» »

Psyche oder Krankheit?

sTtür,mxchen


Bei jedem Menschen äußern sich Panikattacken ein bisschen anders. Aber alle deine Symptome sind typisch für Panikattacken. Natürlich, und das müssen wir auch mal sagen, kann auch ein Mensch mit Panikattacken mal krank sein. Aber der Dauerschwindel deutet nicht auf einen Herzinfarkt oder eine Krebserkrankung hin. So einen Dauerschwindel, der mehrerere Tage oder Wochen anhält, ist gar nicht so selten, viele Leute haben das schon mal erlebt, auch ohne Angststörung. Aber es ist harmlos und geht von alleine wieder weg. Also selbst wenn der Schwindel nicht von der Angststörung kommt, ist er nicht schlimm. Du bist ja auch schon ärztlich gut untersucht worden, also bist du körperlich in Ordnung.

Ich habe all das, was du erlebt hast, auch schon erlebt. Hatte Panikattacken, habe in der zeit sogar auch mit dem Rauchen aufgehört, wie du. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die körperliche Umgewöhnung vom Rauchen auf das Nichtrauchen, eine Rolle spielt. Ich habe auch meinen Vater verloren und weiß, was das für ein Schock ist, der lange wirkt. Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man es nicht erlebt hat. Ich hatte auch schon über 10 Tage einen Dauerschwindel, der dann aber von alleine wieder weg ging. Ob durch psychische Überlastung oder eine kleine Verspannung im Nacken, wurde nie geklärt.

Es liegt in der Natur von Panikattacken, dass man Todesangst hat und sich nicht vorstellen kann, dass die Psyche all das mit seinem Körper macht.

Ein Besuch bei einem Psychotherapeuten ist nicht schlimm und seeehr viele Leute gehen da hin oder waren schon mal da und die sind nicht alle bescheuert. Sie sind eher vernünftig, weil auch die Psyche ein Teil des Körpers ist und krank sein kann und einen Arzt oder Therapeuten braucht. Ein einziges Gespräch kann so lösend sein. Es ist viel besser man geht das eher als später an, bevor die Angst chronisch ist und der Körper sich daran gewöhnt hat. Geh einfach zu deinem Hausarzt und sag ihm, dass du aufgrund deiner ganzen Belastungen und dem Tod deines Vaters gerne mal mit einem Psychotherapeuten sprechen möchtest. Er wird dir bestimmt einen empfehlen können und dir helfen einen Termin zu bekommen. Es ist keine große Sache.

Ach und zum Thema immer an PC sitzen - regelmäßige Spaziergänge oder Sport können ungemein helfen Panikattacken zu lindern. Also nicht mehr Krankheiten googlen, sondern tief durchatmen. :-)

KJi0rixto


danke für deine antwort, ich habe aufgehört mit sport als mein vater gestorben ist, danach hab ich versucht wieder anzufangen hatte aber nur wenig motivation dafür, bin 2, manchmal 3 wochen reingekommen und hab wieder aufgehört.

aber dieses stechen in der herz gegend und rechte brust gegend manchmal gehen sie auch in die arme(beide) können die so intensiv sein? du meintest ja die symptome passen zu meiner panikattacke etc

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH