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Depressionen? Ängste? Bin ich noch normal?

Akmoxxi82 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben ich brauche dringend jemanden zum reden. Ich weiss gar nicht wo ich da anfangen soll... Es ist schon so viele Jahre alt das ich keinen Einstieg finde....

Fakt ist, ich steh an einem Abgrund wo ich mich frage umdrehen oder doch springen? Ich bin nicht mehr ich selbst. Ich habe Angst vor mir selbst. Angst mich oder anderer zu verletzten. Angst nie wieder glücklich zu werden, Angst Menschen die ich liebe zu verletzen.

Die letzen Tage waren mal wieder der Horror. Nicht nur das ich mal wieder total fertig heulend mir die Arme aufgeritzt habe... Ich wurde "ertappt" und hatte einen so heftigen Streit mit meinem Freund das ich selbst auf ihn los gegangen bin, hab auf ihn eingeschlagen wie eine irre, ich habe angst vor mir selber.

Ich weiss nicht was soll ich tun? Mag wer mit mir schreiben?

Antworten
E%hemalidger YNutzesr (#e5659c74)


Vielleicht solltest du erst mal in eine psychiatrische Einrichtung gehen. Körperliche Gewalt ist - auch gegen Männer - ein absolutes No Go.

E>schKealbacrher


Was sollen wir denn schreiben,wenn du sogar deinen Freund Verprügelst wenn er dich beim Ritzen ertappt ???

Pack deine Sachen zusammen und laufe zu Fuß in die Psychatrie und bitte selbst um Einlaß!

Der Fußweg dort hin sowie auch selbst dies zu tun wird dir helfen!

a>t2arxi9


Kauf' Dir eine Boxbirne. Es gibt welche zum Aufhängen und welche mit Ständer.

Steig' auf Dein Fahrrad und fahre so schnell Du kannst und so lange Du kannst.

Nimm' einen Hammer und schlage eine Tür zu Brei. Damit schadest Du Dir auch selbst, weil Du anschließend eine neue kaufen musst, aber Du Zerstörst Dich wenigstens nicht selber.

Das ist nur um die Wogen etwas zu glätten.

Ich denke nicht, dass es bei Dir ausreicht intensive Gespräche mit einer Person, der Du vertraust, zu führen. Du bist ein schwererer Fall als ich und ich beginne jetzt eine Psychotherapie. Das ist bei Dir notwendig, so wie meine Vorredner geschrieben haben.

Melde Dich wieder . . .

ETsch"elbachxer


Drei Antworten,und es kommt nix mehr!!!

Aimoqxdi8x2


es tut mir ja leider aber ich habe nicht die zeit immer wieder hier zu sein aber ich habs gelesen. werde gleich den ersten schritt machen und mit meinem hausarzt sprechen ich denke er kann mich dann in die entsprechende richtung weiter vermitteln. mir fällt es nicht das so zu schreiben und ich bin erschrocken über mich selbst was ich da getan habe. ich hab das gefühl ich bin gar nicht mehr ich selbst. ich schlafe so gut wie gar nicht mehr und in mir ist einfach nur eine leere.....

EEsGchel3bachexr


Mich würde mal Interessieren,was du so den ganzen Tag machst. Wärst du mal bereit 24std aufzuzählen ???

AbmoxCi82


nicht sonderlich viel arbeitslos... aber ich bin so alle das ich nicht mal die "kraft" habe die einfachsten dinge zu tun... muss mich nu auch erst mal wieder verabschieden muss los zum arzt

A5meoxi8x2


Sooo... also ich war gestern bei meinem Hausarzt, habe ihm alles erzählt was passiert ist, ihm meine Schnittwunden gezeigt und er veruscht mich jetzt schnellst möglichst in eine klinik oder ggf auch tagesklinik zu bekommen mit verdacht auf borderline.

ich wollte gestern eigentlich schon was schreiben aber ich war nach der diagnose erst mal platt, hab gegoogelt und mich darüber schlau gelesen. war am boden und habe viel und lange mit meinem freund gesprochen, der immer noch hinter mir steht.

ich habe angst vor dem was da kommen mag. vor allem habe ich angst vor mir selber :°_

E]sche=lba=chexr


Nur mal so ein Tip, geh heute noch ins Studio und fang an zu Trainieren und zwar so lange und viel bis du Fix und All bist. Danach wirst du gut schlafen und morgen mit anderen Problemen aufwachen.Dann gehst du wieder Trainieren und wieder und wieder,so lange bis du einen Erfolg erkennst und SPÜRST. Was du brauchst ist Bewegung,Erfolserlebnisse,raus gehen in die Natur,einfach was anderes Erleben wie bisher!

Aber du kannst auch zur Therapie gehen die dir dein Arzt raussucht [...] (medizinisch bedenklich)

SQpinDnZerMixn


Eschelbacher, mit so einer Problematik gehört man in fachärztliche Behandlung, und Leute, die das schlechtreden, braucht jemand, der sowieso schon Angst davor hat, ganz sicher nicht.

Es könnte eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensqualität nach sich ziehen, sich in Therapie zu begeben. Bei manchen hilft eben Sport und Spazierengehen nur bedingt, wenn man sich denn überhaupt dazu aufraffen kann oder nicht zuviel Angst davor hat.

Dein Ansatz in allen Ehren. Ich bin auch ein großer Anhänger davon, selbst Verantwortung für mein Wohlbefinden zu übernehmen. Aber dazu gehört eben auch, sich Hilfe und Unterstützung zu holen, wenn man selbst nicht mehr weiter weiß, oder wenn ein Problem so schwerwiegend wird, dass man es alleine nicht mehr lösen kann.

EFsch0elbaqcher


Aus 3 Fällen in meiner nächsten Nähe,weis ich das wenn man erst mal in den Fängen der Pharmaindustrie drin ist es um so schwieriger wird wieder ins normale Leben zu finden!

Die Tochter meiner Freundin hat in 1 Jahr 35kg zu genommen und hat nun noch mehr Probleme wie jehmals zuvor!

Ein Freund von mir hat 15kg zu genommen,Sexuell läuft garnix mehr,Freundin ist nun weg.Nix wurde besser,eher schlechter.

Mein Gefühl sagt mir das heut zu Tag viel zu schnell mit der Tablettenkeule draufgeschlagen wird,und Milliarden mit verdient werden!


@ Eschelbacher:

Es spricht nichts dagegen, verschiedene Wege aufzuzeigen und von eigenen Erfahrungen zu berichten. Aber niemand hier in diesem Forum kann einschätzen, auf welche Art der Nutzerin am besten geholfen werden kann. Eine der wenigen möglichen Optionen dann zu verteufeln, ist der verkehrte Weg, damit hilfst Du ihr nicht. Bitte ein bisschen zurückhaltender beim Formulieren sein. Danke.

E^sch]elba0chexr


Wieso zurückhaltender,ist das hier ein"schönredforum" aber OK,soll jeder seinen eigenen Weg gehen.

Hallo TE,bitte melde uns mal in ca.6monaten wie es dir dann geht.

Tschüß und schönen Sommer noch.

HGappy cBaEnanxa


Hey, ich bin auch psychisch krank. Verletze mich auch immer wieder. Habe dauerhaft schwere Depressionen, emotional instabile Persönlichkeitsstörung, komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, Magersucht, soziale Phobie, Angststörung, etc. Als erstes solltest du dir einen guten Psychiater suchen. Du solltest versuchen, wenn du das nicht schaffst weil du dich zu sehr schämst oder niemanden zur Last fallen möchtest, dann nimm vielleicht deinen Freund mit. Bzgl. Antidepressiva gibt es viele Möglichkeiten. Wenn du aber so wie ich nicht zunehmen willst und kannst, hast du nur noch eine sehr begrenzte Auswahl an Antidepressiva. Denn die meisten sorgen innerhalb kürzester Zeit für 20-50 Kilo mehr auf den Rippen. Und die Nebenwirkung sind auch nicht schön. Aber jeder reagiert auf die Medikamente, da hilft dir nur testen. Ich teste jetzt seit einem Jahr und habe immer noch nicht das Passende gefunden. Eine stationäre Therapie ist auch eine gute Idee. Du musst aber wissen das du da wirklich mitarbeiten musst und dann Zuhause das in der Klinik Erlernte umsetzen musst. Die meisten gehen rein und rutschen rasend schnell in eine Abhängigkeit zu den dortigen Betreuern und den Therapeuten. Und hinterher heulen alle wenn sie wieder in die böse, hektische Welt raus müssen und sich ihren Problemen, wie Schulden, gläubiger, ungeöffnete Post, Haushalt machen, such selbst Essen kochen, raus gehen unter Menschen u.s.w. stellen müssen. Viele versuchen verzweifelt Gründe zu finden weshalb sie weiter in der Klinik behandelt werden müssen. Und wenn sie dann raus sind, brechen sie innerhalb weniger Stunden oder Tage zusammen, teilweise kommt es dann leider auch zu Suizidversuchen wenn ihnen alles zu viel ist und sie alleine keinen einzigen Schritt laufen können. Also wegen dieser Abhängigkeit von Kliniken musst du wirklich aufpassen. Nichts desto trotz ist eine Klinik zum stabilisieren der sicherste Ort. Wenn es ganz akut ist kannst du dich auch in die nächste Psychiatrie einweisen lassen.

Dann musst du einen ambulanten Therapeutin finden. Das wird sehr schwer werden. Wartezeit beträgt min. 5-6 Monate. Du musst immer wieder anrufen und denen zeigen das du wirklich an dem Platz interessiert bist. Zusätzlich kannst du Ergotherapie verordnen lassen um wieder ein kleines bisschen Tagesstruktur zu erlangen. Ich bekomme seit letzten November Ergotherapie. Außerdem besteht die Möglichkeit solange du keinen Therapeuten hast dich an den sozialpsychiatrischen Dienst in deiner Stadt zu wenden. Dort bekommst du kostenlos und unkompliziert Hilfe und Unterstützung. Du kannst dich auch an Diakonie und Caritas wenden. Zusätzlich gibt es überall auch noch psychosoziale Kontakt und Beratungsstellen, wo es viele Angebote gibt. Dort kannst du auch mit Leuten sprechen denen es ähnlich geht wie dir und die besser nachempfinden können wie du dich fühlst und warum du bestimmte Dinge tust oder bestimmte Dinge nicht mehr schaffst. Gesunden Menschen fällt es es schwer bis unmöglich psychische Erkrankungen zu verstehen und nachzuvollziehen.

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