, aber auch nicht für den Rest meines Lebens vorstellen. Bliebe nur der Tod, um es mal deutlich auszusprechen.

Doch, ich bewundere dich, weil du den Anschein machst, dass du trotz allem versuchst, das Beste aus deiner Situation zu machen und die ist ja nun auch sehr schlimm, wenn ich das so lese. Natürlich wirst du auch deine schlechten Tage und depressiven Stunden haben, wie wohl alle Kranken, aber du machst auf mich den Eindruck einer grundsätzlich positiven Einstellung und das finde ich toll! Ich hadere zu sehr mit meinem Schicksal, finde es ungerecht, zum Kotzen und habe so gar keine Lust mehr auf Ärzte und dieses Dahinvegetieren.

Ich wünsch dir, dass du alles schaffst, was du dir vorgenommen hast und es dir irgendwann wieder viel besser gehen wird! :)*

h*erzensmgutge69


das mit dem sitzen u den pausen kenn ich auch. selbst beim einkaufen muss ich mich manchmal hinsetzen u wenn mein mann mit dem einkauf an der kasse steht geh ich schon raus auf eine bank. klar ist das nicht so toll, aber egal wie oft man ausruhen oder sitzen möchte, man muss auf jeden schritt den man tut stolz sein u beim nächsten mal einen mehr machen. dir fehlt die sportliche betätigung u die frische luft. sport war nie mein ding, aber jetzt fang ich an mit dem gehen u etwas gymmnastik - sonst werd ich nicht fit. zur zeit sieht meine gymmnastic so aus, dass ich mit den beinen übungen mache wenn ich auf dem bett liege. manchmal hilft mir auch mein sohn, er bewegt meine füße u zehen u massiert sie. da komme ich nicht dran, hoffe aber, dass ich das bald kann. meine kinder sehen wie sehr ich mich anstrenge u fragen mich ob sie mir die füße massieren oder waschen können. ich finde es toll, dass alle mich unterstützen. sie sind jugendlich und andere jugendliche würden ihren eltern was husten. ich weiß ja nicht, was du genau hast, aber würde es dir nicht auch helfen erstmal klein anzufangen. liebe grüße @:)

E-hemalirger Nutzer ^(#57o3^797x)


herzensgute, ich schreibe dir morgen, heute war nicht so mein Tag {:(. Bis dann *:)

h+erzeAnsgutex69


das ist schon ok. schreib wenn dir danach ist , mach ich auch so. du musst nicht immer sofort antworten. mach dir keinen druck. @:) *:)

E1hemalliger Nqutzer: (#57}3797)


herzensgute69

Nein, da bin ich so ganz anders als du. Ich kann und werde nie auf ein paar Schritte, die ich mache, stolz sein. Mich zieht das nur extrem runter, komme mir vor wie ein Greis, was mich wütend und aggressiv macht. Ich war Sportler und krauche nun herum wie eine Schnecke, das ist für mich nicht akzeptabel. Ich hasse diesen Zustand und kann ihn nicht annehmen, sehe diese Person nicht als mich selbst an.

Im Moment ist bei mir wenig möglich, da sich mein gesundheitlicher Zustand so verschlechtert hat. Ich gehe jeden Tag meine Runden, die ich auch machen soll, aber von Spaß kann dabei keine Rede sein. Ich bin höchst unzufrieden mit der Entwicklung, dass es eher weiter bergab, als einen Schritt voran geht.

Dass du diese Unterstützung von deiner Familie, deinen Kindern hast, freut mich aufrichtig für dich. Das ist sicher etwas, das einen am Leben festhalten lässt.

h@erzenBsguxte69


feeri, es ist aber schon super, dass du dein pensum an runden gehst. darf ich fragen, was du für eine krankheit hast. falls du sie mir schreiben magst gern auch per pn. kümmert sich deine familie nicht um dich? ich wünsche dir so sehr, dass dir geholfen werden kann.

Elhemaliger &Nutzer (#>5737197)


herzensgute, die Erkrankungen möchte ich aus Anonymitätsgründen nicht nennen, zumal sie in meiner Kombination seltener sind.

Mit der Familie ist es schwierig. Manchmal bekomme ich Unterstützung in der Form, dass mich jemand zu einem Termin fährt, außerdem etwas finanzielle Hilfe, mehr aber nicht. Das Verhältnis zu meinen Eltern ist schwierig, auch ein Grund, weshalb ich damals zum Studieren weiter weggezogen bin. Ich bin weitestgehend auf mich alleine gestellt, mit Alltäglichem und allem, was die Erkrankungen betrifft.

hperzeOnsgutex69


oh, meine liebe , meine mutter ist früh gestorben, da ware ich 13 u von meinem vater hatte ich auch keine hilfe. ich habe mir meine familie u die herzlichkeit selbst aufgebaut u meine kinder so erzogen, wie ich es gerne gehabt hätte. selbst als die kids klein waren u ich den infarkt hatte, kam mein vater nicht u hilfe für die kinder hatte ich auch nicht, da hat mir aber das jugendamt volle unterstützung gegeben. meine ersten 2 männer hat mein wohlergehen auch nicht interessiert, ich bin auch erst vor 8 jahren da angekommen wo ich gern hin wollte. vorher habe ich auch in diesem loch gesteckt mit der krankheit, aber da brauchten mich die kinder u ich mußte stark sein. ich glaube da habe ich schon gelernt mit meiner krankheit zu leben und das beste drauß zu machen.

EehemalEigBe(r Nutze5r V(#53x8908)


Hallo feeri,

wie geht es dir? :-)

E|hema*liger\ Nzutzeru (#57x3797)


Oh hallo Inselwölfin, hatte gar nicht gesehen, dass du mir geschrieben hattest, der Faden war so weit nach unten gerutscht.

Danke der Nachfrage, im Moment bin ich zwar im Krankenhaus, aber nur wetterbedingt, hatte mir nun auch zugesetzt (kennst du ja leider selbst), werde aber die nächsten Tage schon wieder entlassen.

Ansonsten hab ich mein Zeug fertig geordnet :)^ und war schon einmal in der SHG. Wie mir die gefällt, weiß ich noch nicht. Es sind alles nette Leute, aber ob's was bringt, mal sehen.

Neue Arzttermine habe ich noch nicht, dafür hat ein Arzt hier, der mich noch nicht kannte, für heute eine Untersuchung angeordnet, auf deren Ergebnisse ich gespannt bin. Vielleicht geht's dann sogar hier weiter (leitender Oberarzt hat nämlich gewechselt ;-)).

Und bei dir? @:)

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