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Suche nach Problemen

a>lfVon hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich beschäftige mich schon länger mit mir selbst und versuche auch achtsam zu sein. Jedoch merke ich, dass ich mental immer in die selben Schubladen falle. Probleme/Sorgen/etc. ziehen mich an. Wenn es mir gut geht bzw. alles im Reinen ist bin ich misstrauisch, lasse es auch nicht immer zu. Stattdessen gibt es hier in mir ein Sehnen nach Problemen, nach Blockaden, nach Dingen die mich Hindern meine Ziele zu erreichen.

Ich suche dabei nicht nach Aufmerksamkeit von aussen, Teile es manchmal, aber nicht deshalb. Es ist viel mehr in mir drin und wie eine "Lebensbedingung", die mich ständig treibt und wiederkehrend ist.

Was kann ich tun?

Antworten
Broczksho]rnklexe


Wenn du so reflektiert bist, das überhaupt zu bemerken, denke ich, dass du es auch selbst ändern kannst. Ich würde vorschlagen, sich dann eben immer wieder bewusst zu sagen "Nein, ich verfolge jetzt Ziel X und lasse mich nicht davon abbringen". Klingt vielleicht etwas banal, aber ich wüsste da keinen besseren Ratschlag.

wXeih nachtIssternchxen3


Dir vielleicht professionnelle Hilfe holen, die dir zeigt, wie du aus diesem Kreislauf rauskommst? :)_

a}tarix9


Ich sehe das so wie weihnachtssternchen3. Entweder Psychotherapie oder entsprechend intensive Gespräche auf privater Basis mit einem netten Menschen, dem Du vertraust und der sich Zeit für Dich nimmt.

Ich fange jetzt auch eine Psychotherapie an. Meiner Beobachtung nach gibt es eine große Gruppe Menschen, die eine Schraube locker haben und es über lange Zeiträume (eventuell Jahrzehnte) nicht hinbekommen diese Schraube reinzudrehen. Ich gehöre auch zu dieser Gruppe.

rwathQlose


Ich gehöre auch dazu. Meine lockere Schraube ist auch noch nicht wieder drin...wenn da mal nicht schon das Gewinde verrostet ist...

EEarthb@ondi@ngpoi9nxt


Meiner Meinung kann man es lernen. Diese Schraube ist/war bei mir auch locker.

Wenn ich einen vermeintlich lockeren Arbeitstag vor mir hatte und auch noch gut drauf war, kam immer irgendwo von hinten die Stimme, die mir sagte: "Freu Dich nicht zu früh! Da kommt noch was. Sei also auf der Hut!" Danach war der Tag für mich gelaufen.

Ich muss dazusagen, es gab damals eine größere Anzahl an Kollegen (Mobbing, psychische Gewalt und so)...., grundsätzlich war die Möglichkeit, einen schlechten Tag erleben zu müssen also schon gegeben.

Diese Zeit ist vorbei. Nur dieses negative Gefühl überkam mich noch lange Zeit danach immer wieder.

Ich musste die Erfahrung machen, dass es wirklich vorbei war. Ich lernte, es muss nichts passieren und es wird vermutlich auch nichts passieren.

Irgendwann kam ich dann an einen Punkt, an dem ich einfach keinen Bock mehr hatte, mir Sorgen zu machen. Echt, es kotzte mich nur noch an. Scheißegal, was kommt, ich mag mir keine Sorgen mehr machen müssen.

Wie gesagt, das kann man lernen.

E'artgh=bond;ing!poinxt


Nachtrag:

Dieses sich intensiv und fortwährend mit sich selber beschäftigen (grübeln etc.) sollte man ebenfalls sein lassen.

Da bin ich aber auch noch nicht so weit, wie ich sein möchte.

Es ist ein langer Weg.

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