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Depressionen? Ängste? Bin ich noch normal?

AGmhoxix82


Erst einmal danke an alle für ihre meinungen. Jeder soll so reden wie er meint, jeder hat seine meinung. Ich habe die letzen tage und nächte mit so vielen leuten das erste mal so viel erzählt. Es ist alles aus mir raus gesprudelt.

Sie verstehen mich jetzt um einiges besser und haben sich echt bemüht sich über die verschiedensten krankheitsbilder oder therapien zu erkundigen.

Alleine diese tatsache das ich jetzt auch spüre das ich rückhalt habe, hilft mir ungemein.

Mit Sport und Bewegung sollte ich schon lange anfangen, aber diese überwindung anzufangen ist schwer für mich. Ne zeitlang (knapp nen halbes jahr lang) hab ich jede woche 2x sport gemacht, das einzige was ich davon hatte: hmm nichts. Mir gings weder besser noch schlechter.

Was diese Pillen Sache angeht, gefallen tut es mir auch nicht und ich hab auch sorgen wie das wohl wird. Ich hatte ja mit meinem hausarzt darüber gesprochen und wir hatten gesagt, wir versuchen es erst einmal ohne. Lief so weit auch bis ich gestern einen rückfall hatte. Nicht so extrem wie das letze mal aber halt auch mit ritzen und dinge durch die gegend schmeissen...

als mein freund heim kam hat er sofort bei meinem arzt angerufen weil er sich einfach nicht mehr zu helfen wusste. Dieser war recht schnell da. Jetzt hat er mir ein anti depressiva verschrieben wo ich heute abend anfangen muss diese zu nehmen.

Ein bisschen sorge habe ich davor schon, aber es ist mir lieber VORRÜBERGEHEND diese zu nehmen als meine Mitmenschen weiterhin zu gefährden. Es ist in diesem Fall zur Überbrückung gedacht bis ein facharzt, sprich psychologe mit mir alles aufarbeiten kann und ich für mich weiss das ich die nur so lange nehmen werden wie es wirklich not tut.

Ich kanns leuten nicht verdenken die sagen ach bisschen sport, abwechslung und gut ist es. Denn bei einem gesunden menschen mag das in der tat so sein, und woher soll ein gesunder mensch wissen wie ein kranker mensch fühlt.

Das man davon zunehmen kann ist mir bewusst aber ganz erlich lieber paar kilos mehr als vllt nen menschenleben zu gefärden.

Die gespräche der letzen tage haben mich richtig aufgebaut, mir den mut gegeben jetzt aktiv was zu tun.

Ob ich jetzt stationär oder in eine tagesklinik gehe steht noch nicht fest, mit etwas glück werde ich es aber heute im laufe des tages erfahren. Mir persönlich wäre die tagesklinik lieber, da mein hauptbezug auf meinem schatz liegt und es mir einfach unmens wichtig ist, abend mit ihm reden zu können und das tagesgeschehen zu verarbeiten.

Was das mit dem platz suchen und der wartezeit anbelangt, mein hausarzt hat sich super dahinter geklemmt und mit viel glück werd ich wohl nur 3-4 wochen warten müssen. Das mit dem selber anrufen hatte ich versucht und hab das den tag halt auch beim hausarzt angesprochen.

Nun ich werde mich mal auf den weg zum arzt machen, bis denn ihr lieben

H=andba*llerVin196x3


Hallo, ich gehöre auch zu denen, die Angst vor sich selbst haben....ich leide auch an PTBS, Persönlichkeitsstörung und Depressionen.

Ich bin aber nur mir selbst gegenüber so " aggressiv ". Trotzdem empfinde ich mich als eine last für die Umwelt.

Ich rate dir auch dringend psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der erste Schritt ist schwer aber es hilft , glaube mir.

Ich bin auch immer wieder am Ende und stehe auch gerade wieder an der Klippe und vor der Entscheidung : " Weiter kämpfen oder springen ".

Ich habe mich fürs Weiter kämpfen entschieden und werde Anfang September einen 4. Interwall in der Klinik machen. Wie lange das Kämpfen noch dauern wird ?

Keine Ahnung aber es hilft mir immer wieder mein Leben " neu " zu betrachten und

mit " allem Mist " immer besser umgehen zu lernen. Also wage den Schritt zu einer Therapie und berichte weiter , wie es dir ergangen ist....Reden hilft so viel. Du darfst mir gerne auch eine PN schreiben , wenn du mit mir reden willst... Ich bin da, wenn du Hilfe brauchst....

Eine ganz liebe Umarmung und ein dickes Kraftpaket sendet dir

Handballerin1963, die dich so gut verstehen kann :)_

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