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Brauche Tipps wegen der Einnahme von Antidepressiva

a#lkma!ion hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich nehme seit 8 Jahren Antidepressiva.

Diese haben größtenteils auch gut gewirkt, manchmal aber auch an der Wirkung nachgelassen zuletzt war das der Fall bei citolopram, es hat Anfang diesen Jahres einfach nicht mehr gewirkt danach hab ich mit venlafaxin probiert diese hat aber stark den Magen angegriffen (kämpfe seit Jahren auch mit Magenproblemen) nach dem Gespräch mit dem Psychiater bin ich auf anafranil umgestiegen vom Anfang Mai bis Juli, leider waren hierbei die Nebenwirkungen zu stark (wie Müdigkeit, oder Libidostörungen, totale Ausfall des Libido) es ging mir aber schon so gut das ich mit meinem Psychiater über ein absetzen gesprochen habe, und da die derzeit aufgenommene Dosierung von 25mg recht niedrig sei durfte ich sofort aufhören.

Nun die erste Woche war etwas schwierig aber es ging erst gegen 2. Woche los, da haben die Absetzsyndrome richtig angefangen wie starke migräneartige Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit dauernde Erkältungsgefühl. Ich hatte auch eine sehr gereizte Stimmung, ich konnte mir nicht mal vorstellen ins Kino zu gehen weil die äußeren reize zu sehr schlecht auf mich wirkten. Was eventuell positiv in dieser Zeit war das ich auf einmal flüssiger denken konnte. Nun war ich gestern wieder bei meinem Psychiater sie hat mir Mirtizapin 15mg verordnet, sie sagte ich soll erst mal mit 15 mg anfangen und wenn die Nebenwirkungen stark sind sollte ich auf 7mg runtergehen. Also heute ist der erste Tag mit Mirtazapin 15mg ich habe sie gestern um 19 Uhr genommen -vielleicht etwas früh- nun bin ich um 20 Uhr eingeschlafen bis heute 10,30, dann aufgestanden total benommen, müde, wenig antrieb etc. ich werde erstmals heute mit 7,5mg weitergehen und sehen wie es wirkt. Ich wollte erstmals ohne Medikamente zurecht kommen aber die Absetzsyndrome waren nach 3 Wochen des absetzen der Anafranil immer noch stark. Ich bin gerade arbeitslos ich will irgendwo irgendwas anfangen deswegen die Entscheidung wieder mit AD zu probieren. Oder hätte ich mit dem Entschluss "ohne Antidepressiva" weiter gemacht? Ich weiß nicht ich glaube ich nehme erstmals weiter 7,5mg Mirtizapin bis ich wieder ein job habe und normal funktionieren kann (ich bitte wegen der sprachlichen Defizite um Verzeihung)

Antworten
ZgwacZk4x4


25 mg Anafranil ist wirklich eine sehr geringe Menge. Dass es da zu Absetzerscheinungen kommen kann, konnte Deine Psychiaterin wahrscheinlich nicht ahnen. Aber wie es jetzt weiter gehen soll, fragst Du sie doch am besten selbst. Sie kennt Dich viel besser als jeder user hier im Forum. Mirtazapin wirkt zwar anfangs sedierend, aber das soll sich nach einiger Zeit normalisieren. Ohne AD auszukommen, ist zwar ein heroischer Entschluß, aber man ist halt auch rückfallgefährdet. Nach einer Daumenregel soll man ADs nach dem Verschwinden der letzten Krankheitssymptome noch 6-12 Monate weiternehmen, um Rückfälle möglichst zu vermeiden. Bei der Frage, wie man bei Deiner jahrelangen AD-Historie handeln sollte, hilft mir diese Regel aber auch nicht weiter. Leider.

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