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Schuldgefühle - Kind nach Sturz verletzt

TFurb@ulenStia


Schade, was hier passiert :-/ !

Nunu, wie geht es dem kleinen Mann?

E%hemali4gerO Nutze&r (#565%974x)


Shojo und Wodehouse, ich freue mich wirklich über eure Entschuldigung. :-)

Ich muss mich aber auch für mein Verhalten entschuldigen - insbesondere bei der TE, die mein Beitrag doch etwas getroffen zu haben scheint. :-(

Mein erster Beitrag war definitiv nicht böse gemeint, allerdings habe ich ihn wirklich ziemlich unglücklich formuliert.

Ich hatte in den letzten Tagen viel um die Ohren und nicht die Nerven, mich auf das Thema und eine vernünftige Diskussion einzulassen - besonders nach der Reaktion mancher User. Dann aber trotzdem eine halbherzige Diskussion weiterzuführen, die nur den Faden gestört hat, war keinesfalls richtig. Genausowenig wie meine späteren Provokationen und Angriffe. So sollte man sich auch nicht benehmen, wenn man als junge Erwachsene ernstgenommen werden möchte.

Es tut mir auch leid.

S1hGojxo


Du bist eine ganz schön coole Socke! Ich geh jetzt schnell offline, ehe ich noch zum Gruppenkuscheln aufrufe und alle mich auslachen. ;-D Nee, ehrlich, ich freu mich riesig. So richtig doll.

E|hemaligeMr Nutzer e(#565974x)


Ach, du bist süß!

Ich wollte auch schon etwas Ähnliches vorschlagen. Hauptsache Friede!

gdaTuloxise


Super, Swanlake, das finde ich gut.

Und auch von mir: entschuldige, ich bin eine alte Giftspritze. Und leider springen mich Beiträge wie dein erster hier extrem an...aber du weißt jetzt auch, warum: weil uns alle hier das schlechte Gewissen immer noch verfolgt, sogar noch, wenn die damals vom Wickeltisch gefallenen Babies mittlerweile älter sind als du. ;-D

m usteiplume


Ich muss sagen, der Faden hier mit seiner eigenen Dynamik hatte -für mich - auch durchaus etwas Gutes.

Er hat mich merklich sensibilisiert für die lauernden Alltagsgefahren. Das bedeutet nicht, das ich sie jetzt sämtlich eliminieren könnte, tatsächlich musste ich sogar gestern morgen mit dem Baby wegen einem Unfallchen zum Kinderarzt, aber er hat doch noch mal verdeutlicht, wo überall Gefahren, vor allem auf Grund von Unachtsamkeit lauern.

Vielleicht werde ich mit diesem Gefühl, das sich mir grade einstellt, meinen Kindern in der nächsten Zeit einmal öfter das Leben retten und einmal weniger dasselbe gefährden.

S_hoxjo


Vielleicht werde ich mit diesem Gefühl, das sich mir grade einstellt, meinen Kindern in der nächsten Zeit einmal öfter das Leben retten und einmal weniger dasselbe gefährden.

Man muss halt irgendwie die Balance finden zwischen Gelassenheit und Achtsamkeit. Das ist ein nahezu unmöglicher Job, und wann immer mir bewusst wird, dass Überleben vor allem Glückssache ist, greift eine eisige Hand nach mir. Ohne Verdrängung dieser Tatsache wäre man nicht lebensfähig und auch nicht erziehungsfähig, wenn man es aber vollkommen verdrängt, wird es gefährlich - mir war vor dem Kind nicht bewusst, wie existenziell und lebensbestimmend der Drang sein wird, mein Kind zu schützen. Und wie unmöglich es ist. Dass man immer nur sein Bestes geben kann und trotzdem jeden Tag aufs Glück angewiesen ist. Keine Krankheit, kein Unfall, bitte fall nicht von der Fensterbank, bitte halte auch an dieser Straße an wie an allen Straßen deines Lebens zuvor, was für ein idiotischer Radfahrer, der das Kind scharf geschnitten hat mitten auf dem Gehweg, müssen denn Leute wirklich vor den Augen eines kleinen Kindes über Rot gehen, fremder Mann, schau mein Kind nicht so an, stopp, Weib, du wolltest doch nie so eine hysterische Tussi werden, oha, Kind ist die Treppe runtergefallen, hättest du mal besser aufgepasst.

Meistens läuft das alles so mit, ich bin achtsam und gelassen, und alles ist gut. Und dann passiert etwas, bei dem uns nur das Glück rettet, und es durchfährt mich bis ins Mark: die Unmöglichkeit, mein Kind vor allem zu bewahren. Das Angewiesensein aufs Glück. Ich glaube, deshalb haben einige hier so heftig reagiert. Für mich ist es eine sehr existenzielle und alles verändernde Erfahrung, nicht unbedingt in der Sache an sich, aber in der alles zermalmenden Intensität, die diese Gefühle mitunter entfalten.

m"u$s!tepluJme


Shojo, das stimmt! Das aufs-Glück -angewiesen sein, die eigene Unfähigkeit alles im Griff zu haben, ich mag da gar nicht drüber nachdenken. Dieses Gefühl wäre leichter auszuhalten, würde ich gläubig sein, selbst der Gedanke an Schutzengel wäre hilfreich.

Aber zum GLÜCK ist es ja wahrlich so, das es meistens gut geht.

Was wäre denn auch die Alternative? Das Haus nicht zu verlassen? Das Kind nicht aus den Augen lassen? Am besten für alle Zeit im Bett bleiben...

SQhoxjo


Am besten für alle Zeit im Bett bleiben...

Da kriegste Druckstellen und Nekrosen und Muskelschwund, auch gefährlich. ;-D

a(vanxti


Oh ja. Sich auf Glück verlassen zu müssen, und man muss, ist so oberhart und gerade diese Dinge sind es ja, die einem noch monatelang ein übles Gefühl in der Magengrube hinterlassen.

Als ich meinen zweiten entbunden hatte, wirklich ganz frisch, keine Woche her, wollte ich nur mit dem Großen einen Ausflug machen und bin zu einer Großbaustelle gefahren. Da liefen wir rum und bestaunten Bagger und radlader, bis mein Kind einen Bauzaun fand, der so knappe 20 cm über dem Boden abschloss. Wie ein Blitz riss er sich los, rannte dahin, kletterte drunterdurch und blieb an nem Nagel hängen, der ihn bremste. Bis ich bei ihm war, war auf meiner Seite vom Zaun nur noch ein Fuß und ein Bein, die ich mir schnappte und ihn ziemlich unsanft darunter hervorzog. Das blöde nämlich: hinter diesem Zaun war es noch 2 Meter flach, kleine holzabsperrung, Baugrube. Sehr tiefe Baugrube. Das Haus was drauf kommt ist derzeit bei 90 Meter und noch nicht fertig. Seeeeehr tiefe Baugrube.

Mir wird heute noch schlecht, ich bin nie mehr bei der Baustelle gewesen und werde es auch nicht machen, was echt schade ist angesichts von 2 baustellenaffinen Söhnen und ner gut erreichbaren Großbaustelle.

Auf stop hat der damals nämlich nie reagiert, je panischer man wurd, desto schneller ist er mit viel hihihi und hahaha rückwärtsguckend nach vorne gelaufen. Bah.

Und da muss ich mir auch nichts vormachen: ich hab mich überschätzt, ihn unterschätzt und danke auf Knien dem Glück und dem rumhängenden Nagel, der da sicherlich so nicht hingehörte.

wzhkite %mxagic


Swanlake

NUr sehr schade dass du auf meine beiden Beiträge ÜBERHAUPT nicht eingegangen bist. In denen ich dir versucht habe zu vermitteln, wie schwer deine Meinungen durchzusetzen sind.

Da du anscheinend jetzt etwas reflektierter bist, kopiere ich den Beitrag noch mal hierhin.

Ich hffe du gehst jetzt durauf mal ein. Denn mehrer Schreiber haben versucht dir sachlich und konstruktiv zu antworten, was du einfach ignireirt hast.

Und nein da will ich jetzt noch nicht Gruppenkuscheln. Sorry.

So, dass die Sicherheit des Kindes nicht zwangsläufig gefährdet ist?

Dann wirst du es zwangsläufig 24/7 beaufsichtigen müssen. Falls du dir meinen Beitrag durchgelesen hast.

Denn Kinder kommen auf die tollsten Ideen.

Und Alles - auch Wattebäuschen - können zu einer Gefahr werden.

Da du ja nach einer Diskussion gesucht hast. Obwohl dir shcon einige direkt Beispiele und Anregungen gegebn haben.

Nehmen wir einen normalen Zweijährigen.

Morgens früh. Kind schlöäft im Gitterbettchen.

Kind steht auf, hat Langeweile, und klettert aus dem bettchen. Hat es vorher noch niemals gemacht,

Fällt mit dem Kopf zuerst. Denn der Kopf ist schwerer als der restliche Körper.

Rumms Schädelbruch.

Vermeidungsstrategie? Möglich. Alles mit Kissen auspolstern.

Fehlerquelle? Kind kann auch schief fallen, sich das Genick brechen.

Vermeidungsmöglichkeit? - Keine Gitterbettchen?

Kind klettert aus dem Bett nimmt ein kleines Spielzeug steckt es sich in den Mund, erstickt.

Vermeidungsmöglichkeit? Spielzeug wegschließen. Eher selten in einem Kinderzimmer.

Kind hat weiterhin Langweile krabbelt im Zimmer rum, läuft, klettert wieder ins bettchen, hüft darauf herum, fällt raus, siehe oben.

Vermeidungsmöglichkeit? Schwierig. Vielleicht Babyphone.

ABER für alle diese Dinge braucht ein Kind nicht länger als 2-3 Minuten, so schnell bist du nicht wach und im Kinderzimmer.

Frühstück:

Kind verschluckt sich an allen möglichen Dingen, steckt sich Besteck in irgendwelche Körperöffnungen, zerrt an der Tischdecke, kippeklt mit dem Stuhl.

Vermeidungsmöglichkeit? Kaum welche, ess ei den du läßt dein Kind nur mit Fingern vom blanken Tisch essen und nur püriertes, obwohl auch da sich Kinder shcon erstickt haben.

Sonstiger Tagesablauf der Mutter: HAushalt machen.

In dem Moment wenn eine Mutter aus dem Zimemr geht oder die Augen abwendet, kann etwas passierten.

Egal was.

Du kannst du Kanten der Tische schützen, du kannst die Steckdosen sichern, dann kommt das Kind auf die Idee die schubladen zu öffnen, klemmt sich die Figner.

Schubladen gesichert?

Kind spielt mit seinen Spielsachen. Steckt sich etwa sin den Mund, kaut auf etwas rum. Findest was auf dem Fußboden. Läuft, fällt unglücklich.

Es gibt keinen 100% Schutz.

Verstehst du jetzt so angsam das Dilemma?

f$rixst


Den 1. Beitrag von Swanlake fand ich auch arrogant und gemein. Nachdem sie aber erklärt hat, wie sie es meinte, habe ich es verstanden und finde auch, dass sie recht hat.

b|el(lagxia


Die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten, ohne gleichzeitig zu sehr einzuschränken ist immer ein Balanceakt.

Was der TE passiert ist würde ich als Unfall bewerten, so etwas wird ihr mit Sicherheit nie wieder passieren.

Ich erinnere mich an eine Situation, das stand mein Kleiner links neben mir auf einem Parkplatz. Die hintere Autotür war rechts von mir, ich öffne sie mit etwas Schwung und kann mir noch heute nicht erklären, wie der Kleine in dem Moment links von mir stehen konnte. Er bekam die Tür gegen den Kopf, eine Platzwunde, die zum Glück mit einem Klammerpflaster behandelt werden konnte und keine Narbe hinterließ.

Klar hatte ich ein schlechtes Gewissen und noch heute erinnere ich mich häufig an die Situation.

Aber so etwas passiert, weil man außer dass man Mutter ist auch immer noch ein normaler Mensch ist. Und Menschen sind manchmal nicht aufmerksam genug.

Wenn das erste Kind kommt, dann war man am Tag davor noch eine ganz normale kinderlose Frau mit einem dicken Bauch.

Und dann ist es da, von 0 auf 100. Ohne Netz....

Ich finde es völlig normal, dass man da auch Fehler machen kann. Mit Glück und Mühe geben eben keine allzu schlimmen.

Später wird es dann noch schwieriger, wenn es darum geht, dass man Gefahren sieht, dem Kind aber gleichzeitig etwas zutrauen soll. Wie hoch lasse ich ihn klettern? Darf er mit dem 8 jährigen zum Spielplatz, mit Straße überqueren.....

Was erlaube ich, damit das Selbstvertrauen wächst, was muss ich vermeiden, obwohl er denkt er könne es.

Mutter sein ist nichts, was eine selbsternannte Expertin vom ersten Tag zu 100% beherrschen könnte.

Mutter sein ist ein Prozess, bei dem man sich ständig anpassen, hinterfragen, auf die Gegebenheiten einstellen muss.

Und einer, bei dem man ständig von außen bewertet wird.

In diesem Sinne.... ich hab auch mal Nachsicht mit mir selbst, was mich nicht daran hindert dass ich es morgen besser versuche. :-)

bWella`gia


.... der Kleine stand plötzlich rechts von mir.... er war rüber gelaufen... sorry :-)

S:hoxjo


Da du anscheinend jetzt etwas reflektierter bist, kopiere ich den Beitrag noch mal hierhin.

Das steht nach meinem Empfinden sehr nah bei "Lass dir das eine Lehre sein, liebe TE."

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