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Selbstmordversuch

NOoah bCrzexrny hat die Diskussion gestartet


Wenn jemand sich im Affekt die Pulsadern aufschneiden will und dies dann auch versucht, aber nur wenige Millimeter tief schneidet weil die Schmerzen zu groß sind, und dann doch aufhört, ist das dann trotzdem als Suizidversuch zu werten?

Antworten
Svorlomya?n


Das wird auf die Umstände ankommen und die Aussagen desjenigen.

mfs9,2


Noah, was ist los? Du hast dich monatelang nicht gemeldet und ich hab mir Sorgen gemacht, weil es dir so schlecht geht!

m's9V2


Noah, ich habe immer still mitgelesen und hoffe sehr, dass du sofort endlich in die Klinik gehst! Ich persönlich werte es als Selbstmordversuch, ja. Nicht das Ergebnis ist entscheident, sondern die Absicht!!

Das Ergebnis zeigt, dass du noch am Leben hängst. Und das ist ein guter Anfang!

J^ulexy


Kann auch als parasuizidales Verhalten gewertet werden.

Aber egal, wie man es nennt:

Du benötigst dringend Hilfe!!! Bitte geh in eine Klinik! Ich mache mir Sorgen um dich! @:) :)*

N0oah CRzerxny


Ich nehme jetzt Antidepressiva.

Nroah QCzernxy


Vielleicht ist es auch sch...egal, wie man es definiert. Ich habe es mich gefragt, weil ich gefragt wurde, ob ich schon einmal versucht hätte, mich umzubringen. Und ich es nicht beantworten konnte. Ich habe versucht, es zu versuchen. Für mehr bin ich wohl zu feige.

cKomOpyfrxeak


Also wenn du in dem Moment die Absicht hattest, dich zu töten, und das ganze dann Gott sei Dank glücklicherweise nicht zu Ende gebracht hast, weil die Schmerzen zu groß waren, dann war es in meinen Augen ganz klar der Versuch eines Suizids. Ob das die Fachleute genau so sehen kann ich nicht sagen.

Es freut mich, hier wieder von dir zu lesen, obwohl der Anlass nicht gerade angenehm ist. *:)

N>oah C2zernxy


Ich würde gerne wissen, ob das jemand verstehen kann.

Ich war vor zwei Monaten ein paar Tage bei meinen Eltern und ich habe schon seit zwei oder drei Jahren Probleme mit dem Essen, wovon sie nicht wissen. Zuhause versuche ich meistens, das zu verbergen und normal zu essen, aber manchmal geht das nicht mehr. An dem Tag war es für mich wieder so, dass ich nicht essen konnte. Beim Abendessen habe ich dann noch versucht, mich zu überwinden, aber es ging dann nicht. Und dann war der Punkt erreicht, wo alle anderen schon angefangen hatten zu essen. Da war es dann eh zu spät. Ich habe dann nur da gesessen und gehofft, dass es niemandem auffällt. Irgendwann hat meine Schwester mich dann gefragt, warum ich nicht esse. Ich habe sie ignoriert. Dann meinte mein Vater, ich solle ihr antworten. Ich hab dann gesagt, ich hätte keinen Hunger. Hat dann eh keinen interessiert. Irgendwann hat meine Mutter mich dann was gefragt und ich hab dann nur mit "Weiß nicht" oder so geantwortet. Mein Vater hat mich dann gefragt ob ich jemals eine normale Antwort geben könnte. Ich hab dann immer noch nichts gesagt. Dann meinte er, er will mich nicht mit so einem Gesicht am Tisch sitzen haben. Ich bin dann aufgestanden und wollte in mein Zimmer gehen. Er hat mich dann zurückgepfiffen und mich gefragt ob ich denke, sie würden jetzt auch noch hinter mir her räumen. Weil ich meinen Teller und mein Besteck hatte stehen lassen. Das habe ich dann weggeräumt. Ich bin dann in mein Zimmer gegangen und da geblieben. Spätabends wollte ich mich dann dazu überwinden, endlich etwas zu essen. Ich bin dann in die Küche um mir Reste vom Abendessen zu holen. Es war aber nichts mehr da. Ich hab dann nichts gegessen. Am nächsten Tag bin ich nach Hause gefahren. Kurz nachdem ich angekommen war, habe ich dann gesehen, dass meine Mutter in unsere Familien-Whatsapp-Gruppe geschrieben hatte Sie schreibt immer oder ruft an um zu fragen ob ich gut angekommen bin. Ich dachte, dafür wäre die Nachricht. Die Nachricht lautete aber ungefähr: "Du weißt dass du immer nach Hause kommen kannst und wir immer freuen dich zu sehen, aber ich habe keine Lust Sonntag Abend noch deine Sachen wegräumen zu müssen". Weil ich ein paar Sachen hatte liegen lassen. Ich hatte vergessen, sie wegzuräumen. Und meine Mutter hat das dann in die Gruppe geschrieben, so dass meine ganze Familie es lesen konnte. Dass ich immer alles falsch mache. Nutzlos bin. Anderen auf die Nerven gehe. Unerwünscht bin. Ich habe mich dann in der Gruppe entschuldigt. Und den Nachrichtenverlauf gelöscht, weil ich es nicht ertragen konnte, das zu sehen. Auf meine Entschuldigung kam dann eh keine Reaktion. Ich konnte dann irgendwann einfach nicht mehr aufhören zu heulen. Ich wollte einfach nur noch dass es aufhört. Ich konnte nicht tief genug schneiden. Ich habe es versucht. Immer wieder. An beiden Armen. Mehrfach. Tiefer als ein paar Millimeter ging nicht.

Seitdem habe ich auch irgendwie aufgegeben. Ich fand den Gedanken immer tröstend dass ich mich theoretisch jederzeit wegmachen kann. Kann ich aber nicht. Am Ende kann ich den Schritt nicht machen.

E!hemal4iyger Nuytzeor (#460719x3)


Tu dir, besonders mittel- und langfristig, einen Gefallen und unternimm etwas - im positiven Sinne. Wende dich bitte, wenn du das bereits nicht getan hast, an ein Krankenhaus mit einer psychiatrischen Abteilung und schildere deine, mittlerweile, akuten, Probleme.

p7elztiexr86


Schon wieder eine pure Selbstmitleids-Nummer von dir...

Das

Dass ich immer alles falsch mache. Nutzlos bin. Anderen auf die Nerven gehe. Unerwünscht bin.

hast du all das aus dem

Du weißt dass du immer nach Hause kommen kannst und wir immer freuen dich zu sehen, aber ich habe keine Lust Sonntag Abend noch deine Sachen wegräumen zu müssen".

geschlossen?

wenn ja, ist das völlig irrational.

Man kann nicht immer nur jammern, wenn man zeitgleich nichts tut, um die Situation zu ändern. Und das bedeutet in aller erster Linie Arbeit an sich selbst und der eigenen Wahrnehmung, und nicht die Veränderung anderer Menschen. Letzteres wird nämlich nur sehr begrenzt, wenn überhaupt funktionieren - höchstens indirekt, wenn diese Menschen dann auf die veränderte Ausstrahlung reagieren, und sich daraufhin selbst reflektieren und ändern.

NKoah C@zernxy


Ich habe nie gesagt dass ich von irgendwem Veränderung verlange.

pbe:lzt&ierx86


Offensichtlich erwartest du, dass Hilfe von außen kommt, dass irgendjemand sieht, was mit dir los ist. Aber das passiert in aller Regel nicht - nicht nur bei dir, sondern in vielen anderen Fällen auch, egal, ob es sich um psychische oder physische Erkrankungen handelt.

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle ist dieser Umstand aber nicht einer Gleichgültigkeit insbesondere der Angehörigen gegenüber dem Betroffenen geschuldet; vielmehr entspringt er sehr oft einer abosluten Hilfslosigkeit, wie man mit solch einer Situation und dem Betroffenen umzugehen hat. Endresultat dessen ist dann, dass die Situation schöngeredet wird oder dass andere Erklärungen bedient werden, sprich dass der Betroffene und sein eigentliches Problem unbewusst verdrängt werden.

Das wertet der Betroffene wiederum als völliges Desinteresse, und zieht sich nur umso mehr zurück.

Die einzige Möglichkeit den Kreislauf zu durchbrechen ist sich oben Erwähntes zu verinnerlichen, und aus dieser Haltung heraus den ersten Schritt zu machen. Dieser wäre zu sagen: Mir geht es nicht, ich brauche Hilfe. Ihr könntet mir dabei helfen mir professionelle Hilfe zu holen, wenn ihr euch soundso verhalten würdet."

Meist sind Angehörige dankbar, wenn sie bemerken, dass er Betroffene den ersten Schritt getan hat und blocken dann auch nicht mehr ab.

Bevor du das nicht ausprobiert hast, wirst du auch nie sagen können, was du in das Verhalten deiner Familie nur reininterpretierst, und was der Realität enstpricht.

N_oah: C;zerny


Mein Vater vertritt die Ansicht, dass psychische Probleme in den meisten Fällen Ausdruck von Charakterschwäche sind. Depressionen gibt es nicht, man muss sich halt einfach mal zusammenreißen, rausgehen, Sport machen. Und Essstörungen haben nur Mädchen und das auch nur weil Models ein falsches Körperbild propagieren.

Da ist bei mir einfach kein Vertrauen da, dass ich irgendwie auf Verständnis stoßen würde.

E|hemali\ger Nubtzer{ (#467193x)


Inwiefern hindert dich das daran, selbst Hilfe zu suchen? Und ja, auch wenn die Ansicht deines Vaters falsch ist... Sport und körperliche Betätigung wirkt sich bei Depressionen positiv aus.

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