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Schuldgefühle - Kind nach Sturz verletzt

W(oAdehousxe


Die Kritik ging sicher an mich, denn ich bin verbal ziemlich hart eingestiegen. Sorry dafür, ich habe mich von meinem Ärger mitreißen lassen.

Sicher verfüge ich auch als Kinderlose über Phantasie, Abstraktions- und Einfühlungsvermögen und kann mir ausmalen, wie leicht so ein Unfall passieren kann und wie scheiße sich das dann anfühlt. Aber um letztlich wirklich zu wissen, wie der Familienalltag mit Kindern aussieht, muss ich als Verantwortlicher(!) einen Alltag mit Kindern haben, meine "Expertise" als Babysitter u.ä. reicht da meiner Meinung nach nicht aus. Und ich kann es sehr wohl akzeptieren, dass es Dinge in diesem Bereich gibt, über die ich nicht kompetent genug mitreden kann, weil mein Wissen darüber entweder zu sehr auf Theorie oder auf Erfahrungen beruht, die zwar Ausschnitte, nicht aber das Leben mit Kindern rund um die Uhr widerspiegeln. Ich finde das auch überhaupt nicht schlimm und kann unter dem Aspekt verstehen, wenn dann mal das "Krieg du erstmal Kinder" fällt, weil es einfach so ist, dass mit dem Kinderkriegen- und -aufziehen praktische Erfahrungen verbunden sind, die ich nun mal nicht gemacht habe.

Wird der Satz allerdings mit der Intention rausgehauen, der Spezies "Mutter" oder "Eltern" per se ein besonderes Habitat einzurichten, ziehe ich auch schon mal eine Augenbraue nach oben.

hIa^tschxipu


Danke Wodehouse, du verstehst vollkommen richtig wie ich das meine.

Wer da Arroganz in meiner Aussage liest, hat sie nicht richtig verstanden.

Denn so:

Wird der Satz allerdings mit der Intention rausgehauen, der Spezies "Mutter" oder "Eltern" per se ein besonderes Habitat einzurichten

war er definitiv nicht gemeint.

F-ro5sta


Wie genau es sich dann anfühlt, für einen persönlich und immer nur zu einem Teil generalisierbar, ist tatsächlich ein Erfahrungswert

Shojo: Da hast du definitiv recht.

Mein kleiner Sohn neigt zu spontanem Nasenbluten. Er schaut dann aus, als ob man ihn hätte lynchen wollen, weil es bisweil ne halbe Stunde dauert, bis die Blutung gestoppt ist.

Beim ersten Mal bin ich auch des Nächtens voller Panik in die Klinik gefahren (mit Polizeieskorte, weil die kontrolliert haben, den Buben blutend auf dem Rücksitz sahen und dann ging's ab mit Blaulicht durch die Münchner City)

ABER - beim zweiten, dritten und vierten Mal, weißt du als Elternteil, was passiert und was du zu tun hast. Ich will es nicht abstumpfen nennen, sondern eher Erfahrung.

Wenn er blutet, OK, Kühlpack, Taschentücher - gut ist.

Genauso damals beim ersten Pseudokruppanfall - beim nächsten Mal wusste ich, was zu tun ist.

Swanlake, du hast recht - am Bahnsteig etc. KANN und MUSS man aufpassen, aber das, was hier passiert ist, ist ein Unfall.

@ hatschipu

Ich behaupte mal als Elternteil hat man schon mal irgendwann irgendwas erlebt, was man sich vorher nie hätte vorstellen können.

Erlebt man das als Elternteil nicht jeden Tag? ;-)

Nochmal @Shojo: Also, mein Antrag steht immer noch, auch wenn du jetzt mit sunflower ernsthafte Konkurrenz bekommen hast... :-)

Eyhemaliger XNutzer (9#565974x)


Natürlich kann jeder seine Meinung haben - aber die Meinung an sich ist nicht sakrosankt und über jede Kritik erhaben, denn sie vermittelt auch, ob Reflexion, Reife etc. vorhanden sind.

Die folgende Kritik auf diese Meinung genauso.

Sbho{jxo


Nochmal @Shojo: Also, mein Antrag steht immer noch, auch wenn du jetzt mit sunflower ernsthafte Konkurrenz bekommen hast... :-)

Ach, Sunflower heiraten wir einfach gleich mit (erst ehelichen, dann fragen), ich bin sowieso nicht besonders monogam veranlagt. ;-D

Die folgende Kritik auf diese Meinung genauso.

Swanlake, du hast noch nicht ein einziges Mal auch nur das geringste bisschen eingelenkt. Alles, was du schreibst, ist über jeden Zweifel erhaben, nur die Reaktionen der anderen sind scheiße. Ich hoffe, das ist nicht deine normale Art, mit Konflikten umzugehen, ansonsten darfst du dich nicht wundern, wenn sich bei dir Konflikte immer weiter verhärten, bis aus einem normalen Streit eine unüberbrückbare Kluft geworden ist.

Snho7jo


Nochmal @Shojo: Also, mein Antrag steht immer noch, auch wenn du jetzt mit sunflower ernsthafte Konkurrenz bekommen hast... :-)

Frosta ist für alle da! :-D

Eghemalmiger N$utzerc (#[5'6597x4)


Swanlake, du hast noch nicht ein einziges Mal auch nur das geringste bisschen eingelenkt. Alles, was du schreibst, ist über jeden Zweifel erhaben, nur die Reaktionen der anderen sind scheiße. Ich hoffe, das ist nicht deine normale Art, mit Konflikten umzugehen, ansonsten darfst du dich nicht wundern, wenn sich bei dir Konflikte immer weiter verhärten, bis aus einem normalen Streit eine unüberbrückbare Kluft geworden ist.

Du interpretierst in diesen Satz aber ziemlich viel hinein. ;-)

wlhibtea magxic


Ganz ehrlich. Ich glaube schon, dass man als Eltern irgendwann einfach "fahrlassig" wird, weil man in bestimmten Dingen "abstumpft".

Sonst hätte ich sicherlich nicht gestern mit Junior auf dem Skatboardplatz gesessen und ganz entspannt zugekuckt, wie er seine ersten Vversuche macht. Inkl. Stürzen und co.

Wenn einem etwas das erst Mal passiert ist man fix und fertig. Als Baby damals das erste mal gebrochen hat, habe ich panisch meine Mutter angerufen und gefragt, was ich tun soll. Mittlerweile ist das Routine.

Man sieht einfach das bei bestimmtern Dingen nichts passiert und wird ruhiger.

Ob man nun den Hochstuhl schon 50 Mal hochgehoen hat und es ist nichts passiert. beim 51 Mal fällt halt das dämliche Tablett ab und das Kind stürzt.

Man macht 50.000 mal die türe zu und beim 50.001 Mal sind die Kinderfinger dazwischen.

Man bringt dem Kind mit Bangen und Beten Fahrradfahren bei und 5 Jahre später stürzt es und bricht sich den Arm.

Niemand würde sein Kind freiwillig die Hand auf die heiße Herdfläche legen, aber es kam halt schon vor, das Mama in der Pfanne gerührt hat und das Kind eben drauf fasst.

Solche Dinge passieren und wie viel einem Passiert kann man auch gut im Faden "Was man vermeiden sollte" nachlesen.

Da passierne selbst erwachsenen Menschen Dinge, die man im Nachinein als fahrlässig bezeichnen kann.

Fahrlässig, heißt aber nicht mit voller Absicht, sondern eben aus dem Alltag heraus. Und deswegen ist der sowieso schon gestreßten und total fertigen Mutter noch einen Vorwurf zu machen, Ala Lern daraus liebe TE einfach nur doof. Als ob sie das nun wieder machen würde. Sie hat nämlich bereits daraus gelernt und das auf die fast schlimmst mögliche Art, nämlich dass ihr Kind zu Schaden kam und das ist das fast Schlimmste was einer Mutter passieren kann.

SZhaojxo


Du interpretierst in diesen Satz aber ziemlich viel hinein. ;-)

Nein, nicht in einen Satz, sondern in Dein Verhalten in der gesamten Diskussion.

C%onxto


Diese Hochstühle für Kinder empfinde ich eh als "Todesmöbel"...ich war mal bei einer Familie zu Besuch, wo auch ein kleines Kind im Hochstuhl sah und damit immer hin und her wippte. Wenn der Stuhl zu weit gewippt wäre, wäre das Kind damit auch komplett umgeflogen und hätte sich wer weiß wie verletzt. Vielleicht könnten solche Stürze dann ja auch tödlich sein, jenachdem wie und wo das Kind aufschlägt.

ja bitte mal keine Panik machen, das Kind kann auch vom normalen Stuhl aus fallen, oder von der Couch runterfallen oder sonst wo runterfallen. Das ist halt das Leben. Man muss immer und überall ein Auge auf die Kids haben. Meine Kleine ist auch mal von der Couchlehne gestürzt, obwohl wir hier 100x gesagt haben, nein... Vorsorglich sind wir auch ins Krankenhaus gefahren um schauen zu lassen, dass nichts gebrochen war. (Ist mit dem Gesicht auf den Boden aufgekommen) ... Ist natürlich schlimm, wenn man sein eigenes Kind "leiden" sieht, aber man muss auch als Eltern damit umgehen können und darf das Kind dann nicht extrem "in Watte" packen.

Smhojo


Noch hinzuzufügen: Swanlake, ich glaube, dass ein Teil des hier aufgekommenen Ärgers auch den Beiträgen von Rathlose galt und Du davon noch einiges abbekommen hast. Bei so etwas bilden sich ja gern mal harte Fronten, und dann wird fleißig vermischt. Trotzdem empfinde ich Deine Position als argumentativ schwer haltbar und Dich zumindest hier auch als jemanden, der nicht einlenkt und nicht wirklich auf die Diskussion eingeht - das kann in anderen Diskussionen und auch anderen Situationen natürlich ganz anders aussehen und tut es hoffentlich auch.

E"hemalig+er N'utzer (#56x5974)


Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass hier nicht wirklich mit mir diskutiert wurde. Ich habe bis jetzt nur Beleidigungen gelesen.

Wie mir scheint, gehört das bei manchen Nutzern hier zur Diskussionskultur.

KErähxe


Ich hab noch keine Kinder, bin also nur eingeschränkt einschätzungsfähig. :-p

Aber die hier beschriebenen Situationen waren doch alles banale Alltagshandlungen. Mit Kind ist man schon genug damit beschäftigt, die definitiv gefährlichen Situationen zu kontrollieren und durch Erziehung/Aufklärung im höheren Kindesalter, wenn die Kontrolle mehr und mehr dem Kind übergeben wird, zu vermeiden. Stark befahrene Straßen, giftige Substanzen im Haushalt, heißes Wasser/Herd, Stürze aus dem Fenster und "gehe nicht mit Fremden mit" wären so die Klassiker, die mir gerade einfallen. Mit so nem Kleinkind bist du sowieso immer auf Halb-Acht-Stellung. Jede Situation zu überprüfen, richtig einzuschätzen und dann auch noch zu vermeiden ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Und ich persönlich bin froh, eine dahingehend etwas lockerer, dafür sicherlich gefährlichere Kindheit gehabt zu haben, statt einer permanent angespannte Mutter im Nacken.

Stark gekürzte Liste der mütterlichen Unaufmerksamkeit:

Als dreijährige im Winter die (nicht von meiner Mutter) gebohnerte Treppe ohne Aufsicht hochgestiegen. Sturz auf der letzten Stufe - Schneidezahn in den Kiefer zurückgeschlagen, Zungen- und Lippenbändchen durch. Viel Blut, viele Tränen, heute alles wieder heil.

Als Säugling im Kinderwagen vorm Laden geparkt, Hund an den Kindewagen gebunden, Hund springt, Kissen und Kind (ich) werden aus Kinderwagen auf Granit katapultiert. Zum Glück landet Kind auf Kissen... Nix passiert, auch wenns zugegeben ultrabescheuert von meiner Mutter war.

Kind und Mutter im Winter auf dem Fahrrad auf dem Weg zum Kindergarten. Glatteis in der Kurve führt zum Sturz, Mutter kann sich abfangen, Kind nicht...Kopf auf Straße...nix passiert. Und ich sagte noch "Mama, da ist Glatteis, halt an.". ]:D

Kerze und vierjähriges Kind sind unbeaufsichtigt... Der Brand war klein und beherrschbar...

Die unzähligen Unfälle beim Spielen ohne Aufsicht (wie es ab einem bestimmten Alter in meinen Augen selbstverständlich sein sollte...) sind hier natürlich nicht aufgezählt. Haben ja nix mit meiner Mutter zu tun. ;-D

Foy\nn15


Ich hab ebenfalls noch kein Kinder, aber ich kann gut verstehen, wie mies man sich in solch einer Situation fühlt.

Aber auch Mütter sind nur Menschen. Und solche Unfälle sind einfach nur menschlich.

Hier wurde ja nichts vorsetzlich gemacht sondern es ist aus Versehen passiert. Man soll lieber mit dem Knüppel auf die Leute hauen, die ihre Kinder vernachlässigen, schlagen, denen der Alkohol wichtiger ist und und und, als hier verbal eine Mutter anzugreifen, die sowieso von Schuldgefühlen geplagt wird. Das hätte einfach jedem passieren können. Als erwaschsener Mensch hat man nunmal auch seine Gedanken woanders ;-)

Ich bin mal mit dem Fahrrad meines Vaters umgekippt (ich saß im Farrahdsitz) und knallte auf die Straße.

Das Schlimmste was mir mal passiert ist: Ich war 3 Jahre alt, mein Paps schraubte am Auto und ich ging zu dem Dackel unseres Nachbarn hin, der die Knochen fraß, die mein Opa immer für ihn vor den Zaun warf. Der Hund verspürte Futterneid, fiel mich an und riss mir meine gesamte Oberlippe auf. Den Aussagen meiner Eltern sah ich furchtbar aus. Mein Vater konnte nur zusehen.

Aber ich habs überlebt und außer einer kleinen Narbe fehlt heute überhaupt nichts mehr. Ich hab auch kein Trauma davon getragen und hab keine Angst vor Hunden. Ich liebe Hunde und besitze selbst einen :-)

E<hOemal=iger Nutjzer (x#565974)


Krähe, was hast du bitte für eine Mutter? :-o

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