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Schuldgefühle - Kind nach Sturz verletzt

Src{hmidt!i70


Man sollte sich auch mal vor Augen halten, wie oft man aus Erfahrung den "7. Sinn" hat und Unfälle oder Stürze verhindern konnte...weil man ja bei Kindern mit Vielem rechnet und oft ahnt, was gleich passieren könnte...

Immer klappt das aber leider nicht...

nVunu2x46


Vielen lieben Dank für die ganzen aufbauenden Worte. Mein Mann hat mich gestern auch nochmal aufgebaut. Das schlechte Gewissen wird langsam besser. Liegt bestimmt daran, dass der Kleine so gut drauf ist.

Und ich habe auch schon dran gedacht, wie oft wir schon Unfälle verhindert haben. Aber es ist eben doch was anderes, wenn ich mich so selten dämlich anstelle.

Eihemaliager JNutzeRr (#565974x)


Aber es ist eben doch was anderes, wenn ich mich so selten dämlich anstelle.

Genau das ist der Punkt. Man neigt schnell dazu, sich unachtsam zu verhalten. Das kann aber leider schrecklich schief gehen. Vorsicht ist (gerade bei Kindern) besser als Nachsicht. :-)

R~aktloxs23


Bekomm doch erstmal selbst Kinder. Wenn sich dann mal eines den Kopf gestoßen hat darfst du gerne wieder kommen... diese Selbstbeweihräucherung obwohl man von dem Thema absolut keinerlei praktische Ahnung hat ist daneben... :(v

Das hat auch nichts mit "eigener Meinung" zu tun.

Selbst ziemlich kleine Kinder sind oft so wahnsinnig schnell in dem was sie tun, kein Elternteil kann sein Kind rund um die Uhr in jeder Millisekunde niemals nicht aus den Augen lassen.

Nur passiert eben trotzdem ganz oft nichts oder zumindest nichts schlimmes. Sich dann selbst als so perfekt darzsustellen nur weil man womöglich immer Glück hatte ist komplett daneben.

h'atsch!ipu


Und wie schon jemand schrieb, wie oft verhindert man schlimmeres oder bewahrt Kinder vor Schaden?

Nur so was vergisst man schneller als negative Erfahrungen.

Ich war als Kind ziemlich oft beim Notarzt, hatte diese Verletzungen, die ziemlich weh taten, im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich unbeschwert aufwachsen durfte und nicht überbehütet wurde. Und selbst ich kann mittlerweile über einiges lachen, eben weil mir saublöde Sachen passiert sind.

S^hojxo


Genau das ist der Punkt. Man neigt schnell dazu, sich unachtsam zu verhalten. Das kann aber leider schrecklich schief gehen. Vorsicht ist (gerade bei Kindern) besser als Nachsicht. :-)

Ich lese hier auch nichts Gegenteiliges. Du kannst den zeigefinger also wirklich wieder runternehmen - dass es blöd war mit dem Hochstuhl, das schrieb die TE vor Deinem ersten Beitrag hier im Faden schon selbst, und niemand hat ihr da widersprochen.

plaint-/itk-colo}urfuxl


Ich möchte das Kind sehen, dass beulen- und schrammenfrei durch seine Kindheit kommt. Hat bei uns leider auch nicht ganz geklappt, obwohl ich meine Kinder nicht auf der Hauptverkehrsstraße, mit Messern o.ä. habe spielen lassen ;-) .

Ich könnte auch einiges aufzählen, aber ich will mich hier nicht der Gefahr der "Selbstbeweihräucherung" aussetzen ]:D .

Man kann seine Augen eben nicht überall haben und ab und zu passieren Dinge, bei denen man nachher schlauer ist. Niemand will seinem Kind absichtlich Schaden zufügen und oft sind die Mütter nachher betroffener als das Kind selbst, das meistens die Sache schnell wieder vergessen hat.

Also, bitte ganz vorsichtig mit Aussagen wie dieser

Fehler können aber auch tödlich enden. Deswegen sollte man schon Verantwortungsbewusst mit dem eigenen Kind umgehen und keinen Hochstuhl mit einem kleinen Kind durch die Gegend tragen.

Lass dir das eine Lehre sein, liebe TE.

Auch das hier

Wenn ich mit meiner ehrlichen Meinung Schuldgefühle verstärken sollte, ist das eben so.

ist absolut daneben und zeugt von wenig Einfühlungsvermögen. Es ist eben ein Unterschied, ob hier Mütter schreiben oder Leute, die keine Kinder haben aber meinen, zu allem ihren unqualifizierten Senf dazugeben zu müssen.

Und du, Swanlake, werde erstmal erwachsen und habe selber Kinder.

:)^ ... so sieht es aus!

Ekhfem~aliger N^utz*er p(#5659x74)


Es ging doch nie darum, dass man Kinder vor jedem Schaden bewahren kann und 'muss'. Es geht darum, dass man sich nicht so verhält, dass dem Kind etwas Schlimmes passiert.

Lustig, wie mir einige hier die praktische Erfahrung zu diesem Thema absprechen wollen, obwohl sie keine Ahnung von meinem Leben haben.

mRuste%pluEmVe


Interessant finde ich auch den Spagat zwischen Überbehütung und vermeidbarer Fahrlässigkeit.

Ich möchte mein Kind nicht in Watte packen, nicht ständig um es herum schwirren.

Meine Tochter ist ein sehr selbstbewusster Wildfang mit etlichen Narben, die es nicht gegeben hätte, wenn sie sich nicht hätte ausprobieren dürfen.

L5iQan-pJill


Swanlake, bist du denn sehr behütet aufgewachsen?

DAespe6ra^te01


Swanlake ist achtzehn Lenze jung und meint, sie kann hier mal grandios die Moralkeule schwingen. Lächerlich. Ich frage mich, wann sie in den Wechseljahresfäden auftaucht und gute Tipps gibt. Davon hat sie nämlich genau so viel Ahnung wie vom Muttersein.

E`he"maliger 'N)utzerG ](#r56597x4)


Ich bin 19. :-)

h\abtsc^hipu


Desperate, wie konnte dir so ein Fehler unterlaufen? Mit 19 hat man doch viiiiel mehr Lebenserfahrung und ist viel weiser! ;-D

Rya/t%l6os2x3


Es ging doch nie darum, dass man Kinder vor jedem Schaden bewahren kann und 'muss'. Es geht darum, dass man sich nicht so verhält, dass dem Kind etwas Schlimmes passiert.

Und wie verhält man sich so? Rund um die Uhr niemals eine Millisekunde den Blick vom Kind lassen? Erste Auswärtsübernachtung mit 18 Jahren erlauben? Das Kind nur mit Knieschonern, Fahrradhelm, Ellbogenschützern und mindestens 3 erwachsenen Aufpassern vor die Tür lassen?

Anders ist es mir echt schleierhaft wie du jegliche Verletzung, jeglichen Unfall 100% sicher abwehren willst.

Lustig, wie mir einige hier die praktische Erfahrung zu diesem Thema absprechen wollen, obwohl sie keine Ahnung von meinem Leben haben.

Hast du Kinder? Wenn nein hast du eben keine praktische Erfahrung darin ein Kind großzuziehen. Von den Gefühlen und Ängsten einer Mutter ganz zu schweigen... :-/

E?hemLaligerN Nutzer (##56597v4x)


Die Lebenserfahrung vom Alter abhängig zu machen, halte ich für etwas unklug.

Und wie verhält man sich so?

Man verhält sich eben nicht fahrlässig, das dem Kind fast etwas passieren muss.

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