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Depression: Somatoforme Restsymptome - Welches AD hilft ???

sben7atus hat die Diskussion gestartet


Habe seit über 5 Jahren eine somatoforme Depression. Diese wurde in Teilen erfolgreich mit den Antidepressivas Mirtazapin, Citalopram, Elontril und aktuell mit der Restmedikation Tianeurax 12,5mg behandelt.

Folgende Symptome haben sich zurückgebildet:

- Geruch- & Geschmacksstörung

- Brustschmerzen

- Wadenkrämpfe

- Muskuläre Probleme

Folgende "Rest-Symptome" bestehen weiterhin, seit 5 Jahren trotz Behandlung mit AD's:

- Fehlen jeglichen Sexualtriebs :-(

- kein Hungergefühl :°(

Meine Fragen:

Welche Antidepressiva stehe noch zur Option, da ich die versch. Wirkstoffgruppen wie SSRI (Citalopram), NDRI (Elontril), NaSSA (Mirtazapin) bereits schon probiert habe ?

Habe gehört gegen den fehlenden Sexualtrieb soll Duloxetin helfen (SSNRI), da es anders als Citalopram wirkt !?

Stimm das ?

Wie sind eure Erfahrungen mit Duloxetin ?

Wo gibt es in Baden Württemberg eine geeignete Klinik zur medikamentösen Weiterbehandlung ?

Hab Angst in der Klinik schlecht behandelt und medikamentiert zu werden.

Fühl mich alle, da die oben genannte "Rest-Symptome" einfach nicht verschwinden, trotz mehrerer versch. Ärzte.

Das alles neben dem Beruf zu machen und arbeiten zu gehen nervt nur noch.

Vielleicht ist doch ne Klinik besser, da man sich da voll auf die Behandlung konzentrieren kann %:| !?

Grüßle

Antworten
S{pinnexrin


Hallo senatus,

erstmal: Seit wann hast du denn die Antidepressiva abgesetzt?

Ich wage mal die vorsichtige Vermutung, dass das auch noch Nebenwirkungen sein könnten. Gerade fehlende Libido und Übelkeit / Appetitlosigkeit sind doch sehr häufige Nebenwirkungen dieser Medikamente. Wenn es noch nicht so lange her ist braucht es vielleicht einfach nur noch ein wenig Zeit?

Hab Angst in der Klinik schlecht behandelt und medikamentiert zu werden.

Die Gefahr besteht immer, wobei in den meisten psychosomatischen Kliniken (jedenfalls in denen, wo ich war) eher auf ein Leben ohne Medikamente hingearbeitet wird. In Psychiatrien sieht das natürlich anders aus.

Vielleicht ist doch ne Klinik besser, da man sich da voll auf die Behandlung konzentrieren kann

Das finde ich ehrlich gesagt auch, Medikamente ein- und ausschleichen und nebenher arbeiten ist doch ziemlich anstrengend bis teilweise unmöglich, wenn man sie schlecht verträgt. Außerdem könnte doch auch bei einer somatoformen Depression eine Psychotherapie helfen, oder bin ich da auf dem Holzweg? Ich habe eine bipolare Störung, wo die medikamentöse Behandlung auch eine große Rolle spielt, aber dennoch habe ich von Gesprächs- und Verhaltenstherapie sehr profitiert. Nach der vorletzten stationären Behandlung war ich sieben Jahre stabil, und zwar ohne Medikamente.

Eine Klinik war sogar so gut, dass ich sogar Gesunden raten würde, da mal eine Runde zu drehen. :)^ Aber die ist leider nicht in Baden-Württemberg.

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