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In jeder Hinsicht versagt - keine Lebenskraft mehr

E"hemalqigeLr Nutzebr (#45_8;871x)


Meinen Eltern bin ich sch... egal

Zum "nach vorne schauen" gehört (für mich) auch, denjenigen, die einem nicht gut tun, keinen Platz mehr im eigenen Leben einzuräumen. (Ja, ich habe das mit meiner Mutter so gemacht. Sie tut mir so gar nicht gut, verletzt mich immer wieder, jetzt telefonieren wir noch ein paar mal im Jahr und gut is.)

HdaylneyR xM.


Hätte ich nicht die Rolltreppe genommen, wäre ich nicht gestürzt und es hätte keine Plazentaablösung gegeben

Das meine ich: Das ist nicht realistisch. Nur bei absichtlicher Benutzung der Rolltreppe, UM die Plazentaablösung zu erreichen, wärest du der Auslöser gewesen. So eindeutig NICHT.

Und du schleppst dich für den Rest deines Lebens damit herum, dein Verhalten in der Vergangenheit ändern zu wollen, furchtbar. Furchtbar falsch und furchtbar nutzlos, denn die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Du bist nicht schuld, weil weder Absicht noch Fahrlässigkeit vorlag. Jeder Richter würde dich freisprechen und du selbst verurteilst dich …

S_tatus5QuoxVadis


Manchmal denke ich, wenn man glauben kann, ist man besser dran; dann kann man die Schuldgefühle bei Gott abgeben. Und genau da gehören sie hin, denn wir selbst können nicht am Schicksal drehen, auch wenn wir das meinen.

Wenn Du glauben könntest, würde es Dir sicher sehr helfen...zumindest was Deine Schuldgefühle anbelangt, denn es gibt jemanden, der hat Deine Rechnung schon längst bezahlt, und diese Erkenntnis kann einen wirklich befreien.

Es tut mir leid, wenn ich mich damit zu weit aus dem Fenster lehne, normalerweise erzähle ich nicht ungefragt von meinem Glauben, aber hier springt es mich einfach förmlich an.

JNa~almxa_


An Gott glaube ich schon lange nicht mehr. Was soll das für ein Gott sein, der so viele Menschen verhungern lässt, Kriege zulässt, Babys und Kindern mit tödlichen Krankheiten straft. Nein, so einen Gott möchte ich nicht haben. Und dann in die Kirche rennen und Hallelujah du bist so toll. Da packt mich die Wut.

Natürlich habe ich Schuld am Tod meiner Söhne. Bei meinen kleinen Kindern hielt ich die Bettruhe ein und dachte mir: Meine Kinder sind mir das wichtigste auf der Welt, soll doch toben, wer will. Der Haushalt hat Zeit usw. und sie sind gesund und munter. Hätte ich bei den Minis auch so gedacht, wäre es wohl auch so gekommen. Da kann mich auch nichts und niemand vom Gegenteil überzeugen. Ich habe das Leben nicht verdient.

Andererseits, habe ich kein Leben, vielleicht ist das die gerechte Strafe. ":/

H0ayley wM.


:)z Und noch eines.

Selbst wenn du schuld WÄREST, dann hättest du diese Schuld schon dreimal abgebüßt durch das, was du gefühlsmäßig seitdem durchgemacht hast. Verurteile dich nicht selbst zu lebenslänglich. Hole dir Hilfe, alle Hilfe, die du bekommen kannst. Sogar mit einem Pfarrer zu sprechen, wäre nicht unmöglich.

H$ayle@y M.


Jaalma, dann verurteilst du dich in der Tat selbst zu lebenslänglich. Vielleicht willst du das ja.

Dass Gott böse ist, weil er all das Böse nicht verhindert, ist mir selbst zu einfach gedacht. Aber ich will nicht weiter diskutieren; du scheinst dich ja schon entschieden zu haben. Es tut mir sehr leid für dich.

S3tatuEsQuoVa~dis


Jaalma, ich kann aus tiefstem Herzen verstehen, dass jemand, der so viel Leid wie Du durchmachen musste, nicht an einen liebenden Gott glauben kann und will.

Aber all das Böse, was geschieht, das tut nicht Gott seinen Kindern an, sondern das tun die Menschen sich gegenseitig an. Das ist unser freier Wille und leider sind Menschen nicht nur nett, lieb und freundlich. Viele sind egoistisch, habgierig, verlogen und böse.

Auch, wenn Du es jetzt nicht annehmen kannst, auch Du wirst von Gott geliebt und er hat mitgelitten, wenn Dir Leid angetan wurde.

In seinen Augen bist Du wertvoll, weil es Dich nur genau ein einziges Mal auf dieser Welt gibt.

Und Deine Kinder, die Du hast - die brauchen Dich. Sie LEBEN. Sie brauchen Deine Liebe. Bitte verrenne Dich nicht so sehr in Deinen Schuldzuweisungen, dass Du Deine Kinder, die Du hast, vergisst :-(

Ekhemalig(er N=utzer x(#458871)


Und du schleppst dich für den Rest deines Lebens damit herum, dein Verhalten in der Vergangenheit ändern zu wollen, furchtbar. Furchtbar falsch und furchtbar nutzlos, denn die Vergangenheit lässt sich nicht ändern.

:)^

Ich selbst glaube an Gott, bete aber nur selten und renne nicht "in die Kirche (...) und Hallelujah du bist so toll". Es ist aber völlig irrelevant, ob man an Gott glaubt oder nicht (und mein Glaube hat mir bisher nicht wirklich geholfen, schwere Zeiten durchzustehen):

Jeder Mensch ist wertvoll.

Ich habe das Leben nicht verdient. (...) Andererseits, habe ich kein Leben, vielleicht ist das die gerechte Strafe.

Selbstmitleid bringt Dich nicht weiter. Stell Dir vor, es gibt Leute, die können überhaupt keine Kinder bekommen, oder aber eins ihrer Kinder stirbt in jungen Jahren. Ist das für die auch die gerechte Strafe? Sind sie per se böse, weil ihnen das passiert? Krude Logik...

Ich habe Dich schon mal gefragt, würdest Du so auch mit Deiner besten Freundin sprechen? Oder, wenn Deine beste Freundin sagen würde: "Ich habe das Leben nicht verdient. Vielleicht ist das die gerechte Strafe." - würdest Du ihr dann nickend zustimmen? Du behandelst Dich selbst so schlecht - das hast Du nicht verdient. Du wirst hier wohl keinen davon überzeugen können, dass Du so ein schlechter Mensch bist, dass Du all das verdient hast, denn a) hat kein Mensch etwas "verdient" (schönes Beispiel, wo heute wieder jemand in Texas hingerichtet wurde..), b) kommst Du hier nicht als schlechter Mensch rüber, selbst nach DEINER Logik, wo schlechte Menschen Schlechtes verdient haben, hast Du also nichts Schlechtes verdient.

Ich gebe zu, ich hatte zuerst überlesen, dass Du in diesem Thread gar keine Antworten lesen möchtest. Dann frage ich mich aber, wenn Du diesen Thread als eine Art Tagebuch siehst, warum schreibst Du dann Deine Geschichte im Internet nieder? Irgendetwas in Dir ruft also doch nach Hilfe, nach Anregungen. Und das ist auch gut so. @:) Aber wie viele Menschen müssen Dir sagen, dass Du nicht "schuld" bist? Du musst selbst nach vorne schauen wollen.

Du willst eigentlich leben, oder? Aber eben nicht "so". Dann musst Du selbst Änderungen herbeiführen, mit der Hilfe anderer.

E,hemali[gerl Nutzer5 (#45887x1)


TE, ich wollte Dich noch fragen, wie alt Deine Kinder sind. Egal, wie alt, ich denke, ihnen wäre eine glückliche Mutter, die sich nicht mit Schuldzuweisungen ihr Leben zerstört, lieber. :)*

Ich hatte auch noch in Deinen anderen Thread reingeschaut. Gibst Du Dir ernsthaft die Schuld daran, dass ein Kind, das aus einer Vergewaltigung entstanden ist, nicht zur Welt gekommen ist? Du schreibst doch selbst "Irgendwie wollte ich, dass du von alleine gehst" - das ist in der Situation sicher verständlich, genauso, wie übrigens auch jede andere Reaktion verständlich wäre. Es ist einfach eine totale Ausnahmesituation, in der es keine Rationalität mehr gibt.

Und was wäre, wenn das Kind zur Welt gekommen wäre, mit dem Vergewaltiger in der Familie (!) ? Eine schöne Kindheit stelle ich mir irgendwie anders vor, egal, wie viel Liebe Du ihm als Mutter hättest geben können.

F"iGfafofgumm


Liebe Jaalma,

Nach dem Lesen all Deiner Fäden, möchte ich Dir eigentlich - aber das von Herzen - nur eines mit auf den Weg geben.

Bitte lass Dich schnellstmöglich stationär psychiatrisch behandeln.

So kannst Du nicht weitermachen.

Du kannst so schwer depressiv und suizidal auch keine stabile Mutter für Deine Kinder sein, und machst dich schuldig an ihnen wenn du einfach so weitermachst.

Bitte erkenne die Verantwortung Ihnen gegenüber, und werde schnellstmöglich (!) in einer Klinik vorstellig.

Sei stark, und wenn Du das erst mal nicht für Dich tun kannst, dann tu's für deine Kinder.

Bitte.

Alles Gute. :)*

JFaa4lmxa_


Jetzt kommt mal wieder runter. Ich hatte schlechte Tage. Es kam alles zusammen. Kennt ihr so etwas nicht? Ich habe zu keiner Zeit geplant, mir das Leben zu nehmen.

Erst die OP am Mittwoch über zwei Stunden, wo ich bis heute nicht weiß, ob es sich um etwas harmloses handelt oder um Krebs. Werde ich bald erfahren.

Dann ging meine Existenz den Bach herunter. Muss also alles neu planen und sehen, wie es weitergeht.

Dann ist bald der ET eines meiner Sternenkinder, da bin ich oft traurig und mir steht das zu. Punkt.

Also ich denke, ich bin von einer stationären psychiatrischen Einrichtung weit entfernt. Ich war einfach schwach. Mir geht es immer 10 Tage nach einer Vollnarkose schlecht und ich falle in Ohnmacht. Jetzt ist es 8 Tage her, habe also noch zwei Tage vor mir. Und ich hasse es, nicht das leisten zu können, wie sonst. Spätestens in drei Tagen ist es wieder besser. Ich habe Kraft, komme nicht auf die Idee, YouTube anzusehen, weil mir dafür einfach dann die Zeit fehlt.

Also bei aller Liebe. Dieser letzte Beitrag finde ich sehr unfair. Ihr wahrscheinlich nicht, denn hier wimmelt es von Hobbypsychologen und falls es doch einen Gott geben sollte, dann danke ich ihm, dass es beim Hobby geblieben ist. Amen!

SNtactuxsQuoyVxadis


Doch, klar, ich denke, das kennt jeder, dass es einem mal so richtig schlecht geht.

Bei Dir klang es halt schon sehr extrem, aber es ist leicht, etwas misszuverstehen, wenn man nur das geschriebene Wort hat.

E#hemaligebr Nut(zer W(#45887x1)


da bin ich oft traurig und mir steht das zu. Punkt.

Ja, das steht Dir zu.

So etwas

Deinen Müll kannst du für dich behalten.

[[http://www.med1.de/Hilfe/Regeln/#Umgangsformen nicht]].

FXifafosfumm


Jaalma,

ich nehme es Dir nicht übel, dass Du unfreundlich und abweisend auf meine Worte reagiert hast.

Es ist verständlich und offensichtlich, dass es Dir Angst macht, wenn Dir gespiegelt wird wie sehr Du an Deiner Seele krankst.

Nun ruderst Du zurück.

Du willst nicht in eine Klinik. Obwohl Du weißt, dass Du es dringend bräuchtest.

Hier nimmt Dir keiner ab, dass Du nur mal 10 schlechte Tage hattest, und sonst alles okay ist:

Mit zehn Jahren wollte ich mir zum ersten mal das Leben nehmen, weil ich das nicht mehr ertragen habe.

Heute bereue ich, dass ich mich weitere Jahrzehnte weiterquäle.

Keine Freude, kein Glück. Weshalb bin ich überhaupt noch hier?

Gestern war ich wieder kurz davor, alles zu beenden. Ich nahm Tabletten, da ich wusste, die halten mich von Dummheiten fern und deshalb bin ich noch da. Aber wie lange noch?

Lauf weg, mach die Augen zu.

Rede Dir ein, dass Du nur ein paar schlechte Tage hast, "die jeder mal hat"... :-/

Nur kann man eben nicht vor sich selbst und seiner eigenen Psyche davon laufen.

Und Deine Kinder, die Kinder die mit einer psychisch kranken Mutter aufwachsen können auch nicht davon laufen.

Lass Dir helfen.

@:)

E9hemaligera Nuvtzer; (#4585871)


Und Deine Kinder, die Kinder die mit einer psychisch kranken Mutter aufwachsen können auch nicht davon laufen.

Was ich noch erschreckender finde, ist, dass Du in Deiner jetzigen Situation planst, wieder schwanger zu werden. :-o

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