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äpfelchen und die Klinik

änpfePlchebn


Ja, ich war auch so entschieden und so klar. Der Urlaub hat mich kaputt gemacht, innerlich. Weil wir so viel Pech mit allem hatten, dass ich anstatt eine Auszeit zu bekommen noch tiefer in mir gefangen war. Da kamen Dinge hoch, Stimmen, ich hab jegliche Kontrolle über meine Gedanken verloren und war voll so vieler Gedanken, aber innerlich tot.

Ich stand bei Sturm auf der Fähre, das Deck komplett leer, hab Musik gehört, eine geraucht und bin dann wie ferngesteuert vorgelaufen ans Geländer und wollte springen. Neben den Gedanken, was dann wohl passieren wird, war da so laut die Stimme. Frei sein.

Ich bin schnell zurück gerannt, weil mit jeder Sekunde der Drang stärker wurde.

Momentan fühlt sich so vieles an, als wäre es nicht ich. Als würde mich irgendwas wirklich beherrschen. Ich stürze immer tiefer in den Schlund von einem riesigen schwarzen Monster und umso mehr ich strampel, desto stärker zieht es an mir. Da ist kein Licht mehr...

Und im Urlaub war ich ein Mensch, der ich nicht bin. So boshaft und gemein, angespannt und überreizt. Meine Gesellschaft muss furchtbar geweyen sei , was mir so leid tut. Innerlich habe ich gebrodelt, nach außen geschwiegen. Aber ich habe mich noch nie so böse gegenüber der Welt gefühlt, so voller Hass.

Das bin nicht ich und das sind nicht meine Gedanken. Irgendwas sorgt dafür, dass um mich herum nur schlechtes passiert und ich nur schmerzliche Dinge denken kann. Ich kann sie nicht mehr mit etwas anderem überschatten, sie haben sich eingefressen und ich fühle mich zerfressen. Als würde mir jemand Gedanken einpflanzen, die nicht meine sind.

Ich bin komplett wahnhaft durch die Gegend gestapft, durch den Sturm, obwohl ich dem Wind nicht statthalten konnte und weggeflogen bin, aber in mir brodelt so etwas abgrundtief böses, dass mir so Angst macht und das bin nicht ich!

DAS, diese Gedanken und Empfindungen, die besagen, dass mich jemand anderes als ich kontrolliert... irgendwas schreit in mir, weil ich nicht weiß, was das zu bedeuten hat...

Und ich habe Angst darüber zu reden, weil es verrückt klingen muss... ich mein, ich habe mir so lange eingeredet, dass das nicht meine Gedanken sein können (aber sie sind es auch nicht!), dass ich glaube, dass mich irgendwas verfolgt und dafür sorgt, dass mir schlechte Dinge passieren, die mich zugrunde richten sollen.

Das ist das einzige, woran ich denke, weil ja, der rest stand alles schon fest. Arzt, bericht schreiben lassen, Klinik.

Aber ich bin verrückt. Die Stimme, die mit mir redet, das ist nicht dieselbe wie sonst, die meiner Gedanken. Weil das sind nicht meine Gedanken!

Bin ich verrückt? Ich hatte noch niemals so den Verlust der Kontrolle über alles wie jetzt. Nicht einmal, als ich sterben wollte. Weil da wollte ICH es, jetzt will es diese "neue Stimme" und mit der kann man nicht reden, weil sie dann nur lauter schreit.

Deshalb nehmeich momentanwieder Tavor, weil ichder Stimme nicht Herr yein kann und sie nur betäuben will, weil ich hoffe, dass sie am nächsten tag vielleicht verschwunden ist...

Ich will aufhören zu denken und stattdessen handeln, aber die Sache beherrscht mich so und ich traue mich nicht, jemandem davon zu erzählen...

ävpfel6chexn


Wo kann man da ein Stopschild setzen?

Ich verfluche diese Stimme, davor war ich fast im Reinen.. bevorsie kam. Halt Klinik. Dann würde es weitergehen undich daran arbeiten können, mit MIR im reinen zu sein, aber jetzt?

Ich kann diese Stimme nicht gut erklären... ich kann gar nichts mit ihr. Nur sie medikamentös kurz leise ytellen. Bis ich keine Medikamente mehr habe.

DAS meinte ich mit zu instabil.... dieses Geschrei und Gedanken, die nicht meine sind (außer ich bin wirklich ein boshafter Mensch, weil anders kann ma die nicht nennen). Die Klinik ist sich jetzt schon zu unsicher gewesen und zu der Zeit, als wir in Kontakt standen, ging es mir viel besser. Nicht gut, aber besser als jetzt...

p/el>ztjier86


Warum kannst du nicht Herr der Stimme sein?

Auch wenn sie sich nicht dir zugehörig anfühlt, so kommt sie letztlich von dir, aus deine, Unterbewusstsein wie auch immer.

Aber das ist im Moment gar nicht so wichtig. Ich glaube, du brauchst jetzt eine mentale Bestärkung, dass du die Stimme beherrschen kannst. Aber das erreichst du nicht, in dem du dich von ihr stark abgrenzt und sagst: du gehörst nicht zu mir. Das wird vermutlich nur dazu führen, dass sie stärker wird.

Versuche die momentane Situation zu akzeptieren ohne die Hoffnung zu verlieren. Ja, das ist verdammt schwer, kenne ich von mir selbst, wenn auch mit anderem Hintergrund.

Wie wäre es, wenn du versuchst dein Ich zwar ganz klar abzugrenzen von dieser Stimme, aber diese Stimme nicht als Ausgeburt einer drohenden Verrücktheit verdammst, sondern als ungebetenen Gast deines Unterbewusstseins. Einen ungebetenen Gast kann man zwar nicht immer gleich wieder hinauskomplimentieren, aber nach einiger Zeit gelingt es einem immer. Denn letztlich ist man selbst der Herr im Haus.

Ich glaube nicht, dass du dir Sorgen machen muss, nun "verrückt" zu werden. Gerade dann würdest du diese Stimmen vermutlich anders wahrnehmen .

Versuche es mit Widerstand, mit Gegenhalten - und nicht gleich mit Angriff. Spar dir den Angriff für die Zeit auf, wenn du dir eine Armee aufgebaut hast. Und die Klinik kann dir beim Aufbauen deineme Armee vielleicht helfen.

E1hemalige3r Nqutzer (#5a0940x7)


Äpfelchen, das, was du schreibst klingt nicht gut. Ich würde an deiner Stelle in eine psychatrische Einrichtung fahren und zwar jetzt! Wenn es irgendwie geht, druck dir das Geschriebene von gestern abend aus und nimm es mit und zeig das den Leuten. Du solltest nicht länger warten, sondern jetzt endlich handeln. Ich bin Laie, aber micht lässt das an eine akute Psychose denken

ä'pfeolc&hen


Richtig akut wars im Urlaub (wäre ich da auch nicht so weit weg gewesen, sondern Zuhause.. ich hatte wirklich Angst und wäre am Liebsten irgendwohin gegangen, aber so habe ich verbissen meinen Mitreisenden angeschwiegen und für mich versucht zu kämpfen) da war ich fest davon überzeugt. Jetzt im Rückblick weiß ich, dass es mir nur sehr sehr schlecht ging und da bestimmt niemand etwas gedanklich in mich einpflanzen will.

Danach kam das auch nicht mehr wieder, aber ich habe dann auch meine Bedarfsmedikation genommen, das sind ja Antipsychotika.

Auf den Rest antworte ich noch!

ä_pf\elcxhen


Warum kannst du nicht Herr der Stimme sein?

Weil es nicht meine war. Auch kein Metapher für meine Gedanken. Es war einfach ganz anders als sonst und da konnte ich nicht gedanklich irgendwas dran verändern, weil es eben nicht meine Gedanken waren...

Wie wäre es, wenn du versuchst dein Ich zwar ganz klar abzugrenzen von dieser Stimme, aber diese Stimme nicht als Ausgeburt einer drohenden Verrücktheit verdammst, sondern als ungebetenen Gast deines Unterbewusstseins.

Es war einfach so verrückt, weil es so gegensätzlich zu meinem eigenen Ich war/ist. Jetzt ist es ja nicht mehr so stark ausgeprägt, aber die Stimme hat Behauptungen und Dinge gesagt, die absolut gar nicht zu mir passen, gar nicht meinem Wesen entsprechen.

Ich bin mir gegenüber vielleicht sehr boshaft und ein schlechter Mensch in vielen Dingen, aber ich gehe niemals gegen andere. Weder real, noch gedanklich! Aber ich war so voller Hass. Nicht auf die bestimmte Person, eher allgemein, aber ich habe es an ihr ausgelassen, obwohl ich diesen Menschen wirklich mag.

Dieses Etwas hat in mir so gebrodelt, dass ich die Gewalt nicht unter Kontrolle hatte und ich konnte mich weder abgrenzen, noch überhaupt irgendwas dazu tun. Ich war innerlich gelähmt und musste einfach hören, was diese Stimme sagt. Da ging gar nichts mehr, ich konnte auch nicht mehr reden oder überhaupt irgendwas tun. Nachdem das Ganze dann ja zu heftig wurde und irgendwas in mir noch leise gesagt hat, dass es verdammt gefährlich wäre, jetzt abzuwarten, dass es aufhört, habe ich nach einer Stunde Tavor genommen. Den ganzen Urlaub über musste ich irgendwann immer mit Medikamenten dafür sorgen, dass da Ruhe ist, weil sonst wäre ich durchgedreht.

Ich hatte schon oft gewisse suizidale Anwandlungen, Gedankenspiele, dass ich jetzt einfach springen könnte oder dies oder jenes tun könnte, aber noch niemals so. Ich kanns gar nicht beschreiben, diese Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit und Verzweiflung und irgendein Schmerz, den ich nicht einordnen kann. Ich wusste, dass all diese Emotionen in mir waren - und es auch immer noch sind - aber sie kommen nicht raus und können es auch nicht. Ich bin so leer (was ich ja eigentlich gar nicht bin). Und kraftlos.

Ich glaube nicht, dass du dir Sorgen machen muss, nun "verrückt" zu werden. Gerade dann würdest du diese Stimmen vermutlich anders wahrnehmen .

Nein, das glaube ich auch nicht. Ich glaube kaum, dass ein Mensch, der eine Psychose entwickelt, in dem Moment noch denken kann: Oh Gott, du entwickelst gerade etwas ganz Verrücktes.

Meine Angst, dass es aber so hätte sein können, wäre aber allerdings nicht unbegründet, weil ich meine Psyche für sowas einfach empfänglich gemacht. Wahrscheinlich rede ich es mir deshalb auch ein.

So richtig angefangen hat dieses Misstrauen gegenüber alles und jeden, als ich nicht Herr meiner Gedanken war. Da fing das an. Es war eine schrecklich dumme Idee, weil ich eben ganz genau weiß, dass ich emotional nicht gerade ein Steinhaus bin, aber die Versuchung war zu groß... einmal wieder gedanklich frei zu sein, vielleicht glücklich, wie damals... unbeschwert und losgelöst. Gerade nach all den Anstrengungen und Mühen und Tiefschlägen.

Ja, mir ist selbst klar, wie richtig dämlich das war. Ein Alkoholiker sollte seine Abstinenz schließlich auch nicht mit einem Glas Wein belohnen.

Es ist richtig eskaliert in meinem Kopf, körperlich hats mich umgehauen und ich bin wieder einmal belehrt worden, dass ich nicht anders kann, als extrem zu sein. Gerade nicht in Bezug auf Drogen. Abstinent oder Konsum bis zur Ohnmacht.

Mir gehts allein aufgrund der Tatsache schon schlecht, dass ich wieder zu alten Mitteln gegriffen habe.

Dazu kam damals noch das Entsetzen und die Verzweiflung, dass selbst Drogen mir nichts mehr geben. Dass mich nichts auf der Welt mehr noch irgendwas fühlen lässt. Das, was damals mein Anker war, irgendwie in der Welt klarzukommen (ja, Illusion). Ich wollte es nur einmal, nur einmal wieder Glück fühlen und Kraft haben, um weiter zu kämpfen.

Dieses Thema und ich werden wohl immer Probleme haben, mein Wille abstinent zu bleiben gerät immer ins Straucheln und wird hart auf die Probe gestellt, weil die Versuchung da ist (jetzt natürlich wieder viel weniger, weil es mir ja gar nichts bringt außer ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle und noch mehr Ekel, von dem ich dachte, dass da nicht mehr gehen würde als zuvor) und wie gesagt, dass es das Dämlichste war, was ich tun konnte, ist mir bewusst. Und dass es keine gute Idee war, eben weil ich emotional nicht auf der Höhe war/bin, war mir nicht so klar, nach dem Horrortrip (und den hatte ich) ist es das. Vielleicht bin ich eben wirklich einfach so. Unfähig, weil ich letztendlich immer wieder irgendwas tue, um mich zu zerstören. Dumm, schlecht, widerlich und irgendwie auch unnötig.

äipfehlc2hen


Und die Klinik kann dir beim Aufbauen deineme Armee vielleicht helfen.

Ich hoffe es so sehr :°( . Weil ich KANN einfach nicht mehr.

d6agnaej8,7


Äpfelchen

Hör auf, jetzt sofort! Es ist völlig latte ob diese Stimme du bist oder nicht, es ist schlicht irrelevant für den Moment. Wichtig ist nun Schritte zu gehen um deinen Arsch zu retten und du weißt welche du gehen musst. Niemand fesselt dich für immer an eine Einrichtung. Man kann auch von einer offenen Klinik in eine geschloßene wechseln wenn es akut nicht anders geht, und ja, man kann auch wieder zurück. Es ist nicht so das da eine Tür hinter dir zu geht und du bist hinterher entweder top fit oder tot.

Also mach hinne und verarsch dich nicht weiter.

pDelztpier86


Ich wollte es nur einmal, nur einmal wieder Glück fühlen und Kraft haben, um weiter zu kämpfen.

Das ist ein falsches Glück, was man mit diesen Mitteln fühlt. Und es hinterlässt immer einen schalen Beigeschmack. Letztlich zapfst du da sogar an der Kraft, die du noch in dir hast.

Dumm, schlecht, widerlich und irgendwie auch unnötig.

Hör auf, dir das ständig einzureden. Das ist eine self-fulfilling prophecy. Dann kann es nicht gutgehen. Es sei denn, du willst gar nicht, dass es dir gutgeht.

Auch hier wieder gilt, dass du an einem Punkt angekommen bist, an dem du wirklich nur noch ja oder nein sagen, dich für dein Leben oder gegen dein Leben entscheiden kannst. Wenn du nicht selbst weitergehen kannst, dann erkenne und nimm die ausgestreckte Hand und schlage sie nicht weg, lasse dich für eine Zeitlang führen - so lange, bis du wieder selbst weitergehen kannst.

Das, was du nun aber machst, ist inkonsequent. Nicht verrückt, nicht schlecht, nicht böse, nicht unfähig (bzw. alles, was du dir vorwirfst), sondern extrem inkonsequent. Du rufst auf der einen Seite nach Hilfe, schlägst die Hand aber aus. Und eigentlich bist das nicht du - zumindest nach dem zu urteilen, wie ich dich empfinde.

ä`pfeRlche$n


Erst fertig nachdenken, dann absenden. |-o

Dass ich wieder zu Drogen gegriffen habe, war ein richtig richtig heftiger Rückschritt.

Am Anfang hing ich komplett drin, habe mich so sehr nach dem Glück gesehnt, dass ich damals dabei empfunden habe (neben meiner Drogeneskalationen, die ausschließlich zur Selbstzerstörung gedacht waren).

Aber gedanklich habe ich daraus was mitgenommen. Ich weiß, dass ich nicht durch Drogen Glück empfinden kann. Ich werde es wohl immer wieder denken und hoffen, aber ich weiß, dass es nicht so ist. Und die Drogen haben mir nichts mehr gegeben, eher etwas genommen. Ich dachte erst, ich würde wieder ganz tief fallen (aber nur wegen des Selbstzerstörungspotenzials), aber so ist es gar nicht. Es fällt mir manchmal schwer, das gedanklich in mir zu halten, aber es hat viel mehr mit mir gemacht, was mir paradoxerweise ziemlich viel Hoffnung gegeben hat.

Hätten die Drogen mir das Glücksgefühl zurückgebracht, dann würde ich wahrscheinlich immer wieder gerne danach greifen wollen. So war es aber nicht und deshalb ist die Versuchung viel geringer. Ich will sie nicht leugnen, das wäre Selbstbetrug vom Feinsten, aber sie ist so viel kleiner als davor. Als ich immer die Sehnsucht hatte und nicht das wirkliche Wissen und die Erfahrung, dass es eben wirklich nur Illsuion ist und mich die ganze Geschichte mit der MPU wirklich verändert hat.

Man könnte jetzt sagen, ich hätte das Bestehen nicht verdient, vielleicht ist es auch so, aber durch das Aufarbeiten war ich in der Theorie wirklich an dem Punkt, die Drogen hinter mir zu lassen. Ich habe dort nicht gelogen, was meine Gedanken dazu betrifft. Das war nur reine Theorie und dadurch, dass mir die Drogen jetzt wirklich nichts mehr gegeben haben, ist es nicht mehr nur diese, sondern eben auch das Wissen. Ich fühle jetzt das, was ich bei der MPU gesagt habe...

Mein Klammern an den letzten Strohhalm "Es gibt immer noch Drogen", das ist die meiste Zeit nicht mehr da. Fast erloschen.

Ist das zu wirr oder kann man das irgendwie verstehen?

dAanaxe87


Spielt auch keine Rolle. Ist alles nur Dekor-chichi um nicht den Kern im Blick zu behalten.

äupfe&lchexn


Danae

Hör auf, jetzt sofort! Es ist völlig latte ob diese Stimme du bist oder nicht, es ist schlicht irrelevant für den Moment.

Ja, jetzt schon. Im Urlaub war es mir nicht egal. Da musste ich unbedingt raus finden, ob es mein wirklicher Wille ist, was diese Stimme will oder nicht, weil da war ich auf mich alleine gestellt. Da war eben einfach niemand, der mir hätte helfen können (ich war schon ziemlich fernab der Zivilisation). Ich konnte es zwar nicht raus finden, aber es erahnen.

Jetzt ist es tatsächlich egal.

*

Aber was ist der Kern? Die Frage stelle ich mir so oft. Jetzt denke ich darüber weniger nach, weil ich weiß, dass es ziemlich sinnlos ist, weil ich keine Antwort finden werde, aber eigentlich ist sie wichtig in der Hinsicht, weil ich wissen muss, was ich angehen will. Ich habe im Anamnesebogen formuliert, was ich will und meistens weiß ich es auch, aber es verschwimmt so oft.

Und die Drogen wurden gerade so zum Kern gemacht, aber nicht von mir. Weil ständig dieses Drogenthema im Raum schwebt, nicht von mir aus! Jeder will mit mir über die Drogen reden. Aber die sind doch gar nicht das Hauptproblem. Und immer wird verloren, was das eigentliche Problem ist. Von anderen und auch von mir selbst.

Pelztier

Das, was du nun aber machst, ist inkonsequent. Nicht verrückt, nicht schlecht, nicht böse, nicht unfähig (bzw. alles, was du dir vorwirfst), sondern extrem inkonsequent. Du rufst auf der einen Seite nach Hilfe, schlägst die Hand aber aus.

Ja... ich bin nicht konsequent genug in der Hinsicht, die Verantwortung für das zu übernehmen, was ich jetzt tun will.

d_ana:e87


Äpfelchen

Der Kern lautet: Klinik oder verrecken. Simple as it is... Du musst dich entscheiden.

ä+pfelDchen


Ich weiß, aber ich tue mich da echt schwer. Nicht mit der Entscheidung, weil ich da normalerweise schon weiß, dass ich leben will, aber ich kann ganz oft eben nicht danach greifen, weil, wenn es mir so schlecht geht, das, an dem ich mich so festhalte und für was es sich zu leben lohnt, immer schwindet. Mal mehr, mal weniger.

Dann gerät mein Entschluss ins Wanken.

Ach, keine Ahnung, was ich will. Ich könnte kotzen. Ich laber und laber und denke und zerdenke und mah. Ich bin wirklich selbst entsetzlich genervt. Und ich selbst mache mich schon aggressiv.

Aber ich will sagen, dass ich es weiß... dass die Entscheidung ansteht.

Eigentlich mal wieder, aber eigentlich auch nicht, weil ich sie eben nie wirklich treffe.

dnan(ae8x7


Irgendwann nehmen die Tatsachen dir die Entscheidung raus.

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