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äpfelchen und die Klinik

E=he#maligesr Nutzner x(#15)


Dé.liée

Aber das dient ja dann eigentlich hauptsächlich dazu, ein Feedback zu geben oder wenn in der Klinik mal wirklich was ist, was gar nicht klappt und ich da Hilfe brauche, um das dort überhaupt anzusprechen.

Hier muß ich mal eingreifen.

Das sehe ich äußerst kritisch, denn genau das würde ja fast noch mehr gegen den Sinn der Auflage verstossen als bisher.

Ich habe das Gespräch der letzten Tage zugelassen, denn ich finde es noch im Rahmen, dass Du hier vor Deinem Aufenthalt noch über die Klinik sprichst. Soweit so gut.

Doch während Deiner Therapie die Du dort machst hier einen Rettungsanker/eine Flucht zu suchen wenn Du innerhalb der Therapie nicht weiterkommst und dies dort nicht ansprechen magst - es geht kaum destruktiver bezüglich möglicher Therapieerfolge.

Mein Vorschlag: Ich werde ab dem Zeitpunkt an dem Du in die Klinik gehst diesen Faden hier bis auf Weiteres schließen.

D$é.liéxe


Doch während Deiner Therapie die Du dort machst hier einen Rettungsanker/eine Flucht zu suchen wenn Du innerhalb der Therapie nicht weiterkommst und dies dort nicht ansprechen magst - es geht kaum destruktiver bezüglich möglicher Therapieerfolge.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das kam falsch rüber?

Das bezog sich nicht auf ein **anstatt*, sondern zusätzlich. Beim letzten Aufenthalt hat das ja eigentlich ganz gut funktioniert, da gab es ein Problem, was ich dort noch nicht ansprechen konnte und hier habe ich Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, wie es eben doch gehen könnte. So hatte ich das gemeint.

Wenn man manchmal zu sehr im Klinikalltag steckt, dann tut es auch mal unheimlich gut, da auszubrechen. Andere machen das, indem sie nach Hause fahren über Tag oder Kontakt zu ihren Freunden haben, ich habe das aber nicht, weil ich dort weder wohne, noch jemanden außerhalb des Klinikkontexts kenne.

FSlieder|inxa


Aber in der Klinik sind doch auch Patienten. Solche, die dich vielleicht besser verstehen als einige hier, weil deine Mitpatienten ähnliche Probleme haben. Da wäre es doch sinnvoller, sich mit diesen auszutauschen, oder?

E_hemalig^er Nu tzer (x#15)


Das bezog sich nicht auf ein **anstatt*, sondern zusätzlich.

Das habe ich durchaus verstanden.

Aber wir hatten uns ja soweit geeinigt, dass das Thema Deiner Problematik an sich hier vorerst tabu ist. Dazu gehört natürlich auch (oder in diesem Falle erst recht) das was Du unter "zusätzlich" verstehst, völlig irrelevant ob das vor der Therapie oder während dessen stattfindet.

Ausnahme waren bisher lediglich Gespräche über die Klinik an sich. Du bekommst sogar den Raum, Dir für die Zeit bis dahin hier eingeschränkt noch etwas Unterstützung zu holen.

Wenn man manchmal zu sehr im Klinikalltag steckt, dann tut es auch mal unheimlich gut, da auszubrechen. Andere machen das, indem sie nach Hause fahren über Tag oder Kontakt zu ihren Freunden haben, ich habe das aber nicht, weil ich dort weder wohne, noch jemanden außerhalb des Klinikkontexts kenne.

Ich glaube kaum, dass dort "alle Anderen" ständig nach Hause fahren oder Kontakte haben, die der Therapie kontraproduktiv entgegenstehen.

In Deinem Falle ist das vergleichbar, als wenn ein Suchtkranker während des Entzugs und anschließend dazu gehöriger Therapie seiner Sucht weiterhin nachkommt.

Grob umrissen ist es doch so, dass Du diese Therapie machst, damit Du lernst erst mal alleine mit Deinen Gefühlen klar zu kommen, sie auf für Dich gesunde Weise aushalten sowie auch ordnen zu können.

Du selbst hast sehr deutlich dargestellt, dass Du genau das bisher nicht wirklich lernen mußtest, weil Du diesen Faden hattest (zumindest bezüglich der Zeit die Du hier bist, ich weiß nicht welches Sicherheitsnetz Du vorher hattest).

Es würde mir sehr leid tun, wenn ich den Faden ohne Dein Einverständnis, Deine Mitarbeit, schließen müßte.

Dné.l~xe


Klar, aber das ist genau der Punkt. Da fehlt eine Außenperspektive, ich will auch mal gefühlt nicht in der Klinik sein, mich mit anderen austauschen, die eben nicht in alles involviert sind und ja, da stimme ich Isabell zu, flüchten. Aber ist das so verwerflich?

Letztendlich werde ich natürlich die Handlung der Moderation akzeptieren, aber ich wollte das wenigstens richtig stellen und meine Intention erklären. Aber ich fang hier keine "Ja, aber"-Diskussion an, sondern respektiere wohl, was weiter passiert...

Eyhemal|igeVr+ Nutzer x(#15)


:)^ @:)

D{é.lGiée


Das hat sich jetzt überschnitten:

Ich glaube kaum, dass dort "alle Anderen" ständig nach Hause fahren oder Kontakte haben, die der Therapie kontraproduktiv entgegenstehen.

Kontraproduktiv nicht, ne, aber halt Freunde und Familie, die am Wochenende besucht werden. Bemängeln die Therapeuten auch, dass sich viele am Wochenende zurückziehen und die Klinik dann wie ausgestorben ist, aber kann halt nicht verhindert werden, denn wir sind ja freie Menschen.

Ich zog mich bisher immer in den Wald zurück oder war ganz selten mal in der Stadt. Diesmal kann ich wenigstens für die Uni lernen, aber es fehlt der normale Kontakt. Jaja, ich kann ja Freunde anrufen oder so.

Ich geb zu, mir gehts unheimlich auf den Wecker ständig von kranken Menschen umgeben zu sein, ich dreh da durch. Ich hatte das Spiel jetzt 9 Monate lang, ständig ist irgendein Problem Thema und man kennt halt auch zuerst die Probleme des Menschen, dann die Person selbst - wenn überhaupt. Eigentlich bin ich überhaupt noch gar nicht bereit, wieder in die Klinik zu gehen und das wird mir mit jedem Tag bewusster, weil der Widerwillen stetig wächst. Ja, auch deshalb hänge ich hieran so sehr.

Mir ist aber schon klar, dass das hier auch nicht Normalität ist, aber es ist ein Blick raus aus diesem Klinikgefüge, bloß halt noch nicht ganz zu meinen realen Kontakten.

Es würde mir sehr leid tun, wenn ich den Faden ohne Dein Einverständnis, Deine Mitarbeit, schließen müßte.

Naja, dass ich alles andere als glücklich bin ist wohl klar. Da geht es primär gar nicht mehr darum, jeden Tag was schreiben zu wollen (davon bin ich jetzt sowieso weg, weil ich mittlerweile Angst habe, dass mich jemand erkennen könnte, weil da zu viele private Informationen drin waren), sondern zu wissen, dass jemand da ist. Und dass jemand an mich glaubt, wenn ich es nicht mehr tue und alles hinschmeißen will, weil sowieso alles sinnlos ist.

Meine Freunde tun das bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht. Die melden sich nicht, 2012 haben es zumindest ein paar geschafft, zu meinem Geburtstag was zu schreiben (aus dem ich mir eigentlich nicht viel mache, aber zumindest DA wäre ein Tag, mal dran zu denken, dass am anderen Ende von Deutschland jemand sitzt, mit dem man eigentlich befreundet ist - höchstwahrscheinlich habe ich das Vergnügen dieses Jahr gleich wieder). Ich hab Angst, da unten einsam zu sein. Ich bin da nie allein, nein, im Gegenteil, aber einsam ganz schön oft.

Dbé.lixée


Aber wie gesagt, ich fange nicht an zu diskutieren (blöd, hab ich jetzt irgendwie doch gemacht ;-D ).

d0a`n'ae8x7


Inwiefern einen Meter weiter? Vorwärts oder rückwärts?

Weder noch. Es geht wohl eher noch eine Stunde länger, nämlich im Kreis drehend, noch ein wenig aushaltend, weil du hier Druck lassen konntest. Druck ablassen, weiter kreiseln, wieder Schnauze voll haben, Druck ablassen, weiter kreiseln. Du weichst dem Leidensdruck aus, auch wenn das in deinen Ohren wie Hohn klingen muss, weil du wirklich fies gelitten hast. Aber es war noch nicht genug den Mut der Verzweiflung zufinden um einfach blind in eine andere Richtung zu rennen.

k1atia>fox


Aber in der Klinik sind doch auch Patienten. Solche, die dich vielleicht besser verstehen als einige hier, weil deine Mitpatienten ähnliche Probleme haben. Da wäre es doch sinnvoller, sich mit diesen auszutauschen, oder?

Also ich kann viele Einwände nachvollziehen und ich hab mich selbst ja schon vor Wochen und auch vor der Moderatorentscheidung begonnen hier zurückzuziehen und mich immer wieder gefragt, ob es gut ist, dass ich hier so viel schreibe, sowohl für mich als auch für Dé.liée (ich weiß nicht, wie es den anderen geht, ich bin hier ja nicht die Einzige, die sich beteiligt hat).

Ich bin selbst absolut der Meinung, dass vielleicht einfach zu viele Leute herumgedoktert haben, helfen wollten, aber dass es irgendwann wirklich nicht mehr hilfreich war, was hier alles thematisiert wurde und dass Dé.liée wohl wirklich besser in Fachhänden aufgehoben ist und dieses Forum keine Hilfe bieten kann.

Aber dass sich kranke Menschen nur mit anderen kranken Menschen austauschen sollten, die die gleichen Probleme haben, halte ich wirklich für ein wenig überzeugendes Argument und ich kann den Wunsch da ausbrechen zu wollen total verstehen, bzw. finde ihn eigentlich sehr gesund. Abgesehen davon, dass ich es nicht ausschließe, dass sich Menschen mit den absolut gleichen Problematiken u.U. gegenseitig runterziehen oder sich in schlechten Verhaltensweisen bestärken könnten, etc.pp.

Ich werd mich hier weiter zurückhalten, aber mal hier und da eine Rückmeldung bekommen, wie es geht und was sich so tut, sollte wohl drin sein, sofern Dé.liée das selbst möchte.

*OVanil)laSax*


Mag sein das es wichtig ist sich auch mit gesunden auszutauschen, aber wichtig in meinen Augen ist es das es endlich Menschen im realen Leben werden.

Und wenn in der Klinik der Punkt erreicht ist das du nicht weiter weißt und du dich hier her flüchten möchtest und nicht kannst...dann wird irgendwann der Leidensdrucks so stark das du hoffentlich in der Lage bist doch vor Ort zu reden und um Hilfe zu bitten.

Und all das wird dich weiterbringen... das wünsche ich dir zumindest :)*

NMurayrihxyon


Aber dass sich kranke Menschen nur mit anderen kranken Menschen austauschen sollten, die die gleichen Probleme haben, halte ich wirklich für ein wenig überzeugendes Argument und ich kann den Wunsch da ausbrechen zu wollen total verstehen, bzw. finde ihn eigentlich sehr gesund. Abgesehen davon, dass ich es nicht ausschließe, dass sich Menschen mit den absolut gleichen Problematiken u.U. gegenseitig runterziehen oder sich in schlechten Verhaltensweisen bestärken könnten, etc.pp.

Als Mensch, der sowohl auf offenen, als auch auf "geschützten" Stationen untegebracht war, kann ich das nur bestätigen. Die überwiegende Mehrheit der Patienten, die ich kennengelernt habe, war ausschließlich um sich selbst zentriert. Ein "normales" Gespräch war schlicht unmöglich. Und wenn man zu denen gehört, die schlechte Stimmungen aufsaugen wie ein scharzes Loch, dann vermiest einem das recht schnell die vergleichsweise guten Tage. Klar gehört es dazu, sich abgrenzen zu lernen. Von Foren, Verhaltensweisen, einzelnen Personen in der Realität. Solange das aber nicht geschehen ist, wird man in einer Klinik sehr schnell runter gezogen.

Andererseits, wenn außerhalb der Klinik alles scheiße ist, und in der Klinik auch, dann lieber der Klinik einen weiteren Versuch zugestehen.

Ich selbst werde demnächst auch einen neuen Versuch starten, meinen Alltag zumindest ein Stück weit zu organisieren.

lXuomaVren


@ De.liée:

Für mich ist einfach ein Punkt erreicht, an dem ich dir sagen möchte: Du weißt alles, was du tun musst. Leg einfach los und lege den Schalter um. Klar, dass bei jedem Schritt vorwärts irgendwo die Esstörung und der andere Kram hochkommt und sich meldet, aber da musst du durch. Deswegen macht es Sinn, diese Schritte eher in einer Klinik zu machen. Ich kann dir das nicht abnehmen, diese Schrite abzunehmen. Ich kann aber auch keine weiteren Ratschläge geben.

Das Forum kann kein Ventil für all das sein, was du in der Therapie nicht ansprechen möchtest. Du hast dort bessere Betreuung als hier. Ich sehe das ähnlich wie Isabell.

Auf einer menschlichen Ebene kann ich es auch verstehen, dass du den Kontakt halten möchtest. Ich denke, wir sind nach der Klinik nicht aus der Welt. Abgesehen davon, müsstest du dir nach der Klinik sowieso ein neues Freundesnetz aufbauen. ;-)

DOé.Olixée


Ich weiß gerade gar nicht so genau, inwieweit ich darauf noch antworten "darf".

Du weichst dem Leidensdruck aus, auch wenn das in deinen Ohren wie Hohn klingen muss, weil du wirklich fies gelitten hast.

Ja. Schon.

Aber dass sich kranke Menschen nur mit anderen kranken Menschen austauschen sollten, die die gleichen Probleme haben, halte ich wirklich für ein wenig überzeugendes Argument und ich kann den Wunsch da ausbrechen zu wollen total verstehen, bzw. finde ihn eigentlich sehr gesund.

Es geht nicht einmal primär darum, dass man sich gegenseitig runterzieht oder so. Kann aber auch passieren. Es geht vielmehr um das ganze Erleben, Gesprächsthemen usw. Klinikklinikklinik überall. Selbst die Menschen, die ich dort jetzt kenne, kenne ich aus der Klinik und dann gehts da auch irgendwie ständig nur um Probleme.

Mag sein das es wichtig ist sich auch mit gesunden auszutauschen, aber wichtig in meinen Augen ist es das es endlich Menschen im realen Leben werden.

Du betonst das so, als hätte ich hier niemanden. Ich habe hier ja eine Anlaufstelle, die will bloß mit mir nicht mehr über gerade die Themen sprechen, die mich momentan am meisten beschäftigen. Ja, weil ich mich im Kreis drehe, aber schweigen machts nicht besser. Also reden wir - gefühlt - über Quark.

Ich hab hier auch Freunde, die wissen auch grob Bescheid. Logisch, wenn ich ständig monatelang verschollen bin. Aber gerade dieses ständige Wegsein beeinträchtigt das alles ungemein. Wir haben kaum mehr Gemeinsamkeiten, weil ich ganz andere Dinge erlebe, während hier das Studentenleben voran geht, sich Leute trennen oder zusammenkommen, Partys feiern, in Urlaube fahren. Ich pass da gefühlt nicht mehr rein. Wenn ich was erzähle (habe ich am Anfang ja gemacht, als ich wieder kam,zumindest manchen ein wenig), dann kommt halt auch nicht so viel. Was sollen die dazu sagen? Wir sind uns zu fremd geworden, glaube ich.

Und wenn man zu denen gehört, die schlechte Stimmungen aufsaugen wie ein scharzes Loch, dann vermiest einem das recht schnell die vergleichsweise guten Tage.

Oder das Gute darf nicht sein. Irgendein Problem findet man immer.

Andererseits, wenn außerhalb der Klinik alles scheiße ist, und in der Klinik auch, dann lieber der Klinik einen weiteren Versuch zugestehen.

Ich muss zugeben, ich zweifel diese Entscheidung immer weiter an, weil ich gefühlt absolut keine Kraft dafür habe, mich schon wieder mit mir auseinanderzusetzen und ich auch höllische Angst davor habe, dass es mir nicht ausreichend hilft. Das ist mein letzter Versuch für die nächste längere Zeit. Damit setze ich mich vielleicht unter Druck, aber ganz ehrlich, dann geb ich vorerst einfach mal auf. Ich bin scheiße müde, habe überhaupt keinen Nerv mehr für Therapie und jetzt schon den Klinikkoller und so einen extremen Widerwillen, dass ich mich frage, wie sinnvoll es überhaupt noch ist, das jetzt zu machen.

Und ich werde auch reichlich entmutigt, ist einfach so. Ich hab keine Kraft, mich dem entgegenzusetzen und zu sagen: "Hey, Euch allen zeig ichs". Ne, echt nicht. Die Monate, die ich jetzt evtl. wieder dort sein werde (man weiß ja nie), sind keine verlorene Zeit, im Gegenteil, aber es fühlt sich trotzdem verdammt nochmal so an. Auf lange Sicht gewinne ich (vielleicht), aber jetzt?

Du weißt alles, was du tun musst. Leg einfach los und lege den Schalter um.

Das ist das Problem. Ich weiß alles, aber weiß nicht, wie ich es umsetzen soll und kann keinen Schalter umlegen. Welchen denn auch? Ich werde von Anfang an kommunizieren, dass die Essstörung tabu ist. Mir darf weder in mein Essverhalten reingeredet werden, noch in mein Gewicht, solange es nicht wirklich zu tief ist. Sobald ich kotze, fahr ich heim. Ich habe mich zweimal wegen der Scheiße fast umgebracht, einmal es wirklich versucht, das andere Mal extrem billigend in Kauf genommen. Ich vertraue nicht darauf, dass sich das einpendeln wird. Nein, weil wann? Man kann mir vorwerfen, was man will, aber nicht, dass ich mich nicht wirklich bemüht hätte, zuzunehmen und das Gewicht zu halten.

In der Hinsicht habe ich null Vertrauen mehr, aber auch deshalb, weil ich damit komplett alleine gelassen wurde und das sitzt verdammt tief. Ich fand es gut, dass die Essstörung nicht das Hauptthema war, aber als sie es zwangsweise wurde, weil ich durchgedreht bin, da hätte man sie nicht ignorieren bzw. nach hinten schieben dürfen, dass sich das schon legt.

Ohmann, ich bin tatsächlich immer noch scheiße wütend auf die Klinik und da muss erst einmal ganze Beziehungsarbeit geleistet werden, damit ich überhaupt vertraue und mich was traue. Ich zweifel immer mehr,umso näher das rückt.

Das Forum kann kein Ventil für all das sein, was du in der Therapie nicht ansprechen möchtest.

Aber dafür war es ja auch absolut nicht gedacht. Ich habe letztes Mal alles angesprochen, ich hab mich zum Deppen gemacht für all die peinlichen Gefühle und Gedanken. Aber ich hab sie gesagt.

Auf einer menschlichen Ebene kann ich es auch verstehen, dass du den Kontakt halten möchtest. Ich denke, wir sind nach der Klinik nicht aus der Welt. Abgesehen davon, müsstest du dir nach der Klinik sowieso ein neues Freundesnetz aufbauen. ;-)

Wie meinst du das? Also dass ich ein neues Freundesnetz brauche? Wenn ich aus der Klinik komme, hab ich wohl bald kein eigenes Zuhause mehr und wohne wieder bei Mami, weil ichs mir anders nicht leisten kann, solange ich keine weiteren Pläne habe. Wenigstens sind da viele meiner alten Freunde in der Nähe. Die Klinik stellt sich aber unter Wohnorts- und Umfeldswechsel was anderes vor, das weiß ich wohl, aber ist halt alles nicht drin.

S%unflo5wjer_7x3


Ich bin scheiße müde, habe überhaupt keinen Nerv mehr für Therapie und jetzt schon den Klinikkoller und so einen extremen Widerwillen, dass ich mich frage, wie sinnvoll es überhaupt noch ist, das jetzt zu machen.

Ich bin ja auch schon lange ausgestiegen aus der Diskussion... lese nur manchmal rein...

Zu dem obigen Zitat möchte ich Dir nur mitgeben:

Auch das ist wieder Selbstboykott. Es geht nicht um Lust, sondern Notwendigkeit. Der Vergleich mag einigen nicht gefallen, aber ein Krebspatient muss auch zur Chemo, ob Lust oder Widerwille oder nicht. Es ist einfach erforderlich, um gesund zu werden.

Mach' es. Oder sage offen, dass die Angst zu groß ist und Du Dich daher dagegn entscheidest. Aber nicht Rumargumentieren.

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