» »

Ex ist Psychopath

M[etax4


Aber die Sache ist nicht einfach, denn Mütter haben oft den Ruf weg, dass sie den Kontakt zwischen Vater und Kind verhindern wollen, um sich am Vater zu rächen.

Diesen Eindruck musst du auf jeden Fall vermeiden, denn sonst wirst du in eine Schublade gesteckt und keiner wird dich mehr ernst nehmen. Dann heisst es nur: Schon wieder so eine unkooperative Mutter.

Deshalb würde ich dazu raten, dass du der Jugendamtmitarbeiterin gegenüber ganz offen bist und ihr erzählst, was du in den letzten Jahren durchgemacht hast und woran man festmachen kann, dass er psychisch gestört ist.

Wenn du sie nicht überzeugen kannst, dann würde ich nochmal das Wegziehen überdenken.

Wenn ein Kind mit 10 erkennt, dass es nicht mehr zum Vater will, weil dieser gestört ist, dann ist das noch die bessere Variante. Schlimmer ist es, wenn der Vater das Kind peu a peu immer mehr auf seine Seite zieht und der Mutter entfremdet, bis das Kind aus Solidarität mit dem armen Vater zu diesem zieht und im Extremfall den Kontakt zur bösen Mutter abbricht.

Vielleicht wird es sich nicht vermeiden lassen, dass dein Sohn Kontakt zu seinem Vater hat, weil dir nicht geglaubt wird, oder weil einfach anders entschieden wird. In dem Fall ist es wichtig, dass du stark bist und in dir ruhst. Schau, dass dein Leben gefestigt ist, dass du eine Ausbildung machst, bzw Schule nachholst falls nötig. Schau, dass du dich nicht zum Spielball machen lässt und dass du deinem Sohn dann ein starker Rückhalt sein kannst.

Scheue dich auch nicht, die Hilfe eine Rechtsanwaltes in Anspruch zu nehmen. Wenn du wenig Geld hast, dann hast du Anrecht auf Prozesskostenhilfe. Das ist leider so wenig, dass viele Anwälte dafür keine gute Arbeit machen, aber mit ein bißchen Glück oder Empfehlung kannst du doch jemand gutes finden. Im Notfall den Rechtsanwalt wechseln.

M7efta4


Ach ja und was deine Erklärungen deinem Sohn gegenüber betreffen: Ich würde möglichst wenig negatives über den Vater dem Kind gegenüber sagen.

Wenn er z.B. fragen sollte, wieso er seinen Vater nicht sehen kann, dann sagen: Weil ich denke, dass das nicht gut ist, oder: dass ich das nicht will. Dafür habe ich meine Gründe und ich sehe, dass es dich traurig macht, aber da sind Sachen über die ich nicht mit dir reden mag und deshalb musst du das so akzeptieren.

Oder ähnlich.

Ja, er hat ein Recht, seinen Vater zu lieben und diese Liebe kann man ihm nicht ausreden.

Das sind die Dinge zwischen euch Eltern, die gehen das Kind in dem Alter auch nichts an.

Da stimme ich Kantenmechaniker zu, dass es wichtig ist, hier die Ebenen auseinander zu halten.

rPeminbd


Schämst du dich nicht, zum Kindesentzug zu raten? Nichts anderes ist das, und ungesetzlich. Kinder brauchen beide Eltern, das ist für die Entwicklung sehr wichtig. Was das mit dem Kind macht, brauche ich hier nicht zu schreiben.

Falls die Geschichte sich wie von der TE dargelegt zugetragen hat, und davon gehe ich aus, ist der Vater ein mehrfacher Vergewaltiger und somit ein Straftäter und gehört in den Knast.

s9ween|y4x2


Auch ich möchte dir raten einen guten Anwalt aufzusuchen, den wirst du sicher brauchen. Vom Umzug rate ich dir ab, du wirst die Unterstützung deiner Freunde brauchen. Dieser Hölle bist du zwar entflohen aber ich befürchte auch das ist noch lange nicht vorbei. Er hat ja schon längst angefangen dein Umfeld zu manipulieren und hatte dabei ja auch Erfolg, das zeig wie gefährlich er ist. Er wird mit Sicherheit auch nicht vor seinem eigenen Sohn halt machen. Darum denke ich auch du solltest dich der Dame vom Jugendamt anvertrauen. Erzählt ihr alles was dir widerfahren ist, beschönige nicht's und lass nicht's weg, zum Beispiel aus Scham (Vergewaltigung) . Erzähl ihr von deinen Ängsten und der Befürchtung bezüglich eures Sohnes ( Manilulation / Entfremdung durch den Vater ).

Ich bin sehr froh für dich, das du den Mut hattest zu gehen :)_ Du darfst dir jetzt aber keinen Fehler erlauben (Verweigerung des Umgangsrecht ),das wird er auf jeden Fall gegen dich verwenden ! Er wird dich genau beobachten und darauf warten das du einen Fehler machst, spiele ihm bitte nicht noch den Ball zu. Du hast es bis hier her geschafft, alles andere schaffst du mit Sicherheit auch :)z :)^

Kcante,nmec&hanikexr


Selbst als Straftäter hat er ein Recht auf Umgang mit seinem Kind, und das Kind hat Recht auf Umgang mit seinem Vater. Das heisst ja nicht, dass er ein schlechter Mensch, und nicht erziehungsfähig ist. Wenn es dem Kindeswohl entspricht, und das ist sehr schwer, es zu definieren.

Bitte nicht falsch verstehen, es gibt bestimmt Fälle, in denen es so läuft, wie es geschildert, aber meistens sind das einfach nur miese und fiese Waffen, um den anderen Elternteil zu diskreditieren. Davon ab, kommen solche Vorwürfe und Geschichten komischerweise immer erst dann auf den Tisch, wenn es ans Eingemachte geht, und da darf man sich auch mal fragen, ob es von Vorteil ist, die Opferrolle einzunehmen. Ämter und auch Gerichte wissen, das nichts so heiss gegessen wird, wie es auf den Teller kommt, und geben dem Umgang der Eltern miteinander in einer strittigen Trennung sehr viel weniger Gewicht, als dem Verhältnis der Eltern zum Kind.

Es ist egoistisch, zu sagen, das Kind solle den Vater nicht mehr sehen dürfen, weil er mit der Partnerin Mist gebaut hat. Ein Kind ist niemandes Eigentum. Zum Wohl des Kindes kann man sehr wohl über den eigenen Schatten springen, und Vergangenheit das sein lassen, was sie ist.

r*emiAnxd


Es erschließt sich mir einfach nicht, dass der Einfluss eines Vergewaltigers dem Kindeswohl zuträglich sein soll. Natürlich hat es rein rechtlich gesehen nichts miteinander zu tun, aber mein Gefühl sagt mir, dass man, um jemanden zu vergewaltigen, charakterlich nicht gerade ein Vorbild ist, und somit wäre die Sache mit dem Kindswohl ja wohl in Frage gestellt.

HLayl@ey Mx.


Nein, ich schäme mich nicht, wenn der Vater ein Psychopath ist und als solcher psychisch krank.

Wenn! Es ist doch die Darstellung EINER Seite, die hier zu lesen ist, und der Vater des Kindes würde es mit Sicherheit aus seiner Sicht ganz anders darstellen; das ist natürlich immer so.

WIR wissen einfach nicht - ist er tatsächlich ein Psychopath oder empfindet die TE ihn nur so? Nicht dass ich ihr Empfinden anzweifle - aber machen wir uns klar: Solche Äußerungen sind niemals objektiv, und zwar von keiner Seite, wenn die Fronten sich bereits gegeneinander verhärtet haben.

Im Zweifelsfall zugunsten des Kindes, theoretisch stimmt da jeder zu - aber praktisch?

sAween#y4x2


Hayley,

die TE liegt schon am Boden und du trittst noch nach ihr !!! Dein Beitrag macht mich wirklich sprachlos !

rXemiand


wissen einfach nicht - ist er tatsächlich ein Psychopath oder empfindet die TE ihn nur so? Nicht dass ich ihr Empfinden anzweifle - aber machen wir uns klar: Solche Äußerungen sind niemals objektiv, und zwar von keiner Seite, wenn die Fronten sich bereits gegeneinander verhärtet haben.

Wenn man nach diesem Motto hier antwortet dürfte man (vor allem im Beziehungsforum) gar nichts mehr beantworten, denn es könnte ja irgendwer von den Beteiligten eine andere Ansicht der Geschichte haben.

Ich finde es völlig legitim, hier einfach davon auszugehen dass die Sache sich so zutrug, und ein Vater der die Mutter vergewaltigt hat, ist definitiv kein günstiger Umgang für das Kind. Und wenn dem Kind klar wäre, was passiert ist, würde es das auch so sehen.

Hvayl`ey Mx.


Wenn man nach diesem Motto hier antwortet dürfte man (vor allem im Beziehungsforum) gar nichts mehr beantworten, denn es könnte ja irgendwer von den Beteiligten eine andere Ansicht der Geschichte haben.

Stimmt. Es IST ein Problem, nur eine Seite zu hören und sich ein objektives Bild von einer Sache zu machen.

HDaylYey Mx.


Hayley,

die TE liegt schon am Boden und du trittst noch nach ihr !!! Dein Beitrag macht mich wirklich sprachlos !

sweeny42

Ich habe nicht getreten, das ist nicht meine Art. Ich habe lediglich zur Vorsicht geraten, weil sie nur ihre Seite aufzeigen kann.

rzemixnd


Ich habe nicht getreten, das ist nicht meine Art. Ich habe lediglich zur Vorsicht geraten, weil sie nur ihre Seite aufzeigen

Das ist doch jedem hier völlig klar, dass sie nur ihre Seite aufzeigen kann und aufzeigt ":/

HWayley+ M.


Ich verstehe eure Empörung gerade nicht. Kantenmechaniker hat doch ebenfalls darauf hingewiesen, dass Darstellungen einseitig sind, und er hat es weitaus drastischer formuliert. Wieso regt ihr euch also nicht über ihn auf?

Bitte nicht falsch verstehen, es gibt bestimmt Fälle, in denen es so läuft, wie es geschildert, aber meistens sind das einfach nur miese und fiese Waffen, um den anderen Elternteil zu diskreditieren. Davon ab, kommen solche Vorwürfe und Geschichten komischerweise immer erst dann auf den Tisch, wenn es ans Eingemachte geht, und da darf man sich auch mal fragen, ob es von Vorteil ist, die Opferrolle einzunehmen. Ämter und auch Gerichte wissen, das nichts so heiss gegessen wird, wie es auf den Teller kommt, und geben dem Umgang der Eltern miteinander in einer strittigen Trennung sehr viel weniger Gewicht, als dem Verhältnis der Eltern zum Kind.

r]emiknxd


Die Unterstellung ist so dreist dass einem dazu nichts mehr einfällt.

H=ayl$ey xM.


Welche Unterstellung? Von was sprichst du?

Es geht mir um die Kind! Ich will der TE überhaupt nichts.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH