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Arzt empfiehlt: besser keine Kinder bekommen!

JZung`eG BerBgfee


Jup. Ich hab leichtes HWS. Also kann das sein, mein Kind hats auch, also soll die Bergfee besser keine kriegen. Scho klar.

mXon>d+st5erne


Meiner Meinung nach soll der Kinder bekommen, der sich das ganze zutraut, dem Kind eine schöne Kindheit bieten kann und mit der Verantwortung umgehen kann.

Ja. Nur leider ist es nicht so. Jeder, der will, kann auch Kinder bekommen.

Der Psychiater hat der TE und seinem Bruder zwar davon abgeraten, Kinder zu bekommen, weil sie ihren Kindern aller Voraussicht nach keine schöne Kindheit bieten können. Aber praktisch hat sein Ratschlag keine Bedeutung.

EVhe7maAligehr Nutszer (#5I28x611)


Das kann der Psychiater, trotz Ausbildung, auch immer nur begrenzt wissen.

Das wäre reine Mathematik. Wahrscheinlichkeitsrechnung.

S<un.floxwer_73


Jeder kann Kinder kriegen. Aber sollte sich über ein ggf. vorhandenes Risiko im Klaren sein - und sich fragen, ob er das verantworten möchte und ob er damit umgehen kann. Es gibt genug Menschen, die sich auf körperliche Erbkrankheiten testen lassen. Und dann Kinder bekommen - oder nicht. Dieses Bewusstsein sollte halt auch bei psych. Erkrankungen vorhanden sein. Abgesehen davon, dass es eh jeden treffen kann, gibt es leider halt auch diejenigen Betroffenen, die - wen sonst schon nix geht - wenigstens Kinder haben wollen. Und damit hoffnungslos überfordert sind und ein Muster produzieren, wo JEDE Generation dann krank ist. Klar, auch das kann okay sein, aber manchmal sollte der selbstkritische Blick nicht fehlen.

Wie gesagt: Freie Entscheidung bei entsprechender Aufklärung und entsprechendem Risikobewusstsein. Und da ist eine Psychose (hinsichtlich Genetik, Verlauf und Perspektive) nun mal was anderes als Angst, Depression, Essstörung oder oder oder.

Für mich persönlich liegt da eine Grenze, wo jemand selber unterlängerfristig/dauerhaft Betreuung steht (d.h. zeigt, dass er die banalsten Alltagsdinge bzgl. Finanzen, Gesundheit etc. NICHT alleine regeln kann), aber meint, die Verantwortung für einen kleinen Menschen tragen zu können. Wie soll das gehen, wenn man es FÜR SICH schon nicht schafft?

SuunfloWwer_x73


Das kann der Psychiater, trotz Ausbildung, auch immer nur begrenzt wissen.

Das wäre reine Mathematik. Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Krankheitswahrscheinlichkeiten sind immer Statistik. Aber eindeutige Statistiken sind eindeutige Statistiken und der Arzt kommt zumindest einer gewissen Aufklärungsverpflichtung nach.

E=hem*aligerl Nhut[zerj (#5L286x11)


Jeder kann Kinder kriegen. Aber sollte sich über ein ggf. vorhandenes Risiko im Klaren sein - und sich fragen, ob er das verantworten möchte und ob er damit umgehen kann. Es gibt genug Menschen, die sich auf körperliche Erbkrankheiten testen lassen. Und dann Kinder bekommen - oder nicht. Dieses Bewusstsein sollte halt auch bei psych. Erkrankungen vorhanden sein. 

Genau das bin ich mir: ich bin mir darüber bewusst.

Und ih will es TROTZDEM. Und ich will es gut machen.

Mehr geht nicht..klar kann man sagen "ich behandele mein Kind so und so!:. Aber das kommt, wenn es kommt.

Es nützt nichts, sich jetzt schon über ungelegte Eier den Kopf zu zerbreche.

EkhemacligerV Nutz;er (#5x72661)


Der Psychiater hat der TE und seinem Bruder zwar davon abgeraten, Kinder zu bekommen, weil sie ihren Kindern aller Voraussicht nach keine schöne Kindheit bieten können. Aber praktisch hat sein Ratschlag keine Bedeutung.

Also ich lese nur etwas von "einem Arzt" und "so ner art psychose". Wenn ich da was überlesen habe wäre es nett, wenn du mir die passage, dass es ein psychiater war zeigen könntest.

Ja. Nur leider ist es nicht so. Jeder, der will, kann auch Kinder bekommen.

Der Psychiater hat der TE und seinem Bruder zwar davon abgeraten, Kinder zu bekommen, weil sie ihren Kindern aller Voraussicht nach keine schöne Kindheit bieten können. Aber praktisch hat sein Ratschlag keine Bedeutung.

Auch das lese ich nicht. Ist eine Therpie nicht dazu da, eben solche Verhalten zu erkennen und zu ändern? Die Aussage heißt für mich, dass jeder, der in der Kindheit nicht geliebt wurde, unfähig ist zu lieben. Das sehe ich anders. Ich liebe gerne. Auch wenn ich von zuhause selbige nicht erfahren habe...

Für mich persönlich liegt da eine Grenze, wo jemand selber unterlängerfristig/dauerhaft Betreuung steht (d.h. zeigt, dass er die banalsten Alltagsdinge bzgl. Finanzen, Gesundheit etc. NICHT alleine regeln kann), aber meint, die Verantwortung für einen kleinen Menschen tragen zu können. Wie soll das gehen, wenn man es FÜR SICH schon nicht schafft?

Zeigen ja viele. Ein Kind muss wohl überlegt sein und, jedenfalls für mich, muss eine klare Lebensplanung hinsichtlich dessen vorliegen. Nur hängt diese nicht nur an der körperlichen und geistigen Verfassung. Auch jemand mit psychose kann sich alles gut überlegen, auch jemand mit psychose kann einem Kind eine schöne Kindheit geben. Warum auch nicht?

Wie gesagt: Freie Entscheidung bei entsprechender Aufklärung und entsprechendem Risikobewusstsein.

Und mit welchem Recht nimmt man sich raus, als Außenstehender zu entscheiden? In dem Text steht nicht, inwieweit hier überlegungen angestellt werden, was bedacht wurde, was nicht, etc. Vor allem in einem halbstündigen Gespräch?

m4onnd+st]erne


Und mit welchem Recht nimmt man sich raus, als Außenstehender zu entscheiden?

Ein Außenstehender hat weder das Recht noch die Möglichkeit zu entscheiden. Ein Außenstehender kann nur seine Meinung sagen oder Ratschläge geben.

Die Entscheidung liegt immer bei den Betroffenen.

BoaMmbQienxe


@ Lola @:)

Der Arzt hat gerade irgendwas geschrieben und dann gesagt "also nach dem was ich weiß, sollten sie GANZ dringend auf Kinder verzichten. Und zwar beide. Dann stand er auf und verabschiedete und mit dem Hinweis, dass der nächste Patient wartet.

Daraus lese ich nichts, was die Empörung in diesem Faden rechtfertigt. Nichts von Skoliose und auch nichts davon, dass du liebe Lola deinen potenziellen Kindern gegenüber lieblos sein würdest. Kann es sein, dass du in das wasder Arzt tatsächlich gesagt hatt, noch einen Menge hineininterpretierst?

Wenn du dich der Verantwortung für ein oder mehrere Kinder gewachsen fühlst, wird in diesem Land dir kein Arzt das verbieten können.

Ich finde es sehr gut, dass euch dieser Arzt "nach dem was er weiß" ehrlich zum Verzicht auf Kinder geraten hat. Ich interpretiere das eher so, dass es für deinen Bruder und wohl auch für dich, aus seiner sicht eine zu große Verantwortung wäre, einem Kind gerecht zu werden. Nach seiner Einschätzung.

Aber Ärzte raten viel und Patienten befolgen sowieso nur bedingt das was Herr Doktor sagt. Außerdem hast du Recht, DICH kennt er nicht wirklich.

Alles Gute für dich und deinen Bruder. Sei es nun mit oder ohne Kinder. :)* :)* :)*

s4ofiga34-39 j*ahTrXe xalt


Ich würde mal vorsichtig nachfühlen, ob die Behandlung die Richtige für Deinen Bruder ist und gegebenenfalls mit ihm einen anderen Arzt suchen.

Lg.

Ackerwinde

Ackerwinde

ich schließe mich an

ich würde an deiner stelle einen anderen Arzt für deinen bruder suchen.

nicht weil er eine Empfehlung für deinen bruder abgabt, sondern weil er sich in dein leben anscheinend einmischen wollte, dazu ohne anlas (rückenleiden deines onkels und lieblose Kindheit ist für mich kein wichtiger anlas) aus diesem grunde, würde ich kein vertrauen mehr zu ihm haben und zu einem Arzt wo ich kein vertrauen habe, würde ich meinen bruder nicht hinschicken.

zusätzlich würde ich den vorfall der Ärztekammer schriftlich melden, mit dem hinweis, daß du das Gespräch zumindest etwas merkwürdig empfands und dich jetzt fragst, ob so ein Gespräch normal ist.

den Arzt würde ich aber trotztem zusätzlich wechseln

Für mich stinkt die Sache mit dem Arzt ganz gehörig!

Nowheregirl

sehe ich auch so

_?Parmvatxi_


zusätzlich würde ich den vorfall der Ärztekammer schriftlich melden, mit dem hinweis, daß du das Gespräch zumindest etwas merkwürdig empfands und dich jetzt fragst, ob so ein Gespräch normal ist.

Das finde ich etwas übertrieben. Ich würde eher nochmal das Gespräch mit dem Therapeuten suchen und ihm mitteilen, dass er sich bezüglich der Familienplanung zu weit aus dem Fenster gelehnt hat.

Ich hatte mal ähnliches mit einer Therapeutin in einer psychosomatischen Klinik erlebt. Allerding riet sie mir nicht davon ab Kinder zu bekommen sondern dazu welche zu bekommen. Dann könnten sich wahrscheinlich meine chronischen Schmerzen in Luft auflösen. Abgesehen davon, dass ich ich ihr bereits mitteilte, dass ich (auch zukünftig) keine Kinder möchte, war das schon eine sehr gewagte Aussage. Allerding ritt sie immer wieder auf dem Thema rum. Ich habe ihr mitgeteilt, dass sie bitte meine Einstellung respektieren soll und dann war es auch gut. Ist ja nicht so, dass man mit Therapeuten nicht reden könnte.

s{ofiOa34-3U9 j~ahrKe alxt


Das finde ich etwas übertrieben

muß ja nicht jeder der gleichen Meinung wie ich sein

ich selber bleibe jedoch dabei.

*:) @:)

S9irTeleIm_ark


@ rathlose

Ich finde ebenfalls, dass es ENORM wichtig ist, eigentlich mit die wichtigste Sache unter der Menschheit, dass man gesunde und glückliche Kinder heranzieht und ihnen keine schweren Traumen zufügt.

das ein oder andere Zipperlein gibt es in einigen Familien, hier wurden ja schon genug Beispiele genannt. Sorry, aber gesunde Kinder sind nicht das Wichtigste. Es geht um glückliche Kinder, und da besteht kein Widerspruch. Man ist mit diversen vererbten Problemchen bis hin zu leichten Behinderungen nicht gesund, aber trotzdem glücklich. Dass man zu 100% gesund sein muss, um mit dem Leben zufrieden zu sein, ist doch eine Wahnvorstellung. Mit "der Menschheit" hat das auch alles nichts zu tun. Was meinst du damit?

BLam"bi+ene


@ All

ich finde zwischen dieser Aussage

Der Arzt hat sich das alles angehört und meinte dann zu uns - bezogen auch meinen Bruder aber auch auf mich - , dass er uns beiden abraten würde jemals eigene Kinder in die Welt zu setzen. Zum einen wegen der lieblosen Kindheit, da wir uns den eigenen Kindern ähnlich gegenüber verhalten würden (da wir es ja nicht anders kennen) und zum anderen, weil in unserer Familie in einem Fall eine Rückenerkrankung (Skoliose) vorgekommen ist - dazu eben noch die psychische Erkrankung meines Bruders, d.h. dass unsere Familie medizinisch "sehr belastet" ist.

und dieser Aussage ein paar Stunden später:

Ich finde es ja gut, wenn ein Arzt darauf hinweist, dass für die Kinder ein evtl. "höheres Risiko einer Erkrankung" besteht, aber es kommt eben auch darauf an wie ein Arzt sowas formuliert. Der Arzt hat gerade irgendwas geschrieben und dann gesagt "also nach dem was ich weiß, sollten sie GANZ dringend auf Kinder verzichten. Und zwar beide. Dann stand er auf und verabschiedete und mit dem Hinweis, dass der nächste Patient wartet. Dabei eben noch diese Betonung und dass er uns noch nicht mal angesehen hat...

deutliche Unterschiede.

Bitte liebe Leute hört auf zu hetzten und der TE zu Anzeigen oder Arztwechsel zu raten. Mir scheint hier liegt ein typischer fall von "aus einem Floh einen Elefanten machen" vor.

@:) @:) @:)

SX. walFliisixi


Ich finde es ja gut, wenn ein Arzt darauf hinweist, dass für die Kinder ein evtl. "höheres Risiko einer Erkrankung" besteht, aber es kommt eben auch darauf an wie ein Arzt sowas formuliert. Der Arzt hat gerade irgendwas geschrieben und dann gesagt "also nach dem was ich weiß, sollten sie GANZ dringend auf Kinder verzichten. Und zwar beide. Dann stand er auf und verabschiedete und mit dem Hinweis, dass der nächste Patient wartet. Dabei eben noch diese Betonung und dass er uns noch nicht mal angesehen hat... Mittlerweile habe ich mich wieder abgeregt, aber ich frage mich dennoch ob ein Arzt bei sowas nicht irgendwie "sensibler" vorgehen sollte.

Ich find auch dass man sich da mehr Feingefühl wünschen darf als er zustande brachte, ob man's verlangen kann weiß ich nicht. Man sieht ja im Faden dass es viele gar nicht schlimm finden. Ich persönlich finde es ziemlich grenzwertig wie er es rüber brachte, würde vielleicht zu seinen Gunsten vermuten dass es ihm schwerfiel diesen Rat anzubringen. Im ersten Moment wär ich (wegen der Art und Weise und der Formulierung) andererseits aber wahrscheinlich auch erstmal wütend und würde nicht so sehr zu seinen Gunsten interpretieren .. und ihm wohl diesbezügliche unschöne Gesinnungen attestieren. Und wer weiß :-/ aber trotzdem sehe ich das genauso:

Bitte liebe Leute hört auf zu hetzten und der TE zu Anzeigen oder Arztwechsel zu raten.

Anzeigen fänd ich da wirklich extrem übertrieben, dafür müsste er schon mit Sterelisationsvorschlägen ankommen oder sonstwas, und ob der Arzt sonst so taugt muss ja eh dein Bruder entscheiden. Beeinflusse ihn da am besten auch nicht.

Gerade Psychiater sollten doch mit ihren Patienten sensibel umgehen können, oder?!

Sollte man eigentlich meinen, das seh ich schon genauso. Aber naja, letztendlich geht's bei ihm ja eher um die Medikamente und Symptome als um deines Brudes Seelenheil. Ich vermute (oder hoffe) dass einem Psychologen ein so seltsames Verhalten nicht passiert wäre.

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