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Die Zeit steht still...

fproscHhkoejniZg02x7 hat die Diskussion gestartet


Vielleicht gibt es jemanden der das nachempfinden kann. Man ist Anfang 30ig und das Leben ist eine konstante die sich kaum ändert. Ich lebe in einem Rad was immer gleich läuft und es fühlt sich so an als würde es immer so bleiben. Man macht seinen Job, betreibt Sport, trifft seine Freunde doch hat keine Freude mehr daran. Es ändert sich nicht viel und man ist kaum begeistert was passiert. Ich lerne kaum Frauen kennen und wenn eine Gelegenheit wäre, ist man so in sich gekehrt vor lauter Frust, das nichts positives, oder kaum aus etwas hervortritt. Man träumt von einem Leben was man nicht lebt. Fragt sich was falsch gelaufen ist. Möchte Dinge tun und greifbar haben was nicht von heut auf morgen geschieht. Nun mache ich weiter, schaun was passiert. Der Tag ist vorbei, gute Nacht ":/

Antworten
EUhemal"iger )Nutzer (#t564512x)


Hallo froschkoenig.

Du bist nicht allein mit deinen Gedanken und der Situation.

Ich bin Mitte 20 und ich fühle mich auch immer öfter in einer Endlosschleife. Die Tage verlaufen alle einigermaßen gleich ab. Man geht Tag für Tag arbeiten, hat Freizeit trifft sich mal dort mit Freunden und geht da mal zum Sport. Aber im Prinzip ist es ein Hamsterrad, das sich dreht und dreht.

Ich sehne mich in letzter Zeit mal nach etwas Neuem. Man hat seine Freunde, die auch alle nett sind und mit denen man seinen Spaß hat, aber irgendwie ist da eine Leere in einem. Die ich bisher nicht kannte, als wenn irgendwas im Leben fehlt.

Vllt ist es wirklich ein Partner. Wie ich von dir entnehme, ist die Partnersuche bei dir auch so eine Sache.

Vielleicht sollte man seine Situation lernen anzunehmen und mit sich selbst im Reinen kommen und dann klappt es mit dem Partner oder der Partnerin. Anstatt Trübsal zu blasen und dass dann auch den potenziellen Partnern zu zeigen.

Wie wäre es mit einem neuen Sportverein oder Musikverein oder oder oder? Einfach um neue Leute kennenzulernen und eine neue Aufgabe zu haben. Statt tagein tagaus das gleiche.

Leider kann ich dir nicht viel besser weiterhelfen.

Aber du bist nicht allein mit dieser Situation @:)

Mach das Beste daraus. Viel Glück *:)

fjros#chkojeni^g027


Vielleicht noch ein kleiner Anhang....damit ich jemanden noch zum reinschreiben motivieren kann. Eine andere Perspektive wäre es z.B. so zu beschreiben: Man kommt irgendwie drauf das sein Dasein und die Persönlichkeit sich so entwickelt haben, dass man mit sich selber nicht mehr zurechtkommt. Scheinbar hat mein Wissen nachgelassen. Ich interesse mich für wenige Dinge und sogar für "diese" habe ich scheinbar Mühe, mich intensiver damit auseinander zusetzen. In letzter Zeit versuche ich es wieder mit Büchern, allerdings bleibt wenig brauchbares in meinen Gedanken,Verstand,Gedächtnis gespeichert. Ich unterhalte mich gerne, doch in letzter Zeit besteht es aus viel jammern und klagen. Hatte in den letzten 10 Jahre mit viel Hürden und Rückschlägen zu kämpfen. Vergangen ist vergangen heisst es immer, doch das hier und jetzt will nicht mehr so klappen. Oft kommt mir das Gefühl, meine Umgebung also die Leute mit denen ich zu tun habe, haben es echt schwer mit mir. Die Rolle was mich unter meinen Freunden beschreibt ist keine Gute. Mein Selbstbewusstsein baut sich immer mehr ab und ich tu mir schwer das aufzuhalten. Hoffentlich beschreiben meine Worte hier halbwegs was mich bedrückt.

Vielleicht sind es die Bekanntschaften,Beziehungen, die nie richtig gepflegt wurden. Wie geht man mit Freundschaft und Interesse an der Gesellschaft um? Worin besteht der Beitrag an allem, damit alles im Reinen ist, mit sich und der Umwelt?

Danke Goldfisch, für deinen netten Beitrag. :=o

NFord`i884


Naja sagen wir mal so, das der Alltag irgendwann irgendwann eingespielt ist und die meisten Tage ähnlich verlaufen ist normal, viele Menschen bezeichnen das als "angekommen". Im Unterschied zu dir sind diese Menschen damit allerdings zufrieden, daher die Frage: Warum bist du unzufrieden ?

Weil du keine Partnerin hast ? Denkst du etwa eine Frau würde dich aus deiner Monotonie retten ? Mal ganz davon abgesehen das es so nicht funktioniert strahlst du diese "Bedürftigkeit" vermutlich auch aus was dann wieder abschreckend auf Frauen wirkt.

Weil die Tage alle gleich sind ? Dann änder was daran. Nicht jeder Tag kann ein Highlight sein aber man kann sich z.B. vornehmen öfter mal was besonderes zu machen. Spring Fallschirm, miet dir nen Panzer, geh in nen Kochkurs oder arbeite ehrenamtlich.

Wenn du was anderes machen willst als bisher dann mach es. Sicher, dazu musst du dich erst aufraffen und deine negative Einstellung überwinden aber wenn du das nicht machst, wer soll das dann für dich machen ?

f;roschpko}enxig027


Da hast du wohl recht, wer soll dies für mich machen....Es ist halt irgendwie ein hartes Los, das ich drauf kaum so viel mit mir selber ändern zumüssen, noch dazu bestenfalls in einer kurzen Zeit. Ich tu mir mit 30 Jahren, nach einigen Rückschritten der letzten Jahre,noch so schwer mich selbst zu organisieren und aus mir eine passable Persönlichkeit zu machen. Mir wurde einst mit 24 ca. eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert und ich weiss nicht inwiefern das mich heute noch beeinflusst. Man versucht alles auf diese Ereignisse dieser Zeit zu projezieren oder ist man doch einfach zu eine schwache Person, mit seinen guten und schlechten Seiten, um das Leben gut bestreiten zukönnen. Vielleicht war ich ein Leben Lang zufaul, hatte dadurch wenig Erfolgserlebnisse und bin heute für meine Umwelt mehr eine Last als eine guter Mitmensch. "von nichts,kommt nichts" wäre da wohl passend. Ich weiss ned inwiefern eine Schizophrenie zu sehn ist. Im Krankheitsbild kommt vor das der Betroffene es sich nicht eingestehen will, dass er diese Krankheit hat und sprich nicht daran glaubt. Doch fühlt man sich oft so verloren und einsam bzw. nicht fähig soziale Kontakte zu pflegen und es funktioniert nicht so wie man es bei seiner Umgebung mitbekommt. Habe ich mich immer schon so in der Gesellschaft bewegt oder ist das erst heute so. Trotz meines Facebookaccounts und den Leuten was ich meinen Leben kennengelernt habe, steh ich irgendwie oft alleine da und schaun wie ich weiterkomme....vielleicht ist das normal, der Stärkere gewinnt, der Rest zieht mit. Gehe seit 4 Monaten in ein Fitnesscenter und komme nicht wirklich in die Gesellschaft hinein, Schüchternheit und Nervösität bei Small Talk, gibts Tipps?

Danke fürs zuhören!! :)_

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